2. Der Mac Thread:

tinkengil

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Ich habe mich nun, nach einem ewigen hin-und-her-Überlegen und nachdem ich mir mal das neue Macbook Pro im Saturn angeschaut habe (ohne Touchbar), doch für das 12" Macbook entschieden. Es wird sowohl mein 2011er Air und mein 2009er Mac Mini ersetzen. Dennoch will ich es zuhause an einem großen Monitor betreiben und überlege sogar, mir dafür ein 4K 27" Display zuzulegen, das ich über USB-C betreiben kann. Das Macbook kann seit Sierra offiziell 4K mit 60Hz ausgeben, und der Bildschirm dient dann daheim gleichzeitig als Dockingstation für sämtliche anderen USB-Geräte. Erst einmal habe ich mir im Cyber Monday Sale ein USB-C auf Hdmi/USB3/USC-C Adapter zugelegt, so dass ich meinen alten Bildschirm weiter betreiben kann.

Ausschlaggebend war letztendlich, dass das neue Macbook Pro rein leistungstechnisch kaum einen Sprung nach vorn gemacht hat, im Preis hingegen einen gewaltigen. Selbst mit Bildungsrabatt bin ich da auf keinen guten Zweig gekommen. Das 12" Macbook hingegen hat einige Vorteile, die letztendlich den Ausschlag gegeben haben. Da wäre zum einen der nicht vorhandene Lüfter. Das ist einfach so angenehm, einfach totenstill. Ob und wie das auf Dauer mit Leistungseinbußen verbunden ist kann ich noch nicht sagen, weil ich das Gerät noch nicht in meinen Alltag eingebunden habe (spiele kein Backup ein, sondern mache einen Clean Install...). Dann die Größe - 12" ist kein allzu großer Rückschritt vom bisherigen 13", gleichzeitig ist es aber mein erster Retina Mac - und die Bildqualität ist so absurd gut im Vergleich zu allen Bildschirmen, die ich bisher benutzt habe. Auch die Tastatur finde ich fantastisch - das flache Design ist ein echter Gewinn, die alten Tasten des Air fühlen sich direkt unglaublich schwammig an. Auch mag ich, dass die Tastatur bis an den Rand des Gerätes geht und kein Platz verschwendet wird - schlicht eine vollwertige Tastatur in einem Gehäuse, das genau auf diese Größe zugeschnitten ist.

Hmm, jetzt liest sich das schon wie ein Werbeflyer von Apple. Aber für meinen Alltag und das, was ich auf meinem privaten Rechner mache, ist das Gerät mehr als ausreichend bestückt. 512GB Speicher reichen für die nächsten Jahre, größere Daten die ich nicht immer dabei haben muss lagere ich ohnehin extern aus und beim Air hatte ich nur 128GB zur Verfügung.
 

frames60

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Mit dem 12" MacBook holst du dir auf jeden Fall ein sehr gutes Gerät. Kein Lüfter ist eine tolle Sache, man kann es auch auf der Couch oder im Bett benutzen ohne das es einen Luftstau gibt... und es ist immer lautlos. Für mich war das auch DER Kaufgrund. Was die Leistung betrifft, in 99% meines Alltags habe ich absolut keine Probleme. Surfen, schreiben, Videos schauen, Musik hören, alles kein Problem (es ist flotter als mein MacBook Pro 13" von 2010 mit SSD). Ich komme mit der Tastatur auch sehr gut klar, aber das ist Gewöhnungssache, meine Frau mag sie nicht so. Alles in allem jedenfalls finde ich das 12" momentan, gerade auch was das P/L-Verhältnis angeht, wohl mit das beste MacBook.
 

needcoffee

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Mit macOS 10.12.2 (heute erschienen!) entfernt Apple das Akku-Symbol in der Menüleiste. Die Angabe sei nicht zuverlässig gewesen, so Apple. So kann man die Akkuprobleme beim MBP auch verstecken. :v:

 

