Stammtisch Zum stinkenden Skeever - The Elder Scrolls Stammtisch

Welcher Teil der Reihe ist Euer Lieblingsteil?


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Sawbones

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Es kommt eine ESO GotY-Version!



The Elder Scrolls Online: Gold Edition beinhaltet folgendes:

  • The Elder Scrolls Online
  • DLC-Spielerweiterungen:
  • Imperial City
  • Orsinium
  • Thieves Guild
  • Dark Brotherhood
  • Ein Palomino als Reittier
  • 500 Kronen für den Kronen-Shop bei Aktivierung auf einem neuen Konto

Ihr könnt The Elder Scrolls Online: Gold Edition ab heute für 59,99 € bei ausgewählten Händlern vorbestellen.
http://www.elderscrollsonline.com/de/news/post/2016/07/06/bald-die-gold-edition-von-the-elder-scrolls-online?hootPostID=2d8fad4fb51086f6d526b7611bf13690

Ein sehr guter Einstieg, für alle, die sich noch wegen TESO Unsicher waren :-D
 

Sawbones

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Thread-Wiederbelebung!

Aus nem anderen Forum, von mir verfasst.

Elder Scrolls Lore-Konzepte, die vielleicht nicht jeder kennt!

CHIM




Mein mit abstand liebster Aspekt der Lore (Hintergrundgeschichte). Erkennt ein Individuum aus der The Elder Scrolls Welt, dass eben diese Welt nicht echt ist, sondern der Traum eines Gottes, der nur als „Godhead“ bekannt ist, so wird eins von zwei Ereignissen in Kraft treten. Entweder das Individuum wird Nullsummiert, das heißt er hört auf zu Existieren. Man addiert „Ich bin Real“ (+1) mit „Ich bin ein Traum“ (-1) das Ergebniss ist 0 und man hört auf zu existieren. Wird man jedoch nicht ausgelöscht sondern existiert weiter, kann man diese Traum-Welt beeinflussen. Das nennt man dann CHIM. CHIM kommt ursprünglich aus der Obscuren-Lore. Also Out-Of-Game Texte, welche teilweise von Entwicklern geschrieben wurden. Erstmals richtig Erwähnung fand CHIM in Oblivion. Das Amulett der Könige wird z.b „CHIM-el Adabal“ genannt. Das 3. Buch der Erläuterungen des Mysteriums Xarxes’ von Mankar Camoran beginnt mit dem Wort „CHIM“. Die größte Erwähnung fand CHIM jedoch in Skyrim.

In Weißlauf lebt der ehemalige Talos-Priester Heimskr. Dieser steht vor der Statue Talos und rezitiert Tiber Septim: „Und ich atme nun, in königlicher Pracht und gestalte dieses Land, dass mir gehört! Dies tue ich für euch, rote Legionen, denn ich liebe euch!“ Die meisten sehen, wenn überhaupt, bloß die Ankündigung eines Kaisers, das Land mit der Zeit für das Volk zu verbessern, die meisten jedoch ignorieren das. Jedoch lässt sich dort etwas anderes erkennen! Und zwar den text „From the Many-Headed Talos“ vom Autoren Michael Kirkbride in der er schrieb:


Michael Kirkbride schrieb:
And after the throne of Alinor did finally break at the feet of Men, and news of it came to the Dragon Emperor in Cyrodiil, he gathered his captains and spoke to them, saying:

"'You have suffered for me to win this throne, and I see how you hate jungle. Let me show you the power of Talos Stormcrown, born of the North, where my breath is long winter. I breathe now, in royalty, and reshape this land which is mine. I do this for you, Red Legions, for I love you.'"
Dieser OOG-Text ist der Versuch von Kirkbride den Lore-bruch in Oblivion zu berichtigen. Vor Oblivion (also TES IV) war Cyrodiil ein Dschungel. Mit CHIM versuchte Krikbride auch direkt den Lorebruch in Morrowind (TES III) zu beheben. Morrowind spielt auf Vvardenfell, einer Insel der Provinz Morrowind. Jedoch ist laut Lore diese Provinz nicht bewohnbar. Durch Vivecs CHIM hat er es jedoch bewohnbar gemacht. Jedoch hat sich Bethesda mit einem weiteren Konzept der Obscuren Lore alle Möglichkeiten offen gelassen.


Die Turm-Theorie

Bevor ich weiter mache lasst mich euch zeigen wie das Universum von The Elder Scrolls Aufgebaut ist:


Die Turm-Theorie ist wieder ein Konzept aus der Obscure-Lore. Diese These beschreibt 8, methaphorische Türme. Diese „Türme“ halten Nirn in Mundus, und verhindern, dass sich Nirn in das Reich des Vergessens „Auflöst“. In der Obscure-Lore gibt es die Turm-Theorie schon länger. In den Bethesda-Kanon aufgenommen wurde die These durch den The Elder Scrolls Roman: Die Höllenstadt (Eng: The Infernal City). Dort erklärt der Protagonist Attrebus Mede, dass es Gerüchte gibt, die besagen, dass der Weißgoldturm ein Turm sei der Nirn in Mundus hält. Zudem soll der Weißgoldturm die Fähigkeit besitzen dass Land (Also Cyrodiil) dem Besitzer entsprechend anzupassen. Die Ayleiden brauchten einen Dschungel, also war Cyrodiil ein Duschungel. Als sich die Cyro-Nord dann aber gegen die Ayleiden auflehnten und Cyrodiil eroberten brauchten sie eine andere Umgebung um am besten zu leben.

Noch viel interesanter wird es wenn man sich mal anschaut was für Methaphorische Türme das eigentlich sind:


  • Der Weißgoldturm. Sein Stein der Nirn hält ist das AMulett der Könige, wurde in Oblivion zerstört.
  • Der Rote Berg. Sein Stein ist das Herz von Lorkhan, welches in Morrowind zerstört wurde.
  • Der Hals der Welt. Der Stein ist, aller vermutung nach wurde seine kraft durch den Einsatz der Schriftrolle der ALten während der Hauptquest annulliert.
  • Der Messing Turm auch „Numidium“ genannt. Ein von den Dwemern erstellter Gott. Wurde bereits vor den TES SPielen zerstört, bzw. verschwand.

Es gibt fogllich nur noch 4 weitere Türme. Wenn man sich ansieht, dass die meisten Türme in Spielen zerstört wurden, könnte man nun eine viel größere Haupthandlung der TES-Spiele festmachen. Was wird passieren wenn alle Türme deaktiviert werden? Ein wirklich faszinierender gedanke, wie ich finde.


Landfall





Das Ende der Welt. In der 5. Ära taucht das Numidium wieder auf. Während des Krieges zwischen Tiber Septim und dem 2. Aldmeri-Bundes wird das Numidium (Welches Tiber mühevoll zusammenbaute) in einen Zeitstrudel geworfen. Es taucht erst in der 5. Ära wieder auf. Dann befolgt es weiter seinen Plan den Aldmeri-Bund zu vernichten. Zu dieser Zeit taucht ein Insekten-artiger Prophet auf, der von der Zerstörung Nirns berichtet. Jedoch wurde er vom Numidium getötet. Durch eine Macht die als „ancestroscythe“ bekannt ist, löschte das Numidium die Aldmer aus der Existenz. Als eine Gruppe Khajiit und Dunmer versuchte der Zerstörung durch ein Schiff, die „Wonderweir“ zu entkommen tauchte der Nerevarine an, der Akulakhan, die Numidium nachbildung von Dagoth Ur steuerte und gegen das Numidium kämpfte. Durch die Ablenkung des Numidiums konnte die Wonderweir Nirn verlassen und zum Mond Masser flüchten. Dort erichteten die Flüchtlinge einige Kolonien. Dem Nerevarinen gelang es nicht das Numidium aufzuhalten und so zerstörte das Numidium Nirn und war auf dem Weg zu Masser. Ein Dunmer namens Jubal Lun-Sul stoppte das Numidium und erschuff mit Vivec den ersten „New Men“.


Tatsächlich KÖNNTE es so geschehen. Doch die Chance dass es so in einem The Elder Scrolls Spiel vorkommt ist mehr als Gering. Dem ist sich der Autor (Michael Kirkbride) und nahe zu die gesamte Community sicher. Es ist ja auch nicht geplant dass es irgendwann mal in den Spielen vorkommen soll. Es war eher dafür da den ständigen Lore-Begriffs Krieg zu stoppen. Wenn ich was schreibe, was ist es dann? C0DA? Apocrypha? Headcanon? Michael Kirkbride veröffentlichte dieses Konzept in einem Text namens „Loveletter form the fifth Era“ und fügte es hinterher in seinem Meistewerk C0DA zusammen.


C0DA


C0DA befasst sich mit den ereignissen des Landfalls. Am ende von Landfall wird die Welt zerstört. Am ende von C0DA wird sie nach den Wünschen und vorstellungen eines geistigen Schöpfers neu erschaffen. Damit hat JEDER die möglichkeit sein eigenes TES zu erschaffen und der Begriffskrieg ist endlich zu ende (Mehr oder minder). Theoretisch bietet C0DA einem die möglichkeit ein ganz neues Universum, basierend auf Grundkonzepten von The Elder Scrolls zu erschaffen. Ich bin, und darauf bin ich extremst Stolz der erste deutsche C0DA-Autor. Ich habe schon dutzende Texte verfasst, welche NOCH in einer leicht abgeänderten Welt, welche dem Bethesda-Kanon ähnelt spielen.

C0DA Texte können nahe zu alles beinhalten. Theorien und Thesen, vermutungen und bestätigungen, erläuterungen und zweifel. Einfach alles. Es ist das Prunkstück der Obscuren Lore von The Elder Scrolls. Auf der Website Tomorrowindtoday.com werden die meisten C0DA einträge gesammelt. Auch einer meiner Texte (Des Kalpas Plan B) wurde dort veröffentlicht.

