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Neues Geschäftsjahr.Hm... 1.4.?
Neues Geschäftsjahr.
Für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr rechnet Sony nun mit einem Gewinn von 480 Milliarden Yen - 100 Milliarden mehr als noch im Oktober erwartet. Dazu tragen das stark laufende Musikgeschäft und der Finanzbereich bei. Der Umsatz wird weiterhin bei 8,5 Billionen Yen prognostiziert.
Es sei ein guter Zeitpunkt für einen Führungswechsel, da Sony demnächst eine neue mittelfristige Planung umsetzen werde, erklärte der 57-jährige Hirai. Er wird nun den Vorsitz im Verwaltungsrat übernehmen.
Neuer Sony-Chef setzt auf Roboter
Der bisherige Finanzchef Sonys, Kenichiro Yoshida, führt von April an die Geschicke des japanischen Elektronikkonzerns. Von Kazuo Hirai übernimmt er eine blitzsaubere Bilanz. Nun soll das Geschäft mit künstlicher Intelligenz gestärkt werden.
Yoshida ist jemand, der sich nicht scheut, japanische Tabus zu brechen. Er hat acht Jahre lang die Netzwerksparte von Sony „So-Net“ geleitet. Im Jahr 2013 hat Hirai ihn ins Top-Management geholt. Er war offiziell Finanzvorstand, in Wirklichkeit war er Hirais wichtigster Mitarbeiter für schwere Entscheidungen. Yoshida hat seinen Kollegen beispielsweise den Gedanken ausgetrieben, dass sein Unternehmen ein globaler Massenanbieter von Smartphones sein müsse – die Sparte war mit ihren Android-Handys teurer als die chinesische Konkurrenz, konnte aber nie das Prestige von Apple oder Samsung aufbauen. Sony sieht die Smartphones jetzt als Nischengeschäft, das auf bestimmte Länder beschränkt ist.
PCs hält er für ein Produkt von gestern
Yoshida hat auch die verlustreiche Fernseher-Sparte in eine Tochtergesellschaft ausgegliedert – ein schmerzhafter Schritt für ein Unternehmen, das in den 80er-Jahren den Weltmarkt dominiert hat. Ebenfalls einschneidend: Die Notebook-Marke Vaio hat Yoshida komplett abgestoßen, sie läuft jetzt unabhängig. PCs hält er für ein Produkt von gestern, mit denen eigentlich nur chinesische Anbieter noch Geld verdienen können. „Unsere Reformen lassen keine heilige Kuh unangetastet“, sagte er auf einer Pressekonferenz vor drei Jahren – mit der üblichen freundlichen, weichen Art, mit denen er auch harte Entscheidungen über Sparten mit vielen tausend Mitarbeiten kommuniziert.
Sony steckte zu Anfang des Jahrhundert noch in einer tiefen Krise. Das Unternehmen hatte es in den 90er-Jahren versäumt, sich an die veränderten Verhältnisse anzupassen. Die Führungsriege glaubte, dass der Konzern jedes denkbare Elektronikprodukt selbst herstellen müsse und verschwendete massiv Geld. Die Präsidenten der einzelnen Sparten waren Könige, die Entscheidungen ihrer Kollegen blockieren konnten. So hat die CD-Sparte verhindert, dass die Musikspieler des Unternehmens Inhalte aus dem Internet herunterladen konnten. Das hat Apple mit dem iPod und iTunes einen entscheidenden Vorsprung gegeben, obwohl Sony viel früher sowohl über Musikrechte als auch über Abspielgeräte verfügte.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/...ter.f3781838-d865-4ecf-a949-5114aec03f66.htmlHirai hinterlässt ihm eine hervorragende Basis
Hirai und Yoshida haben sich vorgenommen, keine teuren Fehler mehr zu wiederholen. Für die Entwicklung einer Playstation hat Sony damals noch aufwendig eigene Chips entwickeln lassen. Heute verbaut das Unternehmen einfach Bausteine, die am Markt verfügbar sind. Jetzt schaut Yoshida weiter nach vorne. Hirai hinterlässt ihm dafür eine hervorragende Basis.
