Zero Tolerance All-Plattform-War (Aktuelle Gen) - ZT-Regeln

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Edelwar

TheProphet

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Will ich ein Abenteuer erleben, spiele ich Zelda BotW, und da ist dann alles rund. Will ich RPG und Storytelling bieten andere OW Games hingegen ne Alternative. So sind alle Genres rund um OW abgedeckt.
1. Zelda ist auch kein RPG, sondern ein Action Adventure und nicht irgend eines, sondern eines vom Schlage der alten NES/SNES Zeiten, der Vergleich mit neumodischen Action Adventures die das Genre die letzten Jahre prägten wie zB. Uncharted könnte nicht unpassender sein.

2. Spiel es gefälligst auf der Switch, wenn du das auf der WiiU kaufst werde ich dir das nie verzeihen, memo genauso wenig, die Gründe belege ich ZTF-Style hier in diesem Video(die ersten 2 Minuten sollten reichen):

[video=youtube;HWy2vOe-z3o]https://www.youtube.com/watch?v=HWy2vOe-z3o[/video]

Willst du wirklich dieses Meisterwerk japanischer Ingenieurskunst in 20FPS in 720p spielen, statt in 30FPS und 900p? Und warum? Um dir 330 Euro zu sparen? Du sprichst im andern Thread davon, dass du in Bloodborne die FPS Einbrüche auch überlebt haben willst, doch hat Bloodborne keine FPS Einbrüche, das läuft auf 30FPS zu fast jeder Zeit, hat allerdings Frame Pacing Probleme, das ist zwar auch nichts schönes aber noch immer besser als die 20FPS mit denen die WiiU Version von Breath of the Wild einen quält!

Was machst du wenn Mario Odyssey erscheint, oder Mario+Rabbids, das ist gewiss etwas nach deinem Geschmack, selbst Yoshi oder Kirby dürfte dir nach deinen Knack-Vorlieben die Freudentränen in deine blauen Augen drücken, dann hast du nur dieses hässliche, klobige WiiU Pad in der Hand und wirst dich fragen "Warum hab ich nicht auf memo, MTC, Marmul gehört, als die sagten die WiiU Version wäre der reinste Hohn?" -Doch dann ist es zu spät Avi, hol dir ne Switch so lange sie noch lieferbar ist, ab Oktober kriegst du sicher keine mehr, es sollte hinlänglich bekannt sein, dass Weihnachten Nintendo Season ist und mit den Lieferengpässen der Switch Komponenten wirst du es da sehr schwer haben eine zu bekommen.
 
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TheProphet

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Zelda ist kein klassisches Action adventure Spiel sondern eher ein rpg. Wogegen Uncharted ein klassisches Action adventure ala tomb Raider ist.
Wie soll ein Spiel, das Dekaden nach den ersten Action Adventures erschienen ist ein "klassisches" Action Adventure darstellen, das möchte ich jetzt erklärt bekommen :nix:

wikipedia schrieb:
The Legend of Zelda[a] is a high-fantasy action-adventure video game series created by Japanese game designers Shigeru Miyamoto and Takashi Tezuka. It is primarily developed and published by Nintendo, although some portable installments have been outsourced to Capcom, Vanpool and Grezzo. The series' gameplay incorporates elements of action, adventure and puzzle-solving games.
Wenn überhaupt hat sich Uncharted einiges von Zelda abgeschaut, zB. eben den Puzzle Part der bereits in der ersten Beschreibung von Zelda genannt wird. Es ist natürlich korrekt, dass Zelda seit jeher komplexere Gameplay Elemente wie verschiedene Ausrüstungen und Progression durch Herzkontainer oder Magie oder neuerdings Ausdauer hat, deshalb ist es aber noch lange kein RPG, eher ist Uncharted ein sehr abgespecktes Action Adventure, "klassisch" ist es jedenfalls nicht.
 
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Harlock

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Ja, eben Monolith. Das ist natürlich ein Nintendo First Party-Studio. Und die haben sogar an BotW mitgewerkelt und geben natürlich auch Feedback weiter, dass sie für ihre Games bekommen.

