The Legend of Zelda: Breath of the Wild [Spoilerfrei]

Spiel schaut für mich einfach nicht interessant aus.
Es "schaut" für dich nicht interessant aus? Hast du es dir nur angesehen und nicht gespielt? :ugly:
Für mich hat sich Zelda zu weit von der alten Formel entfernt.
Für mich auch. Wirkte auf mich als ob Ubisoft das Game entwickelt hat. Für Open World games mit Türmen, zu viel collectibles etc... gibt es doch schon die Assassins Creed Reihe. Zelda sollen sie damit in Ruhe lassen.
Ich kann dir das Links Awakening Remake für die Switch empfehlen. Das ist noch ein richtiges Zelda mit der alten Formel. Ein richtig gutes.
 
Es "schaut" für dich nicht interessant aus? Hast du es dir nur angesehen und nicht gespielt? :ugly:
TotK habe ich tatsächlich nur auf YT geschaut. Aber wie gesagt, für nen 20iger werde ich es mitnehmen in der Zukunft.

Ich kann dir das Links Awakening Remake für die Switch empfehlen. Das ist noch ein richtiges Zelda mit der alten Formel. Ein richtig gutes.
Ich kann leider LA komplett im Schlaf. Ich hab's hier, warte aber die Switch 2 ab, ob es die Performance verbessert.
Imo das wirkliche Highlight von LA war die erstmalige Veröffentlichung des GameBoy Soundtracks in Japan. Dadurch war das Spiel teilweise irrelevant für mich geworden, weil ich einen Holy Grail damit bekommen habe :ugly:
 
Aus gegebenem Anlass hab ich es heute auch mal wieder angeworfen (tatsächlich das erste Mal seit dem 11.05.23 :D ), bin ein bißchen rumgelaufen, habe große Gegner besiegt und Krogs gefunden und hatte vor allem direkt wieder das Gefühl: Ja, es ist das beste Spiel aller Zeiten.
 
Wobei man genau da bei den Wächtern nen ziemlich komischen Ansatz hatte ... ein mal geschnippst und alles ist weg...
Die Handlung von TotK ist da sowieso sehr, sehr schwierig. TotK tut im Grunde so, als hätte es BotW nie gegeben. Alles, was man von BotW in TotK nicht mehr gebraucht hat, hat man einfach, wie du gesagt hast, weggeschnippt und kommentiert mit „die waren dann einfach weg“; nicht nur die Wächter, sondern bspw auch die Titanen, bei denen es noch viel abwegiger ist, dass die einfach so verschwinden. Zusätzlich ist alles, was man für TotK braucht, was es in BotW aber noch nicht gab, gleichzeitig einfach so erschienen (die Himmelsinsel waren plötzlich einfach da, haben aber laut Geschichte schon immer existiert).

Was Zelda als Drache in BotW gemacht hat, wo sie da war, wird nicht erläutert.

In BotW geht es um die Verheerung Ganon und in TotK gegen den Dämonenkönig Ganondorf und niemand schafft es, zwischen beiden eine Verbindung aufzubauen. In TotK tappen sie das komplette Spiel über im Dunklen und wissen absolut nicht, womit sie es zu tun haben (der Spieler weiß es seit dem ersten Trailer) und die Verheerung Ganon wird in TotK meiner Erinnerung nach nicht ein einziges Mal erwähnt.

Das zeigt für mich einfach nur wieder, wie sehr Nintendo auf eine konsistente Geschichte in ihren Zeldas schei**. Dadurch wird die berühmte Timeline nur noch absurder, da ja selbst offensichtlich unmittelbar aufeinander folgende Teile sich inhaltlich drastisch gegenseitig widersprechen und überhaupt nicht zueinander passen wollen. Und unter solchen Voraussetzungen wird hier jahrelang diskutiert, ob A Link Between Worlds jetzt vor Phantom Hourglasses oder vielleicht doch nach Twilight Princess spielt :ugly:
 
Die Handlung von TotK ist da sowieso sehr, sehr schwierig. TotK tut im Grunde so, als hätte es BotW nie gegeben. Alles, was man von BotW in TotK nicht mehr gebraucht hat, hat man einfach, wie du gesagt hast, weggeschnippt und kommentiert mit „die waren dann einfach weg“; nicht nur die Wächter, sondern bspw auch die Titanen, bei denen es noch viel abwegiger ist, dass die einfach so verschwinden. Zusätzlich ist alles, was man für TotK braucht, was es in BotW aber noch nicht gab, gleichzeitig einfach so erschienen (die Himmelsinsel waren plötzlich einfach da, haben aber laut Geschichte schon immer existiert).

