PS4/XOne/Switch/PC The Outer Worlds

DeathSephiroth

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Musste man sich da überhaupt entscheiden?
Ich konnte auch nur bissl was abzapfen und somit beiden helfen.

Hab die vorstandsleute dennoch verrecken lassen... :coolface: hungerproblem und so!
 

machito

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machito
wieso kann ich an automaten nichts verkaufen? gibts da einen trick oder bin ich zu dämlich? wenn ich auf den verkaufen reiter gehe, kann ich zwar durch mein inventar gehen, aber nichts zum verkauf anwählen. danke im voraus!
 

machito

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machito
hat sich erledigt. es fehlten mir anscheinend dialog skills. die hab ich nun und kann auch verkaufen :)
das spiel ist schon cool und alles, aber es ist auch so verdammt anstrengend, weil suuuper textlastig.
seien es minutenlange gespräche an jeder ecke, npcs, die einen anquatschen und gelaber während man
mitten in einer mission ist und auf gegner ballert. ständig muss man sich durch die untertitel quälen.
die laber-shooter waage passt nicht so recht. es gibt bisher kaum mal action. da ist ein fallout imo
deutlich besser ausbalanciert.
 

DeathSephiroth

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Switchversion ist nun für mitte nächsten monats im eshop gelistet.

Aber für 60 euro... bei max 45 schlag ich wohl erst zu, da ich ohnehin mehr als genug auf switch habe. Bis dahin sicher eh noch bei xeno 1 dran.

Aber echt noch mal vollpreis...? Das spiel is hammer, aber ich glaub, ich hab selbst zum pc release weniger gezahlt :/ dummer konsolenaufschlag. + bin ich noch skeptisch ob der switchperformance... also so oder so warten. Bock auf nen 2. Run hab ich aber definitiv.
 
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mogry

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ich bin nun auf dem 3. planeten und die luft ist komplett raus. macht einfach nicht wirklich spaß. ich hab mich bis dahin schon eher durchgequält. fehlkauf.
Ging mir auch so.
1.Planet war noch ganz cool. Aber dann flache es schon ab. Die Grafik hat mich auch runter gezogen sowie die ganzen ewigen Texte lesen.
Da ist Fallout wahrlich die viel bessere Wahl
 

Schnurres

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Fallout ist nicht die bessere Wahl. Wenn es um Entscheidungen, Dialogoptionen und Dialoge geht, ganz sicher nicht.

Wenn es einfach um eine größere Welt geht, ja dann ist Fallout besser. Kampfsysteme können beide nicht.

Wenn die Fallout-Bemerkung auf Fallout 1-2 und ggf. Fallout New Vegas gemünzt war, nehme ich meine Aussage zurück. Befürchte, sie war auf Fallout4 gemünzt. Diese Disussion gehört hier aber nicht hin, weiß nicht, wieso du Fallout ständig erwähnst.
 

mogry

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Fallout ist nicht die bessere Wahl. Wenn es um Entscheidungen, Dialogoptionen und Dialoge geht, ganz sicher nicht.

Wenn es einfach um eine größere Welt geht, ja dann ist Fallout besser. Kampfsysteme können beide nicht.

Wenn die Fallout-Bemerkung auf Fallout 1-2 und ggf. Fallout New Vegas gemünzt war, nehme ich meine Aussage zurück. Befürchte, sie war auf Fallout4 gemünzt. Diese Disussion gehört hier aber nicht hin, weiß nicht, wieso du Fallout ständig erwähnst.
Weil ständig mit Fallout immer verglichen wird :nix:
Dann mach ich es auch. Und ja, bei denn Entscheidungen ist Outer besser. Auch wenn Fallout auch paar sehr gute Quest's hat.
Aber sonst, ist in jeder Hinsicht Fallout besser. Sogar in der Grafik
 

machito

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machito
outer worlds ist gut, keine frage. es kommt einfach in dieser form ein paar jahre zu spät raus imo. das ganze ist schon arg altbacken und wenn man wie ich jedes fallout rauf und runtergespielt hat, ist es halt more of the same. aber halt in gut. mich hats jetzt aber so in der form nicht mehr abgeholt.
 