Das sind die für mich interesantesten Konzepte der TES-Lore. Es gibt jedoch noch viel mehr. Nu-Mantia, das verschwindne der Dwemer etc. VIelleicht habe mit diesem Thread ja jemanden dazu bewegne können sich mehr mit der TES Lore zu beschäftigen. Ich habe aber aufjedenfall einen guten einblick auf die wahre Tiefe der TES-Lore gegeben!
 

Kiera

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Bethesda hat kein Interesse an der Verfilmung - es sei denn Peter Jackson klopft an

Pete Hines, der Vice President of PR and Marketing bei Bethesda Softworks, hat sich im Zuge der diesjährigen Quakecon in Dallas (Texas) in einem Interview mit den Kollegen von Finder.com.au zu einer möglichen Verfilmung von The Elder Scrolls geäußert. Wie er anmerkte, habe Bethesda kein Interesse daran, dass irgend ein Regisseur, Produzent, oder Studio Marken wie The Elder Scrolls, Fallout, Wolfenstein und Dishonored neu interpretiert.

Selbst wenn sie sagen: „ihr werdet die volle Kontrolle darüber haben“, kenne ich kein Entwicklerstudio, das bei einer Filmadaption wirklich alle Zügel in der Hand hatte. Wenn es der Fall wäre, warum machen sie es dann nicht komplett selbst? Das Filmstudio, der Drehbuchautor und der Regisseur hätten bei einer Verfilmung sehr wohl jede Menge Einfluss und sie würden auch ihre eigene Vision haben. Wir werden dauernd darauf angesprochen, aber uns lenkt das nur ab. Wir sind ein Spielestudio, also lasst uns lieber das machen, womit wir uns wirklich auskennen.

Eine Ausnahme würde Bethesda laut Hines allerdings machen:

Ich glaube wenn Peter Jackson (Der Herr der Ringe) bei Todd Howard im Büro auftauchen und sagen würde: „Ich will Elder Scrolls verfilmen“, dann wäre das ein ziemlich ernstes Gespräch und wir würden zuhören. Doch Peter ist vermutlich ziemlich beschäftigt. Ich glaube daher nicht, dass wir irgendwann in absehbarer Zeit Filme machen werden.

Es sei zudem nicht so, dass man nicht wüsste, wen man fragen könnte, falls man sich dafür entscheiden sollte, einen Film oder eine TV-Serie zu produzieren, erklärt Hines und weist drauf hin, dass im Vorstand von Bethesdas Mutterkonzern ZeniMax Media einige großen Namen, darunter etwa Jerry Bruckheimer (Fluch der Karibik), Leslie Moonves (CEO von CBS Corporation) und Harry Sloan (Ex-CEO von MGM Studios) sitzen. Vielmehr stelle sich die Frage, ob man das überhaupt möchte und welchen Nutzen solche Projekte hätten, so Hines.
-Quelle
 

Sawbones

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Dieses Studio [Bethesda] ist kein Verkaufsautomat. Es ist kein Verkaufsautomat mit zwei Knöpfen, wo wir zuerst Elder Scrolls und dann Fallout drücken und dann drücken wir wieder Elder Scrolls und dann wieder Fallout. Sie sind ein unglaublich talentiertes Studio bestehend aus kreativen Leuten."

"Sie haben jetzt vier Spiele hintereinander gemacht, die alle als Game of the Year bezeichnet wurden und sie haben das Recht zu entscheiden, woran sie Lust haben zu arbeiten und in welche Richtung sie gehen möchten."

"Ich persönlich bin bereit dazu Fragen zu stellen, aber ich werde ganz sicher nicht anzweifeln, wenn Todd Howard sagt, dass er dieses und jenes als nächstes machen möchte und Elder Scrolls VI halt irgendwann dazwischen umgesetzt wird."

"Er hat seine Gründe dafür und ich denke, wenn wir erst einmal angefangen haben, werden diese Gründe einleuchtender - oder vielleicht auch nicht. Aber letztlich ist es so, dass diese Leute ein Recht dazu haben nicht nur einfach ein Elder Scrolls-Spiel nach dem anderen machen zu müssen - deswegen haben sie auch zu Fallout gewechselt - und sie haben ein Recht dazu sich die Beine zu vertreten und etwas anderes zu versuchen oder zu machen."

"Ich weiß woran sie das nächste Jahrzehnt arbeiten werden und ich glaube, dass alles davon Dinge sind, auf die man sich freuen kann - aus unterschiedlichen Gründen. Und wenn sie erstmal erschienen sind, werden die Leute diese Dinge genau für das zu schätzen wissen, was sie sind."
Quelle:http://www.areagames.de/games/gaming-business/news/hines-elder-scrolls-vi-bethesda-verkaufsautomat-verdient-entscheidungsfreiheit-zukuenftige-projekte-141840/
 

Sawbones

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Ein neuer Text von mir :D




Ein Ork unter Philosophen

Der schwer gepanzerte und mit einer Silberaxt bewaffnete Gorgan betrat die Straße vor dem festlich geschmückten Anwesen in der Kaiserstadt. Der Anblick widerte ihn an. Ein gigantischer Wohnsitz und ein hungernder, abgemagerte Bettler, der daneben saß und vor Hunger zitterte. Er hasste diese Stadt an solchen Tagen. Sein Ziel war jedoch klar: Michael Kruxor. Der kaiserliche Lump hatte im gestrigen Suff seine Frau Mola begrabscht und wird heute dafür büßen. Zu Gorgans Pech war heute jedoch der Tag der Philosophie. Ein Feiertag um dem absteigenden Berufszweig der Weisheitsliebe zu frönen. Das Anwesen im Talos-Platz-Bezirk diente als Feststätte für die Philosophen der Hauptstadt.

Gorgan trat nach vorne zum Türsteher.

Der hielt ihm seine Hand vor die Brust. „Nur für Philosophen“, sagte der bärtige Nord.

„Ja, dann gehe ich rein“, antwortete Gorgan.

„Ihr seid ein Freigeist? Ihr seht nicht wie einer aus.“

„Die orkische Form ist ein Überaus wertvolles Gut der Natur. Und wie in der Natur üblich, gibt es Abweichungen von der, als Norm betitelten Perfektion.“

Der Nord hob die Brauen. „Das war nicht schlecht. Gut du darfst rein. Weißt du, wie es hier abläuft?“

Gorgan schwieg.

„Das hier ist eine Art Wettbewerb. Jeder Philosoph kriegt von mir eine rote Münze.“
„Muss ich Acht Stück sammeln?“

„Bist du ein Klempner, oder was? Nein. Sammele so viele wie du imstande bist.“
„Und wie kriege ich welche?“

„Ganz einfach: Sprich einen Denker an und fordere ihn heraus. Wenn du ihn ansprichst, stellst du ihm eine philosophische Frage. Wenn er sie beantwortet, verlierst du. Wenn er es nicht schafft, gewinnst du. Hast du keine Münzen mehr, verlässt du das Fest. Klar soweit?“
Gorgan nickte. Ihm waren die Münzen egal. Er wollte nur Michael Kruxor mit Weisheit besiegen.
„Aber die Waffe bleibt draußen.“

Gorgan schüttelte den Kopf. „Die gehört zu mir.“

„Nein. Damit könntest du jemanden verletzen.“

„Wer glaubt, man könne ein Lebewesen oder gar das Leben selbst töten, lebt in Unwissenheit. Nur der materielle Körper des unzerstörbaren, ist in der Lage zerstört zu werden. Und ist der Körper nicht nebensächlich? Ist nicht die geistige Arbeit eines Philosophen viel wichtiger?“

Der Nord seufzte. „Dabei wollte ich nur ein paar Septime verdienen um mir eine Fotze am Hafen zu ordern! Na schön, Grünfresse. Geh rein.“

Gorgan betrat endlich das Gehöftund wurde von einer beinahe vergewaltigenden Übermacht an Gerüchen begrüßt. Die Decke des Anwesens wurde mit Stoff verziert und in der Mitte der Eingangshalle war ein Festmahl serviert worden. Gorgan trat zum Bankett und grinste. Seine Weisheit, die Michael bezwingen würde konnte noch ein paar Sekündchen warten. Er nahm sich einen Teller und legte diverses Fleisch drauf. Da kam ein schmächtiger Bosmer auf ihn zu und räusperte sich. Gorgan drehte sich um und blickte auf das Kriegsbemalte Gesicht des Boiche. Es war klar, dass der Waldelf ihn herausforderte.

„Ist das nicht etwas zu viel Essen, Ork?“, er schielte auf den, wirklich nicht spärlich befüllten Teller.

Gorgan nickte. Er legte sich seine Antwort zurecht um seine Münze nicht zu verlieren. „Nahrungsmittel in der Erscheinung der Tugend verlängern das Leben, geben Gesundheit und reinigen. Sie bringt Glück und Zufriedenheit und schmeckt dementsprechend Süß, angenehm, Würzig und gut. Nahrung, die zu Bitter, zu Heiß, zu salzig ist, wird jedoch von denen geschätzt, die sich in der Erscheinungsweise des Leids befinden. Diese Nahrung verursacht Schmerz, Übelkeit und Krankheit. Daher biete ich einem Mann vor dem Anwesen dieses Essen.“

Der Bosmer wirkte beinahe schockiert, über die Worte der Grünfresse. „Ist das so? Dann erlaubt mir euch bei eurer Wohltat beizustehen.“

Gorgan nickte, nahm den Teller und verließ das Gut.
Draußen unterhielt sich der Türsteher mit einer Hure. „Ich verdiene hier nicht Schlecht … und würde die Septime gerne in deine Löcher investieren.“
Die Hure feierte gestern ihren 13. Geburtstag. Etwas, um das sich Gorgan später kümmern wollte.