Was Zelda als Drache in BotW gemacht hat, wo sie da war, wird nicht erläutert.

In BotW geht es um die Verheerung Ganon und in TotK gegen den Dämonenkönig Ganondorf und niemand schafft es, zwischen beiden eine Verbindung aufzubauen. In TotK tappen sie das komplette Spiel über im Dunklen und wissen absolut nicht, womit sie es zu tun haben (der Spieler weiß es seit dem ersten Trailer) und die Verheerung Ganon wird in TotK meiner Erinnerung nach nicht ein einziges Mal erwähnt.

Das zeigt für mich einfach nur wieder, wie sehr Nintendo auf eine konsistente Geschichte in ihren Zeldas schei**. Dadurch wird die berühmte Timeline nur noch absurder, da ja selbst offensichtlich unmittelbar aufeinander folgende Teile sich inhaltlich drastisch gegenseitig widersprechen und überhaupt nicht zueinander passen wollen. Und unter solchen Voraussetzungen wird hier jahrelang diskutiert, ob A Link Between Worlds jetzt vor Phantom Hourglasses oder vielleicht doch nach Twilight Princess spielt :ugly:
Bei den Himmelsinseln lag es daran dass der Himmel versiegelt war. In BotW sind die Drachen ja auch in der "Decke" verschwunden... Das ist schlüssig.

Dahin wird dann auch Zelda verschwunden sein.... so könnte man das erklären... das das passiert war in BotW denke ich aber noch nicht vorgesehen ... aber wie gescgrieben wurde das schlüssig erklärt.

Die Wächterteile sollen in den Türmen usw stecken... aber ja das ist schon seltsam.

Geh mal in Hateno und mach dort den Unterricht für Erklärungen was die Verheerung angeht. Bei den Gerudo findest du vielleicht auch was ;)

Du schüttelst immer ein wenig durcheinander^^
 
Bei den Himmelsinseln lag es daran dass der Himmel versiegelt war. In BotW sind die Drachen ja auch in der "Decke" verschwunden... Das ist schlüssig.
Naja, es ist eine Erklärung von Nintendo. Ob sie auch „schlüssig“ ist, darf glaube ich zurecht bezweifelt werden. Für mich klingt es eher nach einer recht fadenscheinigen Erklärung. Die Änderungen von TotK gegenüber BotW begründen sich nicht aus der Handlung, sondern aus dem Gameplay (ein Umstand, den ich grundsätzlich sehr begrüße). Anschließend hat man noch eine logische Erklärung für die Handlung gebraucht, wo jetzt plötzlich diese Himmelsinseln aufgetaucht sind, die vorher noch nicht da waren. Dass der Himmel vorher „versiegelt“ gewesen sei, ist für mich dann doch sehr weit hergeholt und wenig überzeugend.
Dahin wird dann auch Zelda verschwunden sein.... so könnte man das erklären... das das passiert war in BotW denke ich aber noch nicht vorgesehen ... aber wie gescgrieben wurde das schlüssig erklärt.
Dass die Geschehnisse von TotK noch nicht überlegt waren als die Handlung zu BotW geschrieben wurde, sollte hoffentlich sehr eindeutig und klar ersichtlich sein. Dafür passt das einfach viel zu wenig zusammen. Das Verhalten von Zelda ist auch einfach nicht nachvollziehbar. Vor urewigen Zeiten verwandelt sie sich in einen Drachen, lässt die Verheerung Ganon unzählige Male geschehen, nur um dann irgendwann gegen den Dämonenkönig Ganondorf dann plötzlich doch einzugreifen. Und das, obwohl es schon Dutzende Male vorher große Verwerfungen in Hyrule gegeben hat. Die Erklärung dafür ist, dass sie im „versiegelten Himmel“ verschwunden ist? Das ist für mich wirklich alles andere als eine glaubhafte oder gar „schlüssige“ Erklärung sondern meiner Meinung nach ganz schöner Murks.
Die Wächterteile sollen in den Türmen usw stecken... aber ja das ist schon seltsam.
Seltsam ist noch eine milde Formulierung.
Geh mal in Hateno und mach dort den Unterricht für Erklärungen was die Verheerung angeht. Bei den Gerudo findest du vielleicht auch was ;)
Werde ich mal tun. Vielleicht erfahre ich da ja noch etwas Neues.
Du schüttelst immer ein wenig durcheinander^^
Was genau soll ich durcheinandergeschüttelt haben?

