PlatformWAR Microsoft vs. Nintendo vs. Sony

Komori

L15: Wise
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Logisch, um als Filmgame zu gelten, braucht es Story vorantreibende Cutscenes, aber finde schon, dass es einen Unterschied macht, ob ein Game zu 70% aus Zwischensequenzen besteht und zu 30 aus Gameplay, oder ob es eher anders herum ist.

Streng genommen waren -nach deiner Definition- waren dann ja auch schon sämtliche JRPGs aus der SNES Erä Filmgames, denn die hatten ja auch schon einen riesigen Batzen an Story, die in langen Dialogen erzählt wurden.
Oder zählt das nicht, weil die Technik damals noch keine aufwendigen Zwischensequenzen erlaubte?

Wie bereits gesagt, für MICH gelten Spiele als Filmgames, wenn die Anzahl und Länge an Cutscenes gefühlt über der Anzahl an aktiven Gameplay- Segmenten steht, und das ist bei RDR2 weiß Gott nicht der Fall.
Das Cutscene-Gameplay-Verhältnis macht halt jeder für sich fest, da sind wir uns hoffentlich einig.

Konsens ist wohl, dass je länger und öfter der Spielfluss bzw. die Interaktionsmöglichkeiten zwecks Storytelling unterbrochen wird, desto eher sieht man es als Filmgame an.

Und das könnte auch auf RDR2 zutreffen, je nach individuellem Geschmack.

Von einer abwertenden Bezeichnung möchte ich jedoch absehen.

Diese Definition finde ich nicht so gelungen. Nicht jeder Film versucht eine Geschichte zu erzählen und nicht alles was versucht eine Geschichte zu erzählen, bekommt deshalb gleich Filmcharakter. Hier mal die Wikipedia-Definition von Film:



Das Hauptmerkmal von Filmen sind also Bewegtbilder. Das grenzt sie beispielsweise von Büchern ab, die ebenfalls Ideen, Geschichten, Gefühle etc. kommunizieren. Jeder der mal ein Let's Play geschaut hat, versteht, dass die meisten Video-Spiele aber letztlich ebenfalls aus einer Reihe von Bewegtbildern bestehen. Als Abgrenzungsmerkmal zum Spiel taugen Bewegtbilder also ebenso wenig wie Geschichten. Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal ist hier die Interaktion des Spielers mit der Spielwelt bzw. inwieweit er Einfluss auf die Bewegtbilder nehmen kann. Je weniger Einfluss der Rezipient hat, desto mehr bekommt das Spiel für diesen Filmcharakter. Auch das kann man sich wieder anhand eines Lets Play klar machen. Obwohl er dasselbe sieht wie der Spieler hat ein Lets Play für den Zuschauer reinen Filmcharakter. Und in dem Fall ist es dann auch unerheblich ob es sich um ein Lets Play eines storydriven Games wie RDR2 oder Mario Mütze handelt. Nach obiger Definition ist das was sich auf dem Bildschirm abspielt bei Mario letztlich genauso viel oder wenig Film wie bei RDR2. Entscheidend für die Einstufung eines Spiels als Filmgame wäre damit also nicht sein Inhalt bzw. seine Storylastigkeit, sondern der Grad der Interaktion zwischen Spielinhalten und dem Spieler.
Da gehe ich natürlich zu 100% d'accord. Wobei der Grad der Interaktion oftmals von der Storylastigkeit determiniert wird.
 

Tskitishvili

L15: Wise
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3 Aug 2007
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Schönes Thema. Das beschäftigt mich auch sehr oft.

Für mich ist ein Spiel dann ein Film-Spiel wenn der Entwicklerfokus sehr stark auf Story und Storytelling liegt und wenn es auch so wahrgenommen wird. Aktuellstes Beispiel ist The Last of Us 2. Hier wurde von den Fans ja eigentlich auch immer nur über genau diese beiden Aspekte geredet, da diese nun einmal einfach im Mittelpunkt standen. Gameplay wurde ja häufig mit Kritik von der Gegenseite eingebracht und mit dem Einzeiler "Gameplay ist super, lasst uns wieder über die Story reden" abgebügelt.

