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Äpfel und Birnen?
Wenn du dir nen Film auf VHS aufgenommen hast, dann lief er vorher im Kino, dann wurde er auf VHS verkauft und anschließend wurde er noch an die TV Sender verkauft. Da hat Das Unternehmen also die FÜlle an VErkaufsmöglichkeiten voll ausnutzen können, zudem der private Mitschnitt erlaubt ist.
Du redest Dir das alles schön. Nach deiner Logik haben die Filmproduzent etc. keine Ausfälle, da es sich ja irgendwie ausgleicht. Glaubst du wirklich daran?
Ich würde mal gerne wissen, wie du auf deine 99% kommst.

Was für eine schlechte Milchmädchen-Rechnung.Egal welche Gründe die Person hat, sich den Film zu saugen, er hätte ihn sich zu 99% nicht im Kino angesehen, wenn er die Möglichkeit nicht gehabt hätte. (und die restlichen 1% werden durch Leute kompensiert, die dadurch, dass sie einen bestimmten Film im Internet schauen konnten, vielleicht für eine Fortsetzung bezahlen würde)


Dass Leute ihre Einstellung nicht von heute auf morgen ändern sollte jedem Menschen mit Verstand einleuchten. Kino.to ist ja nur eine von vielen Seiten.Hast du irgendwas gehört, dass die Kinobesuche oder DVD Verkäufe seit dem Ende von Kino.to gestiegen sind? Nicht?
Was für eine schlechte Milchmädchen-Rechnung.![]()
Nochmal: Haben sich die Kinobesuche oder DVD-Verkäufe erholt, als Kino.to zu Grunde ging? War das nicht der Fall, habe ich Recht

Was hast du für Schlagzeilen erwartet? 250 Millionen mehr Kinobesucher in der letzten Woche?

Tut mir Leis Swisslink, aber deine Logik macht für mich keinen Sinn. Du redest dir das alles schön, damit du ja in keine moralische Zwickmühle kommst, wenn Du dir auf Kino.to etwas reinpfeifst.
Wers braucht - Ersatz fürs Kino ist es jedenfalls nichts, in so ner mickrigen Auflösung und Qualität schaue ich mir keine Blockbuster an - dann lieber direkt ins Kino oder auf die DVD/BR warten.
Hab gestern für 5€ nen 12 Monate alte BD gekauft, neu und für immer.Damit haste absolut Recht. Vor allem die deutsche Medienlandschaft (inkl Gema & Co) verpennt das Internetzeitalter komplett.Wenn die Filmindustrie so ein fucking Problem mit solchen Seiten hat, wo ist das verdammte Problem ein ähnliches Angebot hier in DE zu errichten? Ich meine, die sollen mal in die Staaten schauen was Netflix da bietet, keiner meiner Kumpels aus den USA nutzt andere "illegale" Streamingangebote, da es für kleines Geld keine Wartezeiten, tolle Qualität sowie Support gibt.
Dann stell deinen Indiefilm halt mit einem attraktiven Preismodell ins Internet statt noch Kino-Lizenzkosten und so einen Scheiß zu bezahlen.Jetzt stell dir mal vor du bist jemand, der nen Indiefilm macht.
Die armen Kutschenfahrer ...gefährlich für die Industrie
Wie soll es denn Schlagzeilen geben, dann verwendet man eben nicht Kino.to sondern eine andere Streamingseite oder eine der zigtausend Torrentseiten im Netz. Man findet das Zeug doch sogar über Google. Das Problem an solchen Rechnungen ist, dass man hier einfach zwangsweise mit Externalitäten rechnen muss. Wenn ich weiß, dass andere Menschen ihren kompletten iPod mit MP3s vollsaugen, dann mindert das automatisch meine Bereitschaft CDs zu kaufen. Soziologen haben schon lange herausgefunden, dass sich schlechte Angewohnheiten wie in einem Netzwerk weltweit ausbreiten können. Diese Leute erzeugen also auch indirekt Schaden wenn sie die CD ohnehin nicht gekauft hätten. Bei Kinokarten wird's nicht anders sein. Es mag Leute geben, die auf Kino.to sind weil sie mal ab und zu Langeweile haben, nebenbei aber noch immer in's Kino gehen. Es wird aber genauso vorkommen, dass Leute ihren Kinokonsum verringern oder ganz einstellen weil es eh alles im Netz gibt. Solche Seiten verringern die Werteinschätzung eines Kinobesuches bei einem Großteil der Bevölkerung.
Zum Thema Kinokarten sind zu teuer: Mit den Karten machen die Kinos deutliche Verluste. So ein Kino mit all seinen Angestellten bezahlt sich nicht von alleine. Zudem wird 60% des Ticketpreises an das Filmstudio bezahlt. Ohne die absurd überteuerten Snacks und Getränke kann man in dem Bereich nicht überleben. Kinos haben vorallem Fixkosten. Je mehr Leute in's Kino gehen, desto billiger wird's, und weil in den letzten Jahren immer weniger Leute in's Kino gehen, werden die Preise deswegen auch überinflationär teuer. 2010 wurden in den Vereinigten Staaten 4,3 Kinotickets pro Einwohner verkauft. 2002 wurden noch 5,5 Tickets pro Einwohner verkauft und damit der Höhepunkt erreicht. Seit 2002 befindet sich die Industrie im Freifall und inzwischen ist sie sogar kleiner als in den 1980ern als jeder Amerikaner 4,5 Tickets erstand. 2011 scheint ein besonders hartes Jahr zu werden und 2010 somit nochmal deutlich zu unterbieten.
Daran ist jetzt sicher nicht Kino.to schuld. Ich würde es einem Mix aus genereller Raubkopierkultur, verfehlter Marketingstrategie (immer nur saudumme Actionstreifen zu pushen rächt sich irgendwann wenn die Leute keinen Bock mehr drauf haben und nicht wissen, dass es auch bessere Filme im Kino gibt, weil sie sich daran gewöhnt haben ihre Filme über's Marketing auszuwählen), dem "neuen" Heimkino durch Blu-Ray und große, billige LCDs und dem Aufstieg alternativer Medien, vorallem Videospiele.

