3headedmonkey
L20: Enlightened
marsianerich wüsste gar nicht, wer die sache untersuchen sollte, der wirklich unabhängig ist.

ich schätz mal ein internationales team schafft das schon, mit israelern zusammen von mir aus
Zuletzt bearbeitet:
Im folgenden Video siehst du, wie du consolewars als Web-App auf dem Startbildschirm deines Smartphones installieren kannst.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
marsianerich wüsste gar nicht, wer die sache untersuchen sollte, der wirklich unabhängig ist.

Israels Position vor dem UN-Menschenrechtsrat
Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Aharon Leshno Yaar, hat auf der Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats das Vorgehen der israelischen Marine gegen die Gaza-Flottille gerechtfertigt. Dabei ging er auch auf die völkerrechtlichen Aspekte der Seeblockade ein.
„Nach internationalem Recht hat Israel das Recht, das Leben seiner Bürger vor den Angriffen der Hamas zu schützen. Folglich hat es Maßnahmen zur Selbstverteidigung ergriffen, einschließlich der Verhängung einer Seeblockade zur Eindämmung der Wiederaufrüstung der Hamas.
Das internationale Recht sieht vor, dass eine Blockade auf See verhängt werden kann, auch in internationalen Gewässern, solange die Zufahrt zu Häfen und Küsten neutraler Staaten gewährt bleibt.
Die Marinehandbücher zahlreicher westlicher Staaten erkennen die Seeblockade als eine effektive Maßnahme an und stellen verschiedene Kriterien auf, die eine Blockade rechtskräftig machen; dazu gehört die Anforderung, die Existenz der Blockade gebührend bekannt zu machen. Israel hat die an der Flottille teilnehmenden Schiffe – in Übereinstimmung mit seinen Verpflichtungen nach dem internationalen Recht – wiederholt gewarnt, dass eine Seeblockade vor der Küste Gazas in Kraft sei, und die Schiffe erhielten auch deren genaue Koordinaten. All das geschah im Rahmen der international anerkannten Seekanäle.“
„Ein Staat darf Maßnahmen einleiten, um eine Blockade durchzusetzen. Gemäß internationalem Recht kann jedes Schiff, dass eine Seeblockade durchbricht oder zu durchbrechen sucht, gekapert oder sogar angegriffen werden. Das US Commander’s Handbook on the Law of Naval Operations legt dar, dass einem Schiff bereits der Versuch der Durchbrechung einer Blockade zugeschrieben wird, sobald es seinen Hafen mit der Absicht verlässt, die Blockade zu umgehen.
Nach geltendem Völkerrecht kann ein Schiff, das eine Blockade zu durchbrechen sucht, auch in internationalen Gewässern gekapert werden, bevor es in die blockierte Zone einfährt.“
) - offene fragen gibts aber IMHO noch und nöcher.
Märtyrer an Bord
Wer sich als Passagier auf ein Aktivisten-Schiff begibt, sollte sich besser vorher informieren, wer die Organisatoren der Reise sind. Dies sei auch den Medien angeraten.
Friedensaktivisten, Menschenrechtsaktivisten, Solidaritätsaktivisten, türkische Aktivisten - all diese gab es ganz sicher auf der "Mavi Marmara", dem Schiff, das von israelischem Militär gestürmt wurde. Doch die Bezeichnung Aktivist ist weder geschützt noch ein verbrieftes Qualitätssiegel.
Wer sich also freiwillig als Passagier auf ein Aktivisten-Schiff eincheckt, sollte sich vorher ausreichend darüber informieren, wer die Organisatoren und Aktivisten der "Solidaritätsflotte" sind. Und genauso sollte jeder Journalist, der über die Ereignisse berichtet, versuchen, sich ein klares Bild von der Sorte Aktivisten zu machen, über die er oder sie als "Opfer" berichtet.