Aber wenn man jetzt schon mit "sie hatten kreative Freiheit" ankommt (wieso sollte GG oder sämtliche andere OW-Entwickler das nicht gehabt haben?) und dass sowas bei JRPGs komplett unnötig wäre (wieso sollte das bei West-RPGS anders sein?), dann ist die Diskussion für mich sowieso mühselig. Das Hauptaugenmerk des Spiels geht eben in eine ähnliche Richtung wie BotW. Wenn es da schon nicht nötig ist und man zurecht damit ankommt, dass andere Entwickler auch andere Visionen und Schwerpunkte haben, dann brauch man das auch nicht immer allen anderen OW-Games vorzuwerfen.
Xenoblade ist für ein JRPG schon ziemlich freiheitsliebend, ich kenne kaum ein Spiel, dass alles sichtbare so begehbar macht, man kommt überall hin, selbt an unmögliche Orte. Klar hat es nicht die Physik und nicht die Interaktion mit der Umwelt, dafür ist das Kampfsystem auch gar nicht ausgelegt, hier unterscheidet es sich sowieso extrem von Horizon, Zelda oder Witcher 3, welche mehr auf direkte Steuerung und Aktion ausgerichtet sind^^ Das Genre macht hier schon einen Unterschied. FF 15 geht auch mehr in die Action-RPG Richtung und da stört mich die schlechte Interaktion mit der Umwelt (und viele unsichtbare und sichtbare Barrieren, die man eigentlich umgehen können müsste). Da ist das wesentlich ältere Xenoblade freier und besser (obwohl nicht OW), man kann schwimmen gehen, praktisch überall runterspringen, man kommt fast überall irgendwie hin. Der größere Qualitätsunterschied besteht hier aber an der Welt, die in Xenoblade sehr abwechslungsreich, fantasievoll (auch fantasievoller als Breath of the Wild imo) und belebt ist, mit zig unterschiedlichen Sidequests die nicht nur aus Monsterfarmen bestehen, mit besser ausgearbeiteten NPCs, vielen belebten Orten und einem sehr schönen Abenteuer- und Reisefeeling, das nicht nur an einen Schulausflug erinnert wie iin FF 15. Xenoblade wirkt in sich stimmig (wenn man die Technik verzeihen kann), unglaublich wie gut das Spiel ist, spiele es gerade.

Video enthält Spoiler, die Welt ist einfach fantastisch, trotz der angestaubten Technik, die Firma hätte eigentlich BotW budgets verdient :sorry: :
[video=youtube;1CUNNyNK-4w]https://www.youtube.com/watch?v=1CUNNyNK-4w[/video]

Horizon hat ja jetzt einen riesigen Vorteil, das Spiel ist ein Hit und spielt sehr viel Geld ein, da könnte man ruhig bei einem Nachfolger ein wenig mehr Wert auf Details legen (muss ja nicht das komplette BotW Physik Programm auffahren, das wäre übertrieben und auch unnötig), Entwickler lassen sich schonmal voneinander inspirieren und man kann jedes Spiel ein klein wenig besser machen, auch abseits der Texturauflösung (das gilt auch für BotW).
 

UchihaSasuke

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Wie soll ein Spiel, das Dekaden nach den ersten Action Adventures erschienen ist ein "klassisches" Action Adventure darstellen, das möchte ich jetzt erklärt bekommen :nix:



Wenn überhaupt hat sich Uncharted einiges von Zelda abgeschaut, zB. eben den Puzzle Part der bereits in der ersten Beschreibung von Zelda genannt wird. Es ist natürlich korrekt, dass Zelda seit jeher komplexere Gameplay Elemente wie verschiedene Ausrüstungen und Progression durch Herzkontainer oder Magie oder neuerdings Ausdauer hat, deshalb ist es aber noch lange kein RPG, eher ist Uncharted ein sehr abgespecktes Action Adventure, "klassisch" ist es jedenfalls nicht.
Wenn dann ist zelda eher ein Action rollenspiel, als klassisches Action-Adventure wird tomb Raider bezeichnet, Uncharted ist ein Action-Adventure mit third person Elementen
 

TheProphet

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Vergleichen wir unser Open World Action Adventure Breath of the Wild Zelda mit einem klassischen Open World Action RPG The Witcher 3:

Im Witcher gibt es Level, die Gegner sowie Geralt selbst wird nach diesen eingestuft, offensichtlich und deutlich hervorgehoben in der HUD. In Zelda gibt es keine, lediglich einen groben Indikator für die Level der Gegner anhand deren Farben, während es im Witcher feinste Abstufungen also Level von 1-40(weiß es nicht mehr genau kann auch mehr sein) gibt, sind die Gegner in Zelda in Stufen Rot, Blau, Schwarz, Silber, Gold eingeteilt(das witzige an der Sache ist, in Zelda 1 am NES gab es bereits leichtere und schwerere Gegner in dieser Form, nur gab es eben nur Rot und Blau). Ein weiterer Punkt der hier bei Zelda gegen ein RPG spricht, ist der Fakt, dass Link auch nackt zB. einen goldenen Lynel bezwingen kann(wenn man sich nicht treffen lässt). In einem Action Adventure kommt es mehr auf den Spieler an als in einem Action RPG, spielt man das Spiel perfekt kann man auch stärkste Gegner bezwingen, den nackten Link gegen Lynel spare ich mir hier lieber. In diesem Fight hier sieht man die Gameplay Mechaniken recht gut:

[video=youtube;4s0y6qVGQL8]https://www.youtube.com/watch?v=4s0y6qVGQL8[/video]

Das wäre mit Geralt quasi unmöglich, das Kampfsystem ist auch nicht darauf ausgelegt, außerdem drücken selbst 5 Level Unterschiede(was in Zelda Maßstäben wohl der Unterschied zwischen einem Roten und Blauen Gegner darstellen würde) Geralt ein enormes Handicap auf, er macht erheblich weniger Schaden. Kaum hat er nur noch einen 2 Level Rückstand ist der Gegner auf einmal relativ leicht machbar, seltsam aber so funktionieren RPGs eben zum Großteil.

