Zero Tolerance All-Plattform-War (Aktuelle Gen) - ZT-Regeln

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Ihr befindet euch in einem ZT-Thread, entsprechend gelten hier folgende extra Regeln(Sonderregeln ggf. im Startpost sind mitzubeachten):

1) ZTF für Zero Tolerance Forums Provokationen/Beleidigungen/Bashes/Trollen/OffTopic/Spam/etc führen zur sofortigen Bestrafung in Form von Bans. Entscheidungen sind endgültig und nicht diskutierbar.

2) Gepflegte Diskussionskultur ist das Gebot! ZTFs koexistieren neben den normalen Foren. Wenn ihr mit den harten Regeln hier nicht klarkommt, nutzt die normal moderierten Foren.

Edelwar

VenomSnake

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Von mir aus kann jedes spiel micro haben (ohne das sie im mp dadurch vorteile haben natürlich) :nix:

Hab bis heute nicht ein cent für sowas gezahlt. Wer es gerne tut soll es gerne weitermachen. Da sind überteuerte dlc's imo größeres problem.
 

Heavenraiser

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Der Vorteil von Mikrotransaktionen gegenüber DLCs aus Spielersicht, dass gerade in Multiplayerspielen die Communities nicht mehr auseinander gezogen werden. Deshalb werden diese in den Augen der meisten Spieler eher positiv gesehen. Allerdings sollte bei Mikrotransaktionen auch unterschieden werden, ob diese rein kosmetischer Natur sind oder ob diese auch spielerische Vorteile besitzen.

Sofern diese nur kosmetischer Natur sind, habe ich persönlich damit keine Probleme, da ich hierfür bislang kein Geld ausgegeben habe und dies wahrscheinlich auch nie tun werde. Dafür ist mir das geänderte Aussehen meiner Helden oder Waffen einfach nicht wichtig genug, so dass ich nicht ein bestimmtes Outfit unbedingt besitzen muss. Für Spieler mit mehr Geld bieten die Publisher eine zusätzliche Möglichkeit ihre bevorzugten Spiele finanziell zu unterstützen. Wobei das meist nur eine kleine Minderheit ist, die überproportional viel Geld investiert und somit das Weiterbestehen der Server für die ganze Spielerschaft finanziert. Ethisch mag die Sache aber dann fragwürdig werden, wenn das Bekommen bestimmter Items an Lootboxen gekoppelt ist. Hierdurch wird eine zusätzlich Hürde eingebaut und die Spieler dazu gebracht mehr Geld auszugeben, als sie es eigentlich ohne diese Glücksspielmechanik täten. Zwar wird dieses System in einigen Spielen durch eine Zwischenwährung abgeschwächt, welche man von doppelten Gegenständen erhält. Trotzdem ist das Herstellen der gewünschten Items vergleichsweise teuer. Im übrigen bezahle auch ich als Spieler, der zwar kein Geld direkt ausgibt, dafür, wobei es hier sich um meine Spielzeit handelt.

Sofern ein Spiel vorteilbringende Mikrotransaktionen besitzt, hole ich mir dieses nur später im Rahmen einer Rabattaktion und vernachlässige den Multiplayer, da ich mittlerweile nicht mehr die Zeit besitze um diesen Vorteil der bezahlenden Spieler auszugleichen. Die einzige Ausnahme ist momentan Hearthstone für mich, was ich aber schon seit längerer Zeit spiele und mittlerweile auch genügend Karten besitze, so dass ich High Level Play mithalten kann. Wenn ich allerdings heute noch nicht so weit wäre, bezweifle ich, dass ich mir diesen Grind noch einmal antun würde.

Insgesamt bringen alle Arten von Mikrotransaktionen ihre Vorteile aber auch ihre Nachteile mit, wobei auf Seiten der Publisher klar die Vorteile überwiegen. Schließlich können diese ihren Umsatz ohne größeres Investment erhöhen, da der Programmieraufwand von Mikrotransaktionen lächerlich gering ist.
 

Miku90

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Ich verbringe eh gerne meine Zeit beim spielen und deswegen stören mich teilweise Microtransaktionen.
Zum einen ist es ärgerlich, wenn andere durch ihr Geld schneller weit kommen und zum anderen nervt mich das ich Ingame darauf aufmerksam gemacht werde.

Die Publisher wollen die heutige Generation wohl zu Non-Gamern machen damit die spieler alles lieber schnell schnell haben um bloß nicht Zeit investieren zu müssen.
Manche von diesen Non-Gamern sieht man ja schon in so manchen Foren ;) Da sieht man was aus Gamern gemacht wurde.

Klar, ist die Denkweise von solchen Gamern "warum grinden und lange spielen, wenn ich mich mal eben auf's Max-Level kaufen kann"

Die Spiele sind heutzutage eh meist zu kurzlebig und das macht es nicht besser.
 

Bossti

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Bossti
Die Spiele sind heutzutage eh meist zu kurzlebig und das macht es nicht besser.
Da bin ich anderer Meinung. Während ich als Schüler viel Freizeit und wenig Geld hatte bin ich jetzt mit über 30 Jahren in der genau entgegen gesetzten Position: weniger Freizeit und ziemlich viel "disposable Income".

