Film 2. Eure zuletzt angeguckten Filme

Rhyuji

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Rhyuji
Jigsaw

Fand ihn doch besser als erwartet.
Bin ja eh ein großer Saw Fan und mag eh jeden Teil eigentlich. Gab zwar Logiklöscher aber naja bin eh nicht dafür jeden Film zu "zerdenken".
Legendlich eine Szene ging mir extrem auf'n Sack...

Wegen logiklöschern und einem übertrieben dummen "Opfer" sag ich Mal
8/10
 
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Annihilation - 9/10

wow, der wirkt noch ordentlich nach. Hat mir richtig gut gefallen, trotz einiger Logikprobleme. Aber die werden locker von den Glanzmomenten und vielen genialen Aspekten des Films überstrahlt.

Sehr stark! Tolle Arbeit von Garland
Hat mich persönlich, trotz des guten Casts und Garland seinen Referenzen, leider nicht wirklich abgeholt..

6/10
 
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Attraction
Der komische Moment wenn du eigentlich Annihilation gucken willst aber erst 30 Minuten nachdem der Film begonnen hat merkst, dass du den falschen Film siehst lol... Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich mich absolut 0 vorher über die Filme informiert habe und nur den Titel wusste und das die etwas Sci-Fi mäßig sein sollen. Der Film war aber ganz okay. Der Absturz war echt grandios animiert, das muss man schon sagen. Julia und ihre Mission wandelt sich im Film von Rassismus zur Verständnis. Das Militär ist leider ziemlich dämlich und es fehlt auch am Ende irgendetwas was den Status Quo verändert hätte. 3/5

Annihilation
Was ist das für eine Scheiße? 0/5
 
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Annihilation 3/10

keine Ahnung wer sich davon angesprochen fühlen kann.. 3 punkte für Portman natürlich weil sie wie immer Hammer ist. Aber ich find prämisse, Plot und Charaktere völlig uninspiriert und sehe keine Innovation in der Film. Es passiert nichts spannendes, das pacing ist ätzend, ich Habe mich nur gelangweilt und das Finale ist öde und nichtssagend.

Der visuelle Style ist ganz cool. Die Gratwanderung zwischen Frauenpower und zickenterror schlägt zuweilen auch eher ins negative um. Andererseits hätte es echt etwas befremdlich ausgesehen wenn harte bewaffnete Kerle in dieser Einhorn-Rainbow Welt rumhoppeln würden... insofern kann ich mit der Entscheidung leben.
 
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Nocturnal Animals 10/10

Ich schau schon einiges – Schreibe aber i.d.R. an anderer Stelle - Vieles zieht auch so an einem vorbei und ist kaum einer Erwähnung wert - Im Kopf geblieben ist mir seit langem nur ein Film, welchen ich 2017 anschaute.

Nocturnal Animals - Tom Ford's zweiter Film nach A Single Man (2009). Grundlage bildet das Buch Tony & Susan von Austin McGiffert Wright.

Für mich persönlich mein Highlight in 2017 – Kein Film beschäftigt mich so wie dieser und lässt mich nicht los. Ein Zitat aus dem Film, so profan es auch scheinen mag, geht mir hier nicht mehr aus dem Kopf.

"Wenn man jemanden liebt, dann muss man behutsam damit sein - vielleicht findet man so etwas nie wieder."

In der heutigen Zeit, in welcher alles nur noch in Abschnitten eingeteilt und vollzogen wird, geht vieles verloren, welches man möglicherweise später sehr bedauert und sogar bereuen könnte

Der Kern der Geschichte von Nocturnal Animals dreht sich um eine solche Erfahrung. Die sehr erfolgreiche Susan hatte in frühen Jahren im Grunde das, wonach andere Menschen oft ein ganzes Leben suchen und es doch nie finden. Eine Liebe, welche sie so nie wieder finden wird.


Sie gibt dies auf, um weiter zu ziehen. Sie sieht nur ihre eigene Person und verletzt dabei ihren Partner Edward, welcher diese Liebe ebenso für sie empfindet auf eine sehr brutale Art und Weise.

