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tialo

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Habe eben Folge 6 der dritten Dark Staffel beendet. Die letzten beiden Episoden entscheiden jetzt darüber, ob ich die Staffel genial oder als absolute Grütze empfinden soll.
 

Ultimatix

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Bin von der 3. Staffel sehr enttäuscht weil ich die Serie bis dahin grandios fand und die 2. Staffel sogar noch besser als die 1. fand. Die Folgen in der 3. Staffel waren generell sehr langweilig, aber am meisten enttäuscht hat mich wie simpel alles aufgelöst wird:

Da reisen die Charaktere zwischen den beiden Welten hin und her, machen hier und dort komplexe Zeitreisen, erleben eine Strapaze nach der anderen und dann kommt Claudia in der letzten Folge einfach so mit einer 3. Welt in der Handtasche an nach dem Motto "hier ist noch ne dritte Welt, die löst alle unsere Probleme, einfach so. Das ist mir echt zu simpel. Es ist auch sehr einfach für die Regisseure nach den ganzen verworrenen Handlungen einfach eine 3. Welt in die Story zu schmeißen die alles gerade biegen wird. Das war sowas von klar das die sich für diese einfache Lösung der komplexen Story entscheiden werden. Da macht man sich Gedanken um die Story und dann wird das einfach alles so aufgelöst in der simpelsten Art und Weise, Happy End. Und das mit Charlotte/Elisabeth wurde auch nicht richtig erklärt, aber da wissen die Regisseure wohl selber das sie da Schwachsinn fabriziert haben. Zig Logiklöcher, aber ist ja auch alles egal, die 3. Welt hat ja alles gerettet, so das die Charaktere in der Ursprungswelt glücklich bis ans Ende Ihrer Tage leben können :ugly: Das war wirklich einfach nur eine schlechte, letzte Staffel.
 

RamsayBolton

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Bin von der 3. Staffel sehr enttäuscht weil ich die Serie bis dahin grandios fand und die 2. Staffel sogar noch besser als die 1. fand. Die Folgen in der 3. Staffel waren generell sehr langweilig, aber am meisten enttäuscht hat mich wie simpel alles aufgelöst wird:

Da reisen die Charaktere zwischen den beiden Welten hin und her, machen hier und dort komplexe Zeitreisen, erleben eine Strapaze nach der anderen und dann kommt Claudia in der letzten Folge einfach so mit einer 3. Welt in der Handtasche an nach dem Motto "hier ist noch ne dritte Welt, die löst alle unsere Probleme, einfach so. Das ist mir echt zu simpel. Es ist auch sehr einfach für die Regisseure nach den ganzen verworrenen Handlungen einfach eine 3. Welt in die Story zu schmeißen die alles gerade biegen wird. Da macht man sich Gedanken um die Story und dann wird das einfach alles so aufgelöst in der simpelsten Art und Weise, Happy End. Und das mit Charlotte/Elisabeth wurde auch nicht richtig erklärt, aber da wissen die Regisseure wohl selber das sie da Schwachsinn fabriziert haben. Zig Logiklöcher, aber ist ja auch alles egal, die 3. Welt hat ja alles gerret :ugly: Das war wirklich einfach nur eine schlechte, letzte Staffel.
Jede andere Lösung wäre aber
nicht fehlerfrei gewesen. Die ganzen "ich erschaffe mich selbst" Momente haben keine andere Möglichkeit zugelassen. Jonas kann schlecht seine Zeugung veranlassen und Charlotte kann nicht ihre Mutter auf die Welt bringen.
Die 3. Welt hat es für mich von Dump auf Deep gebracht.


Ich bin nur richtig enttäuscht das Adam wirklich Jonas ist. Es gab ein paar Hinweise auf Bartosz und trotzdem war es nicht so...
 

tialo

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Bin jetzt auch mit der dritten Staffel durch. Puh da muss ich erstmal ne Nacht drüber schlafen. Vom ersten Gedanken her finde ich sie aber inhaltlich auch sehr durchwachsen (Inszenierung War natürlich grandios). Das ganze geht leider genau in die Richtung, die ich am Ende von Staffel zwei schon befürchtet hatte. Am Schluss ist das alles nur noch Logik-Kauderwelsch und hat mit der schön durchdachten Handlung der ersten beiden Staffeln nur noch bedingt was zu tun. Gefühlt verheddert man sich hier von Folge zu Folge mehr, schade.

