Strategie Nintendo nach Iwata

Spacecooky

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Iwata war total wichtig für Nintendo :herz: Er hat großen Anteil am Erfolg der Wii - glaube DS hat der vorherige CEO eingeleitet - und hat Nintendo während Wii und DS sehr viel Gutes getan. Außerdem hat er, als Aktionäre geschrien haben Nintendo soll auf Smartphones setzen, langfristig gedacht und eine sorgfältige Planung begonnen um den Smartphone-Markt geschickt zu nutzen um davon zu profitieren und das tut Nintendo heute sehr. Er hat da langfristig und schlau gedacht im Gegensatz zu den Wünschen von Aktionären die im iPhone-Rausch Nintendos Brand geschadet hätten /:

Iwata war total wichtig für die Videospielindustrie insgesamt imo, weil Nintendo den Markt extrem vergrößert hat und Games salonfähig gemacht hat.

Außerdem war Iwata auch die Qualität der Games wichtig ( er war dafür das Spiele lieber verschoben werden ) ...und er war ein Gamer und das kann man an Iwatas Ask sehen. Nicht zuletzt ist er für den Erfolg der Switch verantwortlich durch die Umstrukturierung von Nintendo.


Unter Kimishima wirkt alles aber sehr viel dynamischer als in Iwatas letzten Jahren ( er war ja auch krank ) ...Nintendo hat irgendwie ein sehr gutes Gefühl für Timing in letzter Zeit und das erzeugt immer wieder Hype um die Switch ^^
Auch von der Präsentation wirkt Nintendo viel cooler, hotter und dynamischer als 2013/14/15 - allein die Switch-Präsentation oder die Directs ^^


Kimishima passt zum heutigen Nintendo einfach sehr imo und ich glaube er wird weiterhin ein guter CEO sein. Heißt aber nicht dass es Iwatas Erfolge verschwinden lässt :herz:
 

Devil

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Unter Iwata wurde Donkey Kong Country wiederbelebt, ebenso Kid Icarus oder Metroid (Prime 1) selbst. Verstehe nicht ganz warum MP4 ein Beweis für irgendwas sein soll. Nintendo hat so viele IPs, dass ständig zwangsläufig einige in der Versenkung verschwinden MÜSSEN und andere dafür wiederkommen. Das passiert schon seitdem ich denken kann und mich fürs Zocken interessieren.

Genauso ist Skyrim doch kein Argument für irgendwas anderes. Auf der Wii U gab es plötzlich Need for Speed, Mass Effect 3, Bayonetta 2 oder Zombi U. Bioware/EA Spiele (ohne Sports) gibt es dafür bislang nicht auf Switch, nun ist dafür halt Bethesda zum ersten mal da.

Natürlich wird seit der Switch einiges anders gemacht. Aber da zwischen den Zeilen lesen zu wollen wer was und wie viel damit zu tun hat, ist doch Unsinn. Iwata hat an der Switch mitgearbeitet, so viel wissen wir, nicht mehr, nicht weniger. Die Switch hat zum Teil deshalb neue 3rds und Indies angezogen, weil es viel einfacher ist für sie zu entwickeln als für die Wii U zb und trotzdem noch zeitgemäße Grafik hinbekommt. Sie wird weiterhin andere Entwickler anziehen, weil sie erfolgreich ist im Gegensatz zur Wii U. Erfolgreicher ist sie, weil das Konzept schlüssiger ist. Die Kommunikation mit anderen Herstellern scheint besser geworden zu sein. Aber das war auch schon zu Beginn der Wii U so (Sega, Platinum, Ubisoft, selbst EA etc), nur sind danach alle kurzfristig abgesprungen, verständlicherweise.

Ich finde es selber gut, dass bei Nintendo frisches Blut jetzt in höhere Positionen kommt. Aber dieses "Den Fans (nicht) geben was sie wollen" ist immer so eine Sache. Die Fans wollen immer ständig alle möglichen IPs sehen. Wenn jetzt zb drei offene 3D Marios in Folge kommen, werden mehr und mehr irgendwann wieder ein lineares Mario wie Galaxy fordern... Und aktuell heißt es, mit Odyssey habe man ""den Fans"" gegeben was sie wollten.
 
