Deutscher Politikthread ( Früherer Bundestagswahlthread)

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller finley
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Ich wähle:

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  • Ich gehe nicht wählen!

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Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Streit über Sozialstaat
Armes Deutschland? Löhne hoch!


http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,683613,00.html

Sind Arbeitslose faul? Manche Ökonomen fordern, die Hartz-IV-Sätze müssten sinken, damit sich die Menschen einen Job suchen. Doch die staatliche Unterstützung ist keineswegs zu hoch: Die Gehälter sind einfach zu niedrig. Deutschland braucht jetzt einen gesetzlichen Mindestlohn.

Ein weiterer, erhellender Kommentar eines Ökonomen warum Lohnsteigerungen und nicht Hartzsenkungen das Land voranbringen :-)
 

Affären
Operation Hippokrates

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,683761,00.html

Wie ernst ist es dem Gesundheitsminister mit seiner jüngsten Attacke auf die Industrie? Seine FDP hat gerade den mächtigsten Pharmakritiker des Landes entsorgt. Erst wurde die Ablösung beschlossen - dann nach Gründen gesucht. Die Chronologie einer Intrige.

sprengstoff - und zeigt gut, wessen interessen hier eigentlich vertreten werden...


Während der neue FDP-Gesundheitsminister Philipp Rösler gerade versucht, sich als Verbraucherschützer zu gerieren, erweist sich Sawickis Ablösung auch als Chronik eines angekündigten Todes, denn bereits Anfang vergangenen Jahres braute sich in den USA Unmut über den Deutschen zusammen.

Die Vereinigung der forschenden Pharmaindustrie der USA beantragte damals in Washington, Deutschland auf eine Liste ("Priority Watch List") schurkenstaatenähnlicher Länder zu setzen, die das geistige Eigentum missachten. Warum?

Weil das IQWiG "innovative pharmazeutische Produkte behindert", so die Klage der US-Konzerne. Es wäre das erste Mal, dass Deutschland auf dieser Liste auftaucht. Doch letztendlich lehnte die Obama-Regierung den Antrag ab. In Deutschland dagegen ist die Lobby erfolgreicher.

:uglylol:
das ist dermassen krank, das hält man ja im kopf nicht aus....
 
Zuletzt bearbeitet:
Sexualität
In den Betten des Prekariats
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,683760,00.html

Einfach nur zum Lachen der Artikel :uglylol:

Warum nicht gleich einen Zwang draus machen, so hat man ja auch die scheiß Tauben aus den Innenstädten verdrängt :uglywink:

...und die Nummer, dass sich H4'ler keine Verhütungsmittel leisten können lass ich nicht gelten. Studenten schaffen ja immerhin auch zum größten Teil und davon haben einige weit weniger als ein Hartz4 Empfänger.

@Darkganon
Ja eine wirklich traurige Lachnummer, aber ich kann nicht so recht drüber lachen. In meiner Welt gehören die Röslers und Westerwelles zumindest mit Berufsverbot abgestraft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na Sterilisieren lassen! Und zwar auf Eigenkosten, der Leistungsträger zahlt ja schließlich schon die Hängematte, da muss er nicht auch noch dafür löhnen, dass man auf ihr poppt. :goodwork:


btw. Wow, dass denen die Rechnung: Sozialabbau/mehr Armut --> stärkere Verwahrlosung jetzt erst kommt, der Verdacht hat sich bei mir schon vor Äonen eingeschlichen.^^
 
das mit der keinen vermögensprüfung geht für mich sehr in die richtige richtung... eigentlich lönnte man dann gleich das ALG1 abschaffen, was das ganze noch vereinfachen und viel geld sparen würde - deshalb bin ich auch gegen die verlängerung, wir brauchen nur eine sozialleistung, die sollte aber durchdacht sein