Es vergehen 20 Jahre - Susan hat ihren Weg gemacht. Sie ist sehr erfolgreich, wohlhabend und hat das erreicht wofür sie ihre Liebe opferte – Aber sie lebt in einer Scheinwelt, ist mit einem Mann verheiratet der sie schon lange betrügt und ist von Menschen umgeben, welche an Oberflächigkeit kaum zu überbieten sind. Sie spürt die in sich wachsende Einsamkeit, die Trostlosigkeit ihres Seins.

Zu diesem Zeitpunkt erhält sie ein Buchmanuskript mit dem Titel Nocturnal Animals von Edward, dem Mann, denn sie vor 20 Jahren so verletzte. Die in diesem Buch niedergeschriebene Geschichte ist komplex mit der damaligen Realität verwoben. Sie sieht sich, Edward und das was sie opferte und kommt nicht mehr davon los. Die Realität und Geschichte verschwimmen in einem Thriller aus teilweise sehr verstörenden, aber auch wunderschönen Bildern. Sie wird gleichzeitig zur Aufarbeitung der ehemaligen Beziehung und ihrer Tragik eine Entscheidung gefällt zu haben, welche sie zwar erfolgreich, aber nie glücklich machte - Mit dem lesen des Scripts bereut sie dies immer mehr und schöpft Hoffnung.

Betrachtet man die im Manuskript niedergeschriebene Geschichte so kann zum Schluss kommen, dass dies auch eine Art von Rache ist, welche Edward hier nun an Susan vollzieht. Der Film hat so viele kleine Botschaften, welche einem oft erst beim wiederholten Male auffallen.

Tom Ford, ein äusserts erfolgreicher Modedesigner bei Gucci und Yves Saint-Laurent. Für viele der Mann mit dem besten Style Ever, ein absoluter Ästhet macht zwei Filme, welche einen trotz ihrer oft sehr behutsamen, mancher würde wohl auch sagen langweiligen Erzählweise einfach einfangen.

Er schafft hier gleichzeitig so wunderschöne Bilder und Einstellungen die einen fast den Atem rauben, welche dann aber durch die brutale abstoßende Grausamkeit der parallelen zweiten Story abgelöst werden. Schon die sehr eigenwillige Filmeröffnung wird manchen nicht nur überraschen – Sie kann einen schon erschrecken und möglicherweise sogar daran hindern weiter zu schauen – Das sollte man aber, denn es lohnt sich.

Die Besetzung ist mit einem glänzend spielenden Jake Gyllenhaal in einer Doppelrolle, Amy Adams in der Rolle der selbstreflektierenden Kunstkuratorin Susan und dem verstörenden Bösewicht Aaron Taylor-Johnson sehr gut gewählt. Der Rest des Cast wurde ebenfalls sehr gut gewählt.

Untermalt, teilweise sogar getragen wird die Geschichte durch den wunderschönen Score von Abel Korzeniowski. Dies wird schon in den ersten Szenen des Filmes mehr als offenkundig. Auch einer der Gründe, warum mich der Film nicht loslässt, weil die Musik von Abel K. ein steter Begleiter geworden ist. Er schieb schon die Musik zum Ford‘s ersten Film A Single Man. Der eine oder andere wird ihn von Penny Dreadful kennen.


Nocturnal Animals ist ein Film der zu sehr gegensätzliche Meinungen führt. Gesehen haben sollte man ihn meiner Meinung nach auf jeden Fall mal.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls auf den nächsten Film von Tom Ford gespannt, wenn er noch einen machen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

Montana

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Nocturnal Animals 10/10

Ich schau schon einiges – Schreibe aber i.d.R. an anderer Stelle - Vieles zieht auch so an einem vorbei und ist kaum einer Erwähnung wert - Im Kopf geblieben ist mir seit langem nur ein Film, welchen ich 2017 anschaute.

Nocturnal Animals - Tom Ford's zweiter Film nach A Single Man (2009). Grundlage bildet das Buch Tony & Susan von Austin McGiffert Wright.