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Das Konzept der Switch ist einfach deutlich besser. Aber ansonsten sehe ich gar nicht so eine große Verbesserung seitens Nintendo.

Durch das Konzept verkauft sich die Switch deutlich besser, also ist klar dass folglich auch der Support besser ausfallen wird.

Habe ehrlich gesagt echt Sorgen was die Smash Serie angeht, jetzt wo Iwata weg ist. Er war derjenige, der Sakurai immer wieder überreden konnte, an einen neuen Teil zu arbeiten. Entweder es wird in Zukunft einfach nur ein Port der U Version kommen, oder ein Reboot. Was jetzt zwangsläufig nichts schlechtes bedeuten muss, aber doch erstmal abgewartet werden muss, was dabei rauskommen würde
 
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Das Konzept der Switch ist einfach deutlich besser. Aber ansonsten sehe ich gar nicht so eine große Verbesserung seitens Nintendo.

Durch das Konzept verkauft sich die Switch deutlich besser, also ist klar dass folglich auch der Support besser ausfallen wird.

Habe ehrlich gesagt echt Sorgen was die Smash Serie angeht, jetzt wo Iwata weg ist. Er war derjenige, der Sakurai immer wieder überreden konnte, an einen neuen Teil zu arbeiten. Entweder es wird in Zukunft einfach nur ein Port der U Version kommen, oder ein Reboot. Was jetzt zwangsläufig nichts schlechtes bedeuten muss, aber doch erstmal abgewartet werden muss, was dabei rauskommen würde
Gerade bei solchen Spielen wie Smash halte ich persönlich es überhaupt nicht für sinnvoll, von vorne alles neu zu entwickeln. Das kann man machen, wenn man technisch große Sprünge erwarten kann aber der technische Sprung von Wii U auf Switch ist ja jetzt nicht so hoch, dass man da deutlich bessere Ergebnisse erwarten könnte. Smash ist doch spielerisch nahezu perfekt, deswegen fände ich es viel sinnvoller, wenn man es "lediglich" um neue Modi, Arenen und Kämpfer erweitert. Selbes gilt für Mario Kart 8. Ich wäre irgendwie enttäuscht, wenn ein Mario Kart 9 kommt und man dann wieder "nur" 16 neue und 16 alte Strecken serviert bekommt. Da wäre es mir schon deutlich lieber, wenn man Mario Kart 8 DX um weitere Strecken und Fahrer erweitert.
 
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Ich hätte heulen können eines der geilsen Nintendo IP´s, Fire Emblem Path of Radiance vor einigen Tagen durchgespielt, ich war hin und weg, das Spiel hat mir großen Spaß gemacht, Ike und seine Mitstreiter sind mir ans Herz gewachsen und ich wollte niemanden per Permadeath verlieren, doch als ich den Namen Fett in den Credits sah, gleich der erste Name = Exclusive Producer - Satouru Iwata.

Danke Iwata und die Kollegen von der Produktion für dieses Goldstück von Software.
 

Harlock

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Nintendo envisions billion-dollar business in mobile games
Incoming chief on the hunt for next 'Pokemon Go' to complement Switch


https://asia.nikkei.com/Business/Co...sions-billion-dollar-business-in-mobile-games

1) In an interview with Japanese business daily Nikkei, Nintendo's new president Furukawa says he wants his company to grow its smartphone gaming business to 100 billion yen ($911 million) - with one blockbuster. Last fiscal, that business generated less than 40% of that number.

2) About the Switch, he points out Nintendo has been selling hardware only in Japan, the US+Europe for the past decades. He says Switch is on sale in 50 countries now, but he wants to start selling it in the Middle East And South East Asia, too. No word on China.

3) Kimishima says Furukawa was chosen as new president because he knows how to get the most out of development teams, and he apparently spent the last 2 years to map out Nintendo's future.

4) Furukawa also plans to change Nintendo internally: a new committee consisting of five directors (including himself) will decide on certain product ideas together.


"“Other people are gifted at evaluating products," he said. "Making the final call on whether or not something makes sense is my responsibility." "


From what I can see, smartphone games are the ones I want to expand the most," said Shuntaro Furukawa, who will take the helm in June... that’s the part that has the most potential and has been monetised the least. That’s what can unlock most value. "

Er will mehr Kooperationen mit Smartphoneentwicklern wie Cygames und Dena.
 