Lacrimosa

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Kennt sich hier jemand aus mit Apple Mac Books und so weiter?
Habe hier nämlich ein kleines Problemchen, aber joah, möchte es ned unbedingt im Thread breittreten.
 

zig

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ich bin gerade echt erschrocken was macbooks kosten. ich hab meins (mid 2012 - 15") damals für 1800,- gekauft und noch keine verklebten bauteile drinnen. Ich konnte also ram und festplatte aufrüsten. das macbook und auch mein 13" 2009 er macbook laufen beide wie am ersten tag. aber heute muss man ja wirklich um die 2300,- ausgeben. für das dass man nichtmal mehr teile tauschen kann. ich hoffe ja dass meine beiden makbooks noch lange halten. weil ob ich soviel ausgeben würde weiß ich nicht... :/
 

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Da hast du recht. Auch wenn ich die Qualität der MacBooks schätze, die Preise sind langsam jenseits von Gut und Böse. Das kleinste Pro beginnt bei 1.500,- EUR und da ist dann auch nur eine kleine 128er SSD drin... das ist schon übel.
 

Tony-TOTAL

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ich bin gerade echt erschrocken was macbooks kosten. ich hoffe ja dass meine beiden makbooks noch lange halten. weil ob ich soviel ausgeben würde weiß ich nicht... :/
Geht mir auch so. Ich hatte eigentlich auch geplant, um 2016/2017 rum meinen 2010er iMac gegen ein Macbook zu tauschen. Aber nachdem so lange kein Update kam, hab ich noch gewartet. Und jetzt sind mir die Preise zu hoch. Besonders, da ich ja dann noch ein haufen Geld für Adapter ausgeben müsste, weil ja nur noch USB-C verbaut ist.

Alles recht nervig für mich aktuell :mad:
 

Hypnotoad

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Die Preise müssen so hoch sein ... Alles andere wär selbstmord. Noch ist der Marktanteil so gering, dass sich die Programmierung von Schadsoftware für Macs nicht lohnt ... Das darf gerne so bleiben :D
 

Tony-TOTAL

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Die Preise müssen so hoch sein ... Alles andere wär selbstmord. Noch ist der Marktanteil so gering, dass sich die Programmierung von Schadsoftware für Macs nicht lohnt ... Das darf gerne so bleiben :D
Sag das mal den Leute von Panic Software, deren Sourcecode von der Schadsoftware gestohlen wurde, die sie über Handbrake bekommen haben.

Leider hat auch der Euro-Dollar-Kurs dazu beigetragen, dass die Preise aktuell so unangenehm sind.
 

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Dies macht sogar den Großteil des Anstiegs aus. Zumal die Konkurrentsysteme von Microsoft und Google auch nicht so viel billiger sind.
Na ja, da sind im direkten Vergleich trotzdem mal locker noch ein paar hundert Euro Unterschied (wenn man z.B. mal MacBook Pro vs. Surface Laptop mit gleicher Konfiguration nimmt). Apple nahm es schon immer von den Lebenden, keine Frage und ihre Produkte sind hochwertig und qualitativ kaum zu kritisieren, dennoch stellt sich bei mir auch die Frage, warum ich (wenn ich jetzt ein neues Notebook bräuchte) ich ein so teures Macbook nehmen sollte, wenn ich bei Microsoft ebenfalls ein sehr hochwertiges und optisch ansprechendes Gerät für erheblich weniger Geld bekomme.