Gorgan trat zum Bettler neben dem Anwesen und überreichte ihm den Teller, wohl wissend, dass er vom Bosmer begutachtet wurde. „Mein lieber. Beim Anblick der Freude und des Reichtums dieser Ideologen, erinnerte ich mich an das Zittern deiner Gliedmaßen und deinen Hunger. Hier nimm. Genießt Speiß' und Trank.“

Dann wandte er sich wieder dem Bosmer zu und dieser schnippte ihm seine rote Münze entgegen, die Gorgan auffing. „Gut gespielt. Aber sei ehrlich, Ork. Du wolltest das Zeug alleine essen, oder?“
„Gab es da jemals zweifel?“

Der Bosmer lachte auf und ging über eine Seitenstraße. Er hatte seine einzige Münze an einen Ork verloren.

Gorgan betrat wieder das Festund suchte nach Michael. Jedoch wusste er nicht, wie der aussah.

Er sprach einen Rothwardonen an. „Entschuldigen Sie?

Der Rothwardone drehte sich um. „Ja?“

„Wissen sie zufällig, wo ich Michael Kruxor finde?“

Der dunkelhäutige Mann rollte mit den Augen. „Erst die Mentalität, dann die Gespräche. Nochmal, Ork.“

Gorgan seufzte.

Der Rothwardone tat es ihm gleich und ergriff die Initiative. „Sagt, warum seufzt ihr, Grünmaul?“

„Ich bin jetzt nicht imstande hier noch länger stehen zu bleiben. Ich vergesse mich und mein Geist taumelt. Ich bin müde, suchend nach dem Ziel meiner Aufgabe.“

Der Rothwardone nickte. „Wenn ihr müde seid, so legt euch schlafen, aber wisst! Nur wer in seinen Gewohnheiten, wie dem Schlafen maßvoll ist, wird alle materiellen Leiden lindern.“

Gorgan grinste frech. „Wie ein flackerndes Licht an einem dunklen Ort, so ist auch der Geist eines Philosophen in der Lage sich selbst zu genießen. Das Leiden bestärkt, ähnlich wie das Hell und Dunkel einer flackernden Flamme die Höhen und Tiefen des Geistes und des Lebens. Wenn das Leid der Müdigkeit größer wird, denkt man, es gibt keinen größeren Gewinn als Schlaf. Mit dieser Einstellung gerät man niemals ins Wanken, da man so das gute anerkennt.“

Der Rothwardone seufzte und überreichte eine Münze. „Also, du suchst Michael? Warum? Er ist der größte Denker überhaupt.“

„Ich will ihn mit Weisheit bezwingen.“

Der Rothwardone lachte. „Wenn du meinst. Er ist im oberen Stockwerk. Am Fenster.“

Gorgan nickte und ging eilig zur Treppe. Dort kam ihm eine Khajiit entgegen und griff ihm an die Schulter. Gorgan drehte sich um und die Khajiit ergriff das Wort. „Was ist das Schicksal eines Gläubigen, der nicht Standhaft ist?“

Gorgan bekam langsam zu viel. „Vergeht ein solches Individuum nicht, wie eine zerissene, dunkle Wolke, ohne Halt in irgendeiner Sphäre?“

„Das ist mein Zweifel, Oh Ork. Und ich bitte dich ihn vollständig zu beseitigen.“

Gorgan nickte. „Ein Gläubiger, der nur glückbringenden Tätigkeiten nachgeht, wird weder in dieser, noch in der spirituellen Welt Perfektionismus erreichen. Wer nur gutes tut, meine Freundin, wird niemals das Gute anerkennen.“

„Ach fick dich doch! Das war meine letzte Münze, du Arsch!“, keifte die Katze, warf die Münze dem Ork zu und verließ das Anwesen. Gorgan seufzte und ging die Treppen hoch. Er wollte den Philosophen Michael Kruxor endlich mit Weisheit bezwingen.

Und da saß der größte Philosoph dieser Ära. Michael Kruxor. Seine Thesen über KINETISCH INTERLINKTE NIRNISCHE MULTIBENUTZER-NTH-GEN-EXOFORMEN und seine Analyse der 36 Lehren des Vivec waren selbst dem unterbelichteten Lump ein Begriff. Gorgan räusperte sich. Zeit zu Glänzen!

Michael Kruxor stand auf. Der fast kahle Mann wandte sich zu Gorgan. „Ja?“

Gorgan atmete angespannt ein. Er griff an seinen Rücken und zückte seine Axt. „Jede große Waffe hat einen Namen. Das ist meine Axt: Weisheit.“ Und er schlug. Michaels Kopf flog im hohen Bogen durch den Raum und landete vor der Treppe.
 
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Sawbones

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Ein neuer Text von mir aber dieses mal auf Englisch!

The tiny tales of Nova-Orsinium

Tale one

Splish splash, flesh hits flesh. Splish splash, right on the besch. Splish splash, the butcher pound his flesh. Splish splash flesh hits flesh. Splish splash that's not horseflesh. Splish splash The flesh of Karuhn gro-Khesh. Splish splash Tastes like normal flesh, and brings good cash. Splish splash He heard crash. Stomp stomp A zombie romp and eat the orcish flesh.

Crash crash Beck hits beck. Crash crash Behind the house of gro-Khesh. Crash crash Beck hits beck. Crash crash She is from the Ash. Crash crash She is full of hash. Crash crash Wanted to spend some cash. Crash crash Her clothes are gash. Crash crash Become nothing more than pure flesh. Crash crash She got bashed. Crash crash Handled like trash. Crash crash She got some intercourse. Crash crash A moan was heard by the trash-flesh. Crash crash A zombie eats both of the living flesh.

Blub blub It comes from the tub. Blub blub Right from the bub. Blub blub Over him the schlub. Blub blub Pressed down the cub. Blub blub Bubbles go up. Blub blub It is his pop. Blub blub The bub falls grubb. Blub blub He gives up. Blub blub His mouth go up. Blub blub His lungs fill up. Blub blub He dies in the tub. Crash crash The door breaks up. Crash crash A zombie ate the murder.

Tale two

Cind gra-Rella stepped in the line. Kurog gro-Molag did yesterday a celebration for the nobles of Nova-Orsinium and Cind, a Breton name by the way, was there, not invited, but she has passed the gatekeeper, because she looked like an Orc-Noble. She just wanted to be a noble for one little night. Nothing more. And this celebration was announced as the biggest event of the last two hundred years. So she prayed to all existent gods and spirits to be able to enter this event. And hear plead was heard by a nice smiling, old woman. She appeared right in the Bedroom of Cind, after she prayed. "My name is Clavica. And I heard your plead, dear child. Do you really want to go to this big event, my dear?", asked the old and sympathy woman. She wear a blue robe with a blue hat. "Yes!", Cind yelled. "I would die for this! There was never something I wanted more in my entire live!" Clavica nodded. "Than let me fulfil your wish!" She swung her little stick and Cinds dirty clothes changed to a beautiful and bright dress. She became some nice shoes and was ready for the Event. "You can be on the event, until 12 o'clock! Remember this! After this time, you will get your old clothes again, dear. Now excuse me, my Dog Barbas need to fed!"

On the Event, Cind danced with Kurag gro-Malog, the Prince of Orsinium. He was a sympathetic and honourable warrior, with a lot of legends, which are told about him. They looked each other in the eyes and smiled. And then a kiss. Cind felt in love immediately. But then it becomes 12 o'clock and she ran out of the mansion. Kurog followed her but she disappeared. For his luck, she loosed one of her shoes. He realized, that this shoe must be a made to measure. He smiled and on the next day, he ordered every women in Nova-Orsinium to find this woman. All women tried the shoe but no food fits. But then Cind tried it and it fits perfectly. Kurog stand up and goes to the non-noble girl. "Were you on the Noble-Celebration, girl?" Cind nodded, blushed. "And you danced with me? She nodded again. "But you are no noble, right?" "Yes, sir." "Right then! Guards! Capture her! She broke the law! I want to see her hanging!" A guard appears and whispers to Kurog "The most of them are on the graveyard, mylord. There is an ... undead accident." "Right then. We shift the execution to right now!" "Like you wish!"

Tale three

The convicted women stared to the mob of other Orsimers, which gathered to see the execution of the so called "Fake-Whore". She cried snot and water. In this culture, she lost all honor. Not for her crime, but for the vile embarrassment that she was doing. Gharash gro-Kotblug who exercises today execution by Maulochs blessings, pulled the lever and the thin wood-plate, which was used as a ground fell. And with it, Cind felled with it. The pressure don't broke her neck and so she was hanging there. The mob applauded in an unusual ecstasy. They cheered, threw faces, dirt and stones to the naked woman. The grimace Cind makes here was an ugly but somehow funny combination of pull faces and pain.

Kurog sat on his transportable throne and enjoyed this sight. He looked her unceremoniously on her femininity and thought: A shame, that I didn't fuck her before. Now, she didn't have her bodily functions under control and lost all her available body fluids before the raging crowd. Than, blackness appears and she was dead. Kurog exulted and the crowd growth. "Protect the prince!" someone yelled and Kurog realized, that the growth mob was expanded by zombies.

Tale four

Gorgan gro-Kesh pressed away the cold and hard frozen dirt over him, hardly puffing. He did not remember where he was. But he knows why. A brawl with Torug gro-Malog in the brothel "Where everyone OrichalCUM" in the Mede-District, on the west-side of Nova-Orsinium. His arm breaks finally through the dirt, which becomes hard as steel. He felt the cold of this cloudless night. Know he remembered. The brawl on the whorehouse becomes wilder and wilder. He shared fisticuffs with Torug. He got hit on his head, and Torug on his stomach. Then Torug breaks the never spoken rule and kicked Gorgan on his belly and he felt backside and hit the table behind him with his head.

His other arm broke through the dirt and a combination of earth and snow falls right in his face. After the hard wood he needed to passed, the hard dirt appear to be the softest thing he had ever seen. Now his Head rises through mother earth and he sees the fog flooded field. With his last strength he pulled himself up and was free, physically seen. He stands up and overlooked the whole graveyard, and that he heard a voice. "Come, little Orc. My name is Mannimarco. Let's bring this city some trouble!"
 

Sawbones

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'''Fragments of the spirit of Mikhel Kurx.'''

