Kino.to unter KinoX.to wieder online!

Oh ich scheine irgendetwas ins rollen gebracht zu haben was ich eigentlich nicht wollte.

Also ich möchte nur sagen das ich niemanden in Schutz nehme weder die Film und Kino Leute oder die die es im Internet veröffentlichen. Meine Aussage ging nur darum das wenn es der Filmindustry so schlecht geht warum macht sich dieses nicht bemerkbar ich meine berühmte Schauspieler verdienen immer noch Millionen aber das ist mir egal sollen die doch verdienen. Und es kommen immer noch Filme raus die meherer 100 Millionen€ kosten.

Ich könnte mir das jetzt so vorstellen das die Leute aus Hollywood die Ihre Blockbuster machen trotzdem ihren Gehaltsscheck in voller Höhe bekommen weil das Raubkopieren bis dorthin zur Produktion noch nicht durchgesickert ist. Nur die Kinobetreiber haben es schwer weil der Verlust der durch Raubkopien entsteht im Endeffekt nur auf deren Tasche lastet.

So würde ich mir das jetzt mal Vorstellen aber ob es so ist kann ich net bestätigen da ich zuwenig über Kinos, Filme und Geschäftemachererei. Ahnung habe.
 
Klaut sie ja keiner, man schaut sie nur in minderwertiger Qualität kostenlos an, weil die bessere Qualität im Kino die höheren Kosten nicht rechtfertigt (Aus welchen Gründen auch immer). Wer den Film in guter Qualität sehen will muss a) Warten bis zum DVD/BR Release und dann erst noch Unmengen an Daten saugen oder dann Geld ausgeben. oder b) ins Kino gehen.
Wem es die höheren Kosten nicht Wert ist, der wäre nie ins Kino gegangen für den Film. Eigentlich funktioniert es doch, wie es derzeit ist. Wer die Filme im Kino schauen will, schaut sie auch weiterhin. Wer sich mit der minderwertigen Qualität abgibt tut es nicht - und hätte es auch nicht getan wenn das Internet noch nicht mal existieren würde.
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Es ging mir nie um den Reichtum einer Person, sondern darum welchen Wert eine Person einem Kinobesuch eines bestimmten Filmes zuordnet. Wenn der Preis höher ist als es ihm Wert ist, geht er nicht hin. Scheissegal ob da nun 100'000 Streamingseiten online sind oder 0.
Zins: Mir geht es nicht um recht und unrecht (auch wenn es natürlich legal ist Filme online zu schauen, von daher ist Recht und Unrecht auch noch zu Gunsten der Nutzer ausgelegt), sondern darum, dass die Kinobetreiber/Filmindustrie alles total übertrieben darstellen.
Sie haben verkackt und suchen nun Sündenböcke... Aber ja, Youtube ist ja auch so schädlich für die Musikindustrie, weil alle die Musik online hören können und deshalb lieber immer Musik am PC hören statt sich die CD zu kaufen... Daran glaubt ihr sicher auch xD

Der erste Teil erscheint mir irgendwie bedenklich.
Wenn man also B-Ware vom einem Artikel erwerben kann oder denn mangelfreien Artikel, klaut man lieber den den B-Ware Artikel.
Die Folge wäre wohl eine großer rechtsfreier Raum, was wohl kaum zu vertreten ist.

Das Argument, dass diejenigen die sich die minderwertige B-Ware auf diversen Portalen ansehen, sich den Film im Kino, wenn es das Angebot der Internetseiten nicht gäbe nicht angesehen hätten, lässt sich auch schwer begründen. Vllt einzig mit einem Rechtsgedanken aus § 818 III BGB (Luxusaufwendungen), wobei das in dem Bereich auch sehr fragwürdig ist.