Über die Jahre habe ich akzeptiert, dass ich viele Spiele nicht mal zu Ende spielen werde, weil es meine Zeit nicht wert ist mich durch qualitativ minderwertigen Content zu arbeiten. In grandiose Spiele wie Bloodborne, BotW oder Persona 5 investiere ich gerne auch viel Zeit, aber die meisten Spiele erreichen dieses Niveau nicht mal ansatzweise und ich bin immer unzufrieden wenn ich ein Spiel nicht beende; insofern nehme ich lieber ein Vanquish oder Metal Gear Rising als ein Mass Effect Andromeda oder sogar Metal Gear Solid V.
 

Deleted20081

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Ich denke, es ist mal Zeit über die Switch zu reden. Oft liest man zum Thema Nintendo: Es verkauft sich nur Nintendo-Software. Da sind mir nun bei den frischaktualisierten Switch Hard- und Softwarezahlen einige Gedanken zu gekommen. Erstmal eine Basis schaffen:

Die Switch hat sich bisher 4,70 mio. verkauft.
Software wurden 13,60 mio. abgesetzt.

Das macht also das der Durchschnittwert der Spiele pro Konsole gerade bei 2,9 liegt (2,893... wenn man es genau nimmt)
Im Prinzip nichts schlechtes. Nun schaue man jedoch was so an Software abgesetzt wurde:

The Legend of Zelda: Breath of the Wild - 3,92 mio.
Mario Kart 8 Deluxe - 3,54 mio.
1,2 Switch - 1,22 mio.
Arms - 1,18 mio.

Dritthersteller-Zahlen, die wir wissen:

Snipperclips - 350.000
Super Bomberman R -500.000
Ultra Streetfighter - 450.000

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann machen diese Titel 11,16mio. der 13.60mio. verkauften Spiele aus. Das heißt also das 2,44mio. Software sich unter den "restlichen" ~60 Titel verteilen. Wovon man davon ausgehen kann, dass Disgaea 5 Complete sich an die 100.000 mal verkauft hat. Also wären es knapp 2,34mio. Spiele, die sich auf knapp 60 Titel verteilen. Das bedeutet also das diese Spiele sich im Durchschnitt um die 39.000 mal verkauft haben. Bestätigt dies den Gedanken, dass Nintendo-Geräte primär Nintendo-Spiele verkaufen? Ist es für 3rd Partys gut mit knapp 40.000 verkauften Spielen wegzukommen? Ich persönlich finde dies sehr schwer einzuschätzen, da sehr vieles davon Indie-Spiele sind und diese Spiele sind üblicherweise mit weniger Produktionskosten versehen. Rechnet man mit 10€ pro Spiel die der Publisher bekommt dann wären das knapp 390.000€ Umsatz pro Spiel. Reicht dies um die Produktionskosten zu decken? Schließlich hängt davon der langfristige Switch-Erfolg ab.

Quellen für die Angaben:

Switch Hard- und 1st Party-Softwarezahlen: https://www.nintendo.co.jp/ir/en/finance/software/index.html

Snipperclips und Super Bomberman R: https://www.nintendo.co.jp/ir/pdf/2017/170428_2e.pdf

Streetfighter: http://www.capcom.co.jp/ir/english/data/pdf/result/2017/1st/result_2017_1st_01.pdf
https://twitter.com/mochi_wsj/status/890919984301449216

Disgaea 5 Complete - http://www.mcvuk.com/news/read/nis-america-looks-west-for-success-as-disgaea-5-complete-hits-110k-pre-orders-in-us-and-europe/0182373

Der Vorteil von Mikrotransaktionen gegenüber DLCs aus Spielersicht, dass gerade in Multiplayerspielen die Communities nicht mehr auseinander gezogen werden. Deshalb werden diese in den Augen der meisten Spieler eher positiv gesehen. Allerdings sollte bei Mikrotransaktionen auch unterschieden werden, ob diese rein kosmetischer Natur sind oder ob diese auch spielerische Vorteile besitzen.

Sofern diese nur kosmetischer Natur sind, habe ich persönlich damit keine Probleme, da ich hierfür bislang kein Geld ausgegeben habe und dies wahrscheinlich auch nie tun werde. Dafür ist mir das geänderte Aussehen meiner Helden oder Waffen einfach nicht wichtig genug, so dass ich nicht ein bestimmtes Outfit unbedingt besitzen muss. Für Spieler mit mehr Geld bieten die Publisher eine zusätzliche Möglichkeit ihre bevorzugten Spiele finanziell zu unterstützen. Wobei das meist nur eine kleine Minderheit ist, die überproportional viel Geld investiert und somit das Weiterbestehen der Server für die ganze Spielerschaft finanziert. Ethisch mag die Sache aber dann fragwürdig werden, wenn das Bekommen bestimmter Items an Lootboxen gekoppelt ist. Hierdurch wird eine zusätzlich Hürde eingebaut und die Spieler dazu gebracht mehr Geld auszugeben, als sie es eigentlich ohne diese Glücksspielmechanik täten. Zwar wird dieses System in einigen Spielen durch eine Zwischenwährung abgeschwächt, welche man von doppelten Gegenständen erhält. Trotzdem ist das Herstellen der gewünschten Items vergleichsweise teuer. Im übrigen bezahle auch ich als Spieler, der zwar kein Geld direkt ausgibt, dafür, wobei es hier sich um meine Spielzeit handelt.

