[Schwerpunkt] Der Astronomie-Thread

impuls100

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Da sind wir mal einer Meinung. :) Auch die Indianer damals waren nicht immer umweltbewusst, so wie sie in unseren Köpfen romantisiert wurden. Sie haben auch Büffelmassenschlachtungen betrieben und Wälder gerodet. Der Mensch ist eben so. Genau wie das Virus. Man besetzt den Wirt, zerrt ihn und deren Ressourcen aus und dann sucht man sich einen neuen Wirt, welchen man ebenfalls ausbeuten kann.
Das mit der "Büffelmassenschlachtung" und der massiven Abholzung der Wälder waren nicht die Indianer...die lebten im Einklang mit der Natur und nahmen was sie zum Überleben brauchten.
 

OldSnake

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Das sehe ich anders. Klar gibt es keine Garantie dafür, dass sie freundlich wären, aber wenn wir die Möglichkeiten dazu hätten, dann würden wir definitiv auch x tausend Lichtjahre reisen, nur um mal hallo zu sagen und uns den Planeten mal anzugucken... spricht nichts dagegen, dass das bei anderen Spezies nicht auch so sein sollte.
Wir fliegen auch zum Mond und zurück und irgendwann zum Mars und zurück, bloß um mal dagewesen zu sein und vllt ein paar Steine mitbringen zu können.
Und was machen wir nachdem hallo sagen? Wieder nach Hause fahren? Sind dort lebenwesen unter uns, werden sie ausgelöscht und zu unternanen gemacht. Sind sie ebenbürtig, wird handel betrieben, aber trotzdem überlegt wie wir uns gegen sie "verteidigen" können. Sind sie überlegen, wollen sie bestimmt genau wissen woher wir denn kommen :v:

Auf einem Gesteinsbroken wie dem Mond, können wir ja nur ein paar Steinchen mitbringen. Das wir dorthin sind, liegt halt auch nur daran, das es unser nähster Himmelskörper ist.

Wäre der Mars bewohnbar, wären wir längst dort gewesen. Würde dort eine niedrigere Lebensform leben, hätten wir sie ausgelöscht oder zu untertanen gemacht und andersrum.
 

impuls100

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Und was machen wir nachdem hallo sagen? Wieder nach Hause fahren? Sind dort lebenwesen unter uns, werden sie ausgelöscht und zu unternanen gemacht. Sind sie ebenbürtig, wird handel betrieben, aber trotzdem überlegt wie wir uns gegen sie "verteidigen" können. Sind sie überlegen, wollen sie bestimmt genau wissen woher wir denn kommen :v:

Auf einem Gesteinsbroken wie dem Mond, können wir ja nur ein paar Steinchen mitbringen. Das wir dorthin sind, liegt halt auch nur daran, das es unser nähster Himmelskörper ist.

Wäre der Mars bewohnbar, wären wir längst dort gewesen. Würde dort eine niedrigere Lebensform leben, hätten wir sie ausgelöscht oder zu untertanen gemacht und andersrum.
...oder gegessen :v:
 

MagicMaster

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Das mit der "Büffelmassenschlachtung" und der massiven Abholzung der Wälder waren nicht die Indianer...die lebten im Einklang mit der Natur und nahmen was sie zum Überleben brauchten.
ich weiß jetzt nicht, ob das ironisch gemeint war, aber falls nicht, dann solltest du dir das hier mal durchlesen:
http://www.nbcnews.com/id/45560010/ns/technology_and_science-science/t/real-mayan-apocalypse-may-have-been-their-own-fault/

http://www.abc.net.au/science/articles/2003/07/17/2858655.htm
What happened is that the Anasazi deforested the area around their settlements until they were having to go further and further away for their fuel and their construction timber. At the end they were getting their logs from the tops of mountains up to 75 miles away and about 4,000 feet above the Anasazi settlements. These logs had to be dragged back by people with no transport or pack animals. So deforestation spread. That was the one environmental problem.

The other environmental problem was the cutting of arroyos. When water flow is channelled, for example in irrigation ditches, then large flows such as the run off in desert rains dig a trench within the channel. This trench digs deeper and deeper with time, and today we can see examples of arroyos up to 30 feet deep. If the water level drops down in the arroyos today then that's not a problem for farmers, because we've got pumps. But the Anasazi did not have pumps, and so when the irrigation ditches became incised by arroyo cutting and when the water level in the ditches dropped down below the field levels, they could no longer do irrigation agriculture.