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Der letzte Teil bezüglich Recht und Unrecht kann auch nicht so klar, wie von dir angegeben bestimmt werden.
Zum einen gibt es diejenigen, die das Streamen von Internetmedien als keinen das Urheberrecht verletztenden Tatbestand ansehen, da es insoweit einfach an einer (verkörperten) Kopie fehlt

Dann gibt es aber noch eine andere Gruppe, die auch das Zwischenspeicher währen des Streamens als Urheberrechtsverletzung auffassen, indem man darauf abstellt, dass die Zwischenspeicherung im RAM als verkörperte/verfestigte Kopie ausreicht.

Also einfach pauschal zu sagen, dass das Ansehen von illegalen Medien im Internet völlig straffrei bleibt ist momentan gewagt.
Wobei wohl zu sagen ist, dass die erstere Meinung die (zurzeit noch) verbreitetere ist.
 
Der erste Teil erscheint mir irgendwie bedenklich.
Wenn man also B-Ware vom einem Artikel erwerben kann oder denn mangelfreien Artikel, klaut man lieber den den B-Ware Artikel.
Die Folge wäre wohl eine großer rechtsfreier Raum, was wohl kaum zu vertreten ist.

Das Argument, dass diejenigen die sich die minderwertige B-Ware auf diversen Portalen ansehen, sich den Film im Kino, wenn es das Angebot der Internetseiten nicht gäbe nicht angesehen hätten, lässt sich auch schwer begründen. Vllt einzig mit einem Rechtsgedanken aus § 818 III BGB (Luxusaufwendungen), wobei das in dem Bereich auch sehr fragwürdig ist.

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Der letzte Teil bezüglich Recht und Unrecht kann auch nicht so klar, wie von dir angegeben bestimmt werden.
Zum einen gibt es diejenigen, die das Streamen von Internetmedien als keinen das Urheberrecht verletztenden Tatbestand ansehen, da es insoweit einfach an einer (verkörperten) Kopie fehlt

Dann gibt es aber noch eine andere Gruppe, die auch das Zwischenspeicher währen des Streamens als Urheberrechtsverletzung auffassen, indem man darauf abstellt, dass die Zwischenspeicherung im RAM als verkörperte/verfestigte Kopie ausreicht.

Also einfach pauschal zu sagen, dass das Ansehen von illegalen Medien im Internet völlig straffrei bleibt ist momentan gewagt.
Wobei wohl zu sagen ist, dass die erstere Meinung die (zurzeit noch) verbreitetere ist.
sehr gut geschrieben.klasse :)
 
Nja, ich seh das so. Wenn sich jemand über Onlineportale bspw. seine Lieblings-Serien aus dem US-TV schaut die bei uns erst in Jahren bis garnicht erscheinen, und wenn dann meistens noch mit ner beschissenen Synchro, dann find ich das ok.
Aktuelle Kinofilme sich dort ansehen gefällt mir jedoch garnicht, is plöd! Die Gründe haben hier einige User schon aufgezeigt. ;)

Kino.to war eh schon immer ne dumme Seite, total vollgeklatscht mit Werbung und Mist. Da gibts weitaus bessere Alternativen! :)
 
funktioniert die neue seite überhaupt, oder ist sie so dermaßen überlastet. Wenn cih sie nur mal aufrufen möchte, kommt gar nichts
 
Guck mal was so ein Album kostet 15€. Und das obwohl teils weniger als 15 Songs auf den Alben sind. 1,40 pro Song ist keiner bereit zu zahlen.
Viele Jugendliche haben dafür das Geld nicht , um sich im Monat 2-3 Alben zu kaufen. Ähnlich verhält es sich mit Kinokarten.
Gute Musik ist 15€ locker wert. Scheiben von Pink Floyd, Tool und Frédéric Chopin habe ich praktisch mein ganzes Leben gehört. Gibt auch heute noch ein paar Künstler, deren Werke diesen Betrag imho locker wert sind, beispielsweise LCD Soundsystem und Arcade Fire. Es bringt nur nix, weil von den 15€ nur durchschnittlich 70 Cent bei den Künstlern ankommt. Das ist auch keine Abzocke, EMI und Warner Music wären ohne fremde Hilfe schon lange am Boden, das ist einfach der normale Preis eine CD mit Marketing und allem herum zu veröffentlichen.

