CW PC-Gaming-Thread

Naja, mMn werden Desktop Towers über kurz oder lang mehr oder weniger verschwinden. Aber die Annahme, dass die Ablösung durch Tablets oder so passiert ist völlig schwachsinnig, solange die mobilen Geräte derartige Nachteile mit sich bringen. Obwohl ich kein grosser Anhänger von Windows8 bin finde ich dass die Kombination von Tablet und PC zukunftsträchtig wird. Dass W8 dafür aber nicht geeignet ist sollte klar sein, denn es nimmt kaum Vorteile von beiden Systemen mit und kommt mit einem grossen Haufen dummer Eigenschaften.
Der Trend zu halbmobilen Geräten à la Windows8 Tablets halte ich nachwievor für Zukunftsmusik, aber ausgereift ist es noch lange nicht. Und ich mag PCs immernoch usw. Aber eben, realistisch werden unsere Towers irgendwann kleineren Geräten weichen. :) Die PC plattform aber wird ansich nie sterben.
 
Fuck, grade bei Amazon gefunden


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:ugly:
 
Irgendjemand (Abendlaender?) wollte mal wissen was ich von Venetica halte. Ich habe es neulich verkauft und will mein Versprechen einhalten.

Nun, es ist ein RPG-light und eigentlich wäre das auch genug. So ein nettes Spiel, nichts besonderes, aber rundum gut, man läuft ein bisschen herum, kriegt Quests, verprügelt Bösewichte, findet neue Waffen und lernt neue Zauber, das Übliche. Leider haben die Entwickler scheinbar vergessen, dass sie kein Adventure machen, sondern ein Rollenspiel. Es ist mit nutzlosem Unsinn grundlos gestreckt und das zieht das komplette Spiel herunter, manchmal ist weniger eben doch mehr. Nehmen wir als Beispiel Schlösser öffnen. In einem Rollenspiel hat man einen Sill dafür und je nachdem wie viele Punkte man reinsteckt kann man untershciedlich komplexe Schlösser knacken. In Venetica gibt es keinen Skill dafür, man kann prinzipiell jedes Schloss knacken, solange man das entsprechende Minispiel gewinnt. Wie sieht das Minispiel aus? Man hat vier Dietriche und zwei Geister blenden sich gaaanz langsam ein, dann zeigen sie gaaanz langsame auf die Dietriche in einer bestimmten Reihenfolge und man muss sie in dieser Reihenfolge anklicken. Wenn man eine Fehler macht geht es wieder von vorne los.
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Das wäre in einem Adventure ein einziges Rätsel, in Venetica ist aber so gut wie jedes Schloss abgeschlossen. Es steckt keine Herausforderung dahinter und nach einer Weile traue ich mich kaum noch eine Tür zu öffnen weil dann wieder das dämliche Minispiel kommt.
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Es gibt auch die typischen Aonuma Symptome wie Zauber die komplett nutzlos sind, außer an bestimmten Stellen. Man lernt einen Skill mit dem man in die Schattenwelt (oder wie auch immer sie es hier nennen) wechseln kann, aber man braucht es bloß an bestimmten Stellen um geheime Türen benutzen zu können. Warum gibt es überhaupt so einen Zauber dann? Ich hatte gegen eine Endgegnerin gekämpft und die erste Phase war ganz cool, man weicht Geschossen aus und muss schnell zuschlagen. Die Zweite Phase war ein Zelda Endgegner wo man wie ein Idiot im Kreis rennt bis der Endgegner zum Angriff einlädt, dann haut man wie blöd drauf und nach ein Paar treffern geht es wieder zurück zum Kreisrennen. Die Rollenspielaspekte sind auch komplett nutzlos, jedes Mal wenn ich eine Antwort wählen will, die nicht "Mädchen für alles" ist, hebt das Spiel erzieherisch den Zeigefinger und erinnert mich daran dass das nicht nett war. In Drakensang konnte ich auch nichts anderes rollenspielen, aber zumindest gab mir das Spiel dann keine Optionen dafür.

Ich könnte noch mehr ins Detail gehen, aber wozu? Hätten die Entwickler diesen Ballast weggelassen hätten wir ein besseres Spiel und, sie hätten weniger Arbeit gehabt und alle wären glücklich. So wie es aber jetzt ist vergeude ich mehr zeit mit Nichtstun im Spiel. Ich weiß dass RPGs in der Regel mehr Leerlauf haben als andere Spiele, aber das ist fast schon Zelda Niveau. Wenigstens kann man bei den Kämpfen sterben wenn das Timing nicht stimmt und die Skills machen auch einen guten Eindruck dass es cool wäre damit zu spielen. Aber will ich mir wirklich den Rest des Spiels dafür antun?

Zur Technik will ich noch sagend dass das Spiel grottenschlecht läuft. Ich hatte alle Einstellungen heruntergeschraubt und es sah potthässlich aus, trotzdem ruckete es wie blöd wenn ich draußen war. Ich glaube es liegt an der absurd hochen Sichtweite, was in Venedig absolut nutzlos ist wenn die Sich andauernd vn Häusern verdeckt wird, denn wenn ich am Rand eines Gebietes war und nach außen schaute war die Framerate wieder gut. Es gibt auch eine Stelle mit einem Trainer, der immer durch den Boden fällt wenn ich trainieren will, was es unmöglich macht bestimmte Skills zu lernen.