Mikhel Krux entered the little house on the west coast of Cyrod. He is and will ever be the master of all psijics. He was called for a sick man, who became mad, after he was suppose to die, but he recovered. The sick man was sitting on his bed and was writing something.

"My name is Mikhel Krux, do you allow me to enter?" The man not responded and Mikhel entered. "I have heard, that you have some kind of ... madness, after you was lie in dying?"

The mad-man looked up and nodded. "I fear that what i have seen, while I was dying."

Mikhel sat down on a chair, right next to the bed. "My dear Lwarence, would you be so kindly and disclose this confidential of wisdom, because the knowledge you have gathered is free from the miseries of material existence."

Lawrence, of the house of Naty looked up, right in the green eyes of the Psijic. "I ... can you really understand, what i have seen?"

Mikhel nodded, slowly. "Maybe. Just speak clear. A wise, but bad written man said once: 'Thus whoever performs this holy act shall be proud and mighty among the rest!'"

Lawrence stands up. "Bad written? Like ... fiction?"

Mikhel smiled. "Please, begin with your lessons, son"

Lawrence sat down. "What if i told you, that ... I don't know. We know, that the Aurbis is real, right?"

Mikhel nodded.

"But what does 'real' really means? Does real mean, that I exist? But ... no. I am so sorry. I need to start this on another way ..."

Mikhel sighed. "Just say what you think, my friend. I will be able to understand you. Don't let your mind get blocked by your secular ceptions for logic. Your mind is the sight of this phenomenon been confused. It is now to be enough. My friend, please be free of all
Confusion. With a placid mind, you can see the answer you are looking for."

Lawrence closed his eyes. He tried to block his thought now for hours. But now he wanted to open his mind and let it flooded by his new sight of the world. "What is a thought? Can a thought be real? I mean ... I can se it, when I close my eyes. I can feel it, when i thought. I can even taste it, if I thought about food. So is it real? Yes! It is fucking real!" He began to speak in ecstasy. "And now the important question! What is fiction? Is fiction not a perfect-ish thought? So ... if a thought is exists then does the fiction exist too, right?"

Mikhel raised his eyebrows and let the mouth open. He underrates this case of madness. He thought it could be some kind of CHIM, and that he was here to excort this poor soul through the Zerosummining, but this was much more. "Go on, please!"

"I ... mean ... I don't know. I feel ... like I miss some kind of Puzzle piece! One little thing i need to know to understand."

Mikhel nodded. "I can give you this last piece. But if you experience it you can get ... lost."

Lawrence nodded. "I just want to get clear again!"

"Well then. But if I told you this, you have to serve me in pure love."

"I will"

"Then let me give you this ..." He leaned forward and handed out a real big book right from his Backpack. It was the collection of the 36 Lessons of Vivec. "Read it. I will come back tomorrow." He stands up and left the little house on the west coast of Cyrod.

On the next day he knocked on the door and was let in by Lawrence. "Have you read it?" Lawrence nodded. "It makes ... perfect sense, even if it sounds like bullshit! How can it be? How ... why do i believe this?"

Mikhel set down on the Chair and smiled. "Because it is pure truth. Do you feel like ... useless? Pointless?"

Lawrence shrugged his shoulders. "No. Why should I?"

Mikhel frowning. "Do you even understand, what the message of the book is?"

"We are not 'Real'. But that means nothing to me."

"Nothing?!"

"We are not real for something bigger than us, right? It is like we are Ants and this higher entity is a man. What can we even do? It is like a thought. We feel, see, hear. It is real, for us. For our understanding."

"So now, please go one with your wisdom."

"I ... i mean. Now i wanted to know, what kind of fake we are. Are we a dream? A thought? No. Not just a thought. We need to be something bigger. We are fiction, maybe?"

"You mean, like a book?"

"No. That don't fit it. I can feel it. We are more than that. Fiction is the bigger thought of an entity. But i think ... yeah. We are the fiction of many persons. Like a library, full of great stories, little stories, novels and theories."

And Lawrence believed. He was so sure that he knew that he was right. And with this realization, he looked on the existence with new eye.

"But many persons ... many creators of fiction creates many differences. How can it be that two parts of this collective be inconsistent with each other?"

Mikhel don't understand, what Lawrence said. "What are you talking about? That is just a theory."

Lawrence laughs. "No. And now let me think. There are many creators and they are inconsistent with each other. It has to be. Everything which creates this existence have to be a creative being. And with creativity there come the differences. This existence is restrained by a concept we call logic. And this concept told me, that it is impossible that impossible things can happen. Unless ... there are many existences!"

Lawrence jumped up. "Every new creator creates a new universe, based on the first Aurbis. I am fiction and they are GodHeads. Is this thought just another creation?"

Now Lawrence get fully enlightenment. He doesn't see the existence as an existence anymore. He saw it as a text. A little post for an information-network. And with this enlightenment he has the fully control.

"Let me now speak right to you, dear Lore-Writers", Lawrence said. "I don't know you. But I know I am fictional and you are GodHead. Let me speak right to you, on this so called 'Reddit', for every fictional existence. You don't just write stuff. You create it. Every thought is real for everything in it. For every entity. Not only that. Every time someone read it, he creates a new thought about it, and with it a new existence. Every thought is art, very kind of Art is reality. And with the reading of this post, you don't just break the fourth wall. You break all kind of borders."
 

Sawbones

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Und hier die deutsche Director's Cut Version!

Fragmente von Mikhel Krux' Geist.

Er war der aktuelle Herrscher sämtlicher Psijik-Mönche der verschwindenden Insel Artaeum, welche zwischen der Provinz Valenwald der Waldlefen und dem Sommersend-Archipel der Hochelfen lag.

Sein Ziel die Hütte lag unweit der Hafenstadt Anvil entfernt und bot eine beeindruckende Aussicht auf das Abekeanische Meer. Selbst Hammerfall, die Provinz der Rothwardonen war durch seine beeindruckende Küstenlinie zu erkennen.

Mikhel war aufgrund eines Mannes gerufen worden, der wahnsinnig wurde, nach dem dieser im sterben lag, sich aber doch noch erholen konnte. Als Psijik-Mönch erkannte er in der Beschreibung des Hilfegesuches die Anzechen für etwas größeres, als eine normale Krankheit, weshalb er sich auf den Weg machte.

Er durchquerte die gelben Grassteppen der Goldküste von Cyrodiil und erreichte die Hütte, unweit einer Klippe. Mikhel klopfte an der Tür. Winzige stücke brachen heraus. Jennifer, die Frau des Mannes öffnete die Tür einen Spalt weit. Sie war eine dürre, langnasige Bretonin, mit langen braunen Haaren. Ihre dunklen Augenringe, und ihr leichtes Zittern zeugten von schlaflosen Nächten.

"Kann ich euch helfen?", fragte sie und Mikhel zeigte ihr die Notiz, die er vom schwarzen Brett im Gasthaus 'Zur schwimmenden Schüssel' von Anwil mitnahm. "Seid ihr ein Heiler?" Mikhel nickte. "Jawohl. Ein freischaffender sogar. Ich verlange auch keine Bezahlung, wenn der Patient nicht geheilt wird."

Jennifer nickte und öffnete die Tür. Mikhel wurde direkt von einem feuchten Geruch begrüßt. Es war eine Mischung aus Fisch und Schimmel. "Bitte folgen sie mir. Er ist hinten", sagte sie und ging los.

Im hinteren Teil der fensterlosen Holzhütte saß der Mann, Lawrence, nur mit einer Hose bekleidet auf dem Bett und schrieb etwas.

"Hat er schon immer gerne geschrieben?", fragte Mikhel, die Augen fest auf Lawrence gerichtet, der wie in Ekstase die Feder schwang.

Jennifer schüttelte den Kopf. "Nein. Bis vor seiner Krankheit konnte er nicht einmal lesen." "Was genau war das für eine Krankheit?"

"Hirnfäule. Er hatte sie sich von einer Schlammkrabbe eingefangen, als er draußen auf dem Meer fischen war."

"Ich verstehe. Würde es ihnen etwas ausmachen, draußen zu warten, während ich ihn untersuche?" Jennifer zögerte und Mikhel öffnete seine gelbe Robe.

"Ich bin unbewaffnet, und werde ihrem Mann keinen Schaden zufügen. Das schwöre ich ihnen." Jennifer nickte. "Wenn etwas ist, rufen Sie einfach."

Sie trat, nach dem sie ihren sorge erfüllten Blick von ihrem geliebten Mann los reißen konnte, aus der Hütte und Mikhel ging langsam zu Lawrence, der noch immer etwas schrieb.

"Mein Name ist Mikhel Krux, erlauben Sie mir, mich zu setzen, Herr Naty?"

Doch Lawrence antwortete nicht und so setzte sich Mikhel einfach auf den wackeligen Holzstuhl, der neben dem Bett stand. Unter dem Stuhl befand sich ein kleiner Bottich mit Wasser, in dem ein dreckiges Tuch schwamm, mit dem Jennifer ihren Mann die letzten Tage gesäubert haben musste. "Ich habe gehört, dass sie bis vor einigen Tagen sehr krank waren. Erinnern Sie sich noch daran?"

"Sie können mir nicht helfen. Die Fäule ist weg. Ich habe andere Probleme", antwortete Lawrence, ohne dabei seinen Blick vom Pergament zu nehmen. Sein bretonischer Akzent war äußerst rau. Mikhel schaute auf das Pergament und laß in unsauberer Handschrift die Worte 'Fiktion, Echt, Realität, Kultur' immer und immer wieder. Teilweise wurden diese Begriffe umrandet und miteinander verbunden.

"Auch davon hörte ich. Ihre Frau nennt das einen Wahn, den Sie erhalten haben, nach dem Sie die Krankheit überwunden hatten. Ich glaube, ich kenne diese Art von Wahn."

Lawrence lachte kurz und höhnisch auf. "Wie die anderen Geist-Heiler die bereits hier waren? Was machen Sie anders als die? Was ist denn ihre erste Frage? 'Wie geht es dir, Lawrence?' oder doch 'Wie fühlt ihr euch?' Idioten. Schweinefickendes Gesocks!"