Wiesenlooser schrieb:
Die Musik- und Filmindustrie bekommt zudem jetzt die Rechnung dafür, dass sie sich dem Internet verweigern. Ist eben bequemer im Netz was zu holen als im Saturn. Dass die Leute durchaus bereit sind was zu zahlen sieht man ja an iTunes. AUch hier gilt das prinzip: Es gibt nur eines, was "kostenlos" schlägt. Das ist "einfach".
Das stimmt schon, Torrents sind aber auch nicht gerade kompliziert. iTunes hat es auch nicht geschafft den Umsatzrückgang aufzufangen. War auch nie sehr wahrscheinlich, selbst wenn alle CD-Käufer auf iTunes wechseln, im besten Fall kaufen sie dort alle Alben. In der Realität werden sie aber immer häufiger nur einzelne Songs kaufen. Außerdem wird man im Internet inzwischen mit kostenosen Tracks von Indies beworfen, auf Youtube gibt's tausende Videos von Künstlern. Zudem führt die allgemeine Dauerbeschallung der Bevölkerung auch dazu, dass der Durchschnittskonsument einzelne Beiträge nicht mehr wirklich zu schätzen weiß. Ich würde außerdem behaupten die meisten Menschen haben Probleme damit, gute und schlechte Musik zu unterscheiden. Die sekundenschnelle Vielfalt des Internets hat sicherlich ihre Spuren hinterlassen und deswegen überspringen Leute alles was nach 20 Sekunden nicht fetzt.

Ich kenne das selbst, man schickt jemandem einen Link zu einem Sonng auf Youtube oder Grooveshark, und diese Person springt als erstes gleich mal auf Minute 2 weil "der Anfang ned wichtig ist". Ich sehe den Abstieg der Majorlabels als unaufhaltsam und der allgemeinen Entwicklung inhärent. Mit allen dreckigen Mitteln zu kämpfen ist eigentlich die einzige Möglichkeit für die Labels so lange wie möglich über Wasser zu bleiben.

Wiesenlooser schrieb:
Es mag ja sein, dass Filmportale der Industrie schadet. Aber: Auch wie bei der Musik wird man nie alle Portale räumen können, die Leute werden immer Methoden finden, dinge kostenlos zu laden. Anstelle gegen Windrädern zu kämpfen, sollte man sich lieber neue Konzepte ausdenken, die diese Entwicklung beachtet oder gar nutzt (Werbung, oder Musikflatrates, etc. )
Musikflatrates gibt's schon - als Streamingdienst. Um die Künstler fair zu bezahlen muss man leider herausfinden können wie oft jemand ein Stück hört und das geht nur per Streaming. Für Streams alleine wollen die Leute aber wieder kein Geld berappen, die wollen die Musik verständlicherweise behalten und überal abspielen wo sie eine Anlage haben. Bei Musik ist der Download kein guter Indikator dafür, wie oft der Song genutzt wird. Bei Filmen funktioniert das besser, Filme sind aber auch wesentlich teurer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man wird eingreifen sollte das Angebot eine kritische Grenze überschreiten.

Selten so gelacht. Also wenn man einen kleines Angebot hat ist das okay. Mal konsequent werden ihr Jungs bei der GVU. Entweder ist es illegal oder legal.
 
Man wird eingreifen sollte das Angebot eine kritische Grenze überschreiten.

Selten so gelacht. Also wenn man einen kleines Angebot hat ist das okay. Mal konsequent werden ihr Jungs bei der GVU. Entweder ist es illegal oder legal.

Tun die Leute auf consolewars eigentlich so oder sind sie tatsächlich so dumm? Auch die Ressourcen einer staatlichen Behörde sind begrenzt und können sich nicht jedem kleinen Niemand widmen.
 
Tun die Leute auf consolewars eigentlich so oder sind sie tatsächlich so dumm? Auch die Ressourcen einer staatlichen Behörde sind begrenzt und können sich nicht jedem kleinen Niemand widmen.
Die GVU ist keine Behörde. Es ist eine Lobbyorganisation, die 1984 als eingetragener Verein von Branchenmitgliedern gegründet wurde.