1. schritt: keine vermögensprüfung (weil das einfach ungerecht ist, menschen ihr erspartes wegzunehmen)
2. schritt: keine beschäftigungsprüfung (weil es eben viele niedriglohnjobs gibt und geben wird)
3. schritt: das grundeinkommen wird offiziell :) (nun dafür gibt es ja viele gute gründe)

mindestlöhne halte ich nach wie vor für sinnlos... das ist nur kosmetik und kein lösung, was für brauchen sind eben mindesteinkommen - das linke ideal vom "von der eigenen arbeit leben können" gilt eben nicht in reichen ländern wie Deutschland, wenn man eine arbeit macht, für die 90% der weltbevölkerung in ihren ländern um einiges weniger bekommen... irgendwo muss man da einen realitätsbezug haben
 

Westerwelles Imageprobleme
Egotrip in die Sackgasse

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,683858,00.html

warum westerwelle nicht mehr aus der egofalle rauskommt...


Reform des Gesundheitssystems
Röslers Mission Impossible

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,683969,00.html

Philipp Rösler steht vor seiner schwersten Aufgabe: Gemeinsam mit sieben Kabinettskollegen soll der FDP-Nachwuchsminister die Gesundheitsreform samt Pauschale austüfteln. Was aber ist konkret zu erwarten? SPIEGEL ONLINE analysiert, wie das Gesundheitssystem bald aussehen könnte.





Parteigremium
Wirtschaftsrat soll SPD wiederbeleben

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,683996,00.html

Es ist ein großes Manko: Im Zuge der innerparteilichen Streitigkeiten ist der SPD das ökonomische Profil abhanden gekommen. Ein neuer, prominent besetzter Wirtschaftsrat soll jetzt Abhilfe schaffen - und die Partei auch jenseits von Hartz IV wieder aufbauen.

na ma schauen, was da rauskommt. ihre eigenen wähler tragen den neuen kurs sicher mehr mit, aber da muss noch viel mehr inhaltliches passieren, damit die ganze sache auch authentisch ist und nicht nur aus platten parolen und sprüchen passiert. die leute weden nicht vergessen haben, dass die spd erst dann für den mindestlohn war, als sie in der grossen koali waren :neutral:
 
Grundeinkommen für jeden? Auch für jeden Zuwanderer? Dann können wir zumachen ...

nein, man muss nur lernen von menschen zu profitieren... andere länder zeigen, dass es gut ist, wenn man mehr einwohner hat: mehr einwohner schaffen mehr kaufkraft, mehr unternehmertum, mehr wachstum und mehr steuern... eine rezessive, schrumpfende gesellschaft wie sie globalisierungskritiker, konservative und rechtsgerichtete fordern ist sicher nicht besser


Gesundheitsreform
naja mich werden die 29 euro auch negativ treffen... da sollte nur ein übergang sein, denn die idee an sich find eich weiterhin gut - ich bin aber dafür, eher bestimmte teuere behandlungen wie z.b. Dialyse und ähnliches mit steuergeldern generell kostenlos zu machen anstatt menschen zu bittstellern zu machen und mehr bürokratie zu schaffen
wenn man die lebensnotwendigen teueren behandlungen so aus dem wettbewerb entfernt, wird der wettbewerb zwischen den kassen erst richtig funktionieren
 
nein, man muss nur lernen von menschen zu profitieren... andere länder zeigen, dass es gut ist, wenn man mehr einwohner hat: mehr einwohner schaffen mehr kaufkraft, mehr unternehmertum, mehr wachstum und mehr steuern... eine rezessive, schrumpfende gesellschaft wie sie globalisierungskritiker, konservative und rechtsgerichtete fordern ist sicher nicht besser

Da muß man echt schon mal tief durchatmen ... Wir sind hier in einem relativ kleinen Land 81 Millionen Menschen, die ein bestimmtes Bruttosozial-Produkt erwirtschaften können. Ein weiteres Anlocken von Menschen, die nicht in den Produktionsprozess gehen, und hier dann das Grundeinkommen kassieren, würde zwangsläufig zum Zusammenbruch des Systems führen.