"Wie wäre es mit dieser ersten Frage: 'Mein lieber Lawrence, wären Sie so freundlich mir ihre, vertraulichste Weisheit mitzuteilen, deren Kenntnis Sie von den Leiden des materiellen Daseins befreien wird?"

Lawrence blickte vom Pergament auf und direkt in die blau-in-grünen Augen des Psijik-Herrschers. "Ich ... Weisheit? Könnten Sie überhaupt verstehen, was ich gesehen habe? Was in mir vorgeht?" Mikhel zuckte mit den Schulten. Etwas sehr anstrengendes, wenn man diese schwere, goldene Psijik-Robe trug. Er stand auf und zog sie aus und hing sie über den Stuhl. "Vielleicht? Sprecht einfach klar. Ein weiser aber schlecht geschriebener Mann sagte eins: 'Also soll jeder, der diesen mutigen Akt vollbringt, stolz und mächtig unter den anderen hervorstechen!'"

Lawrence ließ den Mund geöffnet. "Schlecht geschrieben? Als wäre er ... Fiktion?!"

Er blickte sofort auf sein Pergament und dann wieder zu Mikhel. Seine Augen schnellten quer durch Mikhels Gesicht.

Mikhel lächelte. "Bitte, beginnen Sie ihre Lektion." Lawrence lächelte und nickte. Er legte das Pergament und die Feder beiseite. "Was ist, wenn ich ihnen sagen würde, dass ... ich weiß nicht. Wir wissen, dass der Aurbis real ist, richtig?" Mikhel nickte, verwundert darüber, dass ein Fischer das Konzept des Aurbis, des gesamten Universums zu verstehen schien.

"Aber was bedeutet 'Real' wirklich? Heißt das, dass ich existiere? Aber .... nein. Es tut mir leid. Ich muss es auf eine andere Art anfangen ..."

Er griff wieder nach seinem Pergament und der Feder.

Mikhel nickte und griff nach seinem Arm, um ihn am schreiben zu hindern. Er erinnerte sich noch an den Prozess, den sein eigener Geist durchmachen musste, als er CHIM, die Erleuchtung begriff. "Sagen Sie einfach, was Sie denken, mein Freund. Ich werde in der Lage sein, Sie zu verstehen. Blockieren Sie ihren Geist nicht mit ihrem weltlichen Verständnis von Logik. Euer Geist ist durch den Anblick dieser entsetzlichen Erkenntnis, die noch keine ist, verwirrt worden. Es soll nun genug sein. Seid frei von aller Verwirrung. Mit friedvollem Geist könnt ihr die Antwort sehen, nach der Ihr euch so sehnt."

Lawrence schloss die Augen und eine Träne floss an seiner Wange herunter. Er blockierte seine neuen Gedanken nun schon seit Tagen, dem war sich Lawrence bewusst, dass hatte er damals auch getan. Jeder Psijik tat dies, bis es zu kräfteraubend wurde. Doch jetzt wollte Lawrence seinen Geist öffnen und ihn mit mit seiner neuen Weltanschauung überfluten.

Er öffnete die Augen und sein Blick war konzentriert und ruhig. "Was ist ein Gedanke? Kann ein Gedanke real sein? Ich mein ... ich kann ihn sehen, wenn ich meine Augen schließe. Ich kann ihn fühlen, wenn ich an meine geliebte Jennifer denke und ich kann ihn sogar schmecken, wenn ich an Essen denke. Also ist er real? Ja! Er ist verfickt nochmal echt!"

Er begann sich in Ekstase zu reden, doch Mikhel blieb ruhig und nickte. Dieser Prozess war anstrengend, für Körper und Geist. Einige werden dabei sogar Bewusstlos.

"Und jetzt die wichtige Frage!" Lawrence hob seinen Finger, wie ein Lehrer, der seinem Schüler etwas beibringen wollte. "Was ist Fiktion? Ist Fiktion nicht ein perfekterer Gedanke? Ja! Also ... wenn ein Gedanke real ist, ist es die Fiktion doch auch, richtig?"

Mikhel hob die Brauen und ließ den Mund fallen. Er unterschätzte die Art der Entwicklung, die Lawrence gerade durchmachte um ein vielfaches. Es dachte, es wäre die Erkenntnis von CHIM, und dass er nur hier sei, um die arme Seele durch die Nullsummierung, der Löschung aus der Existenz, wenn man mit dem neuen Wissen nicht zurecht kam, zu geleiten. Doch das war viel, viel mehr. Mikhel setzte sich an den Rand des Stuhles. "Fahren Sie fort, bitte!"

"Ich mein ... ich weiß nicht. Ich habe Ideen, aber sie sind nur Theorie. Es fühlt sich an ... als ob ein Puzzelteil fehlt! Ein kleines Ding. Etwas, dass ich wissen muss, um zu verstehen. Um wirklich zu verstehen!"

Mikhel nickte, grinsend. Eventuell hatte er hier gerade den nächsten Herrscher der Psijiks gefunden. "Ich kann Ihnen dieses letzte Stück geben. Aber wenn Ihr es erfahrt, könntet ihr ... verloren gehen."

Lawrence nickte. "Ich geben einen Fick auf mich! Ich möchte einfach nur wieder klar werden! Entweder dass, oder aber einfach verschwinden, um meiner Jennifer keine Last mehr zu sein." "Na dann. Aber, wenn ich es Ihnen verrate, müssen sie mir in purer Liebe dienen." "Alles was sie wollen."

"Dann nehmt das." Mikhel lehnte sich auf dem knarzenden Stuhl nach hinten und nahm ein Buch aus seinem Mantel. Es war die Sammlung der Sechsunddreißig Lehren des Vivec, dem ehemaligen Gottes der Dunkelelfen aus der östlichen Provinz Morrowind, mit Kommentaren der höchsten gelehrten der Psijiks. "Lesen sie es in ruhe und versuchen Sie es zu verstehen. Ihr Geist ist aktuell auf Informationssuche und wird dieses Werk förmlich verschlingen. Sie werden es an einem Tag durchlesen. Vermutlich sogar einige Dutzend male. Ich werde morgen wiederkommen, um es mit ihnen zu besprechen. Einverstanden?"

Lawrence nahm das schwere Buch entgegen und blickte zum gerade aufgestandenen Mikhel. "Und das wird mir helfen?"

"Entweder ihnen oder aber ihrer Frau die Last nehmen."

Lawrence nickte und begann sofort eifrig in seinem Bett das Buch zu lesen. Mikhel verließ die Hütte. Draußen, auf einer Bank saß Jennifer und schaute auf das Abeceanische Meer.

"Ich werde morgen wieder kommen, Frau Naty."

Sie stand auf. "Wie geht es ihm?", fragte sie, ihre Hände besorgt vor die Brust gelegt. "Besser. Ich habe ihm eine Lektüre da gelassen, die ihn beruhigen wird. Er wird heute Nacht sicher gut schlafen können." Mikhel grinste, als er erkannte, dass die mögliche Gottwerdung des Bretonen ihn beinahe so werden ließ, wie ein Kind, dass zu viele Süßrollen gegessen hatte. "Und morgen?"

"Morgen werde ich ihn vermutlich heilen können."

Jennifer grinste. "Ich danke ihnen."

Mikhel nickte und trat vom Haus weg. Er ging zurück nach Anvil. Entweder würde Lawrence morgen die Erleuchtung erfahren, oder er würde Nullsummiert werden und somit aus der Existenz gelöscht werden. So oder so wusste Mikhel, dass er etwas gutes getan haben wird.

Am nächsten Tag klopfte Mikhel wieder an die Tür der Hütte. Jennifer öffnete sie und trat nach draußen. Sie sah deutlich ausgeruhter aus, als gestern.

"Viel glück", sagte sie.

Mikhel war erleichtert. Lawrence war also nicht gelöscht worden, sonst hätte sich Jennifer nicht an ihn erinnert und somit war Lawrence der Erleuchtung einen gewaltigen Schritt näher gekommen. Er trat wieder in die Hütte und Lawrence saß wieder im Bett, angezogen.

"Haben Sie es gelesen?"

Lawrence nickte, seufzte und streifte sich erschöpft durch seine kurzen Haare. "Es macht ... perfekten Sinn! Obwohl es absolute Scheiße ist. Wie kann das sein? Wie ... warum glaube ich dass, was da drin steht?"

Mikhel setzte sich wieder auf den wackeligen Stuhl und lächelte blass. "Weil es die pure Wahrheit ist. Fühlen Sie sich jetzt ... unnötig? Oder sinnlos?"

Lawrence zuckte mit den Schultern. "Nein. Warum sollte ich?"

Mikhel blickte ihn enttäuscht an. "Haben Sie überhaupt verstanden, worum es in dem Buch geht?" "Wir sind nicht 'Echt'. Aber es bedeutet mir nichts."

"Garnichts?"

"Wir sind unecht, aus der Sicht von etwas größerem, als wir, richtig? Es ist, als ob wir Ameisen wären, und die höhere Entität ein Mann. Was könnten wir schon ausrichten? Es ist wie ein Gedanke. Wir fühlen, sehen, hören. Es ist real, für uns. Für unser Verständnis. Das genügt mir."

Mikhel begann nun zu grinsen. Lawrence hatte nun die vollständige Erleuchtung erfahren und würde nun eine menge Fragen haben.

"Also gut. Fahren Sie mit dem gestrigen Thema fort."

"Ich mein ... jetzt frage ich mich natürlich, welche Art von 'Unechtheit' wir sind. Sind wir der Traum vom GodHead? Ein Gedanke? Nein. Für einen Traum ist er zu klar, zu logisch und nach den Sechsunddreißig Lehren müssten wir etwas größeres sein, als ein bloßer Gedanke." Er streifte sich durch sein Gesicht. "Vielleicht sind wir ... Fiktion?"

Mikhel runzelte die Stirn, als er die Frage hörte. "Meinen Sie, wie ein Buch?"

