Kino.to unter KinoX.to wieder online!

Ich denke Swisslink geht es darum, dass das Thema absolut überbewertet wird und man mit Raubkopien und jüngst sogar mit dem Gebrauchtmarkt Sündenböcke für die eigenen Fehlleistungen sucht :nix:
 
Äpfel und Birnen?
Wenn du dir nen Film auf VHS aufgenommen hast, dann lief er vorher im Kino, dann wurde er auf VHS verkauft und anschließend wurde er noch an die TV Sender verkauft. Da hat Das Unternehmen also die FÜlle an VErkaufsmöglichkeiten voll ausnutzen können, zudem der private Mitschnitt erlaubt ist.



Du redest Dir das alles schön. Nach deiner Logik haben die Filmproduzent etc. keine Ausfälle, da es sich ja irgendwie ausgleicht. Glaubst du wirklich daran?

Ich würde mal gerne wissen, wie du auf deine 99% kommst.

Hast du irgendwas gehört, dass die Kinobesuche oder DVD Verkäufe seit dem Ende von Kino.to gestiegen sind? Nicht?
Gut, werden also nicht viele entschieden haben einen Film im Kino zu sehen, nur weil sie ihn im Internet nicht sehen konnten.
Und nun komm mir nicht mit "es gibt Alternativen". Nur eine Minderheit sucht überhaupt nach Alternativen. Und die Tatsache, dass keine Zahlen aufgetaucht sind "Deutlich mehr Kinobesuche durch Ende von Kino.to!!!", sagt, dass sich rein gar nichts geändert hat und die ganze Sache überdramstisiert wurde wie kaum etwas davor.
Und ja, ich glaube daran, dass sich das ausgleicht, sonst hätte sich seit dem Ende von Kino.to mehr geändert. Die Leute sind schlichtweg nicht mehr bereit überteuerte Preise für Kinobesuche zu bezahlen, ganz egal ob sie es nun kostenlos haben können oder nicht.

Zins: Mir geht es nicht um recht und unrecht (auch wenn es natürlich legal ist Filme online zu schauen, von daher ist Recht und Unrecht auch noch zu Gunsten der Nutzer ausgelegt), sondern darum, dass die Kinobetreiber/Filmindustrie alles total übertrieben darstellen.
Sie haben verkackt und suchen nun Sündenböcke... Aber ja, Youtube ist ja auch so schädlich für die Musikindustrie, weil alle die Musik online hören können und deshalb lieber immer Musik am PC hören statt sich die CD zu kaufen... Daran glaubt ihr sicher auch xD
 
Zuletzt bearbeitet:
Egal welche Gründe die Person hat, sich den Film zu saugen, er hätte ihn sich zu 99% nicht im Kino angesehen, wenn er die Möglichkeit nicht gehabt hätte. (und die restlichen 1% werden durch Leute kompensiert, die dadurch, dass sie einen bestimmten Film im Internet schauen konnten, vielleicht für eine Fortsetzung bezahlen würde)
Was für eine schlechte Milchmädchen-Rechnung. :lol:

Hemdärmel-Statistiken sind mir am liebsten. :D

Hast du irgendwas gehört, dass die Kinobesuche oder DVD Verkäufe seit dem Ende von Kino.to gestiegen sind? Nicht?
Dass Leute ihre Einstellung nicht von heute auf morgen ändern sollte jedem Menschen mit Verstand einleuchten. Kino.to ist ja nur eine von vielen Seiten.
 
Was für eine schlechte Milchmädchen-Rechnung. :lol:

Nochmal: Haben sich die Kinobesuche oder DVD-Verkäufe erholt, als Kino.to zu Grunde ging? War das nicht der Fall, habe ich Recht, denn Dass ein Gewinn dadurch erzielt wird, dass mehr Leute den Film kennen kann nich abgestritten werden. Und wenn nicht mehr Leute Geld für einen Kino Besuch ausgeben, seit sie die Filme nicht mehr online sehen können, wird der Verlust niht gerade gross sein.

Edit zu deinem edit:

Gut, Umdenken findet nicht sofort statt...
Du willst mir nun also sagen, dass jemand, der einen Film unbedingt sehen will nun darauf verzichtet, nur weil er ihn nicht mehr online sehen kann gleichzeitig willst du mir sagen, dass die selbe Person ansonsten dafür bezahlt hätte, wenn er nicht die Möglichkeit hätte ihn online zu sehen? Da habe ich so meine Zweifel. Und ja, es git Alternativen, Otto Normalo kennt die aber nicht. Kino.to kannte halt jeder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tut mir Leis Swisslink, aber deine Logik macht für mich keinen Sinn. Du redest dir das alles schön, damit du ja in keine moralische Zwickmühle kommst, wenn Du dir auf Kino.to etwas reinpfeifst.
 
