Bist Du ein guter Mensch?

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Moggy
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Setzt ihr euch persnlich bewusst das Ziel ein moralisch guter Mensch zu sein?

  • Ja, ich setze mir bewusst das Ziel ein guter Mensch zu sein!

    Stimmen: 43 38,4%
  • Ich bin eher unbewusst ein guter Mensch, d. h. ich vermeide bewusst schlechte Handlungen.

    Stimmen: 48 42,9%
  • Ich wei es nicht, darber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

    Stimmen: 21 18,8%

  • Stimmen insgesamt
    112
"Ja, ich setze mir bewusst das Ziel ein guter Mensch zu sein!"

Sieht man auch täglich in meiner Ausbildung, die mir kaum Spass macht, ich aber helfen kann :goodwork:
Das zählt für mich ^^
 
Ich denke mal du weißt wie ichs meine. ;)
Heute im überfüllten Bus an der Haltestelle war eine Frau mit Kinderwagen, ich stand direkt an der Türe, kein Platz mehr. Die Frau wollte sich schon wieder hinsetzen an der Haltestelle, da hab ich gesagt, alle sollen doch bitte noch ein kleines Stück rutschen, dass die Frau noch rein kann. Die Frau samt Kinderwagen hat locker reingepasst, nachdem das getan war.
Das macht mich jetzt nicht zu einem guten Menschen, aber das "danke" und das Lächeln der Frau war irgendwie unmittelbarer als wenn ich was weiß ich wieviel Euro nach Afrika spende...

Man sollte auch bei seinen Nächsten anfangen mit den guten Taten :)
 
Man sollte auch bei seinen Nächsten anfangen mit den guten Taten :)

Wie wahr, wie wahr - Harlock :)

Ps: Mal abgesehen von meinem Beruf arrangiere ich mich für den Tierschutz. Ich persönlich finde es sehr schade, das viele Menschen wegschauen oder nicht "bestimmte Dinge" melden, wenn sie etwas sehen, was Tierquälerei ist.
 
Wie wahr, wie wahr - Harlock :)

Ps: Mal abgesehen von meinem Beruf arrangiere ich mich für den Tierschutz. Ich persönlich finde es sehr schade, das viele Menschen wegschauen oder nicht "bestimmte Dinge" melden, wenn sie etwas sehen, was Tierquälerei ist.

Da stimme ich dir natürlich völlig zu, aber auch bei Menschen, denen es schlecht geht wird weg geschaut. Spenden sind wichtig, aber genauso ist es wichtig die Augen offen zu haben, was in der eigenen Umgebung passiert.

Gestern hat es vor einer Nettofiliale einen "Penner" umgehaut, etliche Leute in Pelzmänteln gingen daran vorbei, eine alte Frau erboste sich und meinte, "das kommt davon wenn man säuft"..... Ein Mann half danach, ich kam gerade dazu und habe einen Krankenwagen gerufen und dem Mann meine Jacke umgelegt, fuck was sind 15 Minuten Zeit, wenn es um Leben oder Tod geht, der Mann hat mir so leidgetan und die glotzenden und spottenden Gaffer mit ihren gefüllten Einkaufswägelein noch mehr... Die stehen alle an Weihnachten in der Kirche und reichen sich die Hände...
 
Zuletzt bearbeitet:
Da stimme ich dir natürlich völlig zu, aber auch bei Menschen, denen es schlecht geht wird weg geschaut. Spenden sind wichtig, aber genauso ist es wichtig die Augen offen zu haben, was in der eigenen Umgebung passiert.

Gestern hat es vor einer Nettofiliale einen "Penner" umgehaut, etliche Leute in Pelzmänteln gingen daran vorbei, eine alte Frau erboste sich und meinte, "das kommt davon wenn man säuft"..... Ein Mann half danach, ich kam gerade dazu und habe einen Krankenwagen gerufen und dem Mann meine Jacke umgelegt, fuck was sind 15 Minuten Zeit, wenn es um Leben oder Tod geht, der Mann hat mir so leidgetan und die glotzenden und spottenden Gaffer mit ihren gefüllten Einkaufswägelein noch mehr... Die stehen alle an Weihnachten in der Kirche und reichen sich die Hände...

wohl wahr.... aber so ist das bei den menschen, jeder urteilt über den anderen, jeder hält sich irgendwie für besser und so weiter und so fort und letztendlich hocken sie daheim doch weinend da weil sie in wahrheit unzufrieden sind und hoffen dann am besten noch das irgend eine übergeordnete macht ihnen helfen kann lol.
 