Für mich persönlich mein Highlight in 2017 – Kein Film beschäftigt mich so wie dieser und lässt mich nicht los. Ein Zitat aus dem Film, so profan es auch scheinen mag, geht mir hier nicht mehr aus dem Kopf.

"Wenn man jemanden liebt, dann muss man behutsam damit sein - vielleicht findet man so etwas nie wieder."

In der heutigen Zeit, in welcher alles nur noch in Abschnitten eingeteilt und vollzogen wird, geht vieles verloren, welches man möglicherweise später sehr bedauert und sogar bereuen könnte

Der Kern der Geschichte von Nocturnal Animals dreht sich um eine solche Erfahrung. Die sehr erfolgreiche Susan hatte in frühen Jahren im Grunde das, wonach andere Menschen oft ein ganzes Leben suchen und es doch nie finden. Eine Liebe, welche sie so nie wieder finden wird.


Sie gibt dies auf, um weiter zu ziehen. Sie sieht nur ihre eigene Person und verletzt dabei ihren Partner Edward, welcher diese Liebe ebenso für sie empfindet auf eine sehr brutale Art und Weise.

Es vergehen 20 Jahre - Susan hat ihren Weg gemacht. Sie ist sehr erfolgreich, wohlhabend und hat das erreicht wofür sie ihre Liebe opferte – Aber sie lebt in einer Scheinwelt, ist mit einem Mann verheiratet der sie schon lange betrügt und ist von Menschen umgeben, welche an Oberflächigkeit kaum zu überbieten sind. Sie spürt die in sich wachsende Einsamkeit, die Trostlosigkeit ihres Seins.

Zu diesem Zeitpunkt erhält sie ein Buchmanuskript mit dem Titel Nocturnal Animals von Edward, dem Mann, denn sie vor 20 Jahren so verletzte. Die in diesem Buch niedergeschriebene Geschichte ist komplex mit der damaligen Realität verwoben. Sie sieht sich, Edward und das was sie opferte und kommt nicht mehr davon los. Die Realität und Geschichte verschwimmen in einem Thriller aus teilweise sehr verstörenden, aber auch wunderschönen Bildern. Sie wird gleichzeitig zur Aufarbeitung der ehemaligen Beziehung und ihrer Tragik eine Entscheidung gefällt zu haben, welche sie zwar erfolgreich, aber nie glücklich machte - Mit dem lesen des Scripts bereut sie dies immer mehr und schöpft Hoffnung.

Betrachtet man die im Manuskript niedergeschriebene Geschichte so kann zum Schluss kommen, dass dies auch eine Art von Rache ist, welche Edward hier nun an Susan vollzieht. Der Film hat so viele kleine Botschaften, welche einem oft erst beim wiederholten Male auffallen.

Tom Ford, ein äusserts erfolgreicher Modedesigner bei Gucci und Yves Saint-Laurent. Für viele der Mann mit dem besten Style Ever, ein absoluter Ästhet macht zwei Filme, welche einen trotz ihrer oft sehr behutsamen, mancher würde wohl auch sagen langweiligen Erzählweise einfach einfangen.

Er schafft hier gleichzeitig so wunderschöne Bilder und Einstellungen die einen fast den Atem rauben, welche dann aber durch die brutale abstoßende Grausamkeit der parallelen zweiten Story abgelöst werden. Schon die sehr eigenwillige Filmeröffnung wird manchen nicht nur überraschen – Sie kann einen schon erschrecken und möglicherweise sogar daran hindern weiter zu schauen – Das sollte man aber, denn es lohnt sich.

Die Besetzung ist mit einem glänzend spielenden Jake Gyllenhaal in einer Doppelrolle, Amy Adams in der Rolle der selbstreflektierenden Kunstkuratorin Susan und dem verstörenden Bösewicht Aaron Taylor-Johnson sehr gut gewählt. Der Rest des Cast wurde ebenfalls sehr gut gewählt.

