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Du meinst Maximallöhne :ol:
Gerade bei den Schauspielern ist die Lohnaufteilung ja total beschissen.

Gibt welche die kriegen 20.000 pro Film und welche die kriegen 10Mio.
Man sieht aber qualitativ keinen so großen Unterschied, der den 500fachen Lohn rechtfertigen würde :ol:
meinst du :lol:
an irgendwas wirds schon liegen
 
Trotzalldem kriegen Schauspieler Millionen in den .... geschoben.


es gibt schauspieler, die dem studio schon automatisch durch ihre anwesenheit in einem Film erhebliche Mehreinnahmen sichern.
Logisch, dass die dann auch dementsprechend bezahlt werden.



Von mir aus dürfen die ruhig Millionen verdienen...
Allerdings würden 5 Mio. statt 25 Mio. doch auch reichen.
Deren Job ist im Leben nicht so anstrengend, wie der eines Bauarbeites der 40Stunden die Woche bei 30Grad im Schatte runterkloppt.


man muss endlich mal davon wegkommen, löhne mit moralischen Maßstäben zu messen.
Preise bilden sich durch Angebot und Nachfrage, dass ist bei diesen Mio Gehältern nicht anders. Wenn sich das Studio für 30 Mio Will Smith sichern kann und damit 200 Mio Einnahmen allein durch ihn quasi sicher hat, dann ist die Bezahlung fair. Wenn sich mehrere Studios gleichzeitig um Angelina Jolie bemühen und den Preis dann auf 20 Mio hochtreiben, dann ist es am Ende auch fair.

Löhne haben halt nix mit irgendwelchen imaginären Leistungen zu tun, sondern es ist lediglich die in Zahlen ausgedrückte Wertschätzung des Marktes für eine Person und deren Fähigkeiten. Nicht mehr, nicht weniger.
 
meinst du :lol:
an irgendwas wirds schon liegen
Ja mein ich, kannst ruhig weiter lachen... :rolleyes:
Preise bilden sich durch Angebot und Nachfrage, dass ist bei diesen Mio Gehältern nicht anders. Wenn sich das Studio für 30 Mio Will Smith sichern kann und damit 200 Mio Einnahmen allein durch ihn quasi sicher hat, dann ist die Bezahlung fair. Wenn sich mehrere Studios gleichzeitig um Angelina Jolie bemühen und den Preis dann auf 20 Mio hochtreiben, dann ist es am Ende auch fair.

Löhne haben halt nix mit irgendwelchen imaginären Leistungen zu tun, sondern es sind lediglich die in Zahlen ausgedrückte Wertschätzung des Marktes für eine Person und deren Fähigkeiten. Nicht mehr, nicht weniger.
Stimmt! Nur hinterfrage ich, ob das überhaupt gerechtfertigt ist.
Nöö isses nicht...

Und irgendwie kommen wir da wieder zu weit vom Thema ab^^
 
Die armen Kutschenfahrer ...
Tja, damals waren die Leute auch schon nicht willens, sich neuen Gegebenheiten anzupassen. Dafür gab's dann halt billiges Pferdefleisch. Heutzutage jammert man eben lieber über viele, viele böse "Raubkopierer" (also eigentlich ja eher "Schwarzkopierer") und versucht, seine Kunden zu kriminalisieren, anstatt sich den Gegebenheiten anzupassen und den Wünschen nach legalen, einfachen und bezahlbaren Streamingportalen mal zu entsprechen. Aber ja, es könnte natürlich sein, dass man plötzlich etwas weniger Gewinn macht, das wäre natürlich schlimm.

Die Filmindustrie soll froh sein, dass es ihr nicht wie der Musikindustrie ergeht, da kann es schließlich passieren, dass sie überflüssig wird. Wäre für die Künstler vielleicht gar nicht so schlecht, zumindest wäre es dann vielleicht mal wieder sinnvoller, sich ne CD zu kaufen anstatt Merchandise oder auf Konzerte zu gehen, wovon Künstler ja heutzutage tatsächlich mehr haben. Warum also die Industrie eine Existenzberechtigung haben sollte, erschließt sich mir nicht.

Die Kutschenfahrer sind also durchaus ein gutes Beispiel, die waren zwar nie wirklich eine Industrie, sind aber ebenso irgendwann überflüssig geworden.
 