Die Bilanz ist blitzsauber, das Unternehmen tritt wieder geschlossen und beweglich auf. Im Abschlussquartal des vergangenen Jahres hat das Unternehmen einen üppigen Gewinn von zweieinhalb Milliarden Euro ausgewiesen. Das Geschäftsjahr läuft in Japan noch bis März; Hirai legt als letzte Amtshandlung den höchsten Gewinn der 72-jährigen Firmengeschichte vor. Yoshida will nun das Geschäft mit vernetzten Dienste, Robotern und künstlicher Intelligenz weiter ausbauen. „Wir werden uns künftig in eine ähnliche Richtung bewegen wie in den vergangenen Jahren, aber anders“, kündigte er am Freitag an. Einen Vorgeschmack gab die Wiederbelebung des Roboter Hund Aibo, der bereits von 1999 bis 2005 auf dem Markt war, dann jedoch als zu teuer galt. Die verbliebenen Exemplare waren jedoch weiterhin hoch begehrt. Jetzt kommt das Hündchen zurück – intelligenter und beweglicher als zuvor.
Nun soll das Geschäft mit künstlicher Intelligenz gestärkt werden.
Yoshida will nun das Geschäft mit vernetzten Dienste, Robotern und künstlicher Intelligenz weiter ausbauen. „Wir werden uns künftig in eine ähnliche Richtung bewegen wie in den vergangenen Jahren, aber anders“, kündigte er am Freitag an. Einen Vorgeschmack gab die Wiederbelebung des Roboter-Hundes Aibo, der bereits von 1999 bis 2005 auf dem Markt war, dann jedoch als zu teuer galt. Die verbliebenen Exemplare waren jedoch weiterhin hoch begehrt. Jetzt kommt das Hündchen zurück – intelligenter und beweglicher als zuvor.
Das Geschäftsjahr läuft in Japan noch bis März; Hirai legt als letzte Amtshandlung den höchsten Gewinn der 72-jährigen Firmengeschichte vor.
Dies soll der Fall sein, wenn bei Tests nicht mehr „die exakten Standards“ von Sony eingehalten werden können. Eine „gute Nutzererfahrung“ soll im Mittelpunkt stehen. Kann diese mit einem Update auf eine neue Version von Android nicht mehr gewährleistet werden, wird das Gerät eben nicht aktualisiert.
Somit nimmt er also ausgerechnet die Produzenten seiner erfolgreichen Serie "Walker, Texas Ranger" in den juristischen Schwitzkasten. Der Hintergrund: Es stünden ihm nach wie vor angeblich 23 Prozent der Umsätze durch die Serie zu, etwa durch TV-Wiederholungen oder DVD-Verkäufe. Dies sei im Jahr 1993 mit dem Sender CBS ausgemacht worden.
Das Problem, das nun ein Richter lösen muss: Norris ist der Überzeugung, dass CBS sich für Video-On-Demand-Streaming von "Walker, Texas Ranger" entschieden habe, um so die 23 Prozent Gewinnabgabe an den Schauspieler zu umgehen. Somit sei Norris seit 2004 an keinerlei Video-On-Demand-Einnahmen beteiligt gewesen - ein Umstand, der ihm nun rückwirkend 30 Millionen Dollar einbringen soll.
Kenichiro Yoshida merkt nicht nur an, dass PlayStation Plus am 31. September 31,5 Millionen Abonnenten vorweisen konnte, sondern hat auch noch beeindruckende Zahlen zum Wachstum des PlayStation Networks parat. Allein im Oktober und Dezember 2017 sollen die Verkäufe via PSN im Vergleich zum Vorjahr um satte 41 % gestiegen sein. Zum ersten Mal in der Geschichte des Geschäfts haben die Verkäufe in diesem Zeitraum die magische 300-Milliarden-Yen-Grenze durchbrochen. Was umgerechnet knapp 2,2 Milliarden Euro sind.