So etwas passiert in BotW nicht, ja die Gegner machen mehr Schaden, sie halten mehr aus aber sie sind nicht unbezwingbar, sofern man brauchbare Waffen hat oder eben geschickt agiert. Link erhält keine künstliche Penalty, weil er einen silbernen Gegner angreift, hat man brauchbare Waffen oder die richtige Taktik wird man immer siegreich aus dem Kampf hervorgehen.

Im Witcher muss man sich mit einem Skill Baum beschäftigen, bei jedem Level gibt es Punkte die verteilt werden wollen, man muss sich spezialisieren, geht man auf Alchemie, doch lieber auf seine Magie(Signs) oder verlässt sich doch auf die Schwertkunst des Hexers? Dann gibts noch passive Fähigkeiten die seine HP oder Ausdauer erhöhen, bei Zelda gibt es genau nur diese Passiva, HP und Ausdauer, die man erhöhen kann, sonst nichts. Link bleibt was er ist und behält die gleichen Fähigkeiten die er von Anfang an hat.

RPGs wie auch der Witcher brillieren oft mit sehr komplexen Sidequests und auch einer storylastigen Main quest. Zelda hat zwar Sidequests, diese sind aber extrem simpel gehalten oder involvieren wieder das Puzzle Element, für das die Serie bekannt ist(etwas das man wiederum in Action RPGs so gut wie nie antrifft bzw. im Beispiel vom Witcher quasi gar nicht). Die Mainquest ist auch sehr simpel gehalten: Zerstöre Ganon, beim Witcher verschwimmt diese oft mit Sidequests in einem komplexen Gemisch.

Kurz: Der Hauptunterschied zwischen einem Action RPG und einem Action Adventure ist die Komplexität, in einem Action RPG verbringt man in der Regel viel Zeit in Menüs, kann seinen Charakter relativ individuell anpassen und sammelt Level, die einen stärker machen aber auch davon abhalten Gebiete zu bereisen, in denen wesentlich höher stufige Gegner herumwandern. In Breath of the Wild kann man überall hin, ja auch direkt zum Endgegner, das ist auch der Grund warum man es theoretisch in 45 Minuten beenden kann, wenn man gut genug spielt und keine Fehler macht, so etwas wäre in einem RPG unmöglich, da der Endgegner 30 Level oder mehr über einen wäre und man ihm absolut keinen Schaden zufügen könnte, weil man entweder nur verfehlen würde oder die Waffen überhaupt keine Wirkung auf den enormen HP Pool hätten.
 
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Nintoni

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Wenn dann ist zelda eher ein Action rollenspiel, als klassisches Action-Adventure wird tomb Raider bezeichnet, Uncharted ist ein Action-Adventure mit third person Elementen


Machst du das an den Waffen fest , oder woran erkennst du das?? Weil man in Zelda eher Schwert und Bogen nutzt und in Tomb Raider eher Schusswaffen ? RPG Elemente hatte Zelda ja auch schon 1986.

Tomb Raider im weitesten Sinne , mit den aufrüstbaren Waffen/Fähigkeiten/Stärken ja jetzt auch.



Edit. MTC hat das super erklärt.
 
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TheProphet

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Machst du das an den Waffen fest , oder woran erkennst du das?? Weil man in Zelda eher Schwert und Bogen nutzt und in Tomb Raider eher Schusswaffen ? RPG Elemente hatte Zelda ja auch schon 1986.

Tomb Raider im weitesten Sinne , mit den aufrüstbaren Waffen ja jetzt auch.
Tomb Raider ist auch näher an Zelda dran als es Uncharted ist, es nutzt stellenweise sogar Zeldas PRE-BotW-Back Tracking Formel (Finde Item XY und du kannst Ort Z auf einmal betreten) dennoch sind alle drei Action Adventures und keine RPGs, da fehlt einfach die Komplexität. Metroid/Super Metroid / Metroid Prime sind auch Action Adventures, auch hier gibts back tracking und auch hier lernt Samus neue Tricks und verbessert ihren HP Pool. Man verzettelt sich aber nie in Skillbäumen oder ähnlichem, alles ist schön simpel gehalten und der Fokus liegt auf Action.
 
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UchihaSasuke

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Machst du das an den Waffen fest , oder woran erkennst du das?? Weil man in Zelda eher Schwert und Bogen nutzt und in Tomb Raider eher Schusswaffen ? RPG Elemente hatte Zelda ja auch schon 1986.

Tomb Raider im weitesten Sinne , mit den aufrüstbaren Waffen ja jetzt auch.
Natürlich hat und hatte zelda schon immer rpg Elemente, deswegen ist es auch kein klassisches Action adventure, genauso wie Uncharted. Witcher dagegen ist viel mehr ein rpg als ein Action rollenspiel
 

Nintoni

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Natürlich hat und hatte zelda schon immer rpg Elemente, deswegen ist es auch kein klassisches Action adventure, genauso wie Uncharted. Witcher dagegen ist viel mehr ein rpg als ein Action rollenspiel


Das Genre Action Adventure wurde ja nicht von Tomb Raider in die Videospielwelt gebracht. Was sind für dich denn klassische Action Adventures, und wo unterscheiden sie sich von Zelda ???