"Nein. Das passt irgendwie nicht. Ich kann es spüren. Wir sind mehr als das. Fiktion ist ein größerer, perfekterer Gedanke einer Entität. Aber ich glaube ..." Er schaute auf sein Pergament. "Ja! Wir sind die Fiktion von vielen Personen. Wie eine Bibliothek, voller großer Geschichten, kleinen Erzählungen, tollen Romanen und Theorien." Und Lawrence glaubte daran. Er war sich dem so sicher, dass er wusste, er hatte recht. Und mit dieser Erkenntnis blickte er mit neuen Augen auf die Existenz. "Viele Personen ... viele Erschaffer von Fiktion erschaffen viele Unstimmigkeiten. Wie kann es sein, das zwei, oder mehr Erschaffer einer Fiktion so widersprüchlich sind?"

Mikhel verstand nicht, wo diese Frage hinführte. Solche Fragen stellte noch kein Psijik. "Wovon sprechen Sie da? Das ist doch nur eine Theorie."

Lawrence streifte sich die Stirn. Sie war Nass vor Schweiß. "Nein, und jetzt lasst mich nachdenken. Es gibt viele Schöpfer und damit werden sie sich, früher oder später widersprechen. Es muss so sein. Jeder und alles hat andere Erfahrungen, Vorlieben, und Meinungen. Alles, was diese Existenz erschafft, ist eine kreative Entität. Und mit Kreativität kommen die Unstimmigkeiten. Diese Existenz wird von einem Konzept unterdrückt, das wir 'Logik' nennen. Und dieses Konzept verrät mir doch, dass etwas unmögliches nicht möglich ist. Wenn aslo ein Schöpfer sagt, Orks sind Schweine, und der andere sagt sie sind Elfen, kann nur eines davon zutreffen. Es sei denn ... es gibt mehrere Existenzen!"

Lawrence Sprang auf und Mikhel schreckte zurück. "Jeder neue Erschaffer, erschafft ein neues Universum, basierend auf dem ersten Aurbis, sobald er eine neue Idee hat. Ich bin Fiktion, und die Erschaffer sind GodHead. Ist dieser Gedanke, diese Szene hier nur eine weitere Schöpfung?" Nun erreichte Lawrence eine noch nie im Universum erreichte Erleuchtung. Er erkannte die Existenz nicht mehr als Existenz. Er sah sie als einen Text. Ein Post in eines Forums, als Teil eines Informationsnetzwerkes. Und mit der Erleuchtung hatte er die volle Kontrolle darüber. "Lasst mich nun zu euch sprechen, liebe Schöpfer", sagte Lawrence zu dir. "Ich kenne euch nicht, aber ich weiß, dass ich fiktional bin, und ihr alle seid ein GodHead. Lasst mich zu euch sprechen, über dieses, 'Consolewars' genannte Forum, für jede existierende Fiktion. Ihr schreibt nicht nur etwas. Ihr erschafft etwas. Jeder Gedanke ist real, für alles was darin ist. Für jede Entität. Und nicht nur das. Jedesmal, wenn jemand eure Arbeiten liest, erschafft er damit neue Gedanken darüber, und mit diesen Gedanken erschafft er eine neue Existenz. Ihr glaubt mir nicht? Dann seht mich an! Ich habe in meinem leben gelitten, als ich meinen Sohn beerdigt habe! Ich habe geliebt, als ich ihn zeugte und später im Arm hielt. Ich bin echt. Ihr könnt es mir nicht absprechen. Jeder Gedanke ist Kunst, und jede Kunst ist Realität. Und mit dem lesen dieses Beitrags brecht ihr nicht nur die vierte Wand, ihr brecht sämtliche Begrenzungen."
 
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Avi

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The Elder Scrolls Online ist eigentlich ein sehr schönes und atmosphärisches Spiel. Das Einzige was mich derzeit nervt sind die Mitspieler, die immer dazwischenfunken, wenn man gerade gemütlich questen will. :mad:
 

Sierra

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The Elder Scrolls Online ist eigentlich ein sehr schönes und atmosphärisches Spiel. Das Einzige was mich derzeit nervt sind die Mitspieler, die immer dazwischenfunken, wenn man gerade gemütlich questen will. :mad:
Hast du das Spiel eigentlich gespielt?
Wovon erzählst du hier bitteschön? :blushed:
 

Avi

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Hast du das Spiel eigentlich gespielt?
Wovon erzählst du hier bitteschön? :blushed:
Was'n das für ne Frage? :ugly:
Ich spiele eher für mich alleine, so wie immer wenn ich online zocke. Dann bekämpfe ich da gemütlich einige Gegner, bin fast fertig und dann kommt so ein Highlevler auf seinem Mount und haut einmal drauf- Gegner tot. Ich steh dann da, währenddessen er auf nimmerwiedersehen verschwindet. Das passiert mir andauernd. :hmm:
 

Sierra

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Was'n das für ne Frage? :ugly:
Ich spiele eher für mich alleine, so wie immer wenn ich online zocke. Dann bekämpfe ich da gemütlich einige Gegner, bin fast fertig und dann kommt so ein Highlevler auf seinem Mount und haut einmal drauf- Gegner tot. Ich steh dann da, währenddessen er auf nimmerwiedersehen verschwindet. Das passiert mir andauernd. :hmm:
Ich kenne das halt aus TESO nicht :nix:
Außerdem stellst du gerade das Grundprinzip des genres in Frage. Wenn du alleine spielen willst, würde ich von einem MMO abraten ;-)
 

Avi

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Ich kenne das halt aus TESO nicht :nix:
Außerdem stellst du gerade das Grundprinzip des genres in Frage. Wenn du alleine spielen willst, würde ich von einem MMO abraten ;-)
Ach, da gibt es viele die nur für sich questen. ;) Hab mich auch vorher im Netz informiert, ob das möglich ist. Die Quests, ob nun Haupt- oder Nebenquests, sind für ein MMO untypisch umfangreich gestaltet, so dass man permanent das Gefühl hat ein Singleplayer RPG zu spielen. Von diesem Aspekt, und der packenden Atmo, ist das Spiel perfekt. Was mich nur ab und an stört ist, dass andere Spieler auch schon mal Kisten die man knacken muss (ich werde das Prinzip des Schlösserknackens in ESO nie kapieren :ugly: ) und einige Questgegenstände wegschnappen, so dass man ein bisschen warten muss bis man zum Zug kommt. Zum Glück habe ich letztens am Strand, wo die ganzen Leichen liegen und Geister rumschwirren, genug einsammeln können für den einen Quest. ^^
 

Avi

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Das mit der Gruppe habe ich mir auch schon sagen lassen. Muss ich mal sehen. :neutral: Bin btw ein Dunmer beim Ebenherz-Pakt. Das Gleiche wie Sawi auf seiner Xbox One. xD
 

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Ach, da gibt es viele die nur für sich questen. ;) Hab mich auch vorher im Netz informiert, ob das möglich ist. Die Quests, ob nun Haupt- oder Nebenquests, sind für ein MMO untypisch umfangreich gestaltet, so dass man permanent das Gefühl hat ein Singleplayer RPG zu spielen. Von diesem Aspekt, und der packenden Atmo, ist das Spiel perfekt. Was mich nur ab und an stört ist, dass andere Spieler auch schon mal Kisten die man knacken muss (ich werde das Prinzip des Schlösserknackens in ESO nie kapieren :ugly: ) und einige Questgegenstände wegschnappen, so dass man ein bisschen warten muss bis man zum Zug kommt. Zum Glück habe ich letztens am Strand, wo die ganzen Leichen liegen und Geister rumschwirren, genug einsammeln können für den einen Quest. ^^
@Truhen knacken:

Brauchst eigentlich nur den RT-Trigger gedrückt halten und sobald der nach unten fahrende Schaft des Schlosses anfängt zu vibrieren, den RT-Trigger wieder loslassen -> der Schaft rastet ein, ist eingegraut und dann zum nächsten wechseln, um da das Gleiche zu machen.

Hoffe, konnte es dir ein wenig verständlich erklären ;).

Finde das Spiel lässt sich wirklich super alleine spielen. Habe mit meinen Templer-Ork (Dolchsturz-Bündnis) schon etliche Stunden in Hochfels und Umgebung verbracht :D!
 

Avi

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@Truhen knacken:

Brauchst eigentlich nur den RT-Trigger gedrückt halten und sobald der nach unten fahrende Schaft des Schlosses anfängt zu vibrieren, den RT-Trigger wieder loslassen -> der Schaft rastet ein, ist eingegraut und dann zum nächsten wechseln, um da das Gleiche zu machen.

Hoffe, konnte es dir ein wenig verständlich erklären ;).

Finde das Spiel lässt sich wirklich super alleine spielen. Habe mit meinen Templer-Ork (Dolchsturz-Bündnis) schon etliche Stunden in Hochfels und Umgebung verbracht :D!
Danke dir. :awesome: Das mit dem Wackeln und Vibrieren hatte ich auch gelesen, aber es nicht wirklich gecheckt. :fp: Morgen abend versuche ich mich noch mal an den Schlössern.

Hoffe, konnte es dir ein wenig verständlich erklären . ;-)
Konntest du. :goodwork:

Momentan habe ich wieder angefangen, weil ich mir nicht sicher bin was ich sein möchte. Dual Wield oder die sichere Tank- Methode. Ich hatte zwischenzeitlich auch mal wieder einen Tank, doch auf Dauer wird mir das zu langweilig. Was ich jedoch sicher weiß ist, dass ich kein Morrowind HD Remaster mehr brauche. Von der dunmerischen Atmo habe ich erstmal genug. Wenn man zu lange in einem Gebiet verweilt, fällt einem irgendwann die Decke auf den Kopf. :lol:
 

KrateroZ

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Sehr gut :)!