Schnurres

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Weil ständig mit Fallout immer verglichen wird :nix:
Dann mach ich es auch. Und ja, bei denn Entscheidungen ist Outer besser. Auch wenn Fallout auch paar sehr gute Quest's hat.
Aber sonst, ist in jeder Hinsicht Fallout besser. Sogar in der Grafik
Du bist also der, der ständig im Gran Turismo-Thread geht und sagt „Also, mir gefällt Forza besser.“ Alles klar.
 
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Schnurres

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Ich glaub du verstehst so einiges nicbt. Musst aber nicht gleich beleidigt sein. Du musst nicht diskutieren
Deine Antwort an Machito hättest du komplett so bringen können, wenn der letzte Satz nicht gewesen wäre. Aber nein, Du bringst immer wieder in diesem Thread Dein Fallout unter. Ist ja nicht so, dass du einmal im Thread erwähnt hättest, dass Du Fallout besser findest und dann war das durch. In 10-12 deiner letzten 25 Beiträge hier, hast du Fallout erwähnt.

Eben wie jemand, der im Gran Turismo-Thread bei jeder Gelegenheit erwähnt, dass Forza schon toller ist. Aber das hier ist nicht der Outer Worlds vs Fallout-War-Thread.
 
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TheSwitcher

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Testbericht: The Outer Worlds für Nintendo Switch


Vorgeplapper



Wir schreiben den 25. Oktober 2019. Ganz Konsolien wird mit einem neuen Sci-Fi-Rollenspiel aus dem Hause Obsidian bedacht. Ganz Konsolien? Nein, denn das tapfere Dorf der Nintendoianer musste sich noch etwas länger gedulden, um dieses RPG-Highlight in all seiner abgespeckten Pracht erleben zu dürfen. Aufgrund der aktuellen Weltsituation ist es aber wenig verwunderlich, dass The Outer Worlds erst ein paar Monate später als geplant den Toaster der Rotmützen erreichte. Später als die Versionen für das Videospielsystem mit den 4 PS und dem Pendant von den Bluescreen-Magiern aus Redmond wäre der Titel aber ohnehin erschienen.

Immerhin war ein Virtuoses Spiel zu erwarten (der portierende Entwickler nennt sich Virtuos). Das Team zeichnete sich schon für die Switch-Umsetzungen von Dark Souls Remastered, Final Fantasy XII und L.A. Noire verantwortlich. Aber: Die zuvor genannten Games sind etwa so frisch wie Tante Ernas Schlüpfer nach drei Stunden Fitnessstudio, schaffen es die Software-Künstler auch ein aktuelles Spiel umzu-switch-en? Der Autor dieser Buchstabensuppe war gespannt und verharrte trotz einer in seinem Besitz befindlichen Xbox One X bis zum Release der Nintendo-Fassung.



Ja, werte Forenuserinnen / Forenuser dieser Schreiberling stellt so olles Gedöns wie Gameplay, Flexibilität und Steuerung über so etwas schnieckes wir Grafik. Trotz der in den Weiten des Internets verstreuten Kommentare wie „Alda, Spiel sieht aus als hätt ma mia mein Kopf in de Mixer gesteckt und isch guck mit vermatschte Auge, schwör!“, wurde die Switch-Edition bevorzugt. Besser ein grafisch schlechteres Spiel und dafür mobil und mit Bewegungssteuerung, war der Ansatz.

Das Vorgeplapper wurde Ihnen präsentiert von Dramazon. Bei uns gibt es auch Rattenkauf. Meerschweinchen oder Hamster erstehen wir ebenfalls von Ihnen, da jene ohnehin in den Erzeugnissen der Dramazon-Fast-Food-Restaurants enden.