Sofern ein Spiel vorteilbringende Mikrotransaktionen besitzt, hole ich mir dieses nur später im Rahmen einer Rabattaktion und vernachlässige den Multiplayer, da ich mittlerweile nicht mehr die Zeit besitze um diesen Vorteil der bezahlenden Spieler auszugleichen. Die einzige Ausnahme ist momentan Hearthstone für mich, was ich aber schon seit längerer Zeit spiele und mittlerweile auch genügend Karten besitze, so dass ich High Level Play mithalten kann. Wenn ich allerdings heute noch nicht so weit wäre, bezweifle ich, dass ich mir diesen Grind noch einmal antun würde.

Insgesamt bringen alle Arten von Mikrotransaktionen ihre Vorteile aber auch ihre Nachteile mit, wobei auf Seiten der Publisher klar die Vorteile überwiegen. Schließlich können diese ihren Umsatz ohne größeres Investment erhöhen, da der Programmieraufwand von Mikrotransaktionen lächerlich gering ist.

Das ist natürlich ein sehr heikles Thema, da es positive als auch negative Beispiele gibt. Die Frage "Wo ist die Grenze?" muss natürlich jeder Konsument für sich selbst beantworten. Ich persönlich befürchte, dass dort jedoch wieder an den falschen Ecken eingespart wird. Der Spieler wird mehr oder weniger dazu gedrängt Geld auszugeben siehe GTA Online oder FIFA UT, wenn er mithalten möchte mit anderen Spielern. Das geht mir dann auch zu weit und ist über das Ziel hinausgeschossen. Wenn ich als Spieler hunderte Stunden investieren muss im Spiel, während ein anderer Spieler einfach Geld ausgibt und dann innerhalb von 2 Minuten das hat was ich mir in Stunden erspielen muss, dann läuft etwas falsch. Dies ist aktuell ja auch das Modell was sich am besten durchsetzt am Markt. Dem Spieler sehr schnell ermöglichen sehr weiten Fortschritt zu erfahren ohne großen Aufwand zu betreiben.

Das ist für mich persönlich eine bedenkliche Entwicklung, auch wenn ich sie aus Publisher-Sicht absolut nachvollziehen kann. Man muss sich nur EAs Quartalszahlen anschauen. Die machen aktuell alles richtig aus Konzernsicht.

Ich verbringe eh gerne meine Zeit beim spielen und deswegen stören mich teilweise Microtransaktionen.
Zum einen ist es ärgerlich, wenn andere durch ihr Geld schneller weit kommen und zum anderen nervt mich das ich Ingame darauf aufmerksam gemacht werde.

Die Publisher wollen die heutige Generation wohl zu Non-Gamern machen damit die spieler alles lieber schnell schnell haben um bloß nicht Zeit investieren zu müssen.
Manche von diesen Non-Gamern sieht man ja schon in so manchen Foren ;) Da sieht man was aus Gamern gemacht wurde.

Klar, ist die Denkweise von solchen Gamern "warum grinden und lange spielen, wenn ich mich mal eben auf's Max-Level kaufen kann"

Die Spiele sind heutzutage eh meist zu kurzlebig und das macht es nicht besser.

Den Beitrag finde ich etwas zu harsch. Es geht den Publishern mehr um das Geld der Spieler als die Spieler zu erziehen, denke ich. Das "Erziehen" erfolgt ganz einfach durch das Modell. Es ist absolut nachvollziehbar wieso die Leute zugreifen. In einem Spiel mit Konkurrenzkampf möchten viele Leute einfach sehr schnell ans obere Limit kommen und das ermöglichen die Publisher ihnen. Aus Spielersicht ist sowas schon seltsam, da bin ich ganz bei dir. Kurzlebige Spiele sind jedoch nicht von Microtransaktionen betroffen, oder? Also reine SP-Spiele.
 

Bond

L99: LIMIT BREAKER
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lohnen wird sich das wohl schon bei wenigen 1000 einheiten bei den Indies
muss ja nur der port finanziert werden, nicht das spiel an sich

die verteilung wird auch auf anderen plattformen nicht anders sein
75% der umsätze konzentrieren sich doch immer auf etwa 25% des line up

wird man auch dieses weihnachten wieder sehen

cod, gt, assassins creed, fifa, die machen den grossteil aus
 

Miku90

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Den Beitrag finde ich etwas zu harsch. Es geht den Publishern mehr um das Geld der Spieler als die Spieler zu erziehen, denke ich. Das "Erziehen" erfolgt ganz einfach durch das Modell. Es ist absolut nachvollziehbar wieso die Leute zugreifen. In einem Spiel mit Konkurrenzkampf möchten viele Leute einfach sehr schnell ans obere Limit kommen und das ermöglichen die Publisher ihnen. Aus Spielersicht ist sowas schon seltsam, da bin ich ganz bei dir. Kurzlebige Spiele sind jedoch nicht von Microtransaktionen betroffen, oder? Also reine SP-Spiele.

Assassin's Creed hatte sie: http://www.pcgames.de/Assassins-Cre...Wir-erklaeren-die-Mikrotransaktionen-1175447/

Das zeigt ganz gut meine Vorstellung davon wie ich es definitiv nicht haben möchte, dort ist es zwar umgeschrieben in eine Ingame-Währung allerdings ist es mMn die frecheste Variante.
 