Ark

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Nintendos Präsident Furukawa:

You’ve put out a lot of consoles and software, but there’s always a really big risk that comes with it.

Furukawa: We’re in the entertainment industry; there isn’t much we can do about that risk. To us, the guiding principle by which we operate is offering customers all around the world innovative and unique ways to play games.

I don’t want our developers to think too much along the lines of “what should I do if we fail?” My most important role is to facilitate an environment in which they can demonstrate their own abilities. I’m not a pro developer myself, so I leave the actual development to leaders that can tell what a good game is and what isn’t.

You’re completely hands-off?

Furukawa: Well, leaving everything up to the others would be irresponsible. I spare a lot of time to make sure the people I leave in charge and I have a mutual understanding. With regard to decisions on how we should improve our technology and the direction in which Nintendo should proceed, I base my final decisions on the development leaders’ way of thinking.

I don’t think it’s a good idea to give complete freedom. I want there to be more of a balance between freedom and discipline.

Have you ever run into an “innovation dilemma” – where the company’s past successes were too big, making innovation impossible?

Furukawa: We aren’t really fixated on our consoles. At the moment we’re offering the uniquely developed Nintendo Switch and its software – and that’s what we’re basing how we deliver the “Nintendo experience” on. That being said, technology changes. We’ll continue to think flexibly about how to deliver that experience as time goes on.

It has been over 30 years since we started developing consoles. Nintendo’s history goes back even farther than that, and through all the struggles that they faced the only thing that they thought about was what to make next. In the long-term, perhaps our focus as a business could shift away from home consoles – flexibility is just as important as ingenuity.

Do you expect fluctuations in business performance to continue from here on?

Furukawa: I’m thinking about little ways we can reduce that kind of instability. I’d like to increase the (amount of) games on smartphones that have a continuous stream of revenue. We’re also dabbling in theme parks and movies – different ways to have our characters be a part of everyday life. I’m anticipating a strong synergy like that.
Quelle: https://nintendoeverything.com/nintendo-president-on-risk-innovation-and-reducing-instability/

Letztendlich will mir der Fokus nicht so gefallen. Furukawa scheint sich überwiegend auf Smartphones und die Zukunft Nintendos ohne Konsolen zu konzentrieren. Bisher habe ich von ihm irgendwie kaum irgendwas anderes gehört.

Bisher wirkt er einfach so, als ob er kein Konsolen-Fan wäre. :ugly:

Kann natürlich auch alles nur Vorbereitungen sein, falls es mal nicht gut laufen sollte. Dann ist natürlich ein Plan B wichtig und dann sind die vorher investierten Jahre dafür Gold wert. Also langfristig gesehen ist es für ein Unternehmen ja gut, auch da Zeit zu investieren.
 
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Man muss ihm natürlich noch Zeit geben, er hat schließlich das Zepter noch nicht mal ein Jahr in der Hand. Zumindest bei diesem Interview habe ich das Gefühl, dass er klar kommunizieren möchte, dass er letztendlich in erster Linie das Business lenkt und sich bzgl. den Technologien und Innovationen zurückhält (weil das eben nicht seine Kernkompetenz ist). Wenn ich die Übersetzung richtig deute, dann geht es ihm auch in erster Linie darum, dass neben dem klassischen Konsolengeschäft ein stabileres und vorhersehbareres Einkommen via Smart Device Apps, Filme, Theme Parks, usw. generiert wird. Genau das braucht Nintendo ja eigentlich auch.

Nintendo ohne Konsolengeschäft funktioniert doch derzeit auch gar nicht. Das ist nach wie vor ihr Aushängeschild und ohne dieses würden sie doch sofort etliche Kunden, große Einnahmen, enorme Beliebtheit und ihr gesamtes Gesicht verlieren. Zumal einer wie Shigeru Miyamoto das wohl kaum zulassen würde und das Standing von Shigeru Miyamoto erreicht kein Nintendo Präsident. Kaum einer hat Nintendo mehr definiert als er und er wird sicherlich nicht zusehen, wie all das von heut auf morgen fallen gelassen wird.