RDR 2 würde hier eigentlich auch reinfallen, hat aber abseits von beiden genannten Aspekten genügend Gameplay zu bieten, sodass man ihm mit der Kategorie Filmspiel meiner Meinung nach nicht gerecht werden würde.

Wobei ich die Nebenmission, in der man mit dem Franzosen trinkt, die nur und ausschließlich aus einer Zwischensequenz bestand, etwas "seltsam" fand.
 

Komori

L15: Wise
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13 Sep 2009
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Schönes Thema. Das beschäftigt mich auch sehr oft.

Für mich ist ein Spiel dann ein Film-Spiel wenn der Entwicklerfokus sehr stark auf Story und Storytelling liegt und wenn es auch so wahrgenommen wird. Aktuellstes Beispiel ist The Last of Us 2. Hier wurde von den Fans ja eigentlich auch immer nur über genau diese beiden Aspekte geredet, da diese nun einmal einfach im Mittelpunkt standen. Gameplay wurde ja häufig mit Kritik von der Gegenseite eingebracht und mit dem Einzeiler "Gameplay ist super, lasst uns wieder über die Story reden" abgebügelt.
Der Begriff Filmgame suggeriert, dass das Gameplay schlecht oder in irgendeiner Art und Weise vernachlässigt wurde. Aber das stimmt halt nicht bei jedem Filmgame.

Das Gameplay von TLoU2 ist richtig gut und geschmeidig, hat zwar seine Macken aber macht Spaß und verfeinert die Formel von Teil 1. Und klar liegt der Fokus auf die Story, denn ND ist ja dafür bekannt neue Maßstäbe zu setzen. Dafür interessiert sich selbst der größte Hater.

Wenn ich eine valide Umfrage machen müsste, welches Gameplay besser von der Hand geht und man eher den Controller in die Hand nimmt - TLoU2 oder RDR2 - dann könnte ich dir jetzt schon sagen, wie sie ausgeht.
 

MowMan

L08: Intermediate
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Natürlich macht das Sinn.
Wenn bei einem Cineastisch angelegten Game das (häufig, nicht immer) recht dünne Gameplay nur Mittel und Zweck ist, um mich als Spieler zur nächsten überlangen Zwischensequenz zur führen, die obendrauf auch noch interessanter als das 'spielen' an sich sind, kann man von einem Filmgame sprechen.
Das kann man, und ich wiederhole mich, von RDR2 einfach nicht behaupten.

Edit
@KayJay Sehr gut zusammengefasst!
Das Gameplay bei RDR 2 ist um längen schlechter als bei vergleichbaren Spielen. Wenn es also irgendwo Mittel zum Zweck ist dann hier da es offensichtlich bestenfalls eine untergeordnete Rolle bei der Entwicklung eingenommen hat.
 

bigtms

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BIGtms
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Das Gameplay bei RDR 2 ist um längen schlechter als bei vergleichbaren Spielen. Wenn es also irgendwo Mittel zum Zweck ist dann hier da es offensichtlich bestenfalls eine untergeordnete Rolle bei der Entwicklung eingenommen hat.
Das RDR2 Gameplay ist absolute Sahne. Der sehr hohe Meta kommt ja nicht von ungefähr.
 

Reinhart

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Das Gameplay bei RDR 2 ist um längen schlechter als bei vergleichbaren Spielen. Wenn es also irgendwo Mittel zum Zweck ist dann hier da es offensichtlich bestenfalls eine untergeordnete Rolle bei der Entwicklung eingenommen hat.
Geschmäcker sind verschieden, ich fand das Gameplay von RDR2 genauso wie es war bzw. ist, super.
Dass das Spiel polarisiert bestreite ich allerdings nicht, was ich aber nicht unterschreibe, ist das man das Gameplay als dünn oder zweckdienlich bezeichnen kann, wie es bei einigen Filmgames der Fall ist.
Ich schmeiße einfach mal The Order 1886 als Gegenbeispiel in den Raum.
 