Eigentlich lässt sich jede Änderung rein aufs Gameplay zurückführen. Die Kartographietürme gibt es zum einen, weil man absolut jedes Gameplayelement von BotW nahezu 1:1 wiederverwertet hat und zum anderen, weil man eine spieltechnische Möglichkeit gebraucht hat, um Link in den Himmel zu befördern. Dafür hat man sich dann doch meiner Meinung nach sehr, sehr fadenscheinige Begründungen überlegt, warum es jetzt plötzlich Kartographietürme in der Welt gibt und wieso die Türme aus BotW plötzlich einfach weg sind.

Die Handlung von TotK ist meiner Meinung nach absolut misslungen aber die war für mich eh schon immer mit der größte Schwachpunkt sämtlicher Zeldas. Gute Geschichtenschreiber täten der Serie mal gut. Vom Gameplay her gibt es wirklich nichts besseres im Bereich Videospiele aber was die Handlung und deren Erzählweise (Neudeutsch: Story und Storytelling) angeht, hat die Serie massive Defizite.

Mein absoluter Traum wäre ein Videospiel mit der Oberwelt und dem Gameplay von TotK und der Handlung und Erzählweise von The Witcher 3. Geralt und Ciri durch Link und Zelda ersetzt und das Ganze in die Oberwelt von TotK mit dessen Gameplay? Ein absoluter Traum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Story-Verbindung von BotW zu TotK ist in der Tat sehr dünne und wirkt größtenteils unüberlegt. Ich meine: Warum gibt es in TotK plötzlich überhaupt Himmelsinseln? Wieso ist das alte Zonai Reich jetzt überhaupt plötzlich in der Luft? Das wird doch alles entweder gar nicht erklärt oder maximal dünne. Also insgesamt wirkt das alles sehr zusammengewürfelt
 
Naja, es ist eine Erklärung von Nintendo. Ob sie auch „schlüssig“ ist, darf glaube ich zurecht bezweifelt werden. Für mich klingt es eher nach einer recht fadenscheinigen Erklärung. Die Änderungen von TotK gegenüber BotW begründen sich nicht aus der Handlung, sondern aus dem Gameplay (ein Umstand, den ich grundsätzlich sehr begrüße). Anschließend hat man noch eine logische Erklärung für die Handlung gebraucht, wo jetzt plötzlich diese Himmelsinseln aufgetaucht sind, die vorher noch nicht da waren. Dass der Himmel vorher „versiegelt“ gewesen sei, ist für mich dann doch sehr weit hergeholt und wenig überzeugend.

Dass die Geschehnisse von TotK noch nicht überlegt waren als die Handlung zu BotW geschrieben wurde, sollte hoffentlich sehr eindeutig und klar ersichtlich sein. Dafür passt das einfach viel zu wenig zusammen. Das Verhalten von Zelda ist auch einfach nicht nachvollziehbar. Vor urewigen Zeiten verwandelt sie sich in einen Drachen, lässt die Verheerung Ganon unzählige Male geschehen, nur um dann irgendwann gegen den Dämonenkönig Ganondorf dann plötzlich doch einzugreifen. Und das, obwohl es schon Dutzende Male vorher große Verwerfungen in Hyrule gegeben hat. Die Erklärung dafür ist, dass sie im „versiegelten Himmel“ verschwunden ist? Das ist für mich wirklich alles andere als eine glaubhafte oder gar „schlüssige“ Erklärung sondern meiner Meinung nach ganz schöner Murks.

Seltsam ist noch eine milde Formulierung.

Werde ich mal tun. Vielleicht erfahre ich da ja noch etwas Neues.

Was genau soll ich durcheinandergeschüttelt haben?

Eigentlich lässt sich jede Änderung rein aufs Gameplay zurückführen. Die Kartographietürme gibt es zum einen, weil man absolut jedes Gameplayelement von BotW nahezu 1:1 wiederverwertet hat und zum anderen, weil man eine spieltechnische Möglichkeit gebraucht hat, um Link in den Himmel zu befördern. Dafür hat man sich dann doch meiner Meinung nach sehr, sehr fadenscheinige Begründungen überlegt, warum es jetzt plötzlich Kartographietürme in der Welt gibt und wieso die Türme aus BotW plötzlich einfach weg sind.