Momentan habe ich wieder angefangen, weil ich mir nicht sicher bin was ich sein möchte. Dual Wield oder die sichere Tank- Methode. Ich hatte zwischenzeitlich auch mal wieder einen Tank, doch auf Dauer wird mir das zu langweilig. Was ich jedoch sicher weiß ist, dass ich kein Morrowind HD Remaster mehr brauche. Von der dunmerischen Atmo habe ich erstmal genug. Wenn man zu lange in einem Gebiet verweilt, fällt einem irgendwann die Decke auf den Kopf. :lol:
Auch nicht schlecht ;).

Also ich muss generell sagen, dass ich mit ESO sehr zufrieden bin ... alleine, was ich in Hochfels mit meinem Ork alles erlebt habe :D!

Und wenn ich ich dann drüber nachdenke, dass es noch etliche Gebiete/Klassen/Quests usw. noch zu machen gilt - ja, ich werde mit ESO eine sehr lange Zeit verbringen. :shaded:
 

Avi

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Endlich bin ich Besitzer der Skyrim Special Edition (PS4) und kann somit endlich mal in die neue Welt, beziehungsweise die neuen Landen von Tamriel eintauchen. :)

Mal kurz alles zusammengefasst:

- Die Grafik ist wirklich noch altbacken mit Bodentexturen from hell (und nein, auf Mods und den ganzen Käse möchte ich hier nicht eingehen)
- Die Performence ist sehr gut, obwohl ich die Ladezeiten (jetzt im Vergleich zum Witcher 3) noch als sehr lang empfinde
- Mit dem DLC Dawnguard sollte man, so wie ich es aus Panik vor den NPC tötenden Vampiren gemacht habe, nicht anfangen
- dieser DLC raubt einen den letzten Nerv
- Spielt man jedoch das Hauptspiel (bin nun in der Diebesgilde, in der kaiserlichen Armee und nebenbei noch am HQ dran) hat man richtig viel Spaß
- Die paar wenigen Stimmen/Sprecher im Spiel kippen die Atmo ein wenig, obwohl das schon bei TES IV sehr knapp war
- Viele Stimmen kennt man leider schon, und diese sind bisweilen auch recht negativ behaftet (Eine Himmlische Famile = der Vater und die Übersetzstimme von Joyce Meyer WTF?! :ugly: )
- Die KI ist eher durchwachsen, obwohl Serana (um jetzt mal ein Beispiel zu nennen) nicht nur recht hübsch, faszinierend sympathisch, sondern leider auch noch strunzdumm ist
- Die Welt ist in sich stimmig, wenn auch recht kalt und unwirtlich (ich wünsche mir demnächst ein tropisches Sumerset)
- Es gibt sehr viele Bugs... oder ist es u.a. normal das alle Rassen unter Wasser atmen können?

Fazit bisher: Ein Spiel, in welches man 200 und mehr Stunden investieren muss (oder es schon getan hat), weil selbst jeder Futzelquest sich ewig hinzieht und beschäftigt. Das Spiel macht jedoch auf eine unerklärliche Art süchtig, so das man kaum noch zu etwas kommt. Zum Beispiel auf CW rumspammen. :ugly:
 
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mogry

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The Elder Scrolls Online :

Jetzt gibts endlich mal ne Demo davon.
Und die Gold Version für ein 20ger im PSN Shop.

Hab es ausgiebig getestet.
Und mir gefällt es nicht. 0 treffer feedback. Ich dachte ich treff immer daneben. Aber seine Lebensleiste geht weg.
Das Menü, einfach nur furchbar.

Was ich aber gut finde, die Welt sieht sehr schön aus und lebendig.

Aber das kommt nicht am weitesten an FF. Online ran.
Die Japaner können es einfach besser.

Hat dennoch Spass gemacht. Werd es aber nicht kaufen.
 

Avi

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FUS-RO-DAH und ein Herzliches Willkommen zurück in Tamriel!

Ich hab nach langer Suche mal den alten Thread gefunden, und auch wenn er nur 4 Seiten hatte, möchte ich ihn der Fairness wegen einbinden: Die Kaiserstadt Gilde - oder: der Elder Scrolls Stammtisch

______________________________________________

Es gibt jedoch jede Menge (bereits bekannter) Neuigkeiten vom niemals enden wollenden Spiel TES V: Skyrim, die ich mal in unseren Stammtisch mit einbinden möchte:

THE ELDER SCROLLS V: SKYRIM
Unser Ersteindruck von der Switch-Version


Schicke Optik und riesiger Umfang waren nur zwei der Aushängeschilder von The Elder Scrolls V: Skyrim. Klappt das auch bei der bald erscheinenden Switch-Version? Wir haben im Handheld-Modus einen Ausflug nach Tamriel gewagt.



Es war sicherlich kein leichtes Unterfangen, das sowohl grafisch als auch inhaltlich dicke The Elder Scrolls V: Skyrim auf Nintendos Switch zu bringen. Doch es hat geklappt – und zwar auf sehr gelungene Art und Weise.

Vor allem die visuelle Präsentation kann beeindrucken. Zwar wurden Details und Texturqualität für eine flüssige Spielerfahrung verringert, dennoch fährt Skyrim eine sehr lebendige und stimmige Welt auf. Weder Kantenflimmern noch Bildaufbau stören das Vergnügen. Die Weitsicht ist ebenfalls hoch, sodass ein Gefühl von Freiheit und Forscherdrang entsteht. Einzig die Gesichter einiger NPCs fallen etwas grob und steif aus, schlimm ist aber auch das nicht.

Die komplexe Steuerung wurde ebenfalls gut angepasst. Sowohl aus der ersten als auch der dritten Person kämpft und zaubert es sich sehr ordentlich. Jedoch sollte man für längere Abenteuer einen Pro Controller zur Hand haben – damit lassen sich Schwerter, Keulen und Co. entspannter schwingen, da er besser in der Hand liegt. Auf dem großen Schirm konnten wir nicht spielen, daher beschränken sich unsere Eindrücke auf die Mobilversion.


FAZIT: Feine Umsetzung des Top-Rollenspiels
Skyrim auf Switch ist eine positive Überraschung. Obwohl das Spiel bereits sechs Jahre auf dem virtuellen Buckel hat, vermag die Nintendo-Variante schon nach wenigen Spielminuten wieder Abenteuerlust zu entfachen. Das liegt an der optisch wie spielerisch erstklassigen Anpassung, die zwar einige Details einsparen muss, aber trotzdem eine lebendige Welt auf den Schirm bringt. Gerade für Unterwegsspieler dürfte es bis auf Weiteres kaum eine Alternative zu Bethesdas Mammut-RPG geben.
________________________


Wie es sich anfühlt, The Elder Scrolls V: Skyrim mit PlayStation VR zu spielen




Bethesda hat beim PlayStation Media Showcase zur E3 2017 einen riesigen Meilenstein der RPG-Welt angekündigt: The Elder Scrolls V: Skyrim kommt auf PlayStation VR. Kein Add-On, keine Demo, nicht einfach nur zukünftige Möglichkeiten mit der neuen Hardware: Das komplette Skyrim-Erlebnis ist zur Gänze mit allen beliebten zusätzlichen Inhalten verfügbar.

Ich habe Skyrim VR mit einem Paar PS-Move-Controllern gespielt, aber Bethesda integriert auch DualShock-4-Unterstützung. Jeder Kontroller wird auf eine eurer Hände abgebildet und beide Hände können jeweils ein Schwert, ein Schild oder einen Spruch halten – und beide zusammen Pfeil und Bogen. Angriffe fühlen sich sehr natürlich an und ein einzelner Schwertschlag verursacht beim Gegner erheblichen Schaden im Nahkampf. In der Demo konnte ich leider nicht zustechen – Bethesda konzentriert sich auf schlitzende Bewegungen im Handgemenge.


Mit Pfeil und Bogen umzugehen, ist besonders faszinierend. Es ist eine ziemlich direkte Übertragung der Bewegungen: Der Spieler muss die PS-Move-Controller in die richtige Position bringen, um einen Pfeil einzulegen, den rechten Auslöser drücken, den Controller/Pfeil zurückziehen und dann den Auslöser loslassen, damit der Pfeil sich auf seinen aufregenden, brutalen Weg macht. Ich habe keine Zielhilfe gefunden, also brauchte ich ein paar Versuche, um tatsächlich einen Gegner zu treffen. Das hat dann den ersten Treffer aber erst richtig befriedigend gemacht.

Zwischen Realitätsnähe und Bequemlichkeit muss das Team eine gute Balance finden. Darauf legen die Entwickler für Skyrim für PS VR zum Glück auch viel Wert, denn es geht hier immerhin um vielleicht hunderte Spielstunden, in die wir uns wieder fallen lassen können. Während meines Tests habe ich die Bewegungen durch den PS-Move-Button am linken Controller gesteuert – es erscheint eine blaue Kugel, die man innerhalb einiger Schrittweiten bewegen kann. Beim Loslassen teleportiert man an diese neue Stelle.

Wenn man die zwei unteren Knöpfe am rechten PS Move-Controller drückt, sieht man weiter nach links oder rechts. Als ich mich daran einmal gewöhnt hatte, bin ich nur so über Bergpfade und mit Fallen gefüllte Kerker geflitzt. Entgegen meiner Erwartungen habe ich mich damit sogar beweglicher und schneller gefühlt, als bei einer normalen Steuerung. Bethesda wird allerdings auch Möglichkeiten für traditionelle Bewegungsformen einbauen, damit jeder das Spiel an seine Bewegungslust anpassen kann.


Die spannendsten Momente in meinem kurzen Test von Skyrim VR waren wohl die, in denen ich aus zwei Händen jeweils einen Spruch abschießen konnte. Weil ich über beide Hände unabhängig volle Kontrolle hatte, konnte ich doppelte Feuersprüche auf meine Gegner loslassen – ein heißer Regen von Gerechtigkeit, der da auf alle niederkam, die sich zu nah an mich heran gewagt hatten. Der Bethesda-Vertreter am Stand hat mein gnadenloses Abfackeln ganzer Kriegslager nur kurz kommentiert: “Man lernt eine Menge über jemanden, wenn man ihm hier beim Spielen zusieht …”

Vielleicht sollte ich da mal drüber nachdenken.