Gameplay und Story



Die meisten dürften das RPG welches zunächst wie ein dreister Fallout-Klon anmutet, bereits kennen. Für alle Patricks, die noch nicht ihren Stein hochgehoben haben, gibt es hier eine kleine Zusammenfassung. Bei The Outer Worlds handelt es sich um ein Science-Fiction-Rollenspiel mit dystopischem Szenario, das in der Ego-Perspektive gezockt wird. Die Anleihen an Fallout kommen nicht von ungefähr, schließlich zeichnet sich das Entwicklerstudio Obsidian für den New-Vegas-Ableger verantwortlich. Pausierbare Kämpfe fehlen zwar, dafür gibt es ein ähnliches (vereinfachtes) System mit Zeitlupen-Mechanik.

Damit lassen sich Gegner etwa verstümmeln oder blenden. Auf lustig durch die Gegend fliegende Körperteile müssen Fallout-Fans bei den Ballereien nicht verzichten. Besser Arm dran als Bein ab, wa? Ein wenig taktische Tiefe bringt das Verlangsamen der Zeit mit sich, die Fähigkeit kann zudem durch Skills verbessert werden. Das Charaktersystem an sich ist recht umfangreich, die Spezialisierung zur Ein-Mann-Armee, zum Scharfschützen, Schleicher oder zum Laber-Onkel kann nach Gutdünken vollzogen werden. Die Dialog-Skills sind auch recht nützlich, eben weil es viele Dialoge gibt.



Ne, The Outer Worlds ist nichts für Gamer, die schon bei der ersten Silbe einer Cutscene so hart auf die Überspringen-Taste hämmern, als würden sie auf dem Jahrmarkt den Lukas hauen. Wer hauptsächlich ballern will, der ist hier falsch. Es gibt eine äußerst interessante Story rund um eine Vertuschungsaktion eines Megakonzerns, viele spannende Nebenmissionen und tolle Begleiter. Begleiter? Ja, wenn ihr auf flotte Dreier steht, ist The Outer Worlds euer Ding. Hierbei sind aber weder bayerische Mistwagen, noch körperliche Lego-Spiele für Erwachsene gemeint. Ihr könnt bis zu zwei Begleiter mit auf eure Reise nehmen. Insgesamt könnt ihr sechs Figuren in eurem Raumschiff parken.

Gameplay und Story wurden Ihnen präsentiert von Dramazon. Sie wollen Urlaub machen? Dramazon hat derzeit ein Sonderangebot; ein Flug zum Preis von zwei mit einem erst vor 40 Jahren gewarteten Propellerflugzeug. Sparen Sie Kosten für den Piloten, denn Sie fliegen den Klapperhaufen selbst! Bislang hat sich noch kein Urlauber über diesen Deal beschwert! (Es ist aber auch noch keiner lebend zurückgekommen)


Die Welt(en) von The Outer Worlds



Eine zusammenhängende Spielwelt gibt es in diesem Titel nicht. Im eigenen Raumschiff namens The Unreliable (Die Unzuverlässige – hätte man auch schlicht DHL nennen können) wird ein Zielort im Cockpit ausgewählt. Dabei gibt es die beiden großen Planeten Terra 2 und Monarch, die ebenfalls recht geräumige Raumstation Groundbreaker und diverse andere Regionen. Etwa das Labor von dem charmant durchgeknallten Wissenschaftler, der einen netterweise anfangs aus der Tiefkühlkammer fischte. Die Lokalitäten sind durchaus abwechslungsreich, aber unsichtbare Wände oder auf magische Weise rutschige Steine als Levelabgrenzung muten altbacken an.

Riesigen Auslauf gibt es für euren aufgetauten Space-Ötzi nicht, aber die Areale sind teils angenehm verschachtelt und laden zum Erkunden ein. Wenn ihr einen neugierigen Kumpanen schon einmal stundenlang aus einem Berg aus Bravo-Heften, Wackelkopf-Figuren und (hoffentlich) ungebrauchten Taschentüchern graben musstet, fühlt ihr euch bei The Outer Worlds wie Zuhause. Ein Paradies für den Messi (nicht der Fußballspieler), denn es gibt an jeder Ecke Truhen, Schränke und Leichen mit Unmengen an Sammelkram. Die Leichen wurden häufig von euch in den leblosen Zustand versetzt. Neben Menschen wie Plünderern und Banditen gibt es auch größere oder kleinere Alien-Viecher und Roboter als Gegner.