Nur ein Punkt macht mich nachdenklich: Warum ist in keinsterweise die Rede davon, dass Nintendo selbst eine langlebige Plattform a la iOS aufbauen möchte (z.B. mit dem Switch OS)? Schließlich würde genau das Nintendo ebenfalls helfen und Satoru Iwata hat davon oft genug gesprochen gehabt. Ich fürchte, dass mit ihm möglicherweise der Plan auch gestorben ist und das wäre gar nicht toll.
 

Atram

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Nintendos Präsident Furukawa:



Quelle: https://nintendoeverything.com/nintendo-president-on-risk-innovation-and-reducing-instability/

Letztendlich will mir der Fokus nicht so gefallen. Furukawa scheint sich überwiegend auf Smartphones und die Zukunft Nintendos ohne Konsolen zu konzentrieren. Bisher habe ich von ihm irgendwie kaum irgendwas anderes gehört.

Bisher wirkt er einfach so, als ob er kein Konsolen-Fan wäre. :ugly:

Kann natürlich auch alles nur Vorbereitungen sein, falls es mal nicht gut laufen sollte. Dann ist natürlich ein Plan B wichtig und dann sind die vorher investierten Jahre dafür Gold wert. Also langfristig gesehen ist es für ein Unternehmen ja gut, auch da Zeit zu investieren.
Naja vorwerfen kann man es inzwischen kaum (wir sind nun langsam die old man yelling at things Generation).

Der Markt verändert sich und der next Step steht vor der Tür, ob es einem gefällt oder nicht. Nintendo will seine IPs verstärkt im Cross Media Bereich etablieren und scheinbar das Disney der Gaming Branche werden. Das wird über eine Konsolen only Zukunft nicht möglich sein
 

Harlock

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Man muss ihm natürlich noch Zeit geben, er hat schließlich das Zepter noch nicht mal ein Jahr in der Hand. Zumindest bei diesem Interview habe ich das Gefühl, dass er klar kommunizieren möchte, dass er letztendlich in erster Linie das Business lenkt und sich bzgl. den Technologien und Innovationen zurückhält (weil das eben nicht seine Kernkompetenz ist). Wenn ich die Übersetzung richtig deute, dann geht es ihm auch in erster Linie darum, dass neben dem klassischen Konsolengeschäft ein stabileres und vorhersehbareres Einkommen via Smart Device Apps, Filme, Theme Parks, usw. generiert wird. Genau das braucht Nintendo ja eigentlich auch.

Nintendo ohne Konsolengeschäft funktioniert doch derzeit auch gar nicht. Das ist nach wie vor ihr Aushängeschild und ohne dieses würden sie doch sofort etliche Kunden, große Einnahmen, enorme Beliebtheit und ihr gesamtes Gesicht verlieren. Zumal einer wie Shigeru Miyamoto das wohl kaum zulassen würde und das Standing von Shigeru Miyamoto erreicht kein Nintendo Präsident. Kaum einer hat Nintendo mehr definiert als er und er wird sicherlich nicht zusehen, wie all das von heut auf morgen fallen gelassen wird.

Nur ein Punkt macht mich nachdenklich: Warum ist in keinsterweise die Rede davon, dass Nintendo selbst eine langlebige Plattform a la iOS aufbauen möchte (z.B. mit dem Switch OS)? Schließlich würde genau das Nintendo ebenfalls helfen und Satoru Iwata hat davon oft genug gesprochen gehabt. Ich fürchte, dass mit ihm möglicherweise der Plan auch gestorben ist und das wäre gar nicht toll.

Im Grunde sind alle seine Antworten gut, sie werden nur missinterpretiert. Er sagt mit keinem Wort dass er Konsolen abschaffen will, er sagt nur Nintendo müsse flexibel bleiben wenn der Markt dies erfordern würde. Sprich: Wenn irgendwann Konsolen aussterben muss Nintendo flexibel genug bleiben um zu überleben. Etwas ganz ähnliches sagte übrigens Iwata.

Der part mit Smartphones etc ist von der Aussage unabhängig, die dienen nur dazu auf einem weniger wankelmutigen Fundament zu stehen.
 
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