Deleted20081

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lohnen wird sich das wohl schon bei wenigen 1000 einheiten bei den Indies
muss ja nur der port finanziert werden, nicht das spiel an sich

Ist das so? Kannst du mir da mal Zahlen geben? ZT erfordert bei sowas Quellenangabe um die Diskussionen nicht auf Vermutungen basieren zu lassen. Wäre dann an sich wirklich eine gute Sache, wenn dein Punkt stimmt. Ich frage mich halt wie profitabel sowas ist und ob es den jeweiligen Publishern genügt. Es gibt schon Publisher, die ihren Support gesteigert haben. Ein Beispiel wäre hier wohl NIS (Nippon Ichi Software) welche schon drei weitere Titel angekündigt haben, da sie mit Disgaea 5 Complete zufrieden waren und mit der PS Vita ihr ein weiteres Standbein wegbricht, welches die PS4 nicht ganz alleine ersetzen kann aufgrund der fehlenden Mobilität. Capcom war zuletzt mit Streetfighter auch sehr zufrieden und möchte nun mehr Spiele bringen. Das ist eine gute Entwicklung für die Switch, auch wenn sie aufgrund der technischen Gegebenheiten niemals an die PS4 ranreichen wird.

Assassin's Creed hatte sie: http://www.pcgames.de/Assassins-Cre...Wir-erklaeren-die-Mikrotransaktionen-1175447/

Das zeigt ganz gut meine Vorstellung davon wie ich es definitiv nicht haben möchte, dort ist es zwar umgeschrieben in eine Ingame-Währung allerdings ist es mMn die frecheste Variante.

Ah, da hast du recht. Ich habe das Spiel noch nicht so weit gespielt weil ich es bereits zu Beginn leid bin wieder dasselbe Spiel zu spielen. Deshalb schreckt mich Assassins Creed Origins auch etwas ab. Wobei ich da abwarte wie sich die spielerischen Änderungen machen. Du hast natürlich recht, dass es in einem Singleplayer so nicht vorkommen sollte. Das ist wirklich unangenehm. Kennst du zufällig eine Begründung Ubisofts dazu? Würde mich persönlich interessieren wie sie solch ein Vorgehen rechtfertigen möchten. Bei Multiplayerspielen verstehe ich den Sinn noch etwas.
 
Zuletzt bearbeitet:

Miku90

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Ist das so? Kannst du mir da mal Zahlen geben? ZT erfordert bei sowas Quellenangabe um die Diskussionen nicht auf Vermutungen basieren zu lassen. Wäre dann an sich wirklich eine gute Sache, wenn dein Punkt stimmt. Ich frage mich halt wie profitabel sowas ist und ob es den jeweiligen Publishern genügt. Es gibt schon Publisher, die ihren Support gesteigert haben. Ein Beispiel wäre hier wohl NIS (Nippon Ichi Software) welche schon drei weitere Titel angekündigt haben, da sie mit Disgaea 5 Complete zufrieden waren und mit der PS Vita ihr ein weiteres Standbein wegbricht, welches die PS4 nicht ganz alleine ersetzen kann aufgrund der fehlenden Mobilität. Capcom war zuletzt mit Streetfighter auch sehr zufrieden und möchte nun mehr Spiele bringen. Das ist eine gute Entwicklung für die Switch, auch wenn sie aufgrund der technischen Gegebenheiten niemals an die PS4 ranreichen wird.



Ah, da hast du recht. Ich habe das Spiel noch nicht so weit gespielt weil ich es bereits zu Beginn leid bin wieder dasselbe Spiel zu spielen. Deshalb schreckt mich Assassins Creed Origins auch etwas ab. Wobei ich da abwarte wie sich die spielerischen Änderungen machen. Du hast natürlich recht, dass es in einem Singleplayer so nicht vorkommen sollte. Das ist wirklich unangenehm. Kennst du zufällig eine Begründung Ubisofts dazu? Würde mich persönlich interessieren wie sie solch ein Vorgehen rechtfertigen möchten. Bei Multiplayerspielen verstehe ich den Sinn noch etwas.

Als erstes stand definitiv das einzunehmende Geld im Vordergrund. Allerdings stelle ich mir Ubisoft nicht so korrupt vor und denke mir das sie sich schon mehr dabei gedacht haben, denn sie sind ja kein EA und wollen nicht deren Fehler in schön verpacken. Der Shitstorm damals war auch nicht so groß weil es in Ingame-Währung umgeschrieben wurde.
Abseits des Geldes wegen denke ich das sie was neues probieren wollten um den Kunden nicht ewig ein Spiel spielen zu lassen und ihnen schnell ein erfolgserlebnis zu schaffen, ging allerdings nach hinten los und da Modell gibt es nicht mehr bzw. kommt nicht wieder. Denke nicht das die Preise auch so hoch waren, da man auch soweit ich weiß auch alles im normalen verlauf freischalten kann.
Kann mir auch vorstellen, das sie das Fanfeedback falsch aufgefasst haben bspw. das es teilweise zu langwierig war die Icons auf der Karte abzuarbeiten und sie deswegen reagiert hatten.
Ubisoft unterstelle ich nicht gerne solche freche aktionen allerdings gehört sowas nicht in einem Singleplayer und vor allem nicht als Icon in einer Open World.
 