:lol:

Was hast du für Schlagzeilen erwartet? 250 Millionen mehr Kinobesucher in der letzten Woche?

Nein, aber es hätte IRGENDWELCHE Schlagzeilen gegeben, was wäre besser für die Kinobetreiber als solche Schlagzeilen?
Stattdessen ist aber Transformers 3 weniger erfolgreich als der 2. Teil :kruemel:

Tut mir Leis Swisslink, aber deine Logik macht für mich keinen Sinn. Du redest dir das alles schön, damit du ja in keine moralische Zwickmühle kommst, wenn Du dir auf Kino.to etwas reinpfeifst.

Wieso moralische Zwickmühle? In der Schweiz ist es vollkommen legal, dementsprechend muss ich absolut keine Bedenken haben. Und wenn Kino.to hilft, dass alle etwas vernünftiger werden ist das nur positiv, in erster Linie für die zahlenden Kunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wers braucht - Ersatz fürs Kino ist es jedenfalls nichts, in so ner mickrigen Auflösung und Qualität schaue ich mir keine Blockbuster an - dann lieber direkt ins Kino oder auf die DVD/BR warten.
 
Wers braucht - Ersatz fürs Kino ist es jedenfalls nichts, in so ner mickrigen Auflösung und Qualität schaue ich mir keine Blockbuster an - dann lieber direkt ins Kino oder auf die DVD/BR warten.

Dito. Je hochwertiger das Equipment, je aufwendiger das Heimkino, desto mehr schwindet mein Interesse an sowas. Für sowas ist mein Qualitätsbewusstsein dann doch zu hoch.
 
Wenn die Filmindustrie so ein fucking Problem mit solchen Seiten hat, wo ist das verdammte Problem ein ähnliches Angebot hier in DE zu errichten? Ich meine, die sollen mal in die Staaten schauen was Netflix da bietet, keiner meiner Kumpels aus den USA nutzt andere "illegale" Streamingangebote, da es für kleines Geld keine Wartezeiten, tolle Qualität sowie Support gibt.

Allein schon wie die 4 Major Labels von Kino.to Milliarden € Schadensersatz haben wollen :rofl4: Wovon? Die haben ja kein ähnliches Angebot hier, wo man hätte drauf ausweichen können :lol:

Die Filmindustrie bleibt leider weiterhin faul, als wenn ich 6 (!!) € für nen alten SD-Film für 24h zahlen würde :lol2: Hab gestern für 5€ nen 12 Monate alte BD gekauft, neu und für immer.
 
Wie soll es denn Schlagzeilen geben, dann verwendet man eben nicht Kino.to sondern eine andere Streamingseite oder eine der zigtausend Torrentseiten im Netz. Man findet das Zeug doch sogar über Google. Das Problem an solchen Rechnungen ist, dass man hier einfach zwangsweise mit Externalitäten rechnen muss. Wenn ich weiß, dass andere Menschen ihren kompletten iPod mit MP3s vollsaugen, dann mindert das automatisch meine Bereitschaft CDs zu kaufen. Soziologen haben schon lange herausgefunden, dass sich schlechte Angewohnheiten wie in einem Netzwerk weltweit ausbreiten können. Diese Leute erzeugen also auch indirekt Schaden wenn sie die CD ohnehin nicht gekauft hätten. Bei Kinokarten wird's nicht anders sein. Es mag Leute geben, die auf Kino.to sind weil sie mal ab und zu Langeweile haben, nebenbei aber noch immer in's Kino gehen. Es wird aber genauso vorkommen, dass Leute ihren Kinokonsum verringern oder ganz einstellen weil es eh alles im Netz gibt. Solche Seiten verringern die Werteinschätzung eines Kinobesuches bei einem Großteil der Bevölkerung.