EDIT: Ich zocke ja nun seit 1989. Früher wurde das immer ein wenig am Kampfsystem ausgemacht.

Ein Secret of Mana bspw war immer eher Action RPG, da man die Gegner direkt angreifen konnte , ohne in einen klassischen Kampfbildschirm zu wechseln.
Das war bei Zelda sicher auch der Fall, mit dem Unterschied, dass man hier nicht nach Kämpfen stärker wurde oder seine Fähigkeiten leveln konnte.

Super Metroid zb ist Zelda am Ende ähnlicher als eben jenes Secret of Mana.
 
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TheProphet

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Nur weil etwas RPG Elemente hat ist es nicht gleich ein RPG, das ist als würde man behaupten Eis mit Kuchenstückchen wäre kein Eis, weil es Kuchen-Elemente hat.

Ist eigentlich ganz einfach, das Genre das überwiegt ist auch das nach dem man das Spiel klassifiziert.
 

UchihaSasuke

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Das Genre Action Adventure wurde ja nicht von Tomb Raider in die Videospielwelt gebracht. Was sind für dich denn klassische Action Adventures, und wo unterscheiden sie sich von Zelda ???
Tomb Raider, Castlevania, resident evil, tenchu, silent Hill. Der Unterschied zwischen denen und zelda ist das sie weder open world noch rpg Elemente haben.
 

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Tomb Raider, Castlevania, resident evil, tenchu, silent Hill. Der Unterschied zwischen denen und zelda ist das sie weder open world noch rpg Elemente haben.
Castlevania jemals gespielt :-?

Das hat mehr RPG Elemente als Zelda, hat sogar Levels: http://castlevania.wikia.com/wiki/Level
Hat aber auch das klassische Backtracking von Zelda, Metroid (oder neuerdings Tomb Raider). Zwar wird das nicht durch verschiedene Items die man findet hervorgerufen sondern durch diverse Fähigkeiten die man lernt, ist in diesem Falle also einem Metroid sehr ähnlich.

Ein Secret of Mana bspw war immer eher Action RPG, da man die Gegner direkt angreifen konnte , ohne in einen klassischen Kampfbildschirm zu wechseln.
Das war bei Zelda sicher auch der Fall, mit dem Unterschied, dass man hier nicht nach Kämpfen stärker wurde oder seine Fähigkeiten leveln konnte.

Super Metroid zb ist Zelda am Ende ähnlicher als eben jenes Secret of Mana.
Exakt, Super Metroid ist ja auch, genauso wie Zelda, ein Action Adventure. Natürlich ähneln Action RPGs den Action Adventures, sie haben ja auch beide "Action" im Titel, es wäre seltsam wenn es hier und da keine Parallelen gäbe. Dark Souls ist zB. ein Action RPG obwohl es sehr "Action Adventure" typisch auf ein sehr direktes Kampfsystem setzt, da es unterschiedliche Charakter Entwicklungen gibt, ja auch verschiedene Klassen/Charaktere verdient es aber natürlich die Bezeichnung Action RPG(ist übrigens auch so ein Typischer Indikator, dass man ein Action RPG in Händen hält, wenn man mehr als einen Charakter spielt bzw unterschiedliche auswählen kann, Action Adventures konzentrieren sich grundsätzlich immer auf einen Protagonisten)
 
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UchihaSasuke

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Natürlich habe ich Castlevania gespielt, und es ist eher ein Action-Adventure Spiel. Im Grunde ist es eh recht schwer das zu bestimmen denn Action-Adventure hat viele andere Bezeichnungen wie first person action adventure, third person action adventure, stealth, action rpg usw.
 

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Tomb Raider, Castlevania, resident evil, tenchu, silent Hill. Der Unterschied zwischen denen und zelda ist das sie weder open world noch rpg Elemente haben.


Das verstehe ich nicht. Die RPG Elemente bei Zelda(The Adventure of Link mal ausgenommen) beschränken sich doch darauf, dass man mit Leuten reden kann und im Verlauf des Spiels stärker wird. Da kann ich keine Unterschiede zu den von dir genannten Spielen sehen.

Die große Spielwelt mal außen vor. Denn was ist denn dann Metroid ???

Von links nach... hmmm ich kann dir , wenn du das immer in zwei Sätzen ausdrückst scheinbar nicht folgen...


Im Grunde ist es eh recht schwer das zu bestimmen denn Action-Adventure hat viele andere Bezeichnungen wie first person action adventure, third person action adventure, stealth, action rpg usw.
Und trotzdem sprichst du von klassischen Action Adventures.
 
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Das verstehe ich nicht. Die RPG Elemente bei Zelda(The Adventure of Link mal ausgenommen) beschränken sich doch darauf, dass man mit Leuten reden kann und im Verlauf des Spiels stärker wird. Da kann ich keine Unterschiede zu den von dir genannten Spielen sehen.

Die große Spielwelt mal außen vor. Denn was ist denn dann Metroid ???