MowMan

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Ach so? Dann erklär mir das mal bitte mit dem Rockstar Logo.
Das Rockstar Logo sorgt für Wertungen im hohen 90er Bereich für RDR und GTA obwohl die Spiele da nicht hingehören. Siehe GTA IV und RDR 2. Beide Spiele gameplaytechnische Totalausfälle die mit viel gutem Willen im mittleren 80er Bereich zu verorten wären.
 

Brod

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Wenn man jetzt gerade bei RDR2 und TLoU2 den Vergleich zieht, dann zeigt sich imo auch wunderbar, dass es recht unsinnig ist Filmspiel als abwertenden Begriff zu nehmen (mal abgesehen davon, dass es ein sehr dumm klingender Name ist) - vor allem wenn man TLoU als eben solches Filmspiel bezeichnen will, aber RDR2 nicht. Warum?

TLoU2-Gameplay ist großartig. Das von RDR2 nicht. Das zeigt auch sehr schön, dass dieses Vorurteil, das auch hier schon seit Jahren sehr prominent ausgelebt wird, ziemlicher Unsinn ist: Storylastige Games haben schlechteres Gameplay. Das stimmt einfach nicht. Nun setzt eine Story oder eine glaubhafte Welt (ist ja nicht immer nur die Story, sondern auch mal die Regeln der Welt selbst, die hier stärker beschränken als bei einer reinen Farbpalette wie z.B. Mario) natürlich gewisse Grenzen (du wirst in TLoU 2 nicht plötzlich Zauberkräfte bekommen), aber das ändert nichts daran, dass sehr häufig auch storylastige Games großartiges Gameplay liefern können, das oftmals jenen Games, die darauf nicht diesen Fokus setzen, klar überlegen ist.

Dass RDR2 weniger cineastisch als TLoU2 ist, liegt übrigens auch einzig und allein an der OW-Natur. Wenn du der Mainstory in RDR2 folgst, ist das nicht weniger Film, als TLoU - im Gegenteil...viel mehr, mit viel mehr Gameplay-Leergang auf Grund der belanglosen Travelsequenzen.

Und was eben auch langsam bei vielen ankommen sollte, die sich immer und immer wieder über diese storylastigen Games mit angeblich so schlechtem Gameplay auslassen: Diese Spiele sind längst nicht mehr so häufig vertreten wie früher, falls sie es jemals waren. Games mit Gameplayfokus, GaaS, MP, OW-Games die immer weniger Wert auf die Narration (danke Ubi) legen.....das sind die Games, die heute den Großteil am Markt stellen und zwar mit Abstand.

Es sind die TLoUs und die God of Wars, die immer seltener werden.

Aber, dass dahinter oftmals ohnehin ziemlich viel Heuchelei steckt, wird einem immer dann klar, wenn man dann aber bei Indies Perlen, die in diese Richtung gehen, sofort loben kann. Über Journey, Edith Finch, Inside, Limbo, Soma und wie sie alle heißen....verliert man deutlich weniger schlechte Worte und da wird dann auch plötzlich ganz anders an die Games rangegangen, obwohl diese sich häufig durch noch weit einseitigere Elemente auszeichnen.
 

Reinhart

L06: Relaxed
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Der vorherige Teil ist um Welten besser!
RDR2 ist steuerungstechnisch leider ne Katastrophe.
Was die Steuerung betrifft, sehe ich es genau umgekehrt:
Trotz überladung gefällt sie mir in Teil 2 deutlich besser. Arthur hat in der Steuerung zwar mehr "Gewicht", lässt sich dafür aber weniger hackelig als John kontrollieren.

Aber gut,auch hier gehen die Meinungen weit auseinander.
Teil 1 hab mehrfach angefangen und ab Mexiko immer wieder abgebrochen, Teil 2 ist für mich ganz heißer GotG Kandidat.
 

Brod

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RDR1 spielt sich heute auch nicht mehr gut....das war nie creme de la creme und ist heute schlicht veraltet. RDR2 ist dann einfach in der Zeit stehen geblieben und hat noch ordentlich Lag über das Animationssystem draufgepackt und fertig ist die Katastrophe. Rockstar muss beim nächsten Game einen Schritt vorwärts machen, sonst wird das langsam problematisch.