Zum Thema Kinokarten sind zu teuer: Mit den Karten machen die Kinos deutliche Verluste. So ein Kino mit all seinen Angestellten bezahlt sich nicht von alleine. Zudem wird 60% des Ticketpreises an das Filmstudio bezahlt. Ohne die absurd überteuerten Snacks und Getränke kann man in dem Bereich nicht überleben. Kinos haben vorallem Fixkosten. Je mehr Leute in's Kino gehen, desto billiger wird's, und weil in den letzten Jahren immer weniger Leute in's Kino gehen, werden die Preise deswegen auch überinflationär teuer. 2010 wurden in den Vereinigten Staaten 4,3 Kinotickets pro Einwohner verkauft. 2002 wurden noch 5,5 Tickets pro Einwohner verkauft und damit der Höhepunkt erreicht. Seit 2002 befindet sich die Industrie im Freifall und inzwischen ist sie sogar kleiner als in den 1980ern als jeder Amerikaner 4,5 Tickets erstand. 2011 scheint ein besonders hartes Jahr zu werden und 2010 somit nochmal deutlich zu unterbieten.

Daran ist jetzt sicher nicht Kino.to schuld. Ich würde es einem Mix aus genereller Raubkopierkultur, verfehlter Marketingstrategie (immer nur saudumme Actionstreifen zu pushen rächt sich irgendwann wenn die Leute keinen Bock mehr drauf haben und nicht wissen, dass es auch bessere Filme im Kino gibt, weil sie sich daran gewöhnt haben ihre Filme über's Marketing auszuwählen), dem "neuen" Heimkino durch Blu-Ray und große, billige LCDs und dem Aufstieg alternativer Medien, vorallem Videospiele.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Filmindustrie so ein fucking Problem mit solchen Seiten hat, wo ist das verdammte Problem ein ähnliches Angebot hier in DE zu errichten? Ich meine, die sollen mal in die Staaten schauen was Netflix da bietet, keiner meiner Kumpels aus den USA nutzt andere "illegale" Streamingangebote, da es für kleines Geld keine Wartezeiten, tolle Qualität sowie Support gibt.
Damit haste absolut Recht. Vor allem die deutsche Medienlandschaft (inkl Gema & Co) verpennt das Internetzeitalter komplett.
 
Wie soll es denn Schlagzeilen geben, dann verwendet man eben nicht Kino.to sondern eine andere Streamingseite oder eine der zigtausend Torrentseiten im Netz. Man findet das Zeug doch sogar über Google. Das Problem an solchen Rechnungen ist, dass man hier einfach zwangsweise mit Externalitäten rechnen muss. Wenn ich weiß, dass andere Menschen ihren kompletten iPod mit MP3s vollsaugen, dann mindert das automatisch meine Bereitschaft CDs zu kaufen. Soziologen haben schon lange herausgefunden, dass sich schlechte Angewohnheiten wie in einem Netzwerk weltweit ausbreiten können. Diese Leute erzeugen also auch indirekt Schaden wenn sie die CD ohnehin nicht gekauft hätten. Bei Kinokarten wird's nicht anders sein. Es mag Leute geben, die auf Kino.to sind weil sie mal ab und zu Langeweile haben, nebenbei aber noch immer in's Kino gehen. Es wird aber genauso vorkommen, dass Leute ihren Kinokonsum verringern oder ganz einstellen weil es eh alles im Netz gibt. Solche Seiten verringern die Werteinschätzung eines Kinobesuches bei einem Großteil der Bevölkerung.

Zum Thema Kinokarten sind zu teuer: Mit den Karten machen die Kinos deutliche Verluste. So ein Kino mit all seinen Angestellten bezahlt sich nicht von alleine. Zudem wird 60% des Ticketpreises an das Filmstudio bezahlt. Ohne die absurd überteuerten Snacks und Getränke kann man in dem Bereich nicht überleben. Kinos haben vorallem Fixkosten. Je mehr Leute in's Kino gehen, desto billiger wird's, und weil in den letzten Jahren immer weniger Leute in's Kino gehen, werden die Preise deswegen auch überinflationär teuer. 2010 wurden in den Vereinigten Staaten 4,3 Kinotickets pro Einwohner verkauft. 2002 wurden noch 5,5 Tickets pro Einwohner verkauft und damit der Höhepunkt erreicht. Seit 2002 befindet sich die Industrie im Freifall und inzwischen ist sie sogar kleiner als in den 1980ern als jeder Amerikaner 4,5 Tickets erstand. 2011 scheint ein besonders hartes Jahr zu werden und 2010 somit nochmal deutlich zu unterbieten.

Daran ist jetzt sicher nicht Kino.to schuld. Ich würde es einem Mix aus genereller Raubkopierkultur, verfehlter Marketingstrategie (immer nur saudumme Actionstreifen zu pushen rächt sich irgendwann wenn die Leute keinen Bock mehr drauf haben und nicht wissen, dass es auch bessere Filme im Kino gibt, weil sie sich daran gewöhnt haben ihre Filme über's Marketing auszuwählen), dem "neuen" Heimkino durch Blu-Ray und große, billige LCDs und dem Aufstieg alternativer Medien, vorallem Videospiele.