TheProphet

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REVIEW

Gameplay: 9/10
Der größte Unterschied den ich bei Bloodborne zu meinen bisherigen Erfahrungen mit Sonys PS4 Lineup gemacht habe, war die andere Philosophie, man merkte: Da steckt ein japanisches Studio hinter diesem Spiel. Wie Nintendo auch, überlegt sich From Software offenkundig nicht lange was ein gutes Spiel ausmacht, es ist das Gameplay. Diesen Schwerpunkt merkt man jeder Pore des Spiels an und die Philosophie am Gegner Design und dessen Fähigkeiten und dem Balancing ist sogar noch besser gelungen als in meiner Referenz Breath of the Wild, aber gut, das ist auch nicht die Stärke des neuesten Zelda Teils, die liegt bekanntlich in der unendlichen Freiheit, wo wiederum Bloodborne eher etwas archaische Wege einschreitet. Wirklich linear ist es aber auch nicht, es hält den Spieler selten bei der Hand und lässt einen die unterschiedlichsten Areal frei erkunden.

Gerade RPGs verfallen gerne in das Schema Gegner stark unfair(mehrere Level über einem) oder unfassbar schwach erscheinen zu lassen, während man zB. im Witcher immer erinnert wird, welches Level Geralt hat und welches die Gegner, hält das Bloodborne vollkommen unter Verschluss, zu Recht. Während man im Witcher von Gegnern die mehrere Level über einem sind regelrecht zerstückelt wird und quasi keinen Schaden an ihnen anrichtet und sie ein paar Stunden später mit der gleichen Ausrüstung und minimal verbesserten Statuswerten kinderleicht ins Jenseits befördert, gibt es solche Situationen in Bloodborne nicht. Ganz wie auch in Breath of the Wild kann man auch früh im Spiel mit guter Taktik und Geschick jeden noch so starken Gegner bezwingen, dennoch gibt es hier in beiden Spielen Parallelen: In Zelda wird die Waffe nicht genug Schaden machen um einen höheren Gegner zu bezwingen ohne zu brechen, in Bloodborne macht die eigene Waffe anfangs auch zu wenig Schaden um härtere Gegner ohne größtes Geschick und Geduld bezwingen zu können. Den "normalen" Spieler hindern beide Systeme einen daran, rücksichtslos auf extrem starke Gegner einzuschlagen, ein erstklassiger Spieler wird in Bloodborne aber vor keinem Gegner flüchten.

Was ich lobend hervorheben muss, ist die Tatsache, dass Bloodborne viel Wert darauf legt, auch die schwächsten Gegner im Startareal so zu gestalten, dass sie selbst für hochstufige Charaktere tödlich sein können(natürlich kann man diese mit einem Treffer umnieten). Selbst die beste Rüstung schützt einen nur geringfügig vor Schaden, wenn man einmal achtlos in einen Kampf schreitet und einfach nur um sich schlägt kann das auch den Tod bedeuten und der ist ein allgegenwärtiger Begleiter in diesem Spiel.


Grafik: 9/10
In diese Wertung fließen natürlich auch artistische Leistungen ein, würde ich hier rein technisch eine Beurteilung treffen, würde Bloodborne maximal eine 7 bekommen. Dieses Spiel lieferte mir nach endlosen Jahren wieder einen Resident Evil Effekt und erinnerte mich immer wieder an das grandiose Resi 4 am GameCube. Ich denke From Software hat sich hier auch ein wenig inspirieren lassen, der Look der Gegner, deren kollektive Jagd und wie sie sich im Startgebiet beim großen Scheiterhaufen sammeln erinnern mich extrem an die Anfänge von Resident Evil 4. Das ist subtiler Horror wie ich ihn liebe, Bloodborne geht aber in meinen Augen noch einen Schritt weiter als es RE4 gewagt hatte. Letzteres hatte einen immer wieder einen Sidekick bei Seite gestellt um den Horror etwas abzuschwächen, Bloodborne wirft einen vollkommen alleine auf sich gestellt in eine tödliche Welt in der man Gegner nicht von der Ferne mit diversem Schießgerät erlegen kann, sondern mit denen auf Tuchfühlung gehen muss.

Gegnerdesign, Waffen, Rüstungen wirken allesamt sehr durchdacht und beeindruckend, der Fokus auf einen dunklen, mysteriösen Look ist nicht zu verkennen und das Spiel schafft es, als Action RPG, ein besseres Horror Spiel zu sein als alle die ich bisher spielen konnte. Jeder Gegner kann einen töten aber im Gegenzug kann man auch jeden Gegner selbst töten, somit wirkt das Spielerlebnis selten hoffnungslos und in der Regel kann man nur sich selbst die Schuld für den eigenen Tod geben.

Sound: 8/10

Ähnlich wie Breath of the Wild setzt auch Bloodborne auf Understatement, hier wird man abseits von Boss Kämpfen von keiner Musik begleitet. Die Stärke des Spiels liegt zweifelsfrei im Ambient, wobei ich mit recht ordentlichen Kopfhörern nicht ausmachen konnte woher denn die Geräusche kamen, die Gegner machten, das hatten mir andere Spiele schon besser präsentiert. Ich hatte während dem Spielen auch drei mal komplette Ausfälle des Waffensounds, diese Glitches waren aber bereits nach wenigen Sekunden wieder Geschichte. Es ist jedenfalls beeindruckend, wie das Spiel es schafft quasi gänzlich ohne Musikuntermalung dem Spieler ein unwohles Gefühl der Angst einzuflößen. -Bzgl. dem VA: Das bisschen Sprachausgabe das ich hören durfte war recht ordentlich.

