Weltpolitik

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Nicht offen für weitere Antworten.
Ölabbauende-Mikroorganismen habens lieber kuschelig warm:kruemel:
zu verdeutlichung nochmal dass der unfall vor alaska nur 40.tonnen rohöl ausgelaufen sind
und in diesem unfall täglich 800 tonnen rohöl fließen also am tag die 20 fache menge und das schön über mehrere wochen.

eher wird diese katastrophe viel zu leicht und viel zu schnell verdrengt als eine weitere wahl in nrw oder dem gemütszustand von ratingagenten
 
Zumal da echt empfindliche Ökosysteme sitzen. Sumpf und Mangrovenwälder, wie will man die denn reinigen?
 
afaik 80% Kohlenstoff und 15% Wasserstoff, der Rest besteht aus Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel und ein bisschen Metall.
es kommt auf die molekularen strukturen an, wie alle anderen organischen zusammensetzungen ....


Paraffins average:30% range:15 to 60%
Naphthenes avrg: 49% range: 30 to 60%
Aromatics avrg: 15% range: 3 to 30%
Asphaltics average: 6% range: remainder
und so ziemlich alles davon ist einfach lebensbedrohlich

keine lust mehr weiter zu erläutern

Schema_der_Erdoelaufarbeitung.svg
Schema_der_Erdoelaufarbeitung.svg


de.wikipedia.org/wiki/Erdöl


de.wikipedia.org/wiki/Ölpest
 
Bei der Ölkatastrophe 1991 wurde 1mio Tonnen Erdöl frei, war aber schon nach 4 Monaten verschwunden(zumindest im Meer:v:). Dasselbe Prophezeie ich bei diesem Vorfall:scan:
 
Bei der Ölkatastrophe 1991 wurde 1mio Tonnen Erdöl frei, war aber schon nach 4 Monaten verschwunden(zumindest im Meer:v:). Dasselbe Prophezeie ich bei diesem Vorfall:scan:

verwunden? es verschwindet nicht einfach...es setzt sich ab oder fest...in den fischen die wir essen und das setzt sich in uns fest und werden wir erst los, wenn wir sterben ;-)


deine vorstellungen vom ökosystem finde ich merkwürdig :-\
 
Die Welt wird täglich immer irrer, in welche alternative Realität der Quanten-Universen bin ich nur gerutscht? Denn das kann doch nicht mehr meine Welt sein:

Die UN macht sich gerade mal wieder total lächerlich:


Gaddafi zieht in UN-Menschenrechtsrat ein

Erfolg für Muammar al-Gaddafi: Die UN-Vollversammlung hat Libyen mit großer Mehrheit in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gewählt. Menschenrechtsgruppen sind entsetzt. Sie werfen Gaddafi schwere Vergehen vor – und befürchten nun einen großen Ansehensverlust für das UN-Gremium.

http://www.welt.de/politik/ausland/article7617830/Gaddafi-zieht-in-UN-Menschenrechtsrat-ein.html

gaddafi_DW_Wirtsch_1094216g.jpg
 
Die UN-Frauenrechtskommission hat nur etwas gegen Abtreibung, wenn sie wegen des Geschlechts (also weiblich) vorgenommen wird. Ansonsten ist´s etwas Gutes, da es die Entscheidungsfreiheit der Frau betont. :)
 
Die Welt wird täglich immer irrer, in welche alternative Realität der Quanten-Universen bin ich nur gerutscht? Denn das kann doch nicht mehr meine Welt sein:

Die UN macht sich gerade mal wieder total lächerlich:

http://www.welt.de/politik/ausland/article7617830/Gaddafi-zieht-in-UN-Menschenrechtsrat-ein.html

Das war doch nur der Gefallen, den man dem Verbrecher noch schuldig war, nachdem er sich so freundlich der Interessen der EU (vertreten damals durch Berlusconi) angenommen hat. Gaddafi kümmert sich mit seiner unnachahmlichen Art, die kriminellen Diktatoren so an sich haben, darum, die Festung Europa vor den Einwanderern zu "beschützen" (wer kümmert sich schon um ein paar im Meer ersoffene Hungerleider, solange diese nicht der EU "auf der Tasche liegen" :shakehead:) und in der EU verhilft man im Gegenzug dafür einem kriminellen Staatsführer (... das kann man natürlich auch auf Berlusconi anwenden :-P) zu Ansehen.

In der EU ist man also (wie schon früher) gerne bereit mit mörderischen Despoten zusammenzuarbeiten, wenn diese den eigenen politischen (und vor allem wirtschaftlichen) Interessen entgegenkommt. Was den USA früher mal Saddam Hussein war oder zu Zeiten des von Russen besetzen Afghanistans die Taliban waren, ist nun für uns eben nun Gaddafi.
 
Belphegor666

Könntest Du Deine Aussagen mal mit ein paar Belegen unterfüttern?

Nun ja, im verlinkten Artikel steht doch alles über das Abkommen, dass zwischen Berlusconi und Gaddafi geschlossen wurde. Das der Dank der EU dafür sein Einzug in den Menschenrechtsrat ist, steht natürlich nicht drin ;), aber ganz uneigennützig wird Gaddafi natürlich nicht der EU geholfen haben.

[...]
Die US-Menschenrechtsorganisation «Human Rights Watch» (HRW) hatte Italien in den vergangenen Monaten jedoch scharf kritisiert und auf Menschenrechtsverletzungen in Libyen hingewiesen.

Auch die EU-Kommission und das Uno-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) hatten bereits mehrfach protestiert, die direkten Abschiebungen verstiessen gegen die Genfer Flüchtlingskonvention, da Libyen über kein ausreichendes Asylrecht verfüge.