[...]fuck was sind 15 Minuten Zeit, wenn es um Leben oder Tod geht, der Mann hat mir so leidgetan und die glotzenden und spottenden Gaffer mit ihren gefüllten Einkaufswägelein noch mehr... Die stehen alle an Weihnachten in der Kirche und reichen sich die Hände...

Tja, das ist Kommerznachten ;)

Dein Beispiel zeigt gut die Ignoranz der Menschen, der Großteil ist zu sehr mit seinen sinnlos kleinen Problemen beschäftigt um auch nur einen Blick aus der kleinen Welt in der sie leben zu werfen...

Da ich im Handel tätig bin hat sich das Weihnachtsfest für mich schon lange als das offenbahrt was es auch wirklich ist, ein Fest des Kapitalismus und nicht mehr. Ich kann mich noch erinnern, damals, vor 10-15 Jahren, hatte es noch etwas magisches, vielleicht weil ich ein Kind war, aber vielleicht auch weil die Zeiten sich geändert haben. In meinen Augen wird diese Zeit lauter und lauter, anstrengender und anstrengender, statt sich zu besinnen und die Ruhe einkehren zu lassen, irren die Menschen unentweg durch die Straßen und suchen nach Geschenken für Leute die sowieso schon alles haben bzw. haben können was sie sich wünschen.

Der Mensch ist ein Sklave des Kommerz geworden, und Kaufsucht ist seit einiger Zeit eine medizinisch bestätigte Sucht, ja so wie Alkohol oder Nikotinabhängigkeit. Ja ich mag Weihnachten nicht, ich hasse diese Zeit des Jahres, würde ich nicht in einem Geschäft stehen müssen, würde ich dem ganzen dummen Fest ausweichen und den Stress umgehen den es mit sich bringt, aber leider bringen die Leute diesen zu mir ins Geschäft, in der umsatzstärksten Zeit des Jahres.

Glücklicherweise lasse ich mich von gereizten und ungeduldigen Kunden nichtmehr runterziehen, das war einmal, ich bin und bleibe der Ruhepol in dieser hektischen Zeit, wobei ich sagen muss, es wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Eines steht für mich allerdings fest, wirklich gute Menschen gibt es wenige, wir tragen alle viel Böses in uns, und gerade zu Weihnachten versuchen wir das heuchelnd zu verbergen.
 
Gute Frage, moralisch bin ich wohl so gut wie ich es nur kann. Subjektiv gesehen. So von aussen hin bin ich aber wohl ein sehr schlechtes und böses Individuum. Um meiner Gemütlichkeit willen nutze ich ein Auto und mache dadurch ein Teil der Umwelt mit kaputt. Ich unterstütze finanziell eine räuberiche Industrie (Ölindustrie). Um meiner Lustwillen esse ich Fleisch. Dadurch werden andere Lebewesen industriell getötet. Auch schmeiss ich mal zu viel gekochtes Essen weg, wo aber andere Hunger leiden müssen.

Ach ja, und ich höre Heavy Metal.

Ok, ich geh mich einbuddeln :ugly:

Im Ernst, ich stell mir oft die Frage ob ich dadurch ein schlechter Mensch bin (mal abseits vom Heavy Metal :P ). Andererseits versuche ich ein moralisch bestmöglicher Mensch zu sein, gegenüber meinen direkten Mitmenschen. Spenden tue ich auch, jedoch nur für örtliche Organisationen (Kinderdorf, Tierheim). Für Drittweltländer gebe ich aber zum Beispiel nix ab.
 
Mir ist bewussst das ich oft shice baue aber ich bin auch immer für meine Freunde etc. da wenn es Probleme gibt versuch ich immer mein bestes zu geben ... "Ich bin vll kein guter Mensch aber Ich bin auch kein schlechter!"
 
wohl wahr.... aber so ist das bei den menschen, jeder urteilt über den anderen, jeder hält sich irgendwie für besser und so weiter und so fort und letztendlich hocken sie daheim doch weinend da weil sie in wahrheit unzufrieden sind und hoffen dann am besten noch das irgend eine übergeordnete macht ihnen helfen kann lol.