Story: 8/10
Wie immer werde ich hier nicht zu viel dazu sagen um Spoiler zu vermeiden, Bloodborne ist eines der Spiele die ihre Geschichte dem Spieler während dem Spielen näher bringen. Hier kaut einem keiner einen Plot vor und man beginnt ähnlich wie in Breath of the Wild ohne große Erinnerungen und hat nur einen Auftrag: Alles feindliche wegzusäbeln. Während dem Spielen findet man hier und da Notizen die einem die Hintergründe der Story näher bringen und das schreckliche Schicksal der Bevölkerung und seiner selbst immer mehr verdeutlichen. Diese Erzählform hat Vor- und Nachteile, das größte Risiko ist, dass Spieler nicht alle Notizen finden und selbst wenn, sie die Hinweise nicht richtig verstehen oder deuten. Der Vorteil dieser Erzählweise ist speziell für Bloodborne zutreffend, der Spieler kann sich besser mit dem Hauptcharakter identifizieren und baut so eine Verbindung auf nur um am Ende.....

Fazit
Ich hätte dem Spiel gerne eine 10 gegeben aber es gab ein paar Dinge die mich zu sehr gestört haben. Das Checkpoint System ist meiner Meinung nach nicht perfekt, speziell in den frühen Stunden sogar richtig schlecht, da man quasi nur einen hat und Frustrationsmomente vorprogrammiert sind. Das Spiel respektiert in meinen Augen auch die Zeit des Spielers recht wenig, mir gingen durch Flüchtigkeitsfehler und sehr große Abstände zu den Checkpoints rund 100.000 Bloodechoes verloren was speziell in den früheren Leveln verdammt viel ist. Weiters ist das komplette fehlen einer Map problematisch, speziell für Spieler wie ich, die relativ orientierungslos sind, zumindest eine sehr grobe Map hätte man im Optionsmenü integrieren können. Dennoch konnte ich nach rund 40 Stunden fast alle Bosse finden und bezwingen, spricht also wohl wieder für das Gamedesign.

Was das Ending angeht, ich hätte gerne noch ein wenig weiter gespielt, die Chalice Dungeons komplettiert, allerdings warnt einen das Spiel nicht davor, dass alles vorbei ist, wenn man mit einem gewissen NPC spricht und dass man danach sofort in ein NG+ geworfen wird, ohne gefragt zu werden. Hier hätte imo ein kleiner Hinweis genügt, dass diese Begegnung die letzte sein wird.

bloodbornescorebksaw.png

Dieses Spiel rechtfertigt den Besitz einer PS4 und färbt das blaue Licht meiner Wertungsskala Blutrot, es ist nicht perfekt und hat seine Makel aber es sollte jeder mit gutem Geschmack gespielt haben, idealerweise bis zum (bitteren) Ende.
 

Avi

L99: LIMIT BREAKER
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Die anderen Reviews solltest du auch noch mal hier, oder in einem gesonderten Thread posten. Das ist verdammt viel Arbeit, die du da reingesteckt hast! :goodwork:
 

Heavenraiser

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Heavenraiser #7000
Eine nette User-Review, die ein vernünftiges Lektorat bräuchte. Besonders im Hinblick auf Satzstruktur und Zeichensetzung ist noch einiges zu verbessern.
Ihr solltet euch in der Besprechung schon etwas ausführlicher geben, wir sind hier ja nicht im üblichen War.
 

Bond

L99: LIMIT BREAKER
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Ist das so? Kannst du mir da mal Zahlen geben? ZT erfordert bei sowas Quellenangabe um die Diskussionen nicht auf Vermutungen basieren zu lassen. Wäre dann an sich wirklich eine gute Sache, wenn dein Punkt stimmt. Ich frage mich halt wie profitabel sowas ist und ob es den jeweiligen Publishern genügt. Es gibt schon Publisher, die ihren Support gesteigert haben. Ein Beispiel wäre hier wohl NIS (Nippon Ichi Software) welche schon drei weitere Titel angekündigt haben, da sie mit Disgaea 5 Complete zufrieden waren und mit der PS Vita ihr ein weiteres Standbein wegbricht, welches die PS4 nicht ganz alleine ersetzen kann aufgrund der fehlenden Mobilität. Capcom war zuletzt mit Streetfighter auch sehr zufrieden und möchte nun mehr Spiele bringen. Das ist eine gute Entwicklung für die Switch, auch wenn sie aufgrund der technischen Gegebenheiten niemals an die PS4 ranreichen wird.