Okay, freuen wir uns auf den Zeitpunkt, an dem die Filmindustrie überflüssig wird. Ohne Filme lebt es sich auch sehr schön! Dann lesen wir halt wieder mehr Bücher;)
 
Von mir aus dürfen die ruhig Millionen verdienen...
Allerdings würden 5 Mio. statt 25 Mio. doch auch reichen.
Deren Job ist im Leben nicht so anstrengend, wie der eines Bauarbeites der 40Stunden die Woche bei 30Grad im Schatte runterkloppt.
Was ist den das bitte für ne Milchmädchenrechnung?
Der Bauarbeiter is Bauarbeiter für 40h, der Schauspieler is rund um die Uhr Schauspieler. In Anbetracht des erhöhten Medieninteresses, der nicht vorhandenen Privatssphäre, der Leichtigkeit bei jeder Lapalie sofort am Pranger zu stehen, würd ich nicht sagen das es der Schauspieler leichter hat. Der Schauspieler hat halt haufenweise Geld aber kann sich trotzdem nicht die Privatssphäre eines Bauarbeiters kaufen, gleicht sich imo in Endeffekt alles aus :-)
 
das Musikbeispiel ist doch ein ganz Gutes : Itunes ist doch super erfolgreich, dort kann man einfach & recht günstig Musik runterladen, und vor allem -> legal. Gäbe es hier auch sowas für Serien & Filme, dann würde ich gerne dafür zahlen.
 
Trotzalldem kriegen Schauspieler Millionen in den .... geschoben.
Ein paar wenige Schauspieler, ja. 90% von denen bekommt nichtmal genug um davon am Existenzminimum leben zu können, bzw. bekommen sie nicht genug Arbeit dafür. Was soll man machen wenn Leute wie Lemminge sind, die jedem Mist anschaun nur weil ein gewisser Schauspieler mitspielt? Chinesische Filme haben bei uns beispielsweise so gut wei keine Chance - außer Jackie Chan kommt drin vor. Die Gegenleistung einem chinesischen Filmstudio 1 Milliarde neuer westlicher Kunden zu bringen ist dann eben locker 20 Mio Dollar wert. Das hat nix damit zu tun, dass Jackie Chan so gut ist, es hat damit zu tun, dass Menschen nur begrenzt aufnahmefähig sind und sich vielleicht 50 - 100 Schauspieler merken können, egal wie viele Filme es gibt. In China wird's wohl den ein oder anderen Schauspieler geben, der ihn ersetzen könnte.

Die Filmindustrie hat ein Interesse daran Stars zu haben, mit denen man einen Film zum Blockbuster macht. Die Indieszene zeigt jedes Jahr, dass man mit sehr wenig Geld gute Filme drehen kann. Once hat's bis zu den Oscars geschafft und wurde mit 130,000€ gedreht. Der Film Cidade de Deus aus Brasilien hat nur einen einzigen professionellen Schauspieler im Cast und der Regisseur war damals selbst noch blutiger Anfänger, der zudem nie in einer Filmschule war. Hat den Film trotzdem nicht daran gehindert Oscar und Golden Globe Nominationen abzustauben. Die Symbiose aus Superstars und großen Filmproduzenten ist also durchaus gewollt. Ganz generell haben Gehälter in der Medienbranche keinerlei Basis in der Realität, oder glaubt jemand Glenn Beck wurde von FOX News angestellt weil er extrem eloquent und gutaussehend ist, und das alles mit einem fantastischen Gespür für ausgewogene Berichterstattung kombiniert?
 
Das klingt auf dem Papier alles supertoll, aber die meisten Menschen kennen nichts als die großen Hollywood Blockbuster, weil ihnen niemand davon erzählt. Was sie nicht kennen können sie auch nicht sehen.
 
@Coda: Ich kann deine Argumentation teils nachvollziehen:

ABER :

Guck mal was so ein Album kostet 15€. Und das obwohl teils weniger als 15 Songs auf den Alben sind. 1,40 pro Song ist keiner bereit zu zahlen.
Viele Jugendliche haben dafür das Geld nicht , um sich im Monat 2-3 Alben zu kaufen. Ähnlich verhält es sich mit Kinokarten.

Die Musik- und Filmindustrie bekommt zudem jetzt die Rechnung dafür, dass sie sich dem Internet verweigern. Ist eben bequemer im Netz was zu holen als im Saturn. Dass die Leute durchaus bereit sind was zu zahlen sieht man ja an iTunes. AUch hier gilt das prinzip: Es gibt nur eines, was "kostenlos" schlägt. Das ist "einfach".