Die Autoren können mir auch nicht erzählen dass sie das alles von Anfang an wirklich so geplant hätten. Falls ja, hätten sie in den Staffeln zuvor deutlich mehr Foreshadowing betreiben müssen, damit das jetzt alles glaubwürdiger wirkt. Hat schon alles nen starken Ex Machina Touch und manche Dinge werden leider auch gar nicht mehr erklärt/aufgegriffen (Stichwort: Inspektor Clausen).

Ausführliche Kritik folgt morgen :)
 

Ultimatix

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Die Autoren können mir auch nicht erzählen dass sie das alles von Anfang an wirklich so geplant hätten. Falls ja, hätten sie in den Staffeln zuvor deutlich mehr Foreshadowing betreiben müssen, damit das jetzt alles glaubwürdiger wirkt.
Auf mich wirkte die Serie immer sehr durchdacht bis Claudia in der letzten Folge:

Mit der 3. Welt ankam weil die Autoren anscheinend keine Lust mehr hatten die ganzen Wirrungen aufzulösen. Da musste dann eine einfache Lösung her die alles obsolet macht. Ist zwar einfach für die Autoren, aber mist für die Zuschauer.
 

tialo

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Jepp wie gesagt, das war wirklich billiges writing. Etliche Sachen sind jetzt auch nicht mehr stimmig, aber dazu schreibe ich morgen mehr.

Gab aber auch ein paar echt starke Momente/Episoden; Stichwort Katharina

Edit: Ebenfalls gut fand ich Wie sich diverse Familienverhältnisse jetzt aufgelöst haben. Da waren ja auch einige schöne Überraschungen dabei
 
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RamsayBolton

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Ich behaupte der Darsteller von Inspektor Clausen hatte andere Verpflichtungen und tauchte deswegen nicht mehr auf.

Schade das es euch nicht gefällt, bei reddit sind momentan alle ziemlich angetan. Ich finde es genial, da so Logik in die Serie gekommen ist und einige dicke dumme Schnitzer (besonders aus Staffel 2) nen Sinn ergeben.

War aber auch nie Fan
von Terminator deswegen. Die ganze John Conner schickt seinen Vater zu Zeugung war ja wie bei Dark. Nur hat Dark da jetzt die einzig logische Lösung gefunden.
Und da ganz Winden praktisch ein Inzestfest ist, umgeht man es so.
 
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tialo

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Ich behaupte der Darsteller von Inspektor Clausen hatte andere Verpflichtungen und tauchte deswegen nicht mehr auf.

Schade das es euch nicht gefällt, bei reddit sind momentan alle ziemlich angetan. Ich finde es genial, da so Logik in die Serie gekommen ist und einige dicke dumme Schnitzer (besonders aus Staffel 2) nen Sinn ergeben.
Ich finde die dritte Staffel nicht per se schlecht. Sie hatte viele starke Szenen und inszenatorisch war sie top. Inhaltlich muss ich nochmal ne Nacht drüber schlafen und das alles erstmal sacken lassen. Ich bin halt grundsätzlich kein Freund von so Multiversen-Kram, ich hätte es besser gefunden, wenn Dark einfach "nur" bei Zeitreisen geblieben wäre, das war ja schon komplex und genial genug. Irgendwie schießen die Autoren da jetzt halt krass übers Ziel hinaus und viele Sachen finde ich auch in sich jetzt nicht mehr stimmig und paar richtige Fehler sind imo auch dabei. Aber wie gesagt, dazu schreibe ich morgen mehr.

