Nur weil die ruhigen Momente herausragend gut sind, ändert das ja nichts am guten Gameplay. Ich würde sogar sagen, dass UC4 zu weit geht...die Encounter sind mit die besten der ganzen Serie, aber es gibt verhältnismäßig und auf die Länge des Spiels bezogen zu wenig davon - das größte Problem von UC4 ist nämlich das Pacing.
Und wie gesagt: Es gibt viele, die das Gameplay top finden...das ist ja keine exotische Einzelmeinung. Ich habe speziell hier (aber nicht nur hier) einfach oft das Gefühl, dass es aus Sicht mancher einfach nicht sein darf, dass tolle Inszenierung + längere Zwischensequenzen und gutes Gameplay sich vertragen. Es wird dabei ja auch immer brav verallgemeinert.
Übrigens ist es dabei auch völlig egal wie deine persönliche Liste aussieht...ist gar nicht der Punkt. Über das Gameplay von Uncharted zu diskutieren (teilweise mit Leuten, die dann Zeug gut finden bei denen ich gewisse Dinge nicht nachvollziehen kann) ist ja nicht der Sinn dahinter gewesen. Jedes der Games, die ich aufzählte und auch die, die du nanntest sind SP-Games mit Zwischensequenzen. Selbst Vanquish bei dem einen die Story am Arsch vorbeigeht hat diese...sie ist eben nur schlecht und das Game sehr kurz. Nicht würde sich an der Qualität des Gameplays ändern wenn die Dialoge, die Zwischensequenzen und die erzählte Geschichte in Vanquish besser wären.
Die Gears-Kampagnen funktionieren wie jedes andere lineare SP-Game auch...
Über Geschmäcker kann man ewig streiten, aber dieses "Gutes Gameplay und gute Story/Inszenierung"-Geschwafel kann ich einfach nicht nachvollziehen. Wenn du das Pacing und Verhältnis zwischen Gameplay und Story hinbekommst, dann hindert dich nichts daran diese beiden Dinge mit Qualität zu füllen und es gibt auch Games, denen das immer und immer wieder gelingt.