Zusammenfassend kann man es RPG-light mit tonnenweise Ballast bezeichnen. Manche stören sich nicht daran, ich hingegen könnte Zelda. Skyward Sword kostenlos aus der Bibliothek ausleihen und selbst kostenlos ist mir zu teuer. Oh, und an alle die meinen dass es sich nicht lohnt Videospiele zu verkaufen, ich habe 1,60€ dafür gekriegt. Ist das viel? Keinesfalls, aber es ist mehr wert als ein Spiel das im Regal Staub fängt weil ich es nicht weiterverkaufen kann weil es auf einem Dienst registriert werden musste. Für das Geld kann ich mir zum Beispiel ein Brot kaufen.
 
Hmm...ja das war ich. Schade, dass Spiel wirkte eigentlich recht nett, naja seis drum. DerVergleich mit SS tut besonders weh, nicht wegen Venetica sondern wegen Zelda. :shakehead:
Diese "Schlößerknacken" Minispiele sind einfach nur das letztes imho. Entweder sind sie so einfach das sie völlig überflüßig sind oder, wenn sie komplexer sind, stören sie den Spielablauf nur. Da schätze ich doch wie es z.B. NWN gemacht hat, wo man einfach jemanden brauchte der nen Schlößerknacken-skill hat. Wenn der hoch genug ist wird das Schloß geknackt, wenn nicht muss man halt weiterlaufen.

Wobeis bei NWN auch nerviger war, weil der Skill theoretisch hoch genug sein konnte aber die unsichtbaren Würfel falsch gefallen sind. Bei irgendnem Spiel wurde das völlig rausgenommen und der Skill war entweder hoch genug und es ging beim ersten Mal auf oder halt nicht. Reicht imho auch.
 
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Ich glaube das war Der Tempel des Elementaren Bösen, dort wird zwar auch gewürfelt, aber wenn die Gruppe nicht in Gefahr ist und es keine negativen Folgen beim Versagen gibt wurde automatisch die höchste Zahl (20) gewürfelt. Das fand ich auch die ideale Lösung, denn wenn mein Check versagt ist die einzige Konsequenz dass ich es nochmal probieren muss, also warum nicht einfach die Prozedur abkürzen und mir gleich die höchste Zahl geben? Wenn es aber eine negative Folge gibt, wie bei fehlgeschlagenem Taschendiebstahl, dann wurde normal gewürfelt.

Oblivion ist das erste Spiel das ich kenne wo es so ein Minispiel gab. Es ist nichteinmal relistisch, um ein Schoss zu öffnen braucht man mindestens zwei Werkzeuge, einen Dietrich und etwas um Spannung auszuüben. GTA: Chinatown Wars hatte auch immer so ein Minispiel wenn man ein Auto stehlen wollte, die ersten Paar Mal war's cool, danach hat es nur noch genervt immer das Gleiche zu machen.
Hmm...ja das war ich. Schade, dass Spiel wirkte eigentlich recht nett, naja seis drum. DerVergleich mit SS tut besonders weh, nicht wegen Venetica sondern wegen Zelda. :shakehead:
Ganz ehrlich, ich hatte mehr Spaß mit Venetica als mit den letzten Zeldas, alleine bloß weil ich in den Kämpfen auch sterben konnte. Vor ein paar Jahren hätte ich es noch durchgespielt, aber meine Geduld diesbezüglich ist echt am Ende.
 
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Keine Ahnung wie's bei Venetica ist, aber ich mag "Schlösser-knack-Minispiele" in RPGs. Liegt aber auch daran, dass ich RPGs hasse in denen alles nur über Skillpunkte passiert. Ist einfach so langweilig, weil man als Spieler keinerlei Input hat. Gothic und Risen haben das imo ganz gut gemacht, man musste sich die Skills erkaufen, um "Schlösser knacken Stufe X" zu lernen, aber konnte die Truhen dann nicht einfach öffnen sondern musste das Minispiel spielen.
So kommt man sich wenigstens nicht so vor als wäre der Hauptcharakter eine Excel Tabelle.
Gilt natürlich nicht nur für Schlösser-Minispiele, ich mag es allgemein, wenn RPGs mehr Interaktivität bieten. Leider sind viele RPGs immer so steril, weil man so gut wie nicht mit der Umgebung interagieren kann und das Bewegungsrepertoire des Hauptcharakters so eingeschränkt ist - grade bei Action RPGs stört mich das unheimlich und ich hoffe in Zukunft orientieren sich da ein paar Titel an Dragon's Dogma...
 
Hmmm...ne das seh ich anders. Bei Mass Effect 1 gabs dieses Dumpf-dämmliche Minispiel um Schlößer zu knacken, das jedes Kleinkind lösen könnte. Kein einziges Mal bin ich dran gescheitert und Spaß hats schon beim ersten Mal ned gemacht. Bei Fallout fand ich das Hackingspiel ja zumindest spaßig und auch halbwegs logisch aber bei Oblivion und Co, ists einfach nur *gähn*
 
Weiß gerade nicht wo das war.. aber da wo man den Dietrich je nach Schloss und eigene Stärke unterschiedliche sensibel ausloten musste, das fand ich spitze.
Wenn man einfach nur einen Wert braucht, find ichs hingegen absoluten Rotz.. empfinde das ganz genau wie Magic.. dann kann ich mir auch Statistiken angucken und brauch kein Spiel spielen.
 
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