Welche Schnitzer aus Staffel 2 meinst du denn so? :)
 

RamsayBolton

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die Charlotte Elisabeth Story. Eigene Mutter sein. Da hat die Serie für mich verloren, da haben sie völligen Unsinn verzapft. Dadurch das aber die Adam und Eva Welten nur unscharfe Spiegelbilder der richtigen Welt sind, sind solche Logik Brüche für mich völlig ok. Es sind Spiegelwelten die unter der Teilung leiden.
Das Ulrich, Martha, Jonas und wer nicht alles nie existierten, fand ich wunderschön traurig.
 

tialo

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Das würde ich aber nicht als schnitzer sehen, sondern das ist das klassische Großvaterparadoxon, welches du in der Serie ja die ganze zeit hast bzw welches generell in Zeitreisestorys oft vorkommt. Das ist halt eine Grundprämisse, die man akzeptieren muss. In Dark ist ja letztendlich fast alles so ein Paradoxon, sei es die Zeitmaschine selbst, der Abschiedsbrief von Mikkel usw
 

mogry

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MC-dee__
Können ja nicht alle gut finden. Die Mehrheit ist es. Und das zählt.
Die Serie ist von anfang an durchdacht..Der Drehbuch schreiber ist schlicht genial.. Ich finde das Ende sehr stimmig und keineswegs billig. War ne überraschende Auflösung.
 

tialo

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So nach einer Nacht drüber geschlafen, anbei mal mein vorläufiges Fazit zu Staffel 3 bzw. zur Trilogie insgesamt.

Letztendlich würde ich Staffel 3 jetzt schon als soliden bis zufriedenstellenden Abschluss sehen. Inszenierung und Schauspiel sind top, es gibt etliche starke Momente und Gänsehaut-Szenen, das muss man so auch erstmal hinbekommen. Inhaltlich bleibt es jedoch bei dem durchwachsenen Eindruck: Manche Dinge wurden sehr gut (und teilweise überraschend) aufgelöst, mit anderen bin ich jedoch überhaupt nicht zufrieden. Außerdem gibt es bei genauerem Überlegen doch einige Plotholes/Fehler, was ich schade finde, da die Serie dies in den Staffeln vorher ja immer recht sorgfältig versucht hat zu vermeiden. Alles weitere jetzt im Spoiler, da ich hier stark auf die Story eingehe. Also Achtung! ;)

- Wie gestern schon gesagt, bin ich prinzipiell kein Freund von diesem Multiversen-Kram. Oftmals öffnet das den Autoren Haus und Hof, um nun alle Ungereimheiten schön faul mit der Parallelwelt erklären zu können - und genau das passiert hier in Staffel 3 leider teilweise. Viele Geheimnisse werden jetzt recht simpel durch das Multiversum erklärt, quasi ein fauler Trick 17 der Autoren (Avengers lässt grüßen). Das finde ich schon sehr schade. Mir hätte es besser gefallen, wenn man das Ganze einfach bei Zeitreisen belassen hätte, das war ja schon komplex genug und hat bei den ersten beiden Staffeln viel von der Faszination ausgemacht. Das Ende von Staffel 2 hat das ja leider schon angedeutet, deswegen gefällt mir diese Grundprämisse schon nicht sonderlich.

- Richtig schwach fand ich, dass die Autoren jetzt plötzlich auch innerhalb der Welten noch mit alternativen Zeitlinien anfangen (einmal wird Jonas von Marta vor der Apocalype gerettet und einmal nicht) - das widerspricht massiv der bisherigen Filmlogik der Serie und macht das mit den Erklärungen jetzt noch simpler und trivialer. Im Nachhinein kann man sich die Frage stellen, wieso wir überhaupt von Episode 1 bis 5 Jonas in der Spiegelwelt beobachten, wenn er dann am Schluss stirbt aber wir eh nur einen 'alternativen' Jonas die ganze Zeit gesehen haben? Fand das insgesamt alles sehr wirr und nicht glücklich gelöst. Macht die ganze Serie auch nicht gerade stimmiger imo

- Den Twist mit der Ursprungswelt fand ich persönlich nicht schlimm. Ich hatte mich die ganze Staffel über schon gefragt, was diese Spiegelwelt eigentlich sein soll und ob die Autoren das wenigstens noch erklären, wie die entstanden ist. Hatte hier schon die Befürchtung, dass das man einfach so als gegeben hinnimmt, was sehr schwach gewesen wäre. Deswegen war ich fast schon 'dankbar', dass man am Ende dann doch noch ne Erklärung parat hatte. Einziges Manko: Man hätte hier ein besseres Build-Up gebraucht. So kommt das Ganze schon sehr ex-machina-mäßig rüber, das hätte man imo besser aufbauen müssen.

