Grafikvergleichsthread - Die 2. Chance

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Moggy
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falsch. 1. würde ich Drake fürs beste Wasser wählen und 2. selbst dsa von Lair reagiert physikalisch korrekt und bei der größe ist das enorm^^

Physikalisch korrekt auf was? Wind? Sonne? Materialeigeschafften? Verdrängungs verhalten von Objekten? Farbabsorbtion? Lichtbrechung? Sorry aber hier wird immer mit PR gequatsche um sichgeworfen das ist nicht mehr feierlich. Es reagiert auf nen paar dinge aber ob das Physikalisch korrekt ist wird wohl kaum jemand nachvollziehen können.
 
falsch. 1. würde ich Drake fürs beste Wasser wählen und 2. selbst dsa von Lair reagiert physikalisch korrekt und bei der größe ist das enorm^^

physikalisch korrekt ist heutzutage erstmal unmöglich (kannst du das Wasser aus einer Quelle in einen Eimer füllen und wird die Quelle dann physikalisch korrekt leerer? nein, dann ist es erst recht nicht physikalisch korrekt ;) )

zumal in Bioshock das Wasser nicht nur eine kleine/große Oberfläche ist, sondern auch Räume etc. füllt (ok, ist gescriptet, aber ich vermute jetzt einfach mal, dass sowas bei Lair nicht vorkommen wird ^^)

aber zugegeben: physikalisch korrekt hin oder her: in lair sieht das Wasser (zumindest auf den Bildern) ziemlich toll aus :)
 
Also jetzt wirklich Darji...Bei Bioshock ist Wasser ein zentrales Spielelement. Es spritzt und tropft aus allen Ecken, drückt auf Stahlwände und bricht durch, es plätschern kleine Flüsschen vorbei, Gegner werden in Pfützen elektrisiert und all dies wird physikalisch korrekt in bisher nie dagewesener Manier dargestellt. Wo kommt denn bei Leer Physik zum Einsatz? Ist halt ein Ozean, mehr nicht. Bezüglich Wasser dass nur zur Dekoration da ist (wie übrigens auch bei Drake) sieht übrigens Halo3 (sogar die Beta) immer noch besser aus als Drake und Lair zusammen, und mit besser meine ich realistischer. Kannst aber gerne mal nen Wasservergleich mit fairen Shots von Leer, Bioshock, Halo3 und Drake posten, mal sehen wer Recht behält. Und die Wasserphysik von Leer würd ich dann gerne mal in Aktion sehen. :)
 
ihr wollt doch jetzt nicht wirklich ein Spiel von 2002 mit einem Spiel von 2007/2008 vergleichen, oder? :D

Doch, kloppo wollte das offenbar...


Herzbubi schrieb:
Wenns ums Wasser geht, kommt eh nix an Bioshock vorbei. Vergleichbar mit der Vormachtsstellung von Halo3 im Shooterbereich oder des Ipods im MP3 Player Bereich.
Sozusagen das Wassermonopol.

Der IPod-Vergleich ist wohl eher eine Selfownage, der mag zwar der meistverkaufte MP3-Player sein, jedoch bei weitem nicht der beste - demnach wäre also die Wii am ehesten für die perfekte Wasserdarstellung geeignet :lol:

Aber zurück zum Thema: Hast Du dazu auch Screenshots, oder besser noch einen Clip?

Ich glaube allerdings, daß Hydrophobia da nochmal einen draufsetzen wird:

14099.jpg
 
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Die Wahrheit ist, dass Wasserphysik mit aktueller Hardware unmöglich ist und das wird auch noch ne ganze Zeit so bleiben. Reden wir in der nächsten Generation darüber, aber selbst dann wird man merken, dass die Wasserphysik in Spielen sehr ungenau ist.

Halo, Bioshock und Lair tricksen doch nur um irgendeinen Effekt zu erreichen der wie Wasserphysik wirken soll. Bei Bioshock werden die meisten Sachen gescriptet sein und bei Halo 3 und Lair kommen eben Tricks zum Einsatz. Wobei ich schon sagen muss, dass das Wasser aus Lair nicht besonders gut aussieht finde ich. Und diese Wellen die durch die Explosionen entstehen wirken einfach nur billig; die hätte ich persönlich lieber weggelassen.
 
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@chk23

Toll, hast mich ja jetzt echt aufgeknüpft mit deiner Ipod Ownage. :) Naja, wenns mit Argumenten nicht hinhaut...