Anzeichen sind in der BRD jetzt schon erkennbar, als Stichpunkte seien da nur zu nennen Neuverschuldung, Anteil des Sozialen am Staatshaushalt.

Ist schon fast witzig, wie ein Erz-Linker hier zugunsten einer ungeregelten Zuwanderung dem ungezügelten Wachstum, das urkapitalistisch ist, zu Worte redet. Wenn Du Dein Manifest gut studiert hast, dann wirst Du sicher auch wissen, was zwangsläufig aus dem ungezügelten Wachstum resultiert: Das Bedürfnis nach Expansion, weil schlicht und ergreifend das Land zu knapp würde und neue Märkte erschlossen werden müssen = Krieg.

Mir fehlen echt - auch wenn es sicher nicht so aussieht - fast die Worte, das kannst du doch nicht ernst gemeint haben. Mehr Leute, immer mehr, bis das Land aus allen Nähten platzt, die Effekte der Skinnerbox eintreten und die Lebensqualität ins Bodenloese sinkt. Wer hat sich denn diesen Bullshit ausgedacht? Ist das die Doktrin, der "intellektuelle" Unterbau der Multikulti-Apologeten, die dann mit Schildern ala "Bleiberecht für alle" rumlaufen?

Von der totalen Vernichtung der Umwelt in unserem Land mal ganz abgesehen.


Du nennst es eine rezessive, schrumpfende Gesellschaft, die Leute mit Sachverstand fordern, ich sage dazu, daß es eine Gesellschaft ist, die sich auf ein normales Maß schrumpft und versucht mit sich und der Natur im Einklang zu bleiben? Bin ich jetzt "rechtsgerichtet"? :lol:
 
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Da muß man echt schon mal tief durchatmen ... Wir sind hier in einem relativ kleinen Land 81 Millionen Menschen, die ein bestimmtes Bruttosozial-Produkt erwirtschaften können. Ein weiteres Anlocken von Menschen, die nicht in den Produktionsprozess gehen, und hier dann das Grundeinkommen kassieren, würde zwangsläufig zum Zusammenbruch des Systems führen.

wer sagt denn, dass neue menschen nur kassieren würden? man sieht doch wie viele selbsttändige migranten es hier schon gibt... manche regionen, gerade im osten sind dagegen fast komplett entvölkert - hier würde zuwanderung klar helfen, das wussten schon die Preußischen Kaiser damals :rolleyes:

Ist schon fast witzig, wie ein Erz-Linker hier zugunsten einer ungeregelten Zuwanderung dem ungezügelten Wachstum, das urkapitalistisch ist, zu Worte redet. Wenn Du Dein Manifest gut studiert hast, dann wirst Du sicher auch wissen, was zwangsläufig aus dem ungezügelten Wachstum resultiert: Das Bedürfnis nach Expansion, weil schlicht und ergreifend das Land zu knapp würde und neue Märkte erschlossen werden müssen = Krieg.

lustig wie manche wieder mit dem schubladendenken ankommen... man kann ja wohl gesellschaftlich links und trotzdem für den kapitalismus sein ;)
das wachstum soll auch nicht ewig anhalten, aber solange die weltbevölkerung wächst, sollte jedes land möglichst im durchschnitt bleiben, alles andere führt zu ungleichgewichten und problemen - deshalb muss es in diesem fall einen strom von menschen von ländern mit hohem in länder mit niedrigen bevölkerungsswachstum geben - so lange bin die ganze welt auf ein vertretbares niveau kommt, was die lebensqualität für alle betrifft... (wenn die lebensqualität steigt, wird sich das bevölkerungswachstum von alleine erledigen)
übrigens muss man nicht immer durch krieg wachsen, sondern z.b. auch durch friedliche technoligische innovationen


Bin ich jetzt "rechtsgerichtet"? :lol:

da fragst du noch? ich musste fast lachen als ich das gelesen habe... :lol:
 
wer sagt denn, dass neue menschen nur kassieren würden? man sieht doch wie viele selbsttändige migranten es hier schon gibt...