Untermalt, teilweise sogar getragen wird die Geschichte durch den wunderschönen Score von Abel Korzeniowski. Dies wird schon in den ersten Szenen des Filmes mehr als offenkundig. Auch einer der Gründe, warum mich der Film nicht loslässt, weil die Musik von Abel K. ein steter Begleiter geworden ist. Er schieb schon die Musik zum Ford‘s ersten Film A Single Man. Der eine oder andere wird ihn von Penny Dreadful kennen.


Nocturnal Animals ist ein Film der zu sehr gegensätzliche Meinungen führt. Gesehen haben sollte man ihn meiner Meinung nach auf jeden Fall mal.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls auf den nächsten Film von Tom Ford gespannt, wenn er noch einen machen wird.
sehr schön geschrieben.
die anfangsszene hat mich wirklich sehr verstört xD
ein sehr guter Film
 
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25 Feb 2010
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Yadias
The Ritual (Netflix)

Oh jaaaaa, endlich mal wieder ein Horrorfilm genau nach meinem Geschmack. Und zwar einer, der NICHT den Menschen als das wahre Übel darstellt, sondern ganz klassisch auf Übernatürlichkeit setzt.
Die dunkle Atmosphäre in den dichten Wäldern Schwedens ist jedenfalls großartig eingefangen. Auch die okkulten Elemente, die immer wieder eingeworfen werden, sind stark; vor allem im letzten Drittel trumpft er diesbezüglich richtig auf. Und weil er lange Zeit nur Andeutungen streut und sich vieles im Kopf abspielt, erinnert er hier in seiner Machart ganz klar an Lovecraft.

Gegen Ende tritt er jedoch leider wie viele Horrorstreifen ein wenig ins Fettnäpfchen, indem er doch etwas zu viel zeigt und erklärt. Dadurch verliert er im letzten Akt etwas an Schrecken und Beklemmung. Auch der Schluss ist leider eher 08/15 geworden.

Trotzdem Hut ab, für einen sehr, sehr guten Horrorfilm, wie es ihn nur noch selten gibt. Wem der Film gefallen hat, kann ich übrigens auch noch The New Daughter mit Kevin Costner ans Herz legen.

8.5/10
 
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Nocturnal Animals 10/10

Ich schau schon einiges – Schreibe aber i.d.R. an anderer Stelle - Vieles zieht auch so an einem vorbei und ist kaum einer Erwähnung wert - Im Kopf geblieben ist mir seit langem nur ein Film, welchen ich 2017 anschaute.

Nocturnal Animals - Tom Ford's zweiter Film nach A Single Man (2009). Grundlage bildet das Buch Tony & Susan von Austin McGiffert Wright.

Für mich persönlich mein Highlight in 2017 – Kein Film beschäftigt mich so wie dieser und lässt mich nicht los. Ein Zitat aus dem Film, so profan es auch scheinen mag, geht mir hier nicht mehr aus dem Kopf.

"Wenn man jemanden liebt, dann muss man behutsam damit sein - vielleicht findet man so etwas nie wieder."

In der heutigen Zeit, in welcher alles nur noch in Abschnitten eingeteilt und vollzogen wird, geht vieles verloren, welches man möglicherweise später sehr bedauert und sogar bereuen könnte

Der Kern der Geschichte von Nocturnal Animals dreht sich um eine solche Erfahrung. Die sehr erfolgreiche Susan hatte in frühen Jahren im Grunde das, wonach andere Menschen oft ein ganzes Leben suchen und es doch nie finden. Eine Liebe, welche sie so nie wieder finden wird.


Sie gibt dies auf, um weiter zu ziehen. Sie sieht nur ihre eigene Person und verletzt dabei ihren Partner Edward, welcher diese Liebe ebenso für sie empfindet auf eine sehr brutale Art und Weise.

Es vergehen 20 Jahre - Susan hat ihren Weg gemacht. Sie ist sehr erfolgreich, wohlhabend und hat das erreicht wofür sie ihre Liebe opferte – Aber sie lebt in einer Scheinwelt, ist mit einem Mann verheiratet der sie schon lange betrügt und ist von Menschen umgeben, welche an Oberflächigkeit kaum zu überbieten sind. Sie spürt die in sich wachsende Einsamkeit, die Trostlosigkeit ihres Seins.