Von links nach... hmmm ich kann dir , wenn du das immer in zwei Sätzen ausdrückst scheinbar nicht folgen...




Und trotzdem sprichst du von klassischen Action Adventures.
Macht man in zelda nicht mehr als nur mit Menschen reden? Ja denn es gibt den hauptbegriff und da passen meiner Meinung nach nur spiele rein die ähnlich wie tomb Raider aufgebaut sind und ja ich weiß das action adventure nicht mit tomb Raider angefangen hat.
 

Nintoni

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Macht man in zelda nicht mehr als nur mit Menschen reden? Ja denn es gibt den hauptbegriff und da passen meiner Meinung nach nur spiele rein die ähnlich wie tomb Raider aufgebaut sind und ja ich weiß das action adventure nicht mit tomb Raider angefangen hat.

Gut deiner Meinung. Da kann ich dich auch besser verstehen. Früher war es halt so das Action das Kampfsystem beschrieben hat und Adventure halt das Abenteuer. Bei RPGs halt die Geschichte von jemandem nachspielt. Das alle Genres irgendwo und irgendwann ineinander greifen, ist wohl der Lauf der Dinge. Und auch gut so. Klassisch gibt es im Prinzip schon seit der PlayStaion bzw Nintendo 64 fast nicht mehr. Wobei die JRPGs da schon ne Weile länger brauchten.
 

UchihaSasuke

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Gut deiner Meinung. Da kann ich dich auch besser verstehen. Früher war es halt so das Action das Kampfsystem beschrieben hat und Adventure halt das Abenteuer. Bei RPGs halt die Geschichte von jemandem nachspielt. Das alle Genres irgendwo und irgendwann ineinander greifen, ist wohl der Lauf der Dinge. Und auch gut so. Klassisch gibt es im Prinzip schon seit der PlayStaion bzw Nintendo 64 fast nicht mehr. Wobei die JRPGs da schon ne Weile länger brauchten.
Na ich würde sagen die klassischen Action Adventure Spiele würde ich sagen gab es noch bis zur PS2, GameCube und Xbox Ära wobei da es dann angefangen hat wo die Bereiche miteinander verschmolzen.
 

Lacrimosa

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Ist das nicht genau sowas wie bei Metroid? Ich meine, bei Metroid sagen ja auch viele immer wieder, dass es ein Shooter sei, oder zumindest Shooter-Elemente in sich trägt. Da ist es ziemlich schön zu sehen, wie ein Spiel ein Hauptgenre besitzt (Action Adventure), aber sich an anderen Genren (Shooter) bedient.
Bei Action-Adventure scheint es mir eh einen großen Mischmasch zu geben.
 

Mudo

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Da ich im Neogaf auf einen recht inhaltlosen Thread gestoßen bin, der an sich eine gute Thematik hat, habe ich mir gedacht das wir darüber mal sprechen könnten. Die massivste und wohl stärkste Entwicklung gab es wohl in Sachen Bezahlcontent in den letzten Jahren. DLCs sind die Norm geworden, mittlerweile haben wir alle gelernt dies zu akzeptieren. In einigen wenigen Fällen haben wir es sogar gelobt. Beispiele sind wohl Infamous Second Son und Uncharted Lost Legacy, die dann auch eine Standalone-Version bekommen haben. Auch Mario Kart 8 wurde stark gelobt für das Preis-/Leistungsverhältnis. Sowas gab es natürlich auch schon in der letzten Generation. Was jedoch einen Sprung gemacht hat ist Microtransaktionen. Etablierte Spiele wie GTA V und FIFA werfen enorm viel Geld ab für die jeweiligen Publisher. Es scheint also so das der Massenmarkt diese Praktik für sich angenommen hat. Die Kritik ist sehr gering im Vergleich zu dem Ertrag, den die Publisher einheimsen. Bei Uncharted oder auch The Last of Us gibt es ebenso Microtransaktionsmöglichkeiten. Der Spieler kann für den Multiplayer über 100€ in die Hand nehmen um Artikel zu erwerben. Bei GTA V kann man Gegenstände usw. freispielen, was extrem zeitintensiv ist. Daher scheint es so als ob die Spieler es bevorzugen reales Geld auszugeben. Um zu untermauern das der Massenmarkt Microtransaktionen durchaus annimmt:

GTA V Microtransaktionszahlen 2016:

GTA 5's Online Mode Has Generated Half a Billion Dollars
https://www.gamespot.com/articles/gta-5s-online-mode-has-generated-half-a-billion-do/1100-6438765/

FIFA Zahlen:

EA's Ultimate Team earning around $650 million a year

"The extra content business is $1.3 billion a year. Half of that is roughly our Ultimate Team business"
http://www.gamesindustry.biz/articles/2016-03-02-eas-ultimate-team-earning-around-usd650-million-a-year

Wie steht ihr denn zu dieser Thematik? Sind Spiele wie Arms und Splatoon 2 die Ausnahme? Spiele, die Content nachreichen ohne das der Spieler bezahlen muss. Habt ihr selbst solche Dienste in Anspruch genommen? Ich persönlich habe sowas bei gewissen Smartphonegames gemacht. Einmalig 50€, mehr nicht. Nintendo hatte ein interessantes Konzept bei dem Spiel Nintendo Batch Arcade bei dem man kostenlos am Automaten spielen durfte und so Content aus dem Spiel kostenfrei abgreifen konnte. Bei dem Spiel rusty's Real Deal Baseball konnte man mit dem NPC verhandeln um Bezahlcontent günstiger zu bekommen sprich man kann den Preis senken durch Verhandlungen.