Und was das für'n Saftladen ist, zeigt das FAQ:

Darf ich auch von meiner Software private Kopien erstellen?
Der § 53 UrhG gilt nur für audiovisuelle Werke - für Software gelten die §§ 69 a ff UrhG - daher dürfen von Software keine private Kopien erstellt werden. Von Software darf lediglich eine sog. Sicherungskopie erstellt werden, wenn diese nicht in den Nutzungsbedingungen der Software wirksam untersagt worden ist. Der Hersteller darf eine solche Sicherungskopie nicht untersagen, wenn sie "für die Sicherung der künftigen Benutzung erforderlich ist".
Man darf also nicht, aber schon, weil's anders heißt, aber dann doch nicht, wenn's die EULA verbietet - was die EULA aber gar nicht verbieten darf. Ein einfaches "Ja" hätte genügt, aber stattdessen windet und dreht man sich, um den Eindruck zu erwecken, man dürfe nicht. Witzbolde.
 
Der § 53 UrhG gilt nur für audiovisuelle Werke - für Software gelten die §§ 69 a ff UrhG - daher dürfen von Software keine private Kopien erstellt werden. Von Software darf lediglich eine sog. Sicherungskopie erstellt werden, wenn diese nicht in den Nutzungsbedingungen der Software wirksam untersagt worden ist. Der Hersteller darf eine solche Sicherungskopie nicht untersagen, wenn sie "für die Sicherung der künftigen Benutzung erforderlich ist".

Das ist echt genial. :rofl3:
 
28737-raubkopiererkampagne.jpg


oder

scheissfilme.jpg
 
Also ich möchte nur sagen das ich niemanden in Schutz nehme weder die Film und Kino Leute oder die die es im Internet veröffentlichen. Meine Aussage ging nur darum das wenn es der Filmindustry so schlecht geht warum macht sich dieses nicht bemerkbar ich meine berühmte Schauspieler verdienen immer noch Millionen aber das ist mir egal sollen die doch verdienen. Und es kommen immer noch Filme raus die meherer 100 Millionen€ kosten.
Eine Konsequenz ist, dass die Studios nur noch extrem sichere Produktionen finanzieren weshalb nur noch x-te Teile von irgendwelchen flachen "Bay"-Movies gedreht werden.
 
Der Film ist dabei total egal. Je mehr Geld in einem Film gesteckt wird, desto sicherer wird er auch ein Hit. "Made in Hollywood" von Arte kann ich da mal empfehlen. Da wird das näher beleuchtet.
 
Der letzte Teil bezüglich Recht und Unrecht kann auch nicht so klar, wie von dir angegeben bestimmt werden.
Zum einen gibt es diejenigen, die das Streamen von Internetmedien als keinen das Urheberrecht verletztenden Tatbestand ansehen, da es insoweit einfach an einer (verkörperten) Kopie fehlt

Dann gibt es aber noch eine andere Gruppe, die auch das Zwischenspeicher währen des Streamens als Urheberrechtsverletzung auffassen, indem man darauf abstellt, dass die Zwischenspeicherung im RAM als verkörperte/verfestigte Kopie ausreicht.

Also einfach pauschal zu sagen, dass das Ansehen von illegalen Medien im Internet völlig straffrei bleibt ist momentan gewagt.
Wobei wohl zu sagen ist, dass die erstere Meinung die (zurzeit noch) verbreitetere ist.


Hm, ich kenne natürlich die deutsche Rechtslage nicht. In der Schweiz ist es aber so, dass ich mir saugen kann, was ich will, solange ich es nur für private Zwecke brauche. Soll heissen, solange ich die Musik/Die Filme, die ich lade, nicht irgendwo gross präsentiere oder anbiete, ist es in der Schweiz legal.
In der Schweiz ist es klar geregelt - und es ist und bleibt legal ;)
Keine Ahnung wie es in Deutschland aussieht ;)
 
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