Fragerunde an GamerAndy - Übersetzung
Im offiziellen Forum hat GamerAndy, der vier Stunden lang Oblivion auf einer XBox360 mit Festplatte spielen konnte, sich zu einer Frage- und Antwortrunde bereiterklärt. Hier die übersetzte Mitschrift seiner Aussagen:
er mochte alles, erstellte zwar einen Diebescharakter, nutzte jedoch auch Magie.
er klaute eine Wache einen Schlüssel, wurde von ihr gejagt. Unterwegs schlossen sich weitere Wachen an und beschossen den Spieler mit Pfeilen. Er floh in einen Laden, knackte da den Lagerraum (der nur ein bißchen Weizen enthielt), und als er wieder herauskam, stand da die Wache.
im Gefängnis hatte der die Möglichkeit, direkt die Zeit abzusitzen, oder auszubrechen.
in der Zelle am Anfang sahen die Texturen aus großer Nähe nicht ganz so eindrucksvoll aus, wie aus normaler Entfernung.
das Schlafen funktioniert ähnlich wie in Morrowind.
die Sichtweite ist eine Sache für sich. Um den Spieler herum ist die Umgebung unglaublich detailreich, Gras und Bäume sehen gut aus, auch die Schmetterlinge, das Wasser sieht unglaublich gut aus und die Beleuchtung ist phänomenal.
wie fühlt sich Oblivion an? Man nehme Morrowind, verbessere jedes einzelne Element und mache es wahnsinnig schön = Oblivion.
er konnte keine Unterschiede in Gameplay und Graphik zwischen PC und XBox-Version erkennen.
es regnete nicht durch feste Objekte.
er war hauptsächlich nachts unterwegs, und da waren die Straßen recht leer, dafür die Kneipen voll.
das Kampfsystem bezeichnet er als *besten* mittelalterliches Kampf, den er JE gespielt hat. Unglaublich besser als Morrowind.
auf die Sichtweite angesprochen meinte Pete, daß sie so sei, denn wenn sie alles rendern würden, jedes Detail auch in weiter Entferung, würde das Spiel mit 2fps laufen.
GamerAndy kann es kaum erwarten, das fertige Spiel in den Händen zu halten.
man kann die Länge des Haares seines Charakters einstellen, aber GamerAndy hat kaum Zeit für die Charaktererschaffung verwendet - da er insgesamt nur vier Stunden Spielzeit hatte.
die Unterwassergraphik hat ihn nicht vom Hocker gehauen, und nach etwa 20 Sekunden ist ihm die Puste ausgegangen.
die Wälder gefielen ihm, und hält es für möglich, am Rande einer Straße wandernden Händlern aufzulauern.
sein Charakter konnte 200 "Gewichtseinheiten" an Gegenständen tragen, was ihm als sehr viel vorkam.
es gibt verschiedene Arten von Pfeilen. Und auch Fallen - er entdeckte zwei die auf Physik basierten, und eine auf dem Schleichenskill (ähnlich Morrowind).
den Kompaß hat er die meist eZeit über vergessen, außer er hatte sich total verlaufen und wußte nicht mehr, wo er hinsoll. Er war sehr intuitiv, der Kompaß.
ihm wurde gesagt, es gäbe keinen Schaden abhängig von getroffenen Körperteilen. Ihm kam es aber so vor.
Animationen des Spielers sahen für ihn in der dritten Person schlechter aus als die aller NPCs.
die Physik funktionierte gut, und die Ragdollanimationen waren die besten, die er je gesehen hat.
unter Wasser wurde alles bläulich, dazu war die Sicht eingeschränkt.
er war beeindruckt von den Animationen, außer die von ihm selbst in der Verfolgerperspektive. Pferde sahen sehr pferdig aus.
angreifende Ratten hoppeln, aber das fand er weniger lustig, als er beinahe von einer getötet worden wäre. Denn durch das Hoppeln flogen drei Feuerbälle vorbei.
ihm fiel keine "Robocop"-Kopfanimation einer Wache wie im PC Games-Video auf.
ihm fiel es schnell nicht mehr auf, daß NPCs an Türen, die Übergänge von Innen- zu Außenwelten sind, ausblenden. Solche Kleinigkeiten können den Eindruck nicht trüben.
NPCs sahen allgemein großartig aus.
er konnte sehr weit sehen, bis zu den Hügeln am Horizont. Auch wenn auf ihnen keine Details mehr zu erkennen waren.
es gibt Kapuzenroben, genauso wie Roben und Kapuzen als Einzelteile.
mit den Quests war er sehr zufrieden, die sich auch sehr natürlich anfühlten.
das Schleichsystem ist *VIEL* besser als in Morrowind. Wenn man an jemandes Nase vorbeischleicht, verfolgen sie einen auch, weil man eben schleicht.
Argonier haben wieder keine konstante Wasseratmung, noch Khajiits konstante Nachtsicht.
Gesichtsaudrücke ändern sich in Kämpfen, oder wenn man böse Sachen zu NPCs sagt.
er liebte die Musik, auch wenn manche Übergänge von Umgebungs- zu Kampfmusik recht abrupt waren.
das Game lief flüssig, es gab Popups in der Entfernung, störte aber nach einigen Minuten nicht mehr.
Handschuhe, Schuhe und co sind nun Paare, statt Einzelteile.
die Ladezeiten waren nicht schlecht. Er fragt sich, was die Leute, die sowas behaupten, geraucht haben. Wenn es in der Wildnis ne Ladezeit gab, war sie mehr wie ein kleiner Stotterer, weniger als eine Sekunde.
Magazine bekommen die gleiche Version zum Testen, wie sie in die Läden zum Verkauf kommt - ein seltenes Vorgehen. Daher wird es wohl auch sehr überhastete Reviews von Gamespot und TeamXBox und so weiter geben. GamerAndy sagt, sein Team wird rund um die Uhr das Spiel spielen, bis das Medienembargo gelüftet wird.
Schlösserknacken war für ihn sehr wichtig. Morrowinds System haßte er, ebenso das von Splinter Cell, welches ein schlecht trainierter Affe schaffen konnte.
In Oblivion hingegen soll es Bethesda perfekt hinbekommen haben. Wobei es auch einen Button gibt, der das automatisch erledigt, wenn man es wie in MW haben will. Er gehörte da nicht zu.
das Hoppeln der Ratten kam ihm nicht komisch vor, da es wirklich große Ratten waren, die ihm an die Kehle wollten.
er war nicht in Gelegenheiten verwickelt, wo die AI ihre Stärken zeigen konnte, daher war er von ihr am wenigsten begeistert - das aber in einem Spiel, von dem er *SEHR* begeistert war.
GamerAndy meinte, massig Bretonen getroffen zu haben, weil das ja ihre kaiserliche Hauptstadt sei. Äh. Daneben.
die Rassenvorteile schienen ihm dieselben wie in Morrowind gewesen zu sein (Anmerkung von bg2408: Ich *wußte* es!)
Quelle:theelderscrolls.info