Es mag ja sein, dass Filmportale der Industrie schadet. Aber: Auch wie bei der Musik wird man nie alle Portale räumen können, die Leute werden immer Methoden finden, dinge kostenlos zu laden. Anstelle gegen Windrädern zu kämpfen, sollte man sich lieber neue Konzepte ausdenken, die diese Entwicklung beachtet oder gar nutzt (Werbung, oder Musikflatrates, etc. )
 
bin nicht aus deutschland, maxdome hat eine IP Sperre.
Hat dazu eine miese Datenrate, ultra schlechten Support, deren "HD" ist sowas von verartefaktet und die Preise sind viel zu hoch (zwischen 4 und 6 € für 48h).

Es muss doch auch hier in DE möglich sein, für 1-1,50€ einen Film einmalig in HD im Netz zu schauen.
 
Guck mal was so ein Album kostet 15€. Und das obwohl teils weniger als 15 Songs auf den Alben sind. 1,40 pro Song ist keiner bereit zu zahlen.
Ich hab noch hier ein Album von Michael Jackson rumfliegen (HIStory) ist immer noch der Aufkleber drauf, auf dem steht: 45 DM xD
Naja ist auch nen Doppelalbum... Wobei man heutzutage auch Limited Editions für 15€ kriegt. ;)

CDs werden doch heute zu 99% nur noch an die Fans von Künstler XY verkauft und an die ganz wenigen, die sich im allgemeinen noch Alben kaufen. Ich würde nicht im Traum dran denken mir von z.B. Lady Gaga ein ganzes Album zu kaufen, obwohl mir nur ein Song gefällt. Und für Downloadmüll wie MP3 geb ich keinen Cent aus. Bei Games kann ich das noch nachvollziehen, wenn die dann auch nur 15€ kosten oder bei Filmen on Demand (nur nicht zu teuer), bei Musik hörts dann aber echt auf, dafür bietet das im Vergleich viel zu wenig.

Es mag ja sein, dass Filmportale der Industrie schadet. Aber: Auch wie bei der Musik wird man nie alle Portale räumen können, die Leute werden immer Methoden finden, dinge kostenlos zu laden. Anstelle gegen Windrädern zu kämpfen, sollte man sich lieber neue Konzepte ausdenken, die diese Entwicklung beachtet oder gar nutzt (Werbung, oder Musikflatrates, etc. )
Diese Konzepte gibt es ja schon. Die Telekom hat Entertain, Kabel Deutschland auch so nen Teil wo mir der Name nicht einfällt... Nur sehen die meisten Ottonormalheinzis nicht ein neben 18€ pro Monat nochmal 30 Schabangas für ein vernünftiges Pay-TV mit VoD zu berappen... :rolleyes:
 
Ich bin total für "Informationsfreiheit" und als Anime-Fan auch bei Medien oft selbst auf rechtlich dubiose Quellen angewiesen, aber Typen wie die Kino.to-Betreiber sind ganz zweifellos ernsthaft organisierte Verbrecher - eine kriminelle Vereinigung im Sinne des Gesetzes. Das sind keine Gutmenschen, und die geben einen Rattenarsch auf Informationsfreiheit. Es ist eine Sache, etwas "wegzufinden", was man gar nicht kaufen kann, aber eine vollkommen andere Geschichte, wenn Menschen organisiert Krempel anbieten, den der Betrachter durchaus auch gegen Bares sehen (oder hören) könnte, und dann noch fette Kohle mit der Werbung machen, die natürlich in deren eigenen Taschen landet.

Sind die Werke oft zu teuer? Keine Frage. Werden brave, zahlende Kunden von der Industrie gegängelt? Sicher. Nutzen Lobbies ihre Stellung aus und manipulieren unsere Gesetzgeber? Selbstverständlich. Aber die Produktion vieler Medien kostet nunmal Geld, und das muss auch irgendwie wieder reinkommen. Und was bei Kino.to reinkommt, und da reden wir über beachtliche Summen, erreicht weder die Künstler noch die Produzenten.
 
Was ich ja geil finde:

Nahezu jeder hier regt sich ueber kino.to auf und liest trotzdem fleissig illegal mangas im netz....die man normalerweise auch bezahlen muesste.
 
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