Der beste und ausgewogenste Beitrag so far! :)
 
Wie soll es denn Schlagzeilen geben, dann verwendet man eben nicht Kino.to sondern eine andere Streamingseite oder eine der zigtausend Torrentseiten im Netz. Man findet das Zeug doch sogar über Google. Das Problem an solchen Rechnungen ist, dass man hier einfach zwangsweise mit Externalitäten rechnen muss. Wenn ich weiß, dass andere Menschen ihren kompletten iPod mit MP3s vollsaugen, dann mindert das automatisch meine Bereitschaft CDs zu kaufen. Soziologen haben schon lange herausgefunden, dass sich schlechte Angewohnheiten wie in einem Netzwerk weltweit ausbreiten können. Diese Leute erzeugen also auch indirekt Schaden wenn sie die CD ohnehin nicht gekauft hätten. Bei Kinokarten wird's nicht anders sein. Es mag Leute geben, die auf Kino.to sind weil sie mal ab und zu Langeweile haben, nebenbei aber noch immer in's Kino gehen. Es wird aber genauso vorkommen, dass Leute ihren Kinokonsum verringern oder ganz einstellen weil es eh alles im Netz gibt. Solche Seiten verringern die Werteinschätzung eines Kinobesuches bei einem Großteil der Bevölkerung.

Zum Thema Kinokarten sind zu teuer: Mit den Karten machen die Kinos deutliche Verluste. So ein Kino mit all seinen Angestellten bezahlt sich nicht von alleine. Zudem wird 60% des Ticketpreises an das Filmstudio bezahlt. Ohne die absurd überteuerten Snacks und Getränke kann man in dem Bereich nicht überleben. Kinos haben vorallem Fixkosten. Je mehr Leute in's Kino gehen, desto billiger wird's, und weil in den letzten Jahren immer weniger Leute in's Kino gehen, werden die Preise deswegen auch überinflationär teuer. 2010 wurden in den Vereinigten Staaten 4,3 Kinotickets pro Einwohner verkauft. 2002 wurden noch 5,5 Tickets pro Einwohner verkauft und damit der Höhepunkt erreicht. Seit 2002 befindet sich die Industrie im Freifall und inzwischen ist sie sogar kleiner als in den 1980ern als jeder Amerikaner 4,5 Tickets erstand. 2011 scheint ein besonders hartes Jahr zu werden und 2010 somit nochmal deutlich zu unterbieten.

Daran ist jetzt sicher nicht Kino.to schuld. Ich würde es einem Mix aus genereller Raubkopierkultur, verfehlter Marketingstrategie (immer nur saudumme Actionstreifen zu pushen rächt sich irgendwann wenn die Leute keinen Bock mehr drauf haben und nicht wissen, dass es auch bessere Filme im Kino gibt, weil sie sich daran gewöhnt haben ihre Filme über's Marketing auszuwählen), dem "neuen" Heimkino durch Blu-Ray und große, billige LCDs und dem Aufstieg alternativer Medien, vorallem Videospiele.

Trotzalldem kriegen Schauspieler Millionen in den .... geschoben.
 
Von mir aus dürfen die ruhig Millionen verdienen...
Allerdings würden 5 Mio. statt 25 Mio. doch auch reichen.
Deren Job ist im Leben nicht so anstrengend, wie der eines Bauarbeites der 40Stunden die Woche bei 30Grad im Schatte runterkloppt.
 
Von mir aus dürfen die ruhig Millionen verdienen...
Allerdings würden 5 Mio. statt 25 Mio. doch auch reichen.
Deren Job ist im Leben nicht so anstrengend, wie der eines Bauarbeites der 40Stunden die Woche bei 30Grad im Schatte runterkloppt.
meine güte leute.wollt ihr jetzt mindestlöhne für schauspieler :lol:
 
meine güte leute.wollt ihr jetzt mindestlöhne für schauspieler :lol:
Du meinst Maximallöhne :ol:
Gerade bei den Schauspielern ist die Lohnaufteilung ja total beschissen.

Gibt welche die kriegen 20.000 pro Film und welche die kriegen 10Mio.
Man sieht aber qualitativ keinen so großen Unterschied, der den 500fachen Lohn rechtfertigen würde :ol:
 
Zurück
Top Bottom