Ah, da hast du recht. Ich habe das Spiel noch nicht so weit gespielt weil ich es bereits zu Beginn leid bin wieder dasselbe Spiel zu spielen. Deshalb schreckt mich Assassins Creed Origins auch etwas ab. Wobei ich da abwarte wie sich die spielerischen Änderungen machen. Du hast natürlich recht, dass es in einem Singleplayer so nicht vorkommen sollte. Das ist wirklich unangenehm. Kennst du zufällig eine Begründung Ubisofts dazu? Würde mich persönlich interessieren wie sie solch ein Vorgehen rechtfertigen möchten. Bei Multiplayerspielen verstehe ich den Sinn noch etwas.

generelle zahlen wirst du sicher nirgends bekommen, denn sowas sind betriebsinterna

da kann man sich nur auf einzelne interviewaussagen oder pressestatement zu einzelnen spielen beziehen

ich hab in erinnerung nen interview gelesen zu haben wo 10-50k dollar als umsetzungskosten genannt wurden für kleine indies, weder weiss ich aber wo ich das interview genau gelesen hatte noch mit wem es war.

und das nur die portkosten reinkommen müssen leite ich von der tatsache ab das die primär bedienten plattformen wie ps und xbox das spiel bereits finanziert haben
auch das muss nicht zwingend der fall sein


insgesamt aber wird es dann natürlich keine antwort auf deine frage geben können
weder kommen wir an irgendwelche zahlen ran und schon gar nicht zu allen spielen

im grunde bleibt also nur eines, solange ein publisher software bringt, solange war er wohl mit den bisherigen verkäufen zumindest nicht im minus, davon muss man dann ausgehen
 

Harlock

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Ich denke, es ist mal Zeit über die Switch zu reden. Oft liest man zum Thema Nintendo: Es verkauft sich nur Nintendo-Software. Da sind mir nun bei den frischaktualisierten Switch Hard- und Softwarezahlen einige Gedanken zu gekommen. Erstmal eine Basis schaffen:

Die Switch hat sich bisher 4,70 mio. verkauft.
Software wurden 13,60 mio. abgesetzt.

Das macht also das der Durchschnittwert der Spiele pro Konsole gerade bei 2,9 liegt (2,893... wenn man es genau nimmt)
Im Prinzip nichts schlechtes. Nun schaue man jedoch was so an Software abgesetzt wurde:

The Legend of Zelda: Breath of the Wild - 3,92 mio.
Mario Kart 8 Deluxe - 3,54 mio.
1,2 Switch - 1,22 mio.
Arms - 1,18 mio.

Dritthersteller-Zahlen, die wir wissen:

Snipperclips - 350.000
Super Bomberman R -500.000
Ultra Streetfighter - 450.000

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann machen diese Titel 11,16mio. der 13.60mio. verkauften Spiele aus. Das heißt also das 2,44mio. Software sich unter den "restlichen" ~60 Titel verteilen.

Ich glaube nicht dass die Zahlen so stimmen Mudo, beziehungsweise dass es hier nur um Spiele ging, die auch Retail veröffentlicht wurden. ;) Dann wären wir bei 18 Titeln der 3rd partys (wenn man die Überschneidungen der Releases in West und Ost bereinigt) und immer noch um die 200k pro Titel (für Retail Titel). Gab ne Diskussion im neogaf darüber und es ergibt so imo mehr Sinn, ohne eShop only releases.

Sounds like they don't count eShop-only titles in that table:
1 Software sales units include both packaged and downloadable versions of software.
2 Each title available in both packaged and downloadable versions is counted as one new title.

That's why it says there were only 6 new titles released on Switch this quarter.

So it looks like there are 5 Japanese retail titles not released in the Americas so that would mean 22 retail titles minus 4 first party titles gives us 18 total retail third party titles worldwide, which makes that average number a bit lower, but still around 200k.

I think a comparison between that and other Nintendo consoles as well as non Nintendo consoles- maybe both around launch and overall- might be threadworthy. It seems like a very high number for a Nintendo console, considering the types of games they are.

http://www.neogaf.com/forum/showthread.php?t=1411368&page=2


Ist kein Beweis, ich habe jetzt auch nicht nachgerechnet und nachgesehen welche Spiele Nintendo in die Zahlen inkludiert, aber imo müssten die Zahlen wesentlich höher sein, wenn Minecraft, Kamiko, DQ Heroes 1+2, Snipperclips etc. mitgerechnet werden würden. Selbst die Neo Geo Games laufen gut auf Switch, überhaupt ist die 3rd Party Software in den eShop Charts seit Anfang an gut vertreten.

Wie gesagt, kein Beweis, aber es sollte dazu anregen die Zahlen zu hinterfragen.
 

laCe

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Eine nette User-Review, die ein vernünftiges Lektorat bräuchte. Besonders im Hinblick auf Satzstruktur und Zeichensetzung ist noch einiges zu verbessern.
Ihr solltet euch in der Besprechung schon etwas ausführlicher geben, wir sind hier ja nicht im üblichen War.

Darf er seine Reviews hier jetzt nicht mehr posten oder wie ist das zu verstehen? Ich finde, er äußert hier wenigstens ausführlich und strukturiert seine Meinung, die weitere Diskussion anstoßen kann. Ist doch nicht verkehrt?
 

Deleted20081

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3 Apr 2012
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Ich glaube nicht dass die Zahlen so stimmen Mudo, beziehungsweise dass es hier nur um Spiele ging, die auch Retail veröffentlicht wurden. ;) Dann wären wir bei 18 Titeln der 3rd partys (wenn man die Überschneidungen der Releases in West und Ost bereinigt) und immer noch um die 200k pro Titel (für Retail Titel). Gab ne Diskussion im neogaf darüber und es ergibt so imo mehr Sinn, ohne eShop only releases.





http://www.neogaf.com/forum/showthread.php?t=1411368&page=2


Ist kein Beweis, ich habe jetzt auch nicht nachgerechnet und nachgesehen welche Spiele Nintendo in die Zahlen inkludiert, aber imo müssten die Zahlen wesentlich höher sein, wenn Minecraft, Kamiko, DQ Heroes 1+2, Snipperclips etc. mitgerechnet werden würden. Selbst die Neo Geo Games laufen gut auf Switch, überhaupt ist die 3rd Party Software in den eShop Charts seit Anfang an gut vertreten.