In welcher Realität lebst Du eigentlich? Es würde natürlich noch schlimmer werden als es bisher schon ist. Alle, die keinen Bock auf Arbeit, aber auf geregeltes Einkommen haben, würden dann angezogen.

Jetzt sieht es schon so aus.

http://www.bild.de/BILD/politik/2010/02/19/hartz-iv-migranten/warum-kriegen-sie-haeufiger-hartz-iv-als-deutsche.html


Und die dumme Idee, daß alle das Gleiche haben sollen, verfolgen ja die Kommunisten schon seit anno dazumals. Der Lebensstandard würde sich allgemein drastisch absenken und damit wäre niemanden geholfen. Wir können denMenschen nur in ihren Ländern helfen - und nicht dafür sorgen, daß sie alle hierher kommen.

Das Bevölkerungswachstum ist primär eine Frage der Bildung, die Bildungsfernen vermehren sich vehement, die anderen nicht. Das sehen wir auch zusehends bei uns. Und was sagst Du? Noch mehr rein ... :bang:


Wieder ein beredtes Beispiel, warum "Linke" jeglicher Coleur absolut unwählbar sind. Solch spinnerte Ideen ...
 
Die zuwanderung hilft ja primär Deutschland, nicht den herkunftsländern ;) die dortigen probleme müssen auch dort gelöst werden, aber das wird die globalisierung auch ohne unser zutun erledigen, dann werden sich einige probleme von alleine lösen...

aber jetzt geht es darum, Deutschland so aufzustellen, dass es auch in zukunft handlungsfähig bleibt:
- grundeinkommen für alle
- einschränken des staatseingriffs in die wirtschaft
- vereinfachung des steuersystems und der bürokratie
- investitionen in innovationen und bildung
- umweltschutz, auch wenn andere nicht mitziehen
- aktives bevölkerungsmanagement durch zuwanderung
- beschränken des staates auf seine kernkompetenzen und entschlackung der staates
 
Die zuwanderung hilft ja primär Deutschland, nicht den herkunftsländern ;)

Bullshit! So ein grauenhafter Unsinn aus der Mottenkiste der Multikulti-Apologeten. Unsere Sozialsysteme sind kurz vor der Implosion wegen der massenhaften Zuwanderung bildungsfeindlicher Schichten! Zuwanderung, so wie sie Deutschland betreibt, schadet dem Land! Und paar Spinner wollen das immer noch mehr in den Abgrund fahren.


- grundeinkommen für alle

Aus dargelegten Gründen ein Alptraum und der Untergang unseres Staatswesens


- aktives bevölkerungsmanagement durch zuwanderung

Aktives Bevölkerungsmanagement durch Begrenzung der Zuwanderung auf Hochqualifizierte und Stärkung der eigenen Ressourcen = Kinder.

Wir brauchen keine weitere Zuwanderung, jedenfalls keinesfalls so wie sie unseren Politik betreibt und Du und Deine Freunde noch weiter in die falsche Richtung verstärken wollen.



Hier noch ein paar Links, um Dir zu belegen, daß das nicht nur meinem Hirn entsprungen ist, sondern wie immer mehr Leute das Wirken der MultiKulti-Apologeten als mittlere Katastrophe für unser Land begreifen. Mich wundert, daß Du diesem Irrglauben sogar noch in seiner archaischsten Reinform anhängst.

Hier mal ein paar Statements von Prof. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, einem österreichischen Verhaltensforscher.


Ich würde vorschlagen, daß sich Europa unter Einbeziehung Osteuropas großräumig abschottet und die Armutsländer der Dritten Welt durch Hilfen allmählich im Niveau hebt. Wenn wir im Jahr 1,5 Millionen Menschen aus der Dritten Welt aufnähmen, würde das dort überhaupt nichts ändern – das gleicht der Bevölkerungsüberschuß, wie Hubert Markl unlängst betonte, in einer Woche wieder aus, solange es keine Geburtenkontrolle gibt. Man kann gegen eine Bevölkerungsexplosion in diesem Ausmaß sonst nichts tun, bestenfalls das Problem importieren, wenn man dumm ist.