Ich mag Qualität und bin auch gerne bereit dafür zu zahlen, aber bei Apple ist IMHO so langsam der Punkt erreicht, wo das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr stimmt.
Beispiel: Privat nutze ich ein Macbook 12". Tolles, leichtes Gerät, Originalpreis 1.499,- EUR. Ich habe es für ca. 1.200,- EUR nahezu neu bekommen. Im Geschäft nutze ich ein Asus Zenbook 13,3", Preis 899,- EUR. Hardware ist bei beiden nahezu identisch (Core m3, 8 Gbyte RAM, 256 SSD). Macbook hat das höhere auflösende Display und Tastaturbeleuchtung, Asus dafür mehr Anschlüsse und die bessere Tastatur zum schreiben. Verarbeitung ist bei beiden absolut hochwertig.
Ich sehe absolut nicht, was den Preisunterschied von 600,- EUR rechtfertigt. Windows 10 ist inzwischen prima, die ganzen Touchgesten, die OSX respektive macOS früher so bei Notebooks abhoben, gehen bei Windows inzwischen genauso... ja, wenn man nicht wirklich auf Mac-Software angewiesen ist, finde ich die Preise schlicht massiv überteuert und man bekommt nicht mehr den fairen Gegenwert... sondern zahlt IMHO inzwischen sehr viele hundert EURO für den angebissenen Apfel auf dem Displaydeckel.
 

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Der Browser hat nen Schub bekommen... auf meinem alten 13" MacBook Pro von 2010 rennt Safari jetzt mal richtig... Respekt.
 

SasukeTheRipper

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SasukeTheRipper
Ich habe mir vorhin ein MacBook Pro (2017) mit 13" und ohne Touchbar bestellt. Ich wollte schon immer einen Mac oder ein MacBook haben und habe hohe Erwartungen an das Gerät. Ich hoffe, dass das System schnell verschickt wird und ich bereits am Dienstag oder spätestens Mittwoch das geile Display bewundern kann.

Ich mag das MacBook Pro für Bildbearbeitung mit Photoshop/Lightroom und für die Uni benutzen. In iMovie und GarageBand würde ich mich auch gerne versuchen.

Welche(n) Adapter brauche ich für HDMI und USB 3.0?

Sollte ich noch irgendwas beachten? Wichtige Tipps, nützliche Applikationen, ...? :)
 

SasukeTheRipper

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SasukeTheRipper
Ich kopiere einfach mal meinen Ersteindruck, denn ich zuvor bereits in einem anderen Forum gepostet habe:

Ich wollte schon immer einen Mac oder ein MacBook haben und habe mir diese Woche diesen Traum erfüllt und mir das aktuelle MacBook Pro (Standardauslieferung; 13" und ohne Touch Bar) geholt. Eigentlich sollte es "nur" das MacBook Air sein, da ich mit der Qualität des Bildschirm aber nicht glücklich war und ich für die Bildbearbeitung ein vernünftiges Display brauche, habe ich mich dann für die Pro-Variante entschieden und bislang bereue ich den Kauf nicht, denn ich bin derzeit begeistert von dem Gerät.

Photoshop und Lightroom sind innerhalb weniger Sekunden startklar und laufen auch flüssig, wenn beide Programm geöffnet sind - von meinem Windows Laptop kannte ich das so nicht. Die Umstellung ist noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Oberfläche gefällt mir sehr gut und die Tastatur fühlt sich sehr schön an. Das Touchpad ist meiner Meinung nach jedoch etwas zu groß und hätte ruhig kleiner ausfallen dürfen. Der Wegfall der Anschlüsse für HDMI und USB 3.0 ist zwar nervig, macht aber Sinn - ein Adapter ist mir derzeit aber leider zu teuer, da werde ich dann vermutlich auf das Produkt eines Drittanbieters zurückgreifen, der keine 80€ dafür haben will.

Die vorinstallierten Anwendungen wie Pages, Keynote, iMovie und GarageBand gefallen mir auf den ersten Blick ganz gut, mehr kann ich dazu aber bislang noch nicht sagen, weil ich die Programme noch nicht ausgiebig getestet habe. Besonders iMovie könnte dann interessant werden, wenn ich mir eine Drohne zulege. Bis dahin wird aber noch etwas Zeit ins Land ziehen, da ich jetzt erstmal pleite bin.
 

frames60

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Glaube mir, du wirst das große Touchpad lieben lernen... kein Laptop bedient sich ohne Maus besser als ein Mac ;)
 
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