Maroni verteidigte hingegen die Abschiebungen als «lebensrettend» im Hinblick auf die gefährliche Überfahrt übers Mittelmeer, die die illegalen Einwanderer meist in völlig überladenen Fischer- oder Schlauchbooten antreten. Die Abschiebepraxis war aufgrund eines im Mai 2009 unterzeichneten Sonderabkommens zwischen Libyen und Italien aufgenommen worden.
http://www.blick.ch/news/ausland/deswegen-kuesst-berlusconi-weiter-gaddafis-hand-146517

Das man das ganze dann auch noch so begründet, es geschähe ausgerechnet auch noch zum Schutz der Asylsuchenden (wer weiß wie danach mit ihnen in Libyen verfahren wird) ist IMHO der Gipfel der Perfidie.

Das ganze auch noch mal hier:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30527/1.html

[...]
"Italienisches Modell" macht aus "Schurkenstaat" einen "starken Partner"

Zu neuen Maßnahmen der Grenzsicherung erklärten die G8-Minister, neben "Menschenhandel" explizit die "illegale Einwanderung" stärker zu bekämpfen, da diese zusätzlich zur Finanzkrise "den Druck auf die Industireländer" erhöhe. Die Länder in der International Civil Aviation Organization (ICAO) sollen spätestens ab April 2010 ausschließlich maschinenlesbare Ausweise ausstellen und baldmöglichst automatisierte Ausweiskontrollen an Grenzen einführen, wofür auch technische Unterstützung angeboten werden soll.

Neben neuen Instrumenten zum Aufspüren und Verfolgen von Migranten soll die Prävention ausgebaut werden, Herkunfts- und Transitländer dabei im Vordergrund stehen. Gemäß dem "italienischen Modell" gerät Libyen in den Focus sicherheitspolitischer Einflussnahme in Nordafrika. Muammar al Gaddafi, nach jahrelang intensivierter politischer und wirtschaftlicher Kooperation zum "starken Partner" Italiens aufgestiegen, wird als Präsident der Afrikanischen Union am dritten Tag des G8-Gipfels im Juli teilnehmen. Längst ist nicht nur von der Sicherung der Außengrenze Europas die Rede, sondern von der Prävention und Bekämpfung von Migration entlang der südlichen Grenze Libyens in der Subsahara. Italien dürfte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, im Zuge der laufenden G8-Präsidentschaft beim Gipfeltreffen in L' Aquila wichtige Weichen zu stellen.

Wir werden mehr Gas und Benzin aus Libyen bekommen und weniger illegale Einwanderung.
Ministerpräsident Berlusconi

Im Freundschaftspakt mit Libyen ist die Verpflichtung Italiens festgeschrieben, die Hälfte der Mittel für die Installierung eines satellitengestützten Systems zur Überwachung der libyschen Südgrenze zu stellen (und die Kontrolle der Seegrenzen, etwa mit Drohnen, gemeinsam zu betreiben). Die zweite Hälfte der für die Jahre 2009 bis 2011 mit 300 Millionen Euro veranschlagten Kosten soll von der EU gestellt werden. Entsprechende Forderungen wollen italienische Innen- und Außenpolitiker im Juni auf Spitzentreffen der EU vortragen.

Auch Gaddafi selbst adressiert Forderungen an die EU, z.B. für technische Hilfe, Ausbildung, Personal und "Spezialausrüstung".

Und der letzte Satz beinhaltet natürlich nur die Forderungen, welche auch wirklich nur für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Dass es noch einige Forderungen unter der Hand gab, kann man sich aber denken.

Aber genau so etwas geschieht, wenn man massiv rechtspopulistisch regierten Staaten wichtige Punkte der Außenpolitik überlässt. Dann bekommt man eben auch Außenpolitik "der alten Schule" - eben genau wie bei der Zusammenarbeit mit Saddam Hussein oder den Taliban.
 
Zuletzt bearbeitet:
Griechenland
Gatte zahlte Steuern nicht - Vizeministerin tritt zurück


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,695305,00.html
Der Steuerskandal um ihren Eheman kostet die griechische Vizeministerin für Tourismus den Job: Angela Gerekou hat ihren Posten aufgegeben, weil ihr Mann beim Fiskus Schulden in Millionenhöhe hat - der Musiker wehrt sich seit 15 Jahren mit juristischen Tricks gegen die Zahlung.

ma abseits von all dem griechenbashing, das ist mir schon lange vor der krise aufgefallen. in hellas wird zurückgetreten...sogar ohne eigene schuld. das gegenteil zum teutonischen ( deutsch-österreichischen) modell :(
 
Belphegor666

Ja, es ist im Interesse Europas, diese Völkerwanderungen zunehmend einzudämmen. Dafür muß man auch mit unangenehmen Staatenführern zusammenarbeiten, wir können ja nicht mit allen Krieg anfangen.

Und natürlich ist es auch im Interesse der Menschen, wenn diese gefährliche Überfahrt gleich zwecklos gemacht wird.

Ob Berlusconi jetzt Gaddafi einen Gefallen schuldig war, wer kann das schon genau wissen? Und ich denke, daß Du etwas den Einfluss Italiens auf die UN überschätzt.
 
ma abseits von all dem griechenbashing, das ist mir schon lange vor der krise aufgefallen. in hellas wird zurückgetreten...sogar ohne eigene schuld. das gegenteil zum teutonischen ( deutsch-österreichischen) modell :(
Es ist mir schon klar, dass so etwas Feministinnen und Feministen nicht auffällt, aber Ehemann und -frau haben ein gemeinsames Einkommen. ;-)
 
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