Manchmal hilft nur Hacken oder ein später im Spiel verfügbarer Tarnmantel, um in bestimmte Passagen zu gelangen. Es lohnt sich also nicht nur Quest-bedingt eine spätere Rückkehr an bestimmte Orte, sondern auch, wenn ihr etwa bessere Hacker geworden seid. Geheime Bereiche lassen sich ebenfalls entdecken.

Der Abschnitt Die Welten von The Outer Worlds wurde Ihnen präsentiert von Dramazon. Wir bieten auch jede Menge Artikel zum Spielen an, ob an der Konsole, an einem Tisch, oder mit sich selbst. Bei letzterem empfehlen wir unser Monats-Abonnement Clean-Nix zum Jahresabonnement-Preis.
 
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TheSwitcher

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Grafik und Technik



Die Switch ist keine PS4, dafür fehlt ihr die Rechenpower, die Masse und die für Grillabende vorteilhafte Abwärme. Kurz gesagt; das Visuelle musste reduziert werden. Wer kein Pixelpeeper ist und ein Faible für Matsch hat (etwa Liebhaberinnen / Liebhaber von Schlammpackungen), dürfte mit dem Gebotenen kein Problem haben. Aufgrund menschlicher Handicaps namens Wahrnehmung, Anspruch und Toleranz variiert die Gewichtung der Optik bekanntermaßen. Für 4K-120-FPS-Ultra-Setting-Gamer sieht The Outer Worlds auf der Switch wahrscheinlich aus, wie die Oberseite eines mit Leberwurst beschmierten Brötchens.

Wäre mehr auf Nintendos Hybriden möglich gewesen? Wahrscheinlich schon. Ist der Port miserabel? Der Meinung des Autors nach nicht. Weshalb es Virtuos vorzog, krampfhaft 1080p (TV, dynamisch) respektive 720p (Handheld, dynamisch) zu forcieren, bleibt wohl ein Geheimnis. Standardmäßig 720p am Fernseher und 540p im Handheld-Modus mit mehr Details und einer etwas stabileren Framerates wären wohl für die meisten die bessere Option gewesen. Nach bislang fast 20 Stunden The Outer Worlds wurde das Spiel aber nie unspielbar. In Städten und wilderen Gefechten oder größeren Außenarealen fällt der Titel unterhalb von 30 fps, aber nicht in einer Spielspaß-gefährdenden Region.



In vielen Innenräumen läuft das Geschehen nicht nur flüssiger ab, sondern sieht auch merklich besser aus. Auch viele Charaktermodelle sind (je nach Aufwand der Umgebung) recht detailliert, hin und wieder gibt es sogar optische Schmankerl wie Hitzeeffekte oder Partikeleffekte. Die Vegetation wurde merklich heruntergeschraubt und ein digitaler Schreiner entfernte manche Fenster oder Lüftungsschächte. Allerdings fehlen keine Objekte, die sich auf das Gameplay auswirken. Die Weitsicht ist erstaunlicherweise relativ hoch, wobei das auch dem drastisch reduzierten Horizont zu verdanken sein kann. Wolken gibt es keine, der Tag-/Nachtwechsel ist aber vorhanden.



Positives gibt es seitens der Steuerung zu vermelden. Persönliche Meinung des Autors: Spiele mit Ego-Perspektive sind auf PS4 / Xbox One ein Graus. So toll die Analogsticks sein mögen, an den Nager kommen sie nicht heran. Hier hat die Switch dank Bewegungssteuerung einen großen Vorteil. Zum Umsehen per se eignet sich diese Art der Kontrolle zwar nicht, sofern ihr nicht riskieren wollt, euren Switch-Bildschirm mit eurem Mittagessen zu tapezieren, zum Zielen ist sie aber ein Segen. Die Genauigkeit beim Anvisieren spezieller Körperteile von Feinden gelingt mit erheblich mehr Präzision.