Ansonsten noch ein paar Fragen bzw. einige Plotholes, die ich meine gefunden zu haben:

- Wieso ist der alte Adam im Jahr 2020 nicht gestorben? Kurz nachdem er Martha erschossen hat, explodiert das Kraftwerk. Eigentlich hätte Adam da sterben müssen, eine Zeitmaschine hatte er ja auch nicht bei sich. Wieso lebt er also weiter und ist dort 2053 und so zu sehen?
- Wieso gibt es überhaupt Eva/die alte Martha? Adam tötet Martha und das Baby ja mit dieser Maschine, das heisst ab dem Zeitpunkt dürfte sie in Winden 2 nicht mehr existieren? Auch alle Handlungen von ihr die wir in der alternativen Welt sehen (Jonas töten etc) dürfte es gar nicht geben, weil Adam sie ja eigentlich vorher schon umbringt.
- Analog dazu: Den Sohn dürfte es auch nicht geben, dadurch auch die ganzen Stammbäume nicht.
- Dass Jonas und Martha in die Ursprungswelt reisen und dort Tannhaus Familie retten, dürfte konsequenterweise auch nicht gehen. Dadurch dass sie das verhindern, haben sie ja dann folglich nie existiert - und können damit gar nicht dorthin reisen um es zu verhindern. Hier verstößt die Serie leider erneut gegen ihre eigene Logik
- Woher weiss Claudia jetzt eigentlich von der Ursprungswelt? In den anderen beiden Welten gibt es realistisch gesehen keine Möglichkeit, dass sie davon erfährt? Sie kann das eigentlich gar nicht wissen, erst Recht nicht so genau (Tannhaus Forschung/Experimente etc)
- Wie schon besprochen: Der Plot um Inspektor Clausen wird auch nicht mehr aufgelöst
- Es wird auch gar nicht gezeigt, warum Jonas jetzt Mikkel in die Höhle gebracht hat? Also das was wir in Staffel 2 schon sehen? Wann passiert das auf seiner Zeitachse? Das wird nicht klar
- Ich bin mir auch nicht sicher, ob das mit der Zeitmaschine alles so schlüssig ist. Es handelt sich ja immer um das gleiche Gerät, welches halt immer in verschiedenen Altersstadien zu sehen ist. Aber irgendwie glaube ich nicht, dass sich das alles schlüssig auf eine Achse bringen lässt, so oft wie sie von verschiedenen Personen gleichzeitig genutzt wird
- Die Sache mit dem Sohn fand ich auch irgendwie untererklärt. Letztendlich ist er ja nur da, um alle störenden Leute umzubringen und bisschen creepy durch die Gegend zu schauen. Hier hätte ich mir einen spannenderen Arc gewünscht. Jonas selbst trifft ja auch gar nicht auf ihn, was ich auch schade finde.

Letztendlich finde ich persönlich die Richtung der dritten Staffel halt etwas schade. Dark hätte eine reine Zeitreiseserie bleiben sollen, das hätte mir dann glaube ich besser gefallen. Wenn man die grundsätzliche Prämisse der dritten Staffel jedoch anerkennt bzw einen sowas nicht stört, dann ist es sicherlich ein toller Abschluss.
 

mysc

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Was ich nicht verstehe:

Warum Claudia plötzlich weiß was zu tun ist, um den Knoten zu lösen, wird damit begründet, dass während der Katastrophe die Zeit für eine Nanosekunde stillsteht. In dieser Nanonsekunde unterliegt man keinem vorgegebenm Pfad und kann eigene Entscheidunge treffen. Die Erklärung finde ich an sich nachvollziehbar, aber: Die Apokalypse ist schon unendlich mal passiert (weil Zeitschleife), d.h. Claudia hätte auch schon unendlich oft zu dem Wissen gelangen können/müssen. Wieso grade jetzt?
 

tialo

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Je mehr man darüber nachdenkt, desto weniger Sinn macht die ganze Sache sowieso:

Claudias Motivation um den Loop zu beenden liegt darin, damit Regina in der Ursprungswelt leben kann. Aber das tut sie da doch eh? Sprich es ist komplett egal dass die beiden Parallelwelten da als ineinander loopen, in der Ursprungswelt ist doch eh alles gut. Also theoretisch könnte man doch alles so lassen wie es ist und müsste gar nichts verändern :D
 

RamsayBolton

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Je mehr man darüber nachdenkt, desto weniger Sinn macht die ganze Sache sowieso:

Claudias Motivation um den Loop zu beenden liegt darin, damit Regina in der Ursprungswelt leben kann. Aber das tut sie da doch eh? Sprich es ist komplett egal dass die beiden Parallelwelten da als ineinander loopen, in der Ursprungswelt ist doch eh alles gut. Also theoretisch könnte man doch alles so lassen wie es ist und müsste gar nichts verändern :D
Das ist nicht gesagt.