Persönlich würde ich es bevorzugen, wenn ich Content geschenkt bekommen könnte durch das Spielen von Videospielen. So wie Nintendo es mit MyNintendo aufziehen will, teilweise (eher in der Ausnahme) bereits durchführt.
 
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Miku90

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Ich kauf mir sehr selten DLC's weil ich nicht einsehe nochmal Geld für ein Spiel zu zahlen. Vielleicht trifft es immer die falschen Spiele, die mMn mehr content gebrauchen können.
Auf Smartphones habe ich mir noch nie was extra gekauft, gut ich spiel darauf aber auch nicht gerne. Da kann ich auch mit meinen Daumen auf Glastischplatten entlangwischen, fühlt sich genauso an....

Früher hab ich gerne Add-ons gekauft wie z.B für TES Games, das lohnte sich immer sehr.

Das Problem ist, das viele DLC's sehr günstig sind um die Restgelder von den Kunden noch abzugreifen und das Zahlt sich in der Summe halt aus.
 

VenomSnake

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Von mir aus kann jedes spiel micro haben (ohne das sie im mp dadurch vorteile haben natürlich) :nix:

Hab bis heute nicht ein cent für sowas gezahlt. Wer es gerne tut soll es gerne weitermachen. Da sind überteuerte dlc's imo größeres problem.
 

Heavenraiser

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Heavenraiser #7000
Der Vorteil von Mikrotransaktionen gegenüber DLCs aus Spielersicht, dass gerade in Multiplayerspielen die Communities nicht mehr auseinander gezogen werden. Deshalb werden diese in den Augen der meisten Spieler eher positiv gesehen. Allerdings sollte bei Mikrotransaktionen auch unterschieden werden, ob diese rein kosmetischer Natur sind oder ob diese auch spielerische Vorteile besitzen.

Sofern diese nur kosmetischer Natur sind, habe ich persönlich damit keine Probleme, da ich hierfür bislang kein Geld ausgegeben habe und dies wahrscheinlich auch nie tun werde. Dafür ist mir das geänderte Aussehen meiner Helden oder Waffen einfach nicht wichtig genug, so dass ich nicht ein bestimmtes Outfit unbedingt besitzen muss. Für Spieler mit mehr Geld bieten die Publisher eine zusätzliche Möglichkeit ihre bevorzugten Spiele finanziell zu unterstützen. Wobei das meist nur eine kleine Minderheit ist, die überproportional viel Geld investiert und somit das Weiterbestehen der Server für die ganze Spielerschaft finanziert. Ethisch mag die Sache aber dann fragwürdig werden, wenn das Bekommen bestimmter Items an Lootboxen gekoppelt ist. Hierdurch wird eine zusätzlich Hürde eingebaut und die Spieler dazu gebracht mehr Geld auszugeben, als sie es eigentlich ohne diese Glücksspielmechanik täten. Zwar wird dieses System in einigen Spielen durch eine Zwischenwährung abgeschwächt, welche man von doppelten Gegenständen erhält. Trotzdem ist das Herstellen der gewünschten Items vergleichsweise teuer. Im übrigen bezahle auch ich als Spieler, der zwar kein Geld direkt ausgibt, dafür, wobei es hier sich um meine Spielzeit handelt.

Sofern ein Spiel vorteilbringende Mikrotransaktionen besitzt, hole ich mir dieses nur später im Rahmen einer Rabattaktion und vernachlässige den Multiplayer, da ich mittlerweile nicht mehr die Zeit besitze um diesen Vorteil der bezahlenden Spieler auszugleichen. Die einzige Ausnahme ist momentan Hearthstone für mich, was ich aber schon seit längerer Zeit spiele und mittlerweile auch genügend Karten besitze, so dass ich High Level Play mithalten kann. Wenn ich allerdings heute noch nicht so weit wäre, bezweifle ich, dass ich mir diesen Grind noch einmal antun würde.

Insgesamt bringen alle Arten von Mikrotransaktionen ihre Vorteile aber auch ihre Nachteile mit, wobei auf Seiten der Publisher klar die Vorteile überwiegen. Schließlich können diese ihren Umsatz ohne größeres Investment erhöhen, da der Programmieraufwand von Mikrotransaktionen lächerlich gering ist.
 

Miku90

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Ich verbringe eh gerne meine Zeit beim spielen und deswegen stören mich teilweise Microtransaktionen.
Zum einen ist es ärgerlich, wenn andere durch ihr Geld schneller weit kommen und zum anderen nervt mich das ich Ingame darauf aufmerksam gemacht werde.