The Outer Worlds für die Switch wird physisch auf einer 16-Lady-Gaga-Byte-Karte ausgeliefert. Es muss noch ein Patch mit 3,9-Lady-Gaga-Byte heruntergeladen werden. Ein guter Kompromiss aus einer teureren 32-GB-Karte ohne Zusatzdownload und einer 8-GB-Karte mit Monster-Download. Dank der hochqualitativen Nintendo-Server ist das Herunterladen auch bei einer schnellen Internetleitung nach nur einem Ansehen der Herr-der-Ringe-Extended-Trilogie geschehen. Jetzt ernsthaft: Big N, ersetzt doch mal eure Raspberry Pis gegen echte Server.

Grafik und Technik wurden Ihnen präsentiert von Dramazon. Verpassen auch Sie sich eine bessere Grafik, dank unserer neuen Schmink-Sets „Draufpinselbare Bauchmuskeln“ für den Herrn und „Schlauchboot-Lippen-Schmiere“ für die Frau.


Fazit zu The Outer Worlds für Nintendo Switch



Über den Port wurde so viel geheult, dass schon der Pegel der Nordsee stieg und diverse Meerestiere quer durch alle Bundesländer spülte. Viele raunen „Ey Witcha 3 sieht gut aus, wieso net dieses Gäm?“ Erstens; dieses Gäm ist von Ende 2019, Witcher 3 von Mitte 2015. The Outer Worlds ist also viereinhalb Jahre jünger und hat dementsprechend wohl andere technische Schwerpunkte. Zweitens; eine wahre Augenweide war The Witcher 3 für die Switch – zumindest vor dem Patch mit den Grafikoptionen – auch nicht.

Wenngleich der Hexer weniger Einbußen bei der Atmosphäre erfahren musste, etwa gibt es hier mehr Vegetation, einen Horizont der sich auch so nennen darf und eine stimmige Beleuchtung. Saber Interactive setzte den Fokus also mehr auf ein visuell stimmiges Gesamtbild als auf eine hohe Auflösung. Kein schlechter Ansatz – und durch das abschaltbare Anti-Aliasing via Patch sieht das Ganze auch recht scharf aus. Bei The Outer Worlds variiert die Grafik zwischen gehobener PS2-Qualität und PS3-Optik.



Von dem ganzen grafischen Gedönse aber abgesehen jetzt das Wichtigste: Das Spiel macht Bock. Auch auf der Switch. Die liebevoll gestalteten Charaktere, die auf verschiedene Weisen lösbaren Quests, die interessanten Geschichten und die komplexe Charaktergestaltung motivieren. Das dystopische Setting wirkt erfreulich unverbraucht und hebt sich vom Steam- und Cyberpunk ab. Ein Highlight ist auch das Raumschiff an sich, das durch Gespräche der Crew und der KI Ada sowie sich wandelnde Räumlichkeiten voller Leben ist. Das gute alte Switch-Argument der Mobilität greift selbstredend auch bei diesem Titel, wenngleich optisch dann nochmal heruntergeschraubt wird.

Die Bewegungssteuerung werden Gamer schnell zu schätzen wissen, sie lässt sich stufenlos für beide Achsen regeln und entweder für das Umsehen und Zielen oder nur für das Zielen verwenden. Ebenfalls klasse sind die in der Größte anpassbaren Texte. Eine Lupe wird im Handheld-Modus also nicht benötigt. Wer auf der Suche nach einem Spiel mit Tiefgang, abwechslungsreichen Welten und herrlich schwarzem Humor ist und über die genannten Schwächen hinwegsehen kann, sollte The Outer Worlds für Nintendo Switch eine Chance geben.



Dieses Fazit wurde Ihnen präsentiert von … nein, diesmal gibt es keine fiktive Werbung. Diese gibt es nämlich durch den Megakonzern Spacer's Choice in The Outer Worlds genug, garniert mit bissigem, trockenen Humor.
 