For a while the Anasazi got away with these inadvertent environmental impacts. There were droughts around 1040 and droughts around 1090, but at both times the Anasazi hadn't yet filled up the landscape, so they could move to other parts of the landscape not yet exploited. And the population continued to grow.
 

Avi

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Das mit der "Büffelmassenschlachtung" und der massiven Abholzung der Wälder waren nicht die Indianer...die lebten im Einklang mit der Natur und nahmen was sie zum Überleben brauchten.
Das Märchen vom edlen Wilden

Die Ureinwohner Amerikas gelten als Menschen, die im Einklang mit der Natur lebten. Doch das war keineswegs der Fall. Mitunter zerstörten sie sogar ihre eigene Lebensgrundlage.
Gab auch mal gute Berichte darüber in der P.M. oder Galileo. ;)
 

impuls100

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Das Märchen vom edlen Wilden



Gab auch mal gute Berichte darüber in der P.M. oder Galileo. ;)
Der Maßstab und das Ausmaß der Umweltschädigung war dennoch ein Anderer.
Die Population der Büffel wurde erst durch die "Zuwanderer" dezimiert.
Natur verträgt Menschen eben nur bis zu einer gewissen Größe.
Ausserdem ist es doch ein Unterschied ob Jagd und Rohdung im kleinen oder großen Stil betrieben werden :nix:
 

MagicMaster

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Der Maßstab und das Ausmaß der Umweltschädigung war dennoch ein Anderer.
Die Population der Büffel wurde erst durch die "Zuwanderer" dezimiert.
Natur verträgt Menschen eben nur bis zu einer gewissen Größe.
Ausserdem ist es doch ein Unterschied ob Jagd und Rohdung im kleinen oder großen Stil betrieben werden :nix:
Die haben ganze Landstriche in Wüsten verwandelt, das würde ich nicht unbedingt kleiner Stil nennen :ugly:
 

OldSnake

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Wie aus dem Verschwörungstheorien Thread ein Astronomie Thread erstellt wurde um dann dort über Aliens auf Indianer + Umweltverschmutzung zu kommen. Was halten denn die prä astronautiker davon? :v:
 

Avi

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Wie aus dem Verschwörungstheorien Thread ein Astronomie Thread erstellt wurde um dann dort über Aliens auf Indianer + Umweltverschmutzung zu kommen. Was halten denn die prä astronautiker davon? :v:
Die Argumentation ist gar nicht so abwegig, vor allem wenn es um die Besiedlung fremder Welten geht. Da stellt sich dann die klassische Frage ob wir Menschen ein Leben auf einem anderen Himmelskörper überhaupt verdient haben, wenn wir hier bei uns auf der Erde nicht mal alles vernünftig hinbekommen und wenn selbst die für ihre Naturverbundenheit bekannten Indianer nicht anders waren als wir heute, nämlich ressourcenverschwendend und ausbeutend. Vielleicht sollte man den Thread in Astronomie und Raumfahrt umbenennen, obwohl beides irgendwie miteinander verknüpft ist.
 

Xyleph

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Diese Selbstabschäu immer. Jedes Lebewesen auf dem Planeten nutzt seine Umgebung aus. Ein Bieber interessiert es auch nicht was für Schäden seine Dämme für das Ökosystem mit sich bringen kann. Wir können es halt einfach besser als andere.
 

Xyleph

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Wir sind nunmal die dominante Spezies auf dem Planeten und die einzige die sich um soetwas wie Nachhaltigkeit überhaupt Gedanken macht. Andere Spezies würden bei einer Überpopolation ihre Umgebung einfach wegfressen, ohne an Morgen zu denken und würden einfach untergehen, weil sie keine Auswege finden können.Wir können das. Wir spenden auch für andere Menschen und Tiere, nehmen sie auf und haben überhaupt ein weit größeres Moralverständnis als andere Arten.
 

Avi

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Das kann man so pauschal nicht sagen. Viele Arten drosseln ihre Geburtenzahlen bei einer drohenden Überbevölkerung oder es kommen Krankheiten und Naturkatastrophen, um der Überbevölkerung durch natürlichen Einflüssen Herr zu werden. Einzig die Menschheit wächst exponentiell an, so dass man sich schon Gedanken darüber machen muss was einmal 9 - 15 Mrd. Menschen auf dieser Erde Essen sollen. Die nächst mögliche Lösung ist laut wissenschaftlichen Studien gerade Insekten.