Die Publisher wollen die heutige Generation wohl zu Non-Gamern machen damit die spieler alles lieber schnell schnell haben um bloß nicht Zeit investieren zu müssen.
Manche von diesen Non-Gamern sieht man ja schon in so manchen Foren ;) Da sieht man was aus Gamern gemacht wurde.

Klar, ist die Denkweise von solchen Gamern "warum grinden und lange spielen, wenn ich mich mal eben auf's Max-Level kaufen kann"

Die Spiele sind heutzutage eh meist zu kurzlebig und das macht es nicht besser.
 

SKE

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Die Spiele sind heutzutage eh meist zu kurzlebig und das macht es nicht besser.
Da bin ich anderer Meinung. Während ich als Schüler viel Freizeit und wenig Geld hatte bin ich jetzt mit über 30 Jahren in der genau entgegen gesetzten Position: weniger Freizeit und ziemlich viel "disposable Income".

Über die Jahre habe ich akzeptiert, dass ich viele Spiele nicht mal zu Ende spielen werde, weil es meine Zeit nicht wert ist mich durch qualitativ minderwertigen Content zu arbeiten. In grandiose Spiele wie Bloodborne, BotW oder Persona 5 investiere ich gerne auch viel Zeit, aber die meisten Spiele erreichen dieses Niveau nicht mal ansatzweise und ich bin immer unzufrieden wenn ich ein Spiel nicht beende; insofern nehme ich lieber ein Vanquish oder Metal Gear Rising als ein Mass Effect Andromeda oder sogar Metal Gear Solid V.
 

Mudo

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Ich denke, es ist mal Zeit über die Switch zu reden. Oft liest man zum Thema Nintendo: Es verkauft sich nur Nintendo-Software. Da sind mir nun bei den frischaktualisierten Switch Hard- und Softwarezahlen einige Gedanken zu gekommen. Erstmal eine Basis schaffen:

Die Switch hat sich bisher 4,70 mio. verkauft.
Software wurden 13,60 mio. abgesetzt.

Das macht also das der Durchschnittwert der Spiele pro Konsole gerade bei 2,9 liegt (2,893... wenn man es genau nimmt)
Im Prinzip nichts schlechtes. Nun schaue man jedoch was so an Software abgesetzt wurde:

The Legend of Zelda: Breath of the Wild - 3,92 mio.
Mario Kart 8 Deluxe - 3,54 mio.
1,2 Switch - 1,22 mio.
Arms - 1,18 mio.

Dritthersteller-Zahlen, die wir wissen:

Snipperclips - 350.000
Super Bomberman R -500.000
Ultra Streetfighter - 450.000

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann machen diese Titel 11,16mio. der 13.60mio. verkauften Spiele aus. Das heißt also das 2,44mio. Software sich unter den "restlichen" ~60 Titel verteilen. Wovon man davon ausgehen kann, dass Disgaea 5 Complete sich an die 100.000 mal verkauft hat. Also wären es knapp 2,34mio. Spiele, die sich auf knapp 60 Titel verteilen. Das bedeutet also das diese Spiele sich im Durchschnitt um die 39.000 mal verkauft haben. Bestätigt dies den Gedanken, dass Nintendo-Geräte primär Nintendo-Spiele verkaufen? Ist es für 3rd Partys gut mit knapp 40.000 verkauften Spielen wegzukommen? Ich persönlich finde dies sehr schwer einzuschätzen, da sehr vieles davon Indie-Spiele sind und diese Spiele sind üblicherweise mit weniger Produktionskosten versehen. Rechnet man mit 10€ pro Spiel die der Publisher bekommt dann wären das knapp 390.000€ Umsatz pro Spiel. Reicht dies um die Produktionskosten zu decken? Schließlich hängt davon der langfristige Switch-Erfolg ab.

Quellen für die Angaben:

Switch Hard- und 1st Party-Softwarezahlen: https://www.nintendo.co.jp/ir/en/finance/software/index.html

Snipperclips und Super Bomberman R: https://www.nintendo.co.jp/ir/pdf/2017/170428_2e.pdf

Streetfighter: http://www.capcom.co.jp/ir/english/data/pdf/result/2017/1st/result_2017_1st_01.pdf
https://twitter.com/mochi_wsj/status/890919984301449216

Disgaea 5 Complete - http://www.mcvuk.com/news/read/nis-america-looks-west-for-success-as-disgaea-5-complete-hits-110k-pre-orders-in-us-and-europe/0182373

Der Vorteil von Mikrotransaktionen gegenüber DLCs aus Spielersicht, dass gerade in Multiplayerspielen die Communities nicht mehr auseinander gezogen werden. Deshalb werden diese in den Augen der meisten Spieler eher positiv gesehen. Allerdings sollte bei Mikrotransaktionen auch unterschieden werden, ob diese rein kosmetischer Natur sind oder ob diese auch spielerische Vorteile besitzen.