Zu diesem Zeitpunkt erhält sie ein Buchmanuskript mit dem Titel Nocturnal Animals von Edward, dem Mann, denn sie vor 20 Jahren so verletzte. Die in diesem Buch niedergeschriebene Geschichte ist komplex mit der damaligen Realität verwoben. Sie sieht sich, Edward und das was sie opferte und kommt nicht mehr davon los. Die Realität und Geschichte verschwimmen in einem Thriller aus teilweise sehr verstörenden, aber auch wunderschönen Bildern. Sie wird gleichzeitig zur Aufarbeitung der ehemaligen Beziehung und ihrer Tragik eine Entscheidung gefällt zu haben, welche sie zwar erfolgreich, aber nie glücklich machte - Mit dem lesen des Scripts bereut sie dies immer mehr und schöpft Hoffnung.

Betrachtet man die im Manuskript niedergeschriebene Geschichte so kann zum Schluss kommen, dass dies auch eine Art von Rache ist, welche Edward hier nun an Susan vollzieht. Der Film hat so viele kleine Botschaften, welche einem oft erst beim wiederholten Male auffallen.

Tom Ford, ein äusserts erfolgreicher Modedesigner bei Gucci und Yves Saint-Laurent. Für viele der Mann mit dem besten Style Ever, ein absoluter Ästhet macht zwei Filme, welche einen trotz ihrer oft sehr behutsamen, mancher würde wohl auch sagen langweiligen Erzählweise einfach einfangen.

Er schafft hier gleichzeitig so wunderschöne Bilder und Einstellungen die einen fast den Atem rauben, welche dann aber durch die brutale abstoßende Grausamkeit der parallelen zweiten Story abgelöst werden. Schon die sehr eigenwillige Filmeröffnung wird manchen nicht nur überraschen – Sie kann einen schon erschrecken und möglicherweise sogar daran hindern weiter zu schauen – Das sollte man aber, denn es lohnt sich.

Die Besetzung ist mit einem glänzend spielenden Jake Gyllenhaal in einer Doppelrolle, Amy Adams in der Rolle der selbstreflektierenden Kunstkuratorin Susan und dem verstörenden Bösewicht Aaron Taylor-Johnson sehr gut gewählt. Der Rest des Cast wurde ebenfalls sehr gut gewählt.

Untermalt, teilweise sogar getragen wird die Geschichte durch den wunderschönen Score von Abel Korzeniowski. Dies wird schon in den ersten Szenen des Filmes mehr als offenkundig. Auch einer der Gründe, warum mich der Film nicht loslässt, weil die Musik von Abel K. ein steter Begleiter geworden ist. Er schieb schon die Musik zum Ford‘s ersten Film A Single Man. Der eine oder andere wird ihn von Penny Dreadful kennen.


Nocturnal Animals ist ein Film der zu sehr gegensätzliche Meinungen führt. Gesehen haben sollte man ihn meiner Meinung nach auf jeden Fall mal.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls auf den nächsten Film von Tom Ford gespannt, wenn er noch einen machen wird.
Meisterwerk! Letztes Jahr glaub 4 oder 5 Mal geschaut, davon 2x im Kino :)
 

Rhyuji

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17 Apr 2010
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Rhyuji
Veronica:

Da liest man Dinge wie "gruseligster Film aller Zeiten" und am Ende ist es ein 08/15 geisterfilm.
Naja. War okay aber wirkte wie schon 100 Mal gesehen.

Ich sag Mal 5/10

Als nächstes geb ich mir Auslöschung (toll eingedeutschter Titel xD)
 

Bond

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Annihilation 3/10

keine Ahnung wer sich davon angesprochen fühlen kann.. 3 punkte für Portman natürlich weil sie wie immer Hammer ist. Aber ich find prämisse, Plot und Charaktere völlig uninspiriert und sehe keine Innovation in der Film. Es passiert nichts spannendes, das pacing ist ätzend, ich Habe mich nur gelangweilt und das Finale ist öde und nichtssagend.