Aiming ohne Gyro ging vielleicht im Jahr 2003 noch als "großartig" durch. :nyanton:
Nene, wenn ein Spiel schon Schusswaffen als Gameplay-Element inkludiert dann ist die veraltete Dual-Stick Panzersteuerung nicht mehr "großartig".
Was für ein dummer Kommentar. Aber freue mich darauf, dass du in Zukunft jedes Game mit Shooterelementen und Padsteuerung ohne Gyro-Aiming kritisierst. Wobei...ne eher nicht, weil deine Beiträge kann man sich meistens komplett sparen. In 90% der Fälle für die Tonne.
 
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KayJay

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K-Jay
Was für ein dummer Kommentar. Aber freue mich darauf, dass du in Zukunft jedes Game mit Shooterelementen und Padsteuerung ohne Gyro-Aiming kritisierst. Wobei...ne eher nicht, weil deine Beiträge kann man sich meisten komplett sparen. In 90% der Fälle für die Tonne.
Schreibt derjenige der zuvor ein tl, dr kassierte. :banderas:
 

TheProphet

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Filmgames sind zumindest für mich die Spiele, die eher schlauchartig angelegt sind und in denen Cutscene auf Cutscene folgt, wo Gameplay dazwischen eher Mangelware ist und oft aus vielen QTEs besteht, um die bombastische Action voran zu bringen. Das kann man von RDR2 nicht behaupten, denn da kann ich dutzende Stunden aktiv zocken, ohne mir eine Zwischensequenz ansehen zu MÜSSEN.

Nur weil ein Spiel filmreife Zwischensequenzen zu bieten hat, ist es deswegen noch kein Filmgame.
Ist aber nur meine Definition davon.
RDR2 hat zwar ne open world aber die Missionen sind allesamt gescripted, dem Spieler wird zu keiner Zeit die freie Wahl gelassen, kommt man vom vorgefertigten Pfad ab kassiert man ein Game Over. Ein Unding bei OW Games, fast so schlimm wie unsichtbare oder sichtbare Wände.
 

Reinhart

L06: Relaxed
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RDR1 spielt sich heute auch nicht mehr gut....das war nie creme de la creme und ist heute schlicht veraltet. RDR2 ist dann einfach in der Zeit stehen geblieben und hat noch ordentlich Lag über das Animationssystem draufgepackt und fertig ist die Katastrophe. Rockstar muss beim nächsten Game einen Schritt vorwärts machen, sonst wird das langsam problematisch.




Was für ein dummer Kommentar. Aber freue mich darauf, dass du in Zukunft jedes Game mit Shooterelementen und Padsteuerung ohne Gyro-Aiming kritisierst. Wobei...ne eher nicht, weil deine Beiträge kann man sich meisten komplett sparen. In 90% der Fälle für die Tonne.
Wir wollen mal nicht so tun, als gäbe es da draußen nicht eine ganze Menge an Spieler, die mit dem Gameplay von RDR2 überhaupt keine Probleme haben...

Deine Meinung in allen Ehren, aber es genau nur das-
DEINE Meinung, kein Fakt.

@TheProphet
Stimmt, das ist ein absolut legitimer Kritikpunkt.
RDR2 ist nicht perfekt, habe ich ja auch nicht geschrieben, aber ich kenne kein anderes OW Game der letzten Jahre, welches mir wirklich so sehr das Gefühl gab, mich in einer tatsächlich lebenden Welt zu bewegen.
Die Spielwelt ist prall gefüllt mit spielerischen Möglichkeiten und Beschäftigungen (Tiere Jagen, Angeln, auf Schatzsuche gehen, das Camp versorgen, Verbrecher einfangen usw.) da fallen die strikt linearen Missionen für mich nicht sooo sehr ins Gewicht, zudem habe ich ohnehin mehr Spielzeit mit der Erkundung, dem Beobachten und der Ausreizung der erwähnten spielerischen Möglichkeiten verbracht, als mit dem folgen der Hauptstory.

Kann ich von den meisten cineastisch, geradlinig angelegten Games nicht behaupten.
 