Hier sieht man am Anfang ein bisschen was, sollte aber reichen: :)

http://www.gametrailers.com/player.php?type=mov&id=20431 LOW DEF (gibts auch in HD)

Leer, Drake, Halo3 etc. brauchen Wasser nur zur Dekoration, weiss gar nicht wie man mit dem Wasser angeben kann. Im Vergleich zu Bioshock, bei dem es effektiven Einfluss aufs Gameplay hat, kann man das doch gar nicht vergleichen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zur Wasseranimation kann ich etwas sagen, da es mein aktuelles Forschungsgebiet ist. Für eine physikalisch korrekte Berechnung müsste man die Navier Stokes Gleichung in Echtzeit lösen und das geht noch nicht in einem vernünftigen Maße, zumal in einem Spiel ja auch noch andere Dinge als Wasser berechnet werden müssen. Momentan gibt es zwei Echtzeit Ansätze. Das erste basiert auf einem Partikelsystem und nutzt ein Verfahren aus der Astronomie um zwischen den Partikeln zu interpolieren. (Smoothed Particle Hydrodynamics)
http://graphics.ethz.ch/Downloads/Publications/Papers/2003/mue03b/p_Mue03b.pdf
hier kann man es nachlesen. Der andere Ansatz ist die Animation eines Heigtfields. Man hat also ein Gitter, das antsprechend Newtons 2. Satz (F=m*a) verformt wird. Allerdings für den diskreten 2D Fall.
http://www.cs.ubc.ca/~rbridson/fluidsimulation/fluids_notes.pdf Seite 92 sind die Grundlagen dazu erklärt. Dieses Verfahren verwenden, nach dem was ich gesehen habe, sowohl Lair, Bioshock und auch Hydrophobia. Mit guter Boundary Detection und der passenden Splash Animatio an der Stelle. Das hat mit physikalischer Korrektheit aber absolut nix zu tun. Es ist physikalisch plausibel. Es bewegt sich so, wie man es erwartet. Einen Deichkonstruktion sollte man damit aber besser nicht planen ;)
Die Interaktion bei Lair besteht beispielsweise darin, dass das Heightfield bei einer Explosion eines Schiffes an dieser Stelle "ausgebeult" wird und sich dann eine Welle ausbreitet. Und wie man am Video von Lair sehen kann, haben sie ebenfalls Probleme mit der Courant-Friedrichs-Lewy Bedingung, aber das versteht vermutlich eh keiner hier ;)
 
@chk23
Toll, hast mich ja jetzt echt aufgeknüpft mit deiner Ipod Ownage. :) Naja, wenns mit Argumenten nicht hinhaut...

Selber Schuld... ;) (Und naja wenn Du schon solche Argumente anführst, darfst Du Dich nicht wundern... )

Hier sieht man am Anfang ein bisschen was, sollte aber reichen: :)

http://www.gametrailers.com/player.php?type=mov&id=20431 LOW DEF (gibts auch in HD)

Shit, kann ich mir hier (auf der Arbeit) leider nicht ansehen, wird geblocked...

Leer, Drake, Halo3 etc. brauchen Wasser nur zur Dekoration, weiss gar nicht wie man mit dem Wasser angeben kann. Im Vergleich zu Bioshock, bei dem es effektiven Einfluss aufs Gameplay hat, kann man das doch gar nicht vergleichen...

Jepp, daher ja auch mein Verweis auf Aquaphobia... Aber hast Du nicht Bioshock ins Spiel gebracht? Hier ging es ja weniger um Wasser/Flüssigkeitssimulation (die, wie schon erwähnt, ohnehin in games derzeit kaum machmar ist - obwohl wer weiß, vielleicht überrascht uns da ja eines Tages noch ein besonders raffinierter Algorithmus für den Cell...) als um eine realistisch aussehende Darstellung von Wasser - und da sieht Lair nun mal sehr gut aus, in der Qualität hat man so etwas in outdoor-Szenen in einem game noch nicht gesehen. Wobei ich allerdings zugebenmuß, daß ich diese Explosionsringe auch nicht besonderls realistisch fand, die hätten sie wirklich besser rausgelassen...
 
Jepp, daher ja auch mein Verweis auf Aquaphobia... Aber hast Du nicht Bioshock ins Spiel gebracht? Hier ging es ja weniger um Wasser/Flüssigkeitssimulation (die, wie schon erwähnt, ohnehin in games derzeit kaum machmar ist - obwohl wer weiß, vielleicht überrascht uns da ja eines Tages noch ein besonders raffinierter Algorithmus für den Cell...) als um eine realistisch aussehende Darstellung von Wasser - und da sieht Lair nun mal sehr gut aus, in der Qualität hat man so etwas in outdoor-Szenen in einem game noch nicht gesehen. Wobei ich allerdings zugebenmuß, daß ich diese Explosionsringe auch nicht besonderls realistisch fand, die hätten sie wirklich besser rausgelassen...