Der visuelle Style ist ganz cool. Die Gratwanderung zwischen Frauenpower und zickenterror schlägt zuweilen auch eher ins negative um. Andererseits hätte es echt etwas befremdlich ausgesehen wenn harte bewaffnete Kerle in dieser Einhorn-Rainbow Welt rumhoppeln würden... insofern kann ich mit der Entscheidung leben.

danke, auf den punkt gebracht, alles gesagt

spare ich mir nen eigenen verriss für diesen streifen
 

Rhyuji

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17 Apr 2010
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Rhyuji
Auslöschung:

Interessante Idee aber leider bissl langatmig und man hätte da mehr raus machen können.
Die Auflösung ist auch bissl platt.

Find ja das "etwas außerirdisches" immer bissl einfallslos als Auflösung von mysteriösen Dingen istund was genau soll mir das Ende sagen das beide leuchtende Augen haben?

Uff ich sag Mal 6,5/10...vllt auch eher 6.
 
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24 Apr 2006
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Hmm ich will nochwas zu Auslöschung bzw. Annihilation sagen:
Ich fand den Film sehr langweilig. Dann kam die Szene mit dem Bauch und ich dachte "hey das könnte echt noch cool und abgefahren werden" und man sieht noch die ein oder andere... ich sag mal "Folge" von dem, ohne zu viel zu verraten, aber das wars auch schon weil zum Ende hin alles verschwurbelt und scheiße wird. Der Film hätte auch von M.Night Shymalan sein können was kein Lob ist, weil alle Filme von dem totaler Müll sind.
 
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22 Dez 2006
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mmmh okay, naja Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Wirklich krass wie der Film so polarisiert, hab ihn mir einen Tag später gleich nochmal angeschaut und bin weiterhin sehr positiv gestimmt. :)

klar, ist er bei weitem nicht perfekt, aber er hat so viele tolle Momente imo. Manchmal ist er herrlich unangenehm, schweigt sich über einige Dinge, die nicht zwangsläufig ausgesprochen werden müssen aus und ist rätselhaft intelligent aber auch sehr langsam, absolut. Die Bilder und CGI sind oft klasse und der Soundtrack sehr gut (gerade das Alien-Thema - interessant und eindringlich)
 

Bond

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mmmh okay, naja Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Wirklich krass wie der Film so polarisiert, hab ihn mir einen Tag später gleich nochmal angeschaut und bin weiterhin sehr positiv gestimmt. :)

klar, ist er bei weitem nicht perfekt, aber er hat so viele tolle Momente imo. Manchmal ist er herrlich unangenehm, schweigt sich über einige Dinge, die nicht zwangsläufig ausgesprochen werden müssen aus und ist rätselhaft intelligent aber auch sehr langsam, absolut. Die Bilder und CGI sind oft klasse und der Soundtrack sehr gut (gerade das Alien-Thema - interessant und eindringlich)

Atmo ist gut
Score ist ok
effekte sind gut

das rettet ihn vor der totalen blamage
die ersten 45 bis 60 minuten gehen gut an


aber was passiert dann?
die charaktere kann man kaum als solche bezeichnen, selbst portman kann da wenig retten und jennifer jason leigh bleibt leider auch extrem blass
dann die rückblenden, was sollten die? kaum relevant für die story

aber das schlimmste ist das ende, mal ehrlich wtf hat man sich dabei gedacht?
das war wie ein b movie
 