Wie soll es denn Schlagzeilen geben, dann verwendet man eben nicht Kino.to sondern eine andere Streamingseite oder eine der zigtausend Torrentseiten im Netz. Man findet das Zeug doch sogar über Google. Das Problem an solchen Rechnungen ist, dass man hier einfach zwangsweise mit Externalitäten rechnen muss. Wenn ich weiß, dass andere Menschen ihren kompletten iPod mit MP3s vollsaugen, dann mindert das automatisch meine Bereitschaft CDs zu kaufen. Soziologen haben schon lange herausgefunden, dass sich schlechte Angewohnheiten wie in einem Netzwerk weltweit ausbreiten können. Diese Leute erzeugen also auch indirekt Schaden wenn sie die CD ohnehin nicht gekauft hätten. Bei Kinokarten wird's nicht anders sein. Es mag Leute geben, die auf Kino.to sind weil sie mal ab und zu Langeweile haben, nebenbei aber noch immer in's Kino gehen. Es wird aber genauso vorkommen, dass Leute ihren Kinokonsum verringern oder ganz einstellen weil es eh alles im Netz gibt. Solche Seiten verringern die Werteinschätzung eines Kinobesuches bei einem Großteil der Bevölkerung.
Zum Thema Kinokarten sind zu teuer: Mit den Karten machen die Kinos deutliche Verluste. So ein Kino mit all seinen Angestellten bezahlt sich nicht von alleine. Zudem wird 60% des Ticketpreises an das Filmstudio bezahlt. Ohne die absurd überteuerten Snacks und Getränke kann man in dem Bereich nicht überleben. Kinos haben vorallem Fixkosten. Je mehr Leute in's Kino gehen, desto billiger wird's, und weil in den letzten Jahren immer weniger Leute in's Kino gehen, werden die Preise deswegen auch überinflationär teuer. 2010 wurden in den Vereinigten Staaten 4,3 Kinotickets pro Einwohner verkauft. 2002 wurden noch 5,5 Tickets pro Einwohner verkauft und damit der Höhepunkt erreicht. Seit 2002 befindet sich die Industrie im Freifall und inzwischen ist sie sogar kleiner als in den 1980ern als jeder Amerikaner 4,5 Tickets erstand. 2011 scheint ein besonders hartes Jahr zu werden und 2010 somit nochmal deutlich zu unterbieten.
Daran ist jetzt sicher nicht Kino.to schuld. Ich würde es einem Mix aus genereller Raubkopierkultur, verfehlter Marketingstrategie (immer nur saudumme Actionstreifen zu pushen rächt sich irgendwann wenn die Leute keinen Bock mehr drauf haben und nicht wissen, dass es auch bessere Filme im Kino gibt, weil sie sich daran gewöhnt haben ihre Filme über's Marketing auszuwählen), dem "neuen" Heimkino durch Blu-Ray und große, billige LCDs und dem Aufstieg alternativer Medien, vorallem Videospiele.
na und?werd halt guter schauspielerTrotzalldem kriegen Schauspieler Millionen in den .... geschoben.

meine güte leute.wollt ihr jetzt mindestlöhne für schauspielerVon mir aus dürfen die ruhig Millionen verdienen...
Allerdings würden 5 Mio. statt 25 Mio. doch auch reichen.
Deren Job ist im Leben nicht so anstrengend, wie der eines Bauarbeites der 40Stunden die Woche bei 30Grad im Schatte runterkloppt.

Du meinst Maximallöhnemeine güte leute.wollt ihr jetzt mindestlöhne für schauspieler![]()