Die Handlung von TotK ist meiner Meinung nach absolut misslungen aber die war für mich eh schon immer mit der größte Schwachpunkt sämtlicher Zeldas. Gute Geschichtenschreiber täten der Serie mal gut. Vom Gameplay her gibt es wirklich nichts besseres im Bereich Videospiele aber was die Handlung und deren Erzählweise (Neudeutsch: Story und Storytelling) angeht, hat die Serie massive Defizite.

Mein absoluter Traum wäre ein Videospiel mit der Oberwelt und dem Gameplay von TotK und der Handlung und Erzählweise von The Witcher 3. Geralt und Ciri durch Link und Zelda ersetzt und das Ganze in die Oberwelt von TotK mit dessen Gameplay? Ein absoluter Traum.
Dann erzähle du es besser als Nintendo. Wo gehen die Drachen in botw immer hin wenn sie in der Barriere verschwinden?

Die Barriere existiert den kompletten Anfang von TotK sogar noch. ....
 
Story stand noch nie im Vordergrund beim Zelda und Connectivity zwischen den einzelnen Teilen schon mal gar nicht. Die Timeline wurde nur auf die Schnelle zusammengetackert um die Hardcore Logisten ruhig zu stellen. Wer sich darüber gross echauffiert ist auch ein Stück weit unbelehrbar.

man kann von TotK halten was man will, aber dass nicht jeder NPC Link mit „servus Alter, was hast du so getrieben die letzten 100 Jahre“ begrüsst und sich mehr random gibt, ist allein durch den Schwerpunkt der NPCs als reine Ratgeber für die Welt und ihre Spielmechaniken total ok und ebenso, wenn so einiges mit Sonau und Zeldas Verwandlung nicht ganz matcht mit BotW.

Nintendos Intention war halt nicht „Mach alles neu“, sondern das Gerüst von BotW zu perfektionieren durch Beseitigung der Kritikpunkte (mehr Monster, sinnvollere Itemeinbindung, Vermeidung leerer Stellen, klassischere Dungeons, quests allerorts).
 
Ich betrachte Breath of the Wild und Tears of the Kingdom als zusammengehörig. Das eine geht eigentlich nicht ohne das andere.

Spricht für meine These, dass beide in ein Spiel gehören und nicht getrennt hätten erscheinen sollen.

Erste Hälfte Botw, Titanen erobern, Verheerung stoppen.
Zweite Hälfte Totk, Weisen erwecken, Ganondorf besiegen. Dass beide Spiele jetzt voneinander losgelöst in der gleichen Spielwelt mit dem nahezu gleichen Gameplay existieren, funktioniert für mich einfach nicht.

In den sechs Jahren Entwicklungszeit von Totk würde das Netz mit genialem Lore geflutet. Die Fangemeinde hat ja quasi schon beste Vorarbeit geleistet und mit Skyward Sword wäre eine wunderbar ineinander greifende plausible Story entstanden. Ich verstehe einfach nicht, wie man das einfach so ignorieren kann. Der Himmel... ist völlig bedeutungslos, da war Skyward Sword im Vergleich dazu ein tiefgehend fundiertes Storyfeuerwerk!
 
Story stand noch nie im Vordergrund beim Zelda und Connectivity zwischen den einzelnen Teilen schon mal gar nicht. Die Timeline wurde nur auf die Schnelle zusammengetackert um die Hardcore Logisten ruhig zu stellen. Wer sich darüber gross echauffiert ist auch ein Stück weit unbelehrbar.

man kann von TotK halten was man will, aber dass nicht jeder NPC Link mit „servus Alter, was hast du so getrieben die letzten 100 Jahre“ begrüsst und sich mehr random gibt, ist allein durch den Schwerpunkt der NPCs als reine Ratgeber für die Welt und ihre Spielmechaniken total ok und ebenso, wenn so einiges mit Sonau und Zeldas Verwandlung nicht ganz matcht mit BotW.

Nintendos Intention war halt nicht „Mach alles neu“, sondern das Gerüst von BotW zu perfektionieren durch Beseitigung der Kritikpunkte (mehr Monster, sinnvollere Itemeinbindung, Vermeidung leerer Stellen, klassischere Dungeons, quests allerorts).

Joa das kann man so sehen, wenn man rein funktional nur auf das Gameplay schaut. Dennoch hätte sich Nintendo bei einem direkten Sequel, welches in der gleichen Spielewelt stattfindet, schon etwas mehr Mühe in punkto Glaubwürdigkeit und Storyzusammenhang geben können. Niemand hier erwartet eine deepe oscar-reife Story. Aber bei TotK war es teilweise schon sehr lazy, wie wenig man aus Story und Lore gemacht hat
 
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