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22 Dez 2006
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Atmo ist gut
Score ist ok
effekte sind gut

das rettet ihn vor der totalen blamage
die ersten 45 bis 60 minuten gehen gut an


aber was passiert dann?
die charaktere kann man kaum als solche bezeichnen, selbst portman kann da wenig retten und jennifer jason leigh bleibt leider auch extrem blass
dann die rückblenden, was sollten die? kaum relevant für die story

aber das schlimmste ist das ende, mal ehrlich wtf hat man sich dabei gedacht?
das war wie ein b movie
Ich gebe dir recht, das die Charaktere imo auch das Schwächste am Film sind. Da wird definitiv Potential liegen gelassen, zumal diese mitunter auch unlogisch agieren. Nichtsdestotrotz hat der Film auch hier interessante Ansätze, wie bspw. den Versuch eine eher unsympatische Figur,
die ihren Partner betrügt
, zur Protagonistin zu machen. Damit erfüllt sie im Vorfeld und bei der Beteiligung an der Mission den von Dr. Ventress postulierten Vorsatz der Menschen sich selbst zu zerstören, etwas was sie mit den anderen Beteiligten teilt. So tragen alle ihre individuellen Gründe warum sie sich für solch eine Mission melden. Klar ist die Charakterisierung dabei eher flach, aber man versteht ein wenig die Beweggründe und kann Vermutungen anstellen.

Aus diesem Grund sind auch die Rückblenden relevant für die Story, da sie
offenbaren warum sich Lena für die Mission meldet und was ihren Mann wohl dazu bewegt hat sich für eine "Suicide Mission" zu melden. Sie sucht nach einer Art Vergebung und ist verzweifelt als sie erfährt das er sich selbst umbringt. Er gehört damit zu den wenigen, die diesen Weg wählen und sie fühlt sich dafür verantwortlich.

Und was gefällt dir am Ende eher nicht so? Ich persönlich fand die Inszenierung
des Aliens, welches zunächst als Mandelbulb erscheint und dann nach Absorbierung von Lenas Zellen ein Wesen erschafft das sie imitiert, sehr interessant. Wer weiß wie ein Alien agieren würde, ist halt alles Fiktion. Der hier gewählte Weg war sehr spannend. Dieses Außerirdische Wesen ist in der Lage Zellen derart zu verändern oder gar zu steuern, das es möglicherweise sogar gegen die von uns bekannte "Programmierung" von Zellen angeht und dieser widerspricht.

Das Ganze lässt sich auch als Lenas Kampf gegen ihre eigene Natur verstehen, bei dem sie den Menschen, das Wesen das sie vorher war eliminiert und als verändert zurück aus dem Schimmer kommt. Dort trifft sie ihren Mann der wortwörtlich ein anderer ist, da er den echten Kane aufgegeben hat und dem Alien sein altes Leben "überlässt". Selbstzerstörung - Auslöschung

Wenn es für dich ein B-Movie oder eine halbe Blamage von Film war, okay, deine Meinung und dein Geschmack. Kann ich nachvollziehen. Ich fand ihn toll, da er gerade so viel Raum für eigene Vermutungen und Nachdenken lässt :) Alleine das Wasserglas, in welchem sich die Hände brechen und scheinbar nicht berühren, obwohl beide Figuren nach der langen Zeit ohne den anderen endlich wieder zusammen finden - Sehr schön gemacht

Gerade auch die ganze Veröffentlichungsproblematik war ja den erwähnten Umständen geschuldet, da in den Testvorführungen die Rede von "zu intellektuell, zu wenig erklärt, zu unkonkret" war und deswegen in der Studioleitung Angst vor einem neuen Flop nach Geostorm entstand. Von daher hatte ich mir schon gedacht, das es hier nicht ganz einfach wird, aber hab mich darauf gefreut da ich solche Filme sehr gerne hab.
 
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21 Jun 2007
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sehr schön geschrieben.
die anfangsszene hat mich wirklich sehr verstört xD
ein sehr guter Film
Danke! :)

Der Anfang ist schon etwas ganz besonders ;)

Was Ford sich hier wohl dachte? Der OST Wayward Sisters zur Szenarie fängt einen aber gleich ein.

Meisterwerk! Letztes Jahr glaub 4 oder 5 Mal geschaut, davon 2x im Kino :)
Für mich auch beim wiederholten Male ein ganz besonderes Erlebnis -Ein Film, welchen ich immer wieder sehen werde.
 
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