...

Die heute für die Multikultur eintreten, sind eben Kurzzeitdenker. Sie sind sich gar nicht bewußt, was sie ihren eigenen Enkeln antun und welche möglichen Folgen ihr leichtfertiges Handeln haben kann.

...

Ich verstehe da übrigens auch die Grünen nicht, die sich gegen jede Autobahn sträuben und klagen, daß das Land zersiedelt wird. Dann kann man nicht zugleich alle reinlassen wollen.

http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-sagen-sie-mal-irenaeus-eibl-eibesfeldt---_aid_158854.html




Weiter noch ein paar Statements von Professor Dr. Dr. Gunnar Heinsohn. Er ist Soziologe wie auch Ökonom und Autor vielbeachteter Bücher und Aufsätze zur Demographie. Er lehrt seit 1984 an der Universität Bremen:

Zwischen Rhein und Oder hingegen liegen Migrantenkinder - von den begabten Ausnahmen abgesehen - tiefer unter dem einheimischen Leistungsniveau als irgendwo sonst auf der Welt. In den Pisa-Tests haben sie als Fünfzehnjährige 100 Punkte beziehungsweise zwei Lernjahre Rückstand. 44 Prozent dieses Fünftels der Bevölkerung bleiben ohne Berufsausbildung. „Die Zeit“ schrieb jüngst, dass für dieses Debakel die „Ursache noch niemand gefunden“ habe. Doch die Antwort ist einfach: Deutschland rekrutiert seine Einwanderer vorrangig nicht aus Eliten, sondern aus den Niedrigleistern des Auslands, weshalb man eben nur etwa 5 Prozent qualifizierte Einwanderer gewinnt. Und deren Nachwuchs schleppt die Bildungsschwäche weiter.

...

Die deutsche politische Führung scheint fest entschlossen, weiter auf dem erfolglosen, immer teurer werdenden Weg der verfehlten Einwanderungs- und Sozialpolitik zu gehen. Mehr Geld für Sozialprogramme hilft dabei nicht einmal zur Bekämpfung der Symptome, wie der Politologe und Ökonom Charles Murray in seiner Studie „Losing Ground“ überzeugend dargelegt hat.

...

Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig viel öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen der Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen. Allein eine Reform hin zu einer Sozialnotversicherung mit einer Begrenzung der Auszahlungen auf fünf Jahre statt lebenslanger Alimentierung würde wirken - nicht anders als in Amerika.

http://www.faz.net/s/RubBA2FEF69D90D49589D58B10299C8647D/Doc~E0AC5A2CD5A6A481EABE50FAE2AEBA30B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

SO sieht die Realität aus! Die Grünen und ihre Freunde sollten so langsam mal aus ihrem Wolken-Kukucksheim runterkommen bevor sie unser Land mit ihren absurden Vorstellungen endgültig zerstören.

Aber ich denke, daß das eh ihr Ziel ist, wenn ich mir so Äußerungen von Fischer (Deutschland muß ausgedünnt werden), Trittin (jedes Jahr ist Deutschland ein bißchen weniger deutsch - und das freut mich) oder Roth (ich mache seit 20 Jahren Türkei-Politik) ansehe.

Oder der hier:

Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.

Daniel Cohn-Bendit (auch Hosenlatz-Dani genannt,weil er mal gerne Kinder in seinem spielen läßt)


Der alte Traum der "Linken" von der Zerstörung des Systems. Aber sie sind schon recht weit gekommen, denn jede der kolportierten Äußerungen sollte normalerweise den Straftatbestand des Landesverrats erfüllen und im Fall von Cohn-Bendit warte ich leider immer noch vergeblich auf die Anklage wegen Kindesmissbrauchs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Normalerweise teile ich ja die Meinung von Exca, aber das weltweite Bevölkerungwachstum (ja vorallem der bildungsfernen Schichten) ist doch die Wurzel allen Übels.
Ich halte für völlig ausgeschlossen, dass 6,5 Milliarden Menschen auf unserem Sozialstandard leben könnten. Vielleicht die Hälfte.
Das gibt die Welt nicht her. Weder an Arbeit, noch an Nahrung.