Lange vor dem Auslaufen der "Mavi Marmara" gab es genügend Material - sowohl über die türkische als auch über die deutsche Internationale Humanitäre Hilfsorganisation (IHH), das zumindest hätte misstrauisch machen sollen. Bereits vor einigen Jahren hatten deutsche Staatsanwälte der IHH vorgeworfen, Spendengelder nicht zu humanitären Zwecken, sondern zum Kauf von Waffen für Glaubensbrüder in Bosnien und Tschetschenien zu verwenden.
Vor einem Jahr war Bülent Yildirim, Vorstand der IHH, auf einer Veranstaltung in Gaza, wo er bekannte: "Vor drei, vier Jahren noch hat man die Hamas als terroristische Organisation bezeichnet. Heute nennen wir Israel, die USA und Großbritannien die Terroristen." Bei der Einweihung der Solidaritätsflotte, so berichteten israelische Medien vorab, seien Mahmad Tzoalha und Sahar Albirawi, Mitglieder der Hamas, und Hamam Said, ein Führer der Muslimbrüder aus Jordanien zugegen gewesen.
Die Offenheit, mit der die IHH gestern zugestand, dass sie das Risiko der vollen Eskalation eingehen will: "Wir machen weiter, bis das Embargo aufgehoben ist", und dass sie sich nicht nur mit "zweieinhalb Holzstangen" (Norman Paech, außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion), sondern mit Eisenstangen verteidigt hätten, lässt nun einige doch an den rein humanitären und friedlichen Zwecken der Organisation zweifeln.
Ausgerechnet Norman Paech wurde im Studio der ARD-"Tagesthemen" am Montag als neutraler Beobachter der Ereignisse auf dem Schiff interviewt. Wer allerdings an der Echtheit des Videos der israelischen Armee zweifelte, auf dem zu sehen ist, wie die israelischen Soldaten mit Eisenstangen zusammengeschlagen werden, hätte auch den Aussagen eines Norman Paech misstrauen müssen.
Denn Paech ist kein objektiver Beobachter, wenn es um Israel geht. Er vergleicht seit Jahren das Vorgehen des israelischen Militärs mit Nazimethoden, empfiehlt die Hamas als Dialogpartner und lässt offen, ob das Widerstandsrecht der Palästinenser gegen die israelische Besatzung auch eine Grenze hat.
Es waren nicht israelische, sondern türkische Medien (Vatan und Milliyet), die am Mittwoch darüber berichteten, dass mindestens 40 der Aktivisten auf der "Mavi Marmara" gewaltbereit gewesen seien und drei der Toten vor ihrer Abreise gegenüber Freunden und Verwandten gesagt hätten, dass sie auf diesem Trip als "Märtyrer" sterben wollen. Es ist schon interessant, dass die Journalisten in dem Land, aus dem die Toten stammen und in dem es bislang zu den heftigsten antiisraelischen Demonstrationen nach dem Vorfall kam, die Hintergründe der Toten trotzdem offen recherchieren und publizieren. Während hierzulande drei Mitglieder der Linkspartei, die ebenfalls auf dem Schiff waren und die aus ihrer Sympathie für den Widerstand gegen Israel keinen Hehl machen, als objektive Zeugen für die friedlichen Absichten der "Freiheits-Flottille" gehandelt werden.
Früher war Zaed Khadar stolzer Hausbesitzer: Ein dreistöckiges Eigenheim hatte er sich in Dschabalia im Norden des Gaza-Streifens gebaut. Im Erdgeschoss betrieb er einen Supermarkt, mit dem er genug verdiente, um die sieben Kinder zu versorgen. Auf dem Dach züchtete seine Frau Hühner. Dann kam der Gaza-Krieg im Januar 2009 und plötzlich lag das Leben der Khadars in Trümmern: Von ihrem Stadtviertel, ihrem Haus, ihrem Geschäft blieben nur Ruinen.
Seitdem ist der 46 Jahre alte Khadar arbeits- und hilflos, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Spenden, die von großen und kleinen Hilfsorganisationen in den Gaza-Streifen gebracht werden, kommen bei den Khadars nicht an.