Die Ursprungswelt hörte deswegen auf zu existieren.
 
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Ultimatix

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Wie weit war eigentlich Tannhaus seine

Zeitmaschine entwickelt als Marek im Regen ins Auto gestiegen ist? Wer sagt denn das, nur weil Martha und Jonas den Unfall verhindern, das Tannhaus seine Zeitmaschine nicht trotzdem weiterbaut und benutzt? Ich glaube kaum das er danach seine Arbeit auf Eis legt und sich ein neues Hobby sucht.
 

tialo

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Das ist nicht gesagt.

Die Ursprungswelt hörte deswegen auf zu existieren.
ah okay, ja wenn das so ist, dann hast du Recht. Ich bin immer davon ausgegangen, dass ab dem Zeitpunkt von Tannhaus' Experiment drei Welten gleichzeitig exisitieren: Die Ursprungswelt existiert linear weiter und die anderen beiden Welten werden durch das Experiment erschaffen. Dort hätte das ganze von Claudia dann nämlich irgendwie keinen Sinn mehr gemacht.
 

Taro

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So bin jetzt auch durch und fand es gut, die ersten 4 Folgen haben sich noch etwas gezogen, aber die letzten 4 haben es für mich rausgerissen.

Ich werde das alles erstmal ein bisschen sacken lassen, bevor ich mehr dazu schreibe, aber insgesamt bin ich auf jeden Fall zufrieden.


- Den Twist mit der Ursprungswelt fand ich persönlich nicht schlimm. Ich hatte mich die ganze Staffel über schon gefragt, was diese Spiegelwelt eigentlich sein soll und ob die Autoren das wenigstens noch erklären, wie die entstanden ist. Hatte hier schon die Befürchtung, dass das man einfach so als gegeben hinnimmt, was sehr schwach gewesen wäre. Deswegen war ich fast schon 'dankbar', dass man am Ende dann doch noch ne Erklärung parat hatte. Einziges Manko: Man hätte hier ein besseres Build-Up gebraucht. So kommt das Ganze schon sehr ex-machina-mäßig rüber, das hätte man imo besser aufbauen müssen.
Die Serie deutet übrigens schon in der ersten Rückblende mit Tannhaus im Bunker die Ursprungswelt an, achte mal darauf in welche Richtung die Bunkertür aufgeht, da war mir schon klar, dass es mindestens eine "dritte" Welt geben muss.
 

tialo

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So bin jetzt auch durch und fand es gut, die ersten 4 Folgen haben sich noch etwas gezogen, aber die letzten 4 haben es für mich rausgerissen.

Ich werde das alles erstmal ein bisschen sacken lassen, bevor ich mehr dazu schreibe, aber insgesamt bin ich auf jeden Fall zufrieden.
@spoiler ja das stimmt, ab einem gewissen Zeitpunkt hatte ich mir sowas auch schon gedacht. Wäre halt noch schöner gewesen wenn man bereits in Staffel 2 oder gar 1 leichte Brotkrümel in die Richtung gestreut hätte. So wirkte das auf mich schon etwas so, als ob man das jetzt für diese Staffel sich erst ausgedacht hätte.
 

mysc

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Da ich mir nochmal einige Auszüge von Staffel 1 angesehen hab, bin ich nur umso glücklicher mit dem Ende.

Die Existenz und Notwendigkeit einer dritten Dimension wurde hier bereits von Tannhaus erläutert. Nettes Detail auch, dass gesagt wird, dass die Verantwortung für die Stadt nun in Claudias Händen liegt (als die den Job als Chefin übernimmt). Nur über das was ich im Post vorher angesprochen hab, stolper ich nachwievor.
 
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