Nintendos Konsolen haben sich seit dem SNES trotz wachsenden Konsolenmarktes von Generation zu Generation schlechter verkauft, von ~60 Mio. (NES) auf ~50 Mio. (SNES), dann auf ~35 Mio. (N64) und schließlich ~20 Mio. (GC). Die Verkaufszahlen des GameCubes waren dann schon so schlecht, dass trotz hoher Umsätze und Gewinnmargen im Handheldbereich Nintendo Verluste gemacht hat.
Aufgrund dieses Negativtrends hatte Nintendo allen Grund, seine bisherige Strategie in Frage zu stellen. Wie am Beispiel vom GameCube aufgeworfen: Was kann Nintendo anders machen? Und wie wahrscheinlich ist es, dass Detailänderungen am Konzept zu deutlich besseren Ergebnissen führen? Man muss ja auch bedenken: Der GameCube wurde ab 2003 regelrecht verscherbelt. 99$, teilweise auch 99$ mit Spiel. Ich erinnere mich sogar noch an Angebote für 30 Euro!
Trotzdem war die Konsole ein Flop.
Ich hätte es viel lieber, würde Nintendo wieder eine klassische Konsole mit guter Hardware entwickeln. Aber ich rechne Nintendo mit der Blue-Ocean-Strategie bessere Chancen für wirtschaftlichen Erfolg zu. Vorausgesetzt natürlich, sie haben gute Ideen a la WiiMote.
Wie meinst du das? Aus der Perspektive eines Kunden?
Einem einzelnen Kunden kann ja durchaus auch ein unerfolgreiches Produkt zusagen. Zumal sich die verschiedenen Konsolen ja nicht ausschließen.
@Squall
Ja, die kleine Datenträgerkapazität (1,5 GB?) und der zeitliche Vorsprung der PS2 waren sicherlich auch wichtige Faktoren. Aber imo sind die von dir und mir genannten Faktoren nicht ausreichend, um die desaströsen Verkaufszahlen des GameCubes zu erklären. Der ließ sich ja nicht einmal über den Preis verkaufen.