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SKYRIM BEKOMMT EINEN NEUEN ÜBERLEBENSMODUS
HIMMELSRAND WIRD NOCH GEFÄHRLICHER


Consoles // Freitag, 29. September 2017 um 16:27 von Birdie

In ihren Blog haben Bethesda jetzt den Überlebensmodus für The Elder Scrolls V: Skyrim Special Edition angekündigt. Etwas ähnliches kennt man ja auch schon aus der Fallout-Reihe. Durch den Überlebensmodus werden dem Spiel neue Funktionen und Herausforderungen hinzugefügt.

Mit ihm wird das Leben in Himmelsrand um einiges gefährlicher und unwirklicher. Die Kälte wird noch gnadenloser und die Wildnis um einiges schroffer. Wer dies auf die Spitze treiben will und den ultimativen Kick sucht, sollte den Überlebensmodus auf der Schwierigkeitsstufe Legendär spielen.

Die folgende Karte gibt Aufschluss über die Klimazonen sowie alle Orientierungspunkte, die einem auf der Reise helfen können, diese zu überstehen.



Die neuen Herausforderungen des Überlebensmodus sehen wie folgt aus:
[Originaltexte aus dem Bethesda Blog]

Hunger

Ihr werdet mit der Zeit hungrig, was sich auf eure maximale Ausdauer und eure Fähigkeiten im Führen der meisten Waffen auswirkt. Je hungriger ihr werdet, desto weiter sinkt eure maximale Ausdauer, was durch den dunklen Bereich auf eurer Ausdaueranzeige dargestellt wird. Esst etwas, um euren Hunger zu stillen. Wenn ihr genug esst, erhaltet ihr den "Satt"-Bonus. Gekochte Gerichte stillen den Hunger besser als rohes Essen. Wenn ihr im Überlebensmodus rohes Fleisch esst, zieht ihr euch mitunter eine Lebensmittelvergiftung zu. Diese verhindert, dass ihr durch Essen Gesundheit wiederherstellt, bis der Effekt abklingt. Mit Feuersalz können jetzt heiße Suppen gekocht werden, die die Kälte vertreiben und euch einen Bonus auf euren Wärmewert geben.

Erschöpfung

Auch der tapferste Abenteurer braucht von Zeit zu Zeit eine Pause. Je erschöpfter ihr werdet, desto mehr sinkt eure maximale Magicka, was durch den dunklen Bereich auf der Magickaanzeige dargestellt wird. Durch Erschöpfung sinkt die Effektivität von Tränken und die Geschwindigkeit, mit der Magicka und Ausdauer wiederhergestellt werden können. Ihr müsst regelmäßig in einem Bett schlafen, um eure Erschöpfung zu senken. Im Überlebensmodus erhaltet ihr nach dem Schlafen nicht mehr automatisch den "Gut ausgeruht"-Bonus. Wenn ihr draußen schlaft, reicht dies nicht für einen guten Nachtschlaf und ihr wacht bestenfalls erschöpft auf. Für den "Gut ausgeruht"-Bonus müsst ihr in einem Bett in einem Haus schlafen.

Kälte

Die klirrende Kälte von Himmelsrand ist für sich schon ein schrecklicher Feind. Wenn ihr durch verschneite oder verregnete Bereiche reist, steigt dadurch euer Kältewert. Wenn euch kälter wird, sinkt eure maximale Gesundheit, was durch den dunklen Bereich auf der Gesundheitsanzeige dargestellt wird. Wird euch noch kälter, sinken eure Bewegungsgeschwindigkeit und eure Fähigkeiten im Schlossknacken und Taschendiebstahl. Wenn euer Kältewert auf das Maximum ansteigt, sinkt eure Gesundheit auf Null und ihr erfriert. Ihr könnt euch aufwärmen, indem ihr euch in die Nähe eines Feuers stellt, heiße Suppe esst oder euch an einen wärmeren Ort begebt. Ein Sonnen- oder Schneeflockensymbol neben dem Kompass zeigt an, dass euch wärmer bzw. kälter wird.

Wärme

Je höher euer Wärmewert ist, desto langsamer spürt ihr die Auswirkungen kalter Umgebungen. Die meisten Kleidungsstücke und Rüstungen halten euch warm. Dies wird in der Beschreibung des Gegenstands angegeben. Beachtet, dass einige besonders warm sind, andere hingegen sind eher schlecht für das kalte Klima geeignet. Ihr könnt euren Wärmewert auch kurzzeitig steigern, indem ihr eine Suppe esst oder eine Fackel führt.

Eisiges Wasser

Ein schönes Bad in einem eiskalten Fluss kann schnell zum Tod führen. Wenn ihr in einem eiskalten Bereich schwimmt, kühlt ihr sofort aus und beginnt, Gesundheitsschaden zu erleiden. Verlasst das Wasser so schnell wie möglich und wärmt euch auf, um nicht länger Gesundheit zu verlieren. Indem ihr den Flammenmantel-Zauber oder die Dunmer-Fähigkeit "Zorn der Ahnen" benutzt, werdet ihr kurzzeitig immun gegen die Auswirkungen von eisigem Wasser.

Schnelles Reisen

Schnelles Reisen ist deaktiviert. Wenn ihr einen Ort erreichen möchtet, müsst ihr diesen zu Fuß oder per Pferd erreichen. Ihr könnt auch eine Kutsche oder ein Boot nehmen, allerdings seid ihr nach einer langen Reise möglicherweise hungrig, ausgekühlt und müde.

Gesundheitsregeneration

Ihr regeneriert nicht länger Gesundheit. Um diese wieder aufzufüllen, müsst ihr Wiederherstellungszauber wirken, etwas essen oder einen Trank zu euch nehmen.

Stufenaufstieg

Um eine Stufe aufzusteigen, müsst ihr jetzt in einem Bett schlafen. Ihr könnt eure Talentpunkte ausgeben, nachdem ihr sie nach einem Nickerchen erhalten habt.

Traglast

Eure Tragfähigkeit wurde enorm verringert. Seid ihr überladen, sinkt eure Ausdauer sehr schnell und ihr werdet viel schneller erschöpft. Pfeile und Dietriche haben jetzt ein Gewicht.

Krankheiten

Kreaturen im ganzen Land tragen nun bedrohliche neue Krankheiten in sich und bekannte Krankheiten sind noch schrecklicher geworden. Der Verzehr von rohem Fleisch kann zu einer Lebensmittelvergiftung führen. Wenn ihr eine Krankheit nicht heilt, wird sie mit der Zeit mitunter schlimmer.

Gebrechen

Wenn ihr euch unwohl fühlt, besteht das Risiko, dass ihr euch ein Gebrechen zuzieht. Deren Effekte können auch lange nach einer Zustandsverbesserung noch nachwirken und lassen nach einiger Zeit nach oder können geheilt werden.

- Geschwächt: Nahkampfwaffen sind weniger effektiv und Schilde blocken weniger Schaden.
- Verwirrt: Alle Verzauberungen und Zauber sind weniger effektiv.
- Frostbeulen: Schlossknacken und Taschendiebstahl sind schwerer und Bögen verursachen weniger Schaden.

Schreine

Schreine heilen Krankheiten nicht länger umsonst. Um den Segen eines Schreins zu erhalten, müsst ihr zuerst eine Goldspende hinterlassen. Schreine, die ihr in einem von euch gebauten Haus errichtet, können weiterhin kostenlos benutzt werden.

Talente & Findlinge

Das Talent "Mehr Platz" und der Schlachtrossstein gewähren jetzt 50 zusätzliche Tragfähigkeit anstatt 100.

Vampire & Werwölfe

Vampire und Werwölfe können ihren Hunger stillen, indem sie sich an ihren Opfern laben. Wenn ihr euch in einen Werwolf oder Vampirfürsten verwandelt habt, wird euch viel langsamer kalt als normalerweise.



Auf Steam läuft hierzu schon eine Beta. Die Konsolenversionen der Xbox One und PS4 sollen Anfang des kommenden Monats folgen. Auch hier werden sicher wieder die üblichen 'Fragen' zur Switch Version kommen - Hierzu wurde bisher noch nichts gesagt. Der Titel erscheint ja auch erst am 17.11.2017 für die Nintendo Switch.

Alle Spieler der genannten Plattformen können den Überlebensmodus bei Erscheinen eine Woche lang kostenlos ausprobieren. Dies schafft leider den Eindruck, dass es sich hier nicht um ein kostenloses Update handelt. Hier muss man noch abwarten.



 

KrateroZ

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Die ganzen Ergänzungen und Ports sind nett bis gut, aber ich hoffe, wir bekommen so langsam konkrete Infos für den 6. Teil von Elder Scrolls ... am liebsten wäre mir, man würde es direkt für PS 5 Xbox Three und co. ankündigen :D!
 

Avi

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Die ganzen Ergänzungen und Ports sind nett bis gut, aber ich hoffe, wir bekommen so langsam konkrete Infos für den 6. Teil von Elder Scrolls ... am liebsten wäre mir, man würde es direkt für PS 5 Xbox Three und co. ankündigen :D!
The Elder Scrolls VI als Launchmultititel für die PS5 und Xbox Next (Switch wird es da immer noch geben, schätze ich) wäre schon Hammer. So ein Mammutwerk gleich zum Start würde reinhauen und vielleicht sogar schon zu Beginn die Hardware fordern. Cool wäre es auf jeden Fall.
 

Amuro

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Die ganzen Ergänzungen und Ports sind nett bis gut, aber ich hoffe, wir bekommen so langsam konkrete Infos für den 6. Teil von Elder Scrolls ... am liebsten wäre mir, man würde es direkt für PS 5 Xbox Three und co. ankündigen :D!
das dauert ja leider noch ein wenig. Wenn die jetzt gerade erst damit angefangen haben rechne ich mit einer Ankündigung nicht vor 2019-2020, da Bethesda ihre Spiele ja erst relativ spät in der Entwicklung ankündigt
 
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