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Avi

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Viel Spaß damit. Du wirst Parvati als Begleiterin lieben ;)

Ich will nix spoilern, aber Du darfst Sie unter anderem zu Dating-Fragen mit ihrer Angebeteten beraten *g
Und ihre Gespräche mit dem alten Vikar oder dem strunzdummen Felix sind pures Gold.
Parvati mochte ich auf Anhieb. :ika5: Ansonsten hab ich schon viele Stunden darin versenkt, und dass kurz nach dem Kauf/Download. Das Spiel ist nicht perfekt, und sieht auch auf der PS4 (Vanilla) altbacken aus, aber es hat den alten Elder Scrolls Flair. Weil ich nie Fallout gezockt habe, bleibt mir nur der Vergleich, und aufgrund meiner Morrowind/Oblivion/Skyrim Erfahrung war ich sofort drin in The Outer Worlds.

Allerdings hätte das Game Anfang der Gen erscheinen müssen, wirkt es doch schon recht angestaubt manchmal. Aber die Atmosphäre und vor allem der geniale Humor retten das Game, so dass man es kaum aus der Hand legen mag. Im PSN war es gerade für 29,99,- € ohnehin reduziert, und der Preis tut nicht weh. Man bekommt ja auch ein tolles Gamingpaket, und das Gameplay, sowie Dialoge und die Story sind voll meins. Top, und danke nochmal für den Geheimtipp, @mermaidman ! :awesome:


@mermaidman sollte Botschafter für TOW werden xD.
In der Tat, denn ohne seine coolen Switch Storys wäre ich nie darauf gekommen mir das Spiel zu gönnen. :nia:
 

mermaidman

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@Avi

Freut mich, wenn es dir gefällt :)

Ich muss aber sagen, dass der Vergleich zu Fallout eher nur auf den ersten Blick aufkommt. Was Questdesign, Interaktion der Charaktere und den ganzen Spielaufbau angeht, ist das viel näher an KOTOR als an Fallout 3. Muss aber auch sagen dass ich New Vegas, mit dem es oft verglichen wird, auch nicht gespielt habe.

Ich hab inzwischen auch mal paar Videos von der PS4 Version gesehen und das lässt den Switch Port noch mal in einem anderen Licht erscheinen xD
Das ist eben einfach kein AAA high Budget Produkt aber hat das Herz am rechten Fleck und macht die Sachen toll, die für mich in so einem Spiel wichtig sind. Da kann man über die Schwächen gern mal wegsehen.
 
  • Zum Wohl
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Avi

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@Avi

Freut mich, wenn es dir gefällt :)

Ich muss aber sagen, dass der Vergleich zu Fallout eher nur auf den ersten Blick aufkommt. Was Questdesign, Interaktion der Charaktere und den ganzen Spielaufbau angeht, ist das viel näher an KOTOR als an Fallout 3. Muss aber auch sagen dass ich New Vegas, mit dem es oft verglichen wird, auch nicht gespielt habe.

Ich hab inzwischen auch mal paar Videos von der PS4 Version gesehen und das lässt den Switch Port noch mal in einem anderen Licht erscheinen xD
Ja, denn bei der PS4 Version habe ich schon viele Matschtexturen gesehen und überhaupt könnte die Grafik ruhig etwas schöner aussehen für meinen Geschmack. Aber ich will ja nicht meckern. :niatee:
 

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Die Switch hat ja ne Vergrößerungsfunktion der Texte. Ist das bei der Ps4 auch der Fall?
Durch Updates kann man die Schriftgröße nun endlich vernünftig einstellen .... ich habe gleich die höchste Einstellung (10 von 10) genommen 👍
 

mogry

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Ich hab das Spiel abgebrochen. Bin einfach Fallout verwöhnt, was so viel mehr bietet. Und auch da ist sogar die Grafik wesentlich besser.
Hab denn 1.Planeten gemacht. War glaub 80% gequatsche und der Rest geballer.Bin jetzt auf der Raumstation. Bis dahin ist der funke nicht über gesprungen
 

mermaidman

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Naja @mogry "Gequatsche" wird dem excellenten writing nun wirklich nicht gerecht. Aber ja, das ist sicher kein Spiel für jeden aber noch lange nicht so extrem wie beispielsweise das fantastische Planescape: Torment, wo man zeitweise eher das Gefühl hat ein Buch zu lesen statt zu spielen :D
 
  • Lob
Reactions: Avi
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