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Komori

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Wenn man jetzt gerade bei RDR2 und TLoU2 den Vergleich zieht, dann zeigt sich imo auch wunderbar, dass es recht unsinnig ist Filmspiel als abwertenden Begriff zu nehmen (mal abgesehen davon, dass es ein sehr dumm klingender Name ist) - vor allem wenn man TLoU als eben solches Filmspiel bezeichnen will, aber RDR2 nicht. Warum?

TLoU2-Gameplay ist großartig. Das von RDR2 nicht. Das zeigt auch sehr schön, dass dieses Vorurteil, das auch hier schon seit Jahren sehr prominent ausgelebt wird, ziemlicher Unsinn ist: Storylastige Games haben schlechteres Gameplay. Das stimmt einfach nicht. Nun setzt eine Story oder eine glaubhafte Welt (ist ja nicht immer nur die Story, sondern auch mal die Regeln der Welt selbst, die hier stärker beschränken als bei einer reinen Farbpalette wie z.B. Mario) natürlich gewisse Grenzen (du wirst in TLoU 2 nicht plötzlich Zauberkräfte bekommen), aber das ändert nichts daran, dass sehr häufig auch storylastige Games großartiges Gameplay liefern können, das oftmals jenen Games, die darauf nicht diesen Fokus setzen, klar überlegen ist.

Dass RDR2 weniger cineastisch als TLoU2 ist, liegt übrigens auch einzig und allein an der OW-Natur. Wenn du der Mainstory in RDR2 folgst, ist das nicht weniger Film, als TLoU - im Gegenteil...viel mehr, mit viel mehr Gameplay-Leergang auf Grund der belanglosen Travelsequenzen.

Und was eben auch langsam bei vielen ankommen sollte, die sich immer und immer wieder über diese storylastigen Games mit angeblich so schlechtem Gameplay auslassen: Diese Spiele sind längst nicht mehr so häufig vertreten wie früher, falls sie es jemals waren. Games mit Gameplayfokus, GaaS, MP, OW-Games die immer weniger Wert auf die Narration (danke Ubi) legen.....das sind die Games, die heute den Großteil am Markt stellen und zwar mit Abstand.

Es sind die TLoUs und die God of Wars, die immer seltener werden.

Aber, dass dahinter oftmals ohnehin ziemlich viel Heuchelei steckt, wird einem immer dann klar, wenn man dann aber bei Indies Perlen, die in diese Richtung gehen, sofort loben kann. Über Journey, Edith Finch, Inside, Limbo, Soma und wie sie alle heißen....verliert man deutlich weniger schlechte Worte und da wird dann auch plötzlich ganz anders an die Games rangegangen, obwohl diese sich häufig durch noch weit einseitigere Elemente auszeichnen.
Wie bereits gesagt, werden einfach eigene willkürliche Grenzen festgelegt, was ein angemessenes Cutscene-Gameplay-Verhältnis sein dürfte.

Die Qualität des Gameplays spielt dann seltsamerweise keine Rolle mehr, obwohl man genau das ja an Filmgames (gemäß der eigenwilligen Definitionen) kritisiert.

Daher geht die Sache mit RDR2 nicht auf.
 

TheProphet

L99: LIMIT BREAKER
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Ja, so ein tl,dr von @Toretto1978 auf cw ist natürlich ein klares Anzeichen dafür, dass ich gefailed habe. Hast du's mir richtig gegeben.
Mach dir nichts draus brod, irgendwann wirst auch du lernen, dich gezielter auszudrücken und kürzer zu fassen.

Aber erst einmal schuldest du uns noch deinen 10.000 Worte Essay Warum Sony den Verstand verloren hat. :moin: :pcat: :nyanwins:
 

MowMan

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Geschmäcker sind verschieden, ich fand das Gameplay von RDR2 genauso wie es war bzw. ist, super.
Dass das Spiel polarisiert bestreite ich allerdings nicht, was ich aber nicht unterschreibe, ist das man das Gameplay als dünn oder zweckdienlich bezeichnen kann, wie es bei einigen Filmgames der Fall ist.
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Die Steuerung ist objektiv messbarer Abfall. Allein der Input Lag ist eine Frechheit.
 
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