Sofern diese nur kosmetischer Natur sind, habe ich persönlich damit keine Probleme, da ich hierfür bislang kein Geld ausgegeben habe und dies wahrscheinlich auch nie tun werde. Dafür ist mir das geänderte Aussehen meiner Helden oder Waffen einfach nicht wichtig genug, so dass ich nicht ein bestimmtes Outfit unbedingt besitzen muss. Für Spieler mit mehr Geld bieten die Publisher eine zusätzliche Möglichkeit ihre bevorzugten Spiele finanziell zu unterstützen. Wobei das meist nur eine kleine Minderheit ist, die überproportional viel Geld investiert und somit das Weiterbestehen der Server für die ganze Spielerschaft finanziert. Ethisch mag die Sache aber dann fragwürdig werden, wenn das Bekommen bestimmter Items an Lootboxen gekoppelt ist. Hierdurch wird eine zusätzlich Hürde eingebaut und die Spieler dazu gebracht mehr Geld auszugeben, als sie es eigentlich ohne diese Glücksspielmechanik täten. Zwar wird dieses System in einigen Spielen durch eine Zwischenwährung abgeschwächt, welche man von doppelten Gegenständen erhält. Trotzdem ist das Herstellen der gewünschten Items vergleichsweise teuer. Im übrigen bezahle auch ich als Spieler, der zwar kein Geld direkt ausgibt, dafür, wobei es hier sich um meine Spielzeit handelt.

Sofern ein Spiel vorteilbringende Mikrotransaktionen besitzt, hole ich mir dieses nur später im Rahmen einer Rabattaktion und vernachlässige den Multiplayer, da ich mittlerweile nicht mehr die Zeit besitze um diesen Vorteil der bezahlenden Spieler auszugleichen. Die einzige Ausnahme ist momentan Hearthstone für mich, was ich aber schon seit längerer Zeit spiele und mittlerweile auch genügend Karten besitze, so dass ich High Level Play mithalten kann. Wenn ich allerdings heute noch nicht so weit wäre, bezweifle ich, dass ich mir diesen Grind noch einmal antun würde.

Insgesamt bringen alle Arten von Mikrotransaktionen ihre Vorteile aber auch ihre Nachteile mit, wobei auf Seiten der Publisher klar die Vorteile überwiegen. Schließlich können diese ihren Umsatz ohne größeres Investment erhöhen, da der Programmieraufwand von Mikrotransaktionen lächerlich gering ist.
Das ist natürlich ein sehr heikles Thema, da es positive als auch negative Beispiele gibt. Die Frage "Wo ist die Grenze?" muss natürlich jeder Konsument für sich selbst beantworten. Ich persönlich befürchte, dass dort jedoch wieder an den falschen Ecken eingespart wird. Der Spieler wird mehr oder weniger dazu gedrängt Geld auszugeben siehe GTA Online oder FIFA UT, wenn er mithalten möchte mit anderen Spielern. Das geht mir dann auch zu weit und ist über das Ziel hinausgeschossen. Wenn ich als Spieler hunderte Stunden investieren muss im Spiel, während ein anderer Spieler einfach Geld ausgibt und dann innerhalb von 2 Minuten das hat was ich mir in Stunden erspielen muss, dann läuft etwas falsch. Dies ist aktuell ja auch das Modell was sich am besten durchsetzt am Markt. Dem Spieler sehr schnell ermöglichen sehr weiten Fortschritt zu erfahren ohne großen Aufwand zu betreiben.

Das ist für mich persönlich eine bedenkliche Entwicklung, auch wenn ich sie aus Publisher-Sicht absolut nachvollziehen kann. Man muss sich nur EAs Quartalszahlen anschauen. Die machen aktuell alles richtig aus Konzernsicht.

Ich verbringe eh gerne meine Zeit beim spielen und deswegen stören mich teilweise Microtransaktionen.
Zum einen ist es ärgerlich, wenn andere durch ihr Geld schneller weit kommen und zum anderen nervt mich das ich Ingame darauf aufmerksam gemacht werde.

Die Publisher wollen die heutige Generation wohl zu Non-Gamern machen damit die spieler alles lieber schnell schnell haben um bloß nicht Zeit investieren zu müssen.
Manche von diesen Non-Gamern sieht man ja schon in so manchen Foren ;) Da sieht man was aus Gamern gemacht wurde.

Klar, ist die Denkweise von solchen Gamern "warum grinden und lange spielen, wenn ich mich mal eben auf's Max-Level kaufen kann"

Die Spiele sind heutzutage eh meist zu kurzlebig und das macht es nicht besser.
Den Beitrag finde ich etwas zu harsch. Es geht den Publishern mehr um das Geld der Spieler als die Spieler zu erziehen, denke ich. Das "Erziehen" erfolgt ganz einfach durch das Modell. Es ist absolut nachvollziehbar wieso die Leute zugreifen. In einem Spiel mit Konkurrenzkampf möchten viele Leute einfach sehr schnell ans obere Limit kommen und das ermöglichen die Publisher ihnen. Aus Spielersicht ist sowas schon seltsam, da bin ich ganz bei dir. Kurzlebige Spiele sind jedoch nicht von Microtransaktionen betroffen, oder? Also reine SP-Spiele.
 
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