Multi-Kulti ist grundsätzlich schon was feines. Vorausgesetzt es funktioniert. Zum Beispiel in Singapur. Da funktioniert es aber auch nur, weil die meisten Zuwanderer hochqualifiziert und gebildet sind, sich am Arbeitsmarkt beteiligen und nicht die soziale Hängematte suchen (die es dort auch nicht gibt). Dazu die scharfen Gesetze. In Singapur würde es keiner wagen die Polizei mit Steinen zu bewerfen oder irgendwelche Nobelautos anzuzünden.

Wie hoch soll dieses Grundeinkommen denn eigentlich sein? Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass der aktuelle Standard ohne "quasi" Arbeitszwang gehalten werden könnte. Sagen wir mal ein Viertel ist mit einem Grundeinkommen von 1000 Euro zufrieden und geht nicht arbeiten. Gegenfinanziert soll das ganze nur mit einer Konsumsteuer sein? Wie hoch ist die dann? 50%+?
Und warum kauf ich dann nicht in Österreich ein oder gehe als Unternehmen da hin wo es niedrige Löhne weiterhin gibt?
Wie alle linken Gedankenspiele funktioniert das imo nur mit einer weltweiten einheitlichen Regelung. Da die nicht zu unseren Lebzeiten kommt kann man es getrost vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich bin mir sicher, dass das Grundeinkommen bei vielen Migranten zum Teil exportiert würde, dann wäre es Essig mit dem Aufschwung in Deutschland. In der vorgeschlagen Form läd das Grundeinkommen zur Kapitalflucht förmlich ein.
 
Also ich bin mir sicher, dass das Grundeinkommen bei vielen Migranten zum Teil exportiert würde, dann wäre es Essig mit dem Aufschwung in Deutschland. In der vorgeschlagen Form läd das Grundeinkommen zur Kapitalflucht förmlich ein.

Seh ich auch so und Termi hat auch wichtige Punkte genannt.

Obwohl es nicht nur im Linken Lager unangeklagte gibt. Kohl und Schäuble gehörten dann auch in den Knast.

Außerdem beweist Schwarz-Gelb ja grade, dass sie es nicht besser können.

Ich bin grundsätzlich dafür, aber dafür müsste man sehr viele Gesetze erstmal ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
viel zu dogmatisch und simpel die diskussion hier ;) obwohl ich zugeben muss, dass man bei so einem gigantischen thema natürlich immer ein paar sachen übersieht/übersehen muss.

ich will deshalb nicht einsteigen, aber 1 sache will ich klarstellen:

@snap:
1) es muss nicht "unser" lebensstandard sein, wobei es den eigentlich gar nicht gibt. wenn man vom mindestlebensstandard hier ausgeht, wäre das sicher für den grossteil der weltbevölkerung möglich. mittelschicht ist ne andere frage, aber schon unsere niedrigsten "kasten", wären in anderen ländern quasi "reich". und verbesserungen sind so oder so möglich - dafür muss aber eine globale regelung existieren - wir wissen ja auch, dass milliarden fördergelder bei terrorirsten gelandet sind. die demokratischen voraussetzungen sind zwangsweise der erste schritt.
2) multikulti sind wir sowieso alle, schon seit dem zweiten weltkrieg - SPÄTESTENS.
aber immer nur dieses "die besten der besten"-denken ist doch ekelerregend. es muss reichen, dass menschen arbeitswillig sind und sich wirklich an die gesetze halten/sprache lernen. beschränkung auf hochqualifizierte empfinde ich als wahnwitz - im inland wie im ausland ;) als ob die anderen keine echten menschen wären ....