"Leute, die nicht mit der Hamas dicke sind, sehen gar nichts von den Hilfsgütern oder Geldgeschenken", sagt Khadar. Auf der Sanddüne, auf der früher sein Haus thronte, steht nun eine Notunterkunft, zusammengebaut aus Ytong-Blöcken, die Khadar aus den Ruinen barg; als Dach dienen Zelte, in der die Familie den ersten Sommer nach dem Krieg verbrachte. "Hamas-Anhänger bekommen Fertighäuser, Möbel und bezahlte Jobs. Wir bekommen nichts."
Zur Abhängigkeit erzogen
Auch die Hamas verlangt, dass Israel und Ägypten seine Grenzen zu ihrem Hoheitsgebiet offen halten muss. Wie die Uno verweist sie dabei auf die notleidende Bevölkerung. Angesichts dessen erscheint es unverständlich, dass die Islamisten dringend benötigte Materialien nicht hineinlassen wollen in das von ihnen regierte Gebiet. Am Donnerstag schrieben israelische Zeitungen denn auch, so schlimm könne die Lage ja nicht sein, wenn die Palästinenser die internationale Hilfe nicht annähmen.
Hamas-Sprecher Ismail Raduan zeigte sich davon unbeeindruckt. "Wir nehmen keine Geschenke, an denen Blut klebt", sagte er gegenüber SPIEGEL ONLINE. "Sollten wir die Lieferung akzeptieren, würden wir die Gewalttat Israels legitimieren." Ein Hintertürchen wollte sich Raduan jedoch offen halten. "Wenn die Türken uns bitten, die Hilfsgüter hereinzulassen, werden wir das tun."
Es gibt Menschen in Gaza, die sich keinesfalls auf die Ankunft der Spenden freuen. "Für uns ist alles, was umsonst verteilt wird, schlecht fürs Geschäft", sagt ein palästinensischer Apotheker. Er hat in Berlin studiert, möchte seinen Namen aus Angst vor Repressalien nicht gedruckt sehen. Jedes Medikament, jedes Spielzeug, das wohlmeinende Westler spendeten, gefährde die wenigen Arbeitsplätze, die es im Gaza-Streifen noch gebe, sagt er. Ein Kollege in einer anderen Apotheke stimmt ihm zu: "Wir werden zur Abhängigkeit erzogen."
Grundvoraussetzung dafür, dass Gaza bald wieder auf eigenen Beinen stehen und sich selbst versorgen könne, sei ein Ende der Blockade-Politik Israels. Darin sind sich der Ex-Hausbesitzer Khadar, die Apotheker, die Hamas und die Uno selten einig.
Jetzt nur mal so ne Frage, warum sind die guten Beziehungen zu Israel so "wichtig" ? Prinzipiell stimme ich natürlich mit dir überein, dass gute Beziehungen zu anderen Staaten immer von Vorteil sind.Die drei Abgeordneten der "Linken" sind eine Schande für unser Land, gefährlich für unsere für Deutschland so wichtigen guten Beziehungen zu Israel und verstecken ihren Antisemitismus unter einem Mantel, der "Israel-Kritik" heißt.
Sie gehören ihres Amtes enthoben!
Hauptsache es geht immer gegen Israel, der Rest ist egal!
Teilweise von links wie rechts ein widerliches Verhalten.Jetzt nur mal so ne Frage, warum sind die guten Beziehungen zu Israel so "wichtig" ? Prinzipiell stimme ich natürlich mit dir überein, dass gute Beziehungen zu anderen Staaten immer von Vorteil sind.
Allerdings habe ich bei Dir das Gefühl, dass Deutschland sich quasi auch notfalls einseitig um gute Beziehung bemühen sollte. Steckt bei Dir der Wiedergutmachungsgedanke dahinter?


Und keine Kriege (Gaza ist ja offensichtlich jetzt Kriegsschauplatz) zu finanzieren, damit Israel ihren eigenen kleinen Holocaust betreiben kann.

Tokoyama:
"Tut mir ja leid" wenn ich Vergleiche des Holocausts mit dem Verteidigungskampf eines von Feinden umgebenen Landes ablehne. Und solche abstrusen Vergleiche nenne ich das was sie sind: Verharmlosung des Holocaust und Antisemitismus.