Hä?

Ich hab, um ehrlich zu sein, keine Ahnung was du mir damit sagen willst.
Trittbrettfahrmethoden? Hypewellenreiten? Ihr? Rebellion gegen die Großen? wtf are you talking about?
Wenn der Markt die Vita nicht aktzeptiert weil sie ihm nicht liefert was er will dann hat sie versagt nicht er. Ich (der Markt) will von nem Handheld primär Spiele, und wenn die nicht ausreichend da sind ists mir scheißegal wie das OS oder Funktionalitäten sind.
Und ich hab btw. ne Vita
Nana, als BWL-Student denkst du jetzt aber auch zu einfach. Ein wichtiges Ziel ist es doch ohnehin häufig mit Marketinginstrumenten (vor allem natürlich Werbung) den Konsumenten zum "Versagen" zu bringen (in Vorlesungen werden uns solche Dinge dann natürlich schöner mit Bedürfnisbefriedigung der speziellen Art erklärt, damit wir uns besser fühlen).
Nimm z.b. den Smartphonemarkt: Ein großer Teil der Konsumenten versagt dort, weil er sich selbstverständlich Dinge kauft, die er nicht braucht und die ihm im Grunde keinen großen Nutzen bringen (nein, damit meine ich jetzt keine Teenies, die ja ihren Lifestyle und sozialen Nutzen bekommen und teuer bezahlen :v

. Der Smartphonemarkt wird absolut vom Marketer dominiert.
Beim HH-Markt im Westen ist das jetzt noch weiter zu fassen: Dort versagt an mancher Stelle nicht nur der Konsument, sondern auch manch Publisher und die Entwickler, weil sich kaum einer den HHs ordentlich annimmt, obwohl man bei den Smartphones sicherlich bald einen Punkt erreicht hat, an dem man in der Masse an Games leicht untergehen wird. Man trägt durch mangelnde Unterstützung zum Misserfolg der HHs bei und damit auch wesentlich zu der Glaubensfrage "Konsolen AAA, F2P, oder doch Fang den Hut auf dem Iphone"...
...und dann wären wir irgendwo beim Marktversagen. Getragen vom Konsumenten, der das Produkt nicht kauft, weil er annimmt, dass er mit dem Hany genug Spaß hat, vom Entwickler der hofft, dass er auf dem Smartphone mit weniger Aufwand, mehr Geld gewinnt und dann aber gegen Wasserspiele vol. 3 den kürzeren zieht, dem Publisher, der sowas wie Vita-Cod bringt und natürlich auch den Speicherkarten und Aufwendungen von Sony.
Auszuschließen, dass ein Konsument bei einem gewissen Produkt versagt, ist aus BWL-Sicht genauso dämlich, wie anzunehmen, dass man es einfach aufs Produkt allein herunterbrechen kann.