im übrigens könnte man durch ein grundeinkommen ja nicht nur die kaufkraft stärken, sondern auch die wirtschaft, in gewissen bereichen, entlasten, da das eine immense erleichterung der verwaltungsaufgaben des staates wäre. und dieses grundeinkommen würd ja auch an reiche gehen, die zahlen aber halt weiterhin entsprechend steuern :-)
 
viel zu dogmatisch und simpel die diskussion hier ;) obwohl ich zugeben muss, dass man bei so einem gigantischen thema natürlich immer ein paar sachen übersieht/übersehen muss.

ich will deshalb nicht einsteigen, aber 1 sache will ich klarstellen:

@snap:
1) es muss nicht "unser" lebensstandard sein, wobei es den eigentlich gar nicht gibt. wenn man vom mindestlebensstandard hier ausgeht, wäre das sicher für den grossteil der weltbevölkerung möglich. mittelschicht ist ne andere frage, aber schon unsere niedrigsten "kasten", wären in anderen ländern quasi "reich". und verbesserungen sind so oder so möglich - dafür muss aber eine globale regelung existieren - wir wissen ja auch, dass milliarden fördergelder bei terrorirsten gelandet sind. die demokratischen voraussetzungen sind zwangsweise der erste schritt.
2) multikulti sind wir sowieso alle, schon seit dem zweiten weltkrieg - SPÄTESTENS.
aber immer nur dieses "die besten der besten"-denken ist doch ekelerregend. es muss reichen, dass menschen arbeitswillig sind und sich wirklich an die gesetze halten/sprache lernen. beschränkung auf hochqualifizierte empfinde ich als wahnwitz - im inland wie im ausland ;) als ob die anderen keine echten menschen wären ....

im übrigens könnte man durch ein grundeinkommen ja nicht nur die kaufkraft stärken, sondern auch die wirtschaft, in gewissen bereichen, entlasten, da das eine immense erleichterung der verwaltungsaufgaben des staates wäre. und dieses grundeinkommen würd ja auch an reiche gehen, die zahlen aber halt weiterhin entsprechend steuern :-)

Diesmal kann ich dir wieder nirgens zustimmen (irgendwie beruhigend :coolface: ).
Außer bei 2) vielleicht, wenn deine genannten Bedingungen erfüllt sind.

1) ist nicht möglich, da keine globalen Regelungen durchsetzbar sind.
3) ist totale Utopie. Natürlich wünschenswert, aber momentan in keinster weise umsetzbar. Diese Theorie würde ja moralisch "perfekte" Menschen voraussetzen.
 
1) hier gehts nur darum, dass du bezweifelst, dass 6,8 milliarden menschen unseren lebensstandard haben KÖNNTEN. das sage ich gar nicht, aber ich sage, es wäre möglich ihn für alle zu verbessern. willst du da nun echt widersprechen ?;) und dafür brauchts net ma globale regelungen, sondern nur endliche demokratische - das würde viele ausbeutungen und entrechtungen automatisch verhindern und einen ausverkauf bestimmter länder ebenfalls stoppen. wenn es den leuten halbwegs besser geht, werden sie auch nicht unbedingt zu "uns" kommen wollen - ich denke mir, fast jeder wird lieber dort leben wollen, wo er geboren wurde und aufgewachsen ist. es gibt nur eine bestimmte grenze, ab der alles besser ist, als zu bleiben wo man ist - bei jedem menschen verschieden aber irgendwo liegt sie immer.
3) was eher n PS ist :-P wieso ist es unmöglich zu erwarten, dass leute steuern zahlen? erleuchte mich lieber ;) wir sind heute auch nicht mehr im sozialdarwinismus, wo nur die besten überleben ( das hatte im 19 jhd noch genug anhänger) - es würde nur an den politikern liegen, klar zu machen, dass es eben nicht mehr genug arbeit für alle gibt, von der man auch leben könnte. arbeit irgendwo gibt es sicher, aber da wird nicht nach dem bezahlt, was man dadurch "wert" ist, sondern was man eben zum leben braucht.

:-)
 
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