Da stellt sich mir die Frage, ob die Menschen hilfsbereiter gewesen wären, wenn der zusammengebrochene Mensch den Anschein erweckt hätte 'einer von ihnen' zu sein.

... Natürlich wären sie das ... :shakehead:

Das ist jedoch auch die biedere Natur des Menschen.

Jeder ist sich selbst am nächsten.

und...

Jeder ist eher bereit, seinem Nächsten zu helfen.

Jetzt aber die Krux:
Zu viele Menschen missverstehen den Begriff 'Nächsten'.
Zu oft wird in diesen Begriff eine gewisse ... 'Qualität' beigemessen, im Sinne von 'Er gehört zu mir, ihm helfe ich!'

Dass der Begriff absolut wertfrei gebraucht werden muss... darüber sind sich nicht viele Leute bewusst.

Hm... Mein Problem hierbei ist:
Wenn ich als Mensch eines bin, dann... Doppelgesichtig und scheinheilig.

Ich weiß von den Dingen... Ich bilde mir ein, eine Moral zu haben, die ich durch diverse gedankliche Prozesse mir aneignen konnte...

... aber diese Moral leben, das tue ich nicht.
Und das kann ich mir nicht verzeihen... :neutral: Besonders, weil ich bisher keinen Weg gefunden habe, dieses starre Korsett der modernen Unmenschlichkeit zu sprengen.

Und das ist aller Gänze. Nicht nur teils, teils, nicht nur in Gedanken oder nur in der Tat oder wasweißich.
Doch gerade das ist, so denke ich, der Pfad, der auf den Menschen wartet.
Eine Eingebung zu haben, oder eine Erleuchtung, die einem von nun an den richtigen Weg weist...
... ist eine äußerst seltene Gabe, die mir bisher ferngeblieben ist.

Ich kann mich nur kurzweilig dazu anstiften, ein 'guter Mensch' zu sein und meinen eigenen Kriterien standzuhalten.
Doch nach kurzer Zeit breche ich mit mir und alles geht von vorne los...

Je mehr ich darüber nachdenke, desto schlimmer ist meine eigene Meinung über mich.
Ich sollte mich jedoch nicht einzig auf meine Fehler beschränken :)
Sonst bin ich sehr eingefahren in der Perspektive...
 
Habe immer Sympathie und ein offenes Ohr für die Schwächeren und Unterdrückten.
Bewusst versuche ich soweit es geht die Natur und Ressourcen zu schonen und vermeide bewusst ungezügelten Turbo-Konsum.
Natürlich bin ich manchmal egoistisch, jedoch ist das notwendig, um schlechte Menschen klein zu halten.

Vielleicht bin ich deswegen so ausgeglichen und glücklich.
:)
Moralisch will ich kein guter Mensch sein, aber ich will ein guter Mensch sein, das sind für mich zwei völlig unterschiedliche dinge, daher jetzt diese antwort.

Moral ist ein in meinen augen ein Trainiertes Welt und Wertebild und in dem Sinne will ich auf keinen fall ein guter Mensch sein.

Aber man kann auch einfach so ein guter Mensch sein, einfach von Herzen.
:lol:
 
Hm... ich bin Vegetarier, spare Strom wie ein Bekloppter und denke an die Umwelt. Aber bin ich ein guter Mensch? Nö. Ich bin genauso dämlich wie alle anderen und mache ebenso viele Fehler wie alle Menschen. Gut und böse ist ohnehin relativ. Was für den einen gut ist, ist für den anderen die schlimmste Sünde unter dieser Sonne. :nix:
 
Wenn du einem anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zauberst und dich selber dabei wohl fühlst, dann bist du ein guter Menschen. Zumindest in Relation zu den ganzen Cholerikern die frei herum laufen.
:)
 
Wenn man Rücksicht auf andere Menschen in der Gesellschaft nimmt und ihnen keinen Schaden( sowohl seelisch als auch köperlich) zufüg, ist man aufjedenfall schonmal kein böser Mensch.
Man muss nicht immer der retter der Welt oder sonst was werden, um ein guter Mensch zu sein.
 
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