Btw bauen auch Biber Damme und legen damit ganze Flüsse trocken. Nicht nur der Mensch speichert Vorräte, sondern auch Hamster, Nager im Allgemeinen oder andere Tierarten. Der Mensch ist nichts Besonderes in dieser Hinsicht und er erschafft auch nichts Besonderes. Allein wenn man sich die TV Doku XXX Jahre nach den Menschen anschaut weiß man wie viel Müll wir hinterlassen und inwiefern wir diesen Planeten schädigen. Allein der ganze Atommüll ist ein extremes Problem für diesen Planeten.

Der Mensch ist weder großartig, einzigartig, noch besonders. Er pflanzt sich nur rapide fort, plündert Ressourcen und fossile Stoffe, müllt alles zu und bekriegt sich gegenseitig bis aufs Blut. Natürlich gibt es auch gute Menschen, die spenden und selbstlos sind, doch diese sind in einer klaren Minderheit.
 

Xyleph

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Natürlich sind wir etwas besonderes, weil wir intelligenter sind und die dominante Spezies.
Das Beispiel mit dem Bieber kommt übrigens von mir, passt nicht es als Gegenargument zu benutzen, wenn du damit das gleiche sagst was ich schrieb :ugly:
 

Avi

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Natürlich sind wir etwas besonderes, weil wir intelligenter sind und die dominante Spezies.
Das Beispiel mit dem Bieber kommt übrigens von mir, passt nicht es als Gegenargument zu benutzen, wenn du damit das gleiche sagst was ich schrieb :ugly:
Staudamm- Biber Damm. Seems legit. :nix:

Wir sind zwar die dominante Spezies, welche alle anderen unterdrückt, aber Viren und Bakterien können uns ebenso gut in die Knie zwingen und uns gegebenfalls gar vollkommen ausrotten. :brit:
 

Xyleph

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Können Viren und Bakterien ruhig machen. Wir sind wohl als ehesten dazu in der Lage uns zu wehren und machen das gegen eine Vielzahl schon lange Zeit.
Ich zähle Viren und Bakterien übrigens nicht zu normalen Lebewesen.



Ich steh grad auf den Schlauch. :ugly: Und bevor ich mich bei dir entschuldige frage ich noch mal nach deinem Biber Post.
Wie wäre es einfach mit dem Lesen der letzten wenigen Poste?

Diese Selbstabschäu immer. Jedes Lebewesen auf dem Planeten nutzt seine Umgebung aus. Ein Bieber interessiert es auch nicht was für Schäden seine Dämme für das Ökosystem mit sich bringen kann. Wir können es halt einfach besser als andere.
Darauf stelltest du eine Frage, dann kam der Staudamm, nur damit du mir drauf etwas von Bieber Staudämmen erzählen könntest :ugly:
 

Avi

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OK, dann entschuldige ich mich hiermit bei dir. :kneel:

Ich bin aber auch manchmal schusselig. :fp: Hm.. wo ich Viren einordnen würde, wüsste ich nicht, ehrlich gesagt. Ich habe mich mal lange mit ihnen beschäftigt und sie sind intelligent und organisiert genug, um fremde Organismen zu besetzen, zu übernehmen und zu lenken (Tollwut - Virus). Forscher wissen nicht einmal warum Viren wissen das sich Rezeptoren an den Zellen ab und an in die Zelle stülpen. Viren haften sich an ihnen und benutzen diese als eine Art Fahrstuhl, um somit die Zelle zu besetzen. Dadurch schreiben sie den Code im Nucleus um und wandeln Zellen in Waffen um oder besetzen gar Hinrfunktionen um aus den Wirten "Zombies" zu machen und neue Orte (andere Körper) zu besiedeln. Das klingt für mich alles nach Planung, Organisation und Intelligenz. Mit (tierischem) Instinkt hat das nichts mehr zu tun imo.
 

needcoffee

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Für Designfreaks wie mich ganz interessant:

Kostenlose NASA Design-Poster. :-D

Visions of the Future - Imagination is our window into the future. At NASA/JPL we strive to be bold in advancing the edge of possibility so that someday, with the help of new generations of innovators and explorers, these visions of the future can become a reality. As you look through these images of imaginative travel destinations, remember that you can be an architect of the future.

http://www.jpl.nasa.gov/visions-of-the-future/
 
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