Wie gesagt, kein Beweis, aber es sollte dazu anregen die Zahlen zu hinterfragen.

Weshalb sollte man das denn in einem Finanzbericht machen? Es wäre für Nintendo doch besser, wenn die Zahlen dann bei bspw. 15mio liegen und sie noch mehr Geld vorweisen können? Früher haben sie doch auch die Einnahmen durch den eShop gelistet, auch wenn sie keine Softwarezahlen genannt haben? Genauso verstehe ich noch nicht wie diese Zahlen stimmen sollten. DQ Heroes 1+2 war ja bspw. in den Media Create Charts bei knapp 44.000 Einheiten. Da frage ich mich woher diese hohe Zahlen bei anderen Titeln kommen sollen. Die Mana-Collection war nun auch nicht so der große Verkaufsschlager. Klingt für mich alles etwas unstimmig oder wird das bei diesen Berichten je nach Region aufgeteilt? Das wäre noch eine Mögilchkeit, da ja anscheinend nur von den Amerikanischen Spielen ausgegangen wird.

~200.000 im Durchschnitt ist ein sehr gutes Ergebnis. Damit würde man zahlreiche Nischentitel versorgen können. Eine so kauffreudige Base würde zwangsläufig auch besseren Third-Party-Support bedeuten und wie Konami und Capcom zeigen ist da einiges möglich. Ich hoffe nur, dass Capcom nun bspw. ihr Standing zu Monster Hunter XX überdenken und das Spiel doch in den Westen bringen.
 
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Avi

L99: LIMIT BREAKER
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Jetzt wo ich den New 2DS XL besitze, sehe ich wieder wie gut Nintendo Handhelds einfach sind. Man setzt oder legt sich gemütlich hin, klappt das Teil auf und zockt einfach. Richtig entspannend.

Ich hoffe das die Switch nicht Nintendos letztes Wort in Sachen Handhelds ist. Wenn ich das Tablet der Switch mit den komischen Knopfaufsätzen sehe, sträubt sich bei mir alles. Ich nutze rund um die Uhr mein Tablet, schreibe damit diesen Kommentar, schaue Youtube Videos, surfe, schicke Fotos per Bluetooth zwischen meinem Smartphone und meinem Tab hin und her, damit ich sie dann im Internet hochladen und beispielsweise hier im Forum einbetten kann, ich höre Musik, lese Nachrichten, weiß Dank meiner App immer wie das Wetter wird....

Und dann gibt es da dieses Switch Tab mit den Knopfaufsätzen und ein paar Nintendo Spielen.

Es fehlt der Zauber eines typischen Nintendo Handhelds. Spiele, die nur für dieses System programmiert werden. Eine kleine Welt für die Hosentasche eben. Ich liebe meine (mittlerweile verblasste :/ ) Vita, aber die DS - Familie war dennoch besonders. Ebenso wie alle Game Boys. Hervorzuheben ist hier der GB Advance SP.

Bitte Nintendo, lass die Switch nicht das Ende der Fahnenstange in Sachen Handhelds sein.

Wenn es so wäre, dann ist es in meinen Augen sehr sehr traurig.
 

Rick187

L13: Maniac
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@avi
Die switch ist in fast allen bereichen dem 3DS überlegen.
- die switch hat einigermaßen aktuelle technik verbaut während der 3ds schon beim releas veraltet war.
- die switch ist deutlich ergonomischer als der winziger 3ds
- die switch hat bisher einen konstanten spieleoutput. Der 3ds hatte zu beginn nur streetfighter und nintendogs
- es kommt im ersten jahr ein main mario raus und kein mittelmäsiges 3d-world

Lass mal die switch so lange auf dem markt sein wie den 3ds... in 5 jahren schreibst du dann wie toll die switch und wie doof der nachfolger ist :nix:
 

Avi

L99: LIMIT BREAKER
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@avi
Die switch ist in fast allen bereichen dem 3DS überlegen.
- die switch hat einigermaßen aktuelle technik verbaut während der 3ds schon beim releas veraltet war.
- die switch ist deutlich ergonomischer als der winziger 3ds
- die switch hat bisher einen konstanten spieleoutput. Der 3ds hatte zu beginn nur streetfighter und nintendogs
- es kommt im ersten jahr ein main mario raus und kein mittelmäsiges 3d-world

Lass mal die switch so lange auf dem markt sein wie den 3ds... in 5 jahren schreibst du dann wie toll die switch und wie doof der nachfolger ist :nix:

Das glaube ich weniger, denn die Switch ist für mich weder Fisch, noch Fleisch. Sie mag Handheldeigenschaften besitzen, doch sie ist nun mal kein reiner Handheld. Das Feeling ist auch ein vollkommen anderes. Ein richtiger Handheld von Nintendo wäre mir wirklich lieber, und ich gehe fest davon aus das ich auch noch in 5 Jahren so denken werde.
 
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