Naja, Bioshock passt in der Tat nicht wirklich zu den restlichen Games. Habs aber nur reingebracht, weil es das einzige Game ist bei dem mich die Wasserdarstellung auch wirklich beeindruckt. Wasser als dekorative Oberfläche hat vielleicht in Zeiten von Morrowind noch geflasht, heute sieht es eigentlich bei den meisten Games ziemlich gut aus, Leer bietet da nichts aussergewöhnliches. Sieht halt ziemlich übertrieben aus find ich, ist Geschmackssache. Bei Halo hab ichs mir auch längere Zeit angesehen, aber dann auch schnell das Interesse verloren, ist halt nur Wasser. :-)
Bei Bioshock kann man halt auch was damit anstellen und es hat Einfluss aufs Gameplay, ist halt ne andere Dimension.
 
Naja, Bioshock passt in der Tat nicht wirklich zu den restlichen Games. Habs aber nur reingebracht, weil es das einzige Game ist bei dem mich die Wasserdarstellung auch wirklich beeindruckt. Wasser als dekorative Oberfläche hat vielleicht in Zeiten von Morrowind noch geflasht, heute sieht es eigentlich bei den meisten Games ziemlich gut aus, Leer bietet da nichts aussergewöhnliches. Sieht halt ziemlich übertrieben aus find ich, ist Geschmackssache. Bei Halo hab ichs mir auch längere Zeit angesehen, aber dann auch schnell das Interesse verloren, ist halt nur Wasser. :-)
Bei Bioshock kann man halt auch was damit anstellen und es hat Einfluss aufs Gameplay, ist halt ne andere Dimension.

Bevor Du's nochmal einfach übergehst und ignorierst: Aquaphobia, Aquaphobia, Aquaphobia ;)
 
Bevor Du's nochmal einfach übergehst und ignorierst: Aquaphobia, Aquaphobia, Aquaphobia ;)

Ah, sorry. :) Finds ehrlich gesagt ein wenig kitschig, sieht so glibberig aus. Aber obs jetzt "realer" als Bioshock ist, kann ich nicht beurteilen, muss mal nen Kumpel fragen, der ist Bademeister. Geb dann am Abend bescheid, dann kannst du dir dann auch das Video anschauen. ;)

Was ist das überhaupt für ein Game, kenn ich nicht...
 
Zur Wasseranimation kann ich etwas sagen, da es mein aktuelles Forschungsgebiet ist. Für eine physikalisch korrekte Berechnung müsste man die Navier Stokes Gleichung in Echtzeit lösen und das geht noch nicht in einem vernünftigen Maße, zumal in einem Spiel ja auch noch andere Dinge als Wasser berechnet werden müssen. Momentan gibt es zwei Echtzeit Ansätze. Das erste basiert auf einem Partikelsystem und nutzt ein Verfahren aus der Astronomie um zwischen den Partikeln zu interpolieren. (Smoothed Particle Hydrodynamics)
http://graphics.ethz.ch/Downloads/Publications/Papers/2003/mue03b/p_Mue03b.pdf
hier kann man es nachlesen. Der andere Ansatz ist die Animation eines Heigtfields. Man hat also ein Gitter, das antsprechend Newtons 2. Satz (F=m*a) verformt wird. Allerdings für den diskreten 2D Fall.
http://www.cs.ubc.ca/~rbridson/fluidsimulation/fluids_notes.pdf Seite 92 sind die Grundlagen dazu erklärt. Dieses Verfahren verwenden, nach dem was ich gesehen habe, sowohl Lair, Bioshock und auch Hydrophobia. Mit guter Boundary Detection und der passenden Splash Animatio an der Stelle. Das hat mit physikalischer Korrektheit aber absolut nix zu tun. Es ist physikalisch plausibel. Es bewegt sich so, wie man es erwartet. Einen Deichkonstruktion sollte man damit aber besser nicht planen ;)
Die Interaktion bei Lair besteht beispielsweise darin, dass das Heightfield bei einer Explosion eines Schiffes an dieser Stelle "ausgebeult" wird und sich dann eine Welle ausbreitet. Und wie man am Video von Lair sehen kann, haben sie ebenfalls Probleme mit der Courant-Friedrichs-Lewy Bedingung, aber das versteht vermutlich eh keiner hier ;)


Muss es wirklich die Navier Stokes Gleichung sein? Reicht von der Genauigkeit her nicht auch ne Bernoulli Gleichung oder sowas in der Art? Da kann man doch wenn ich mich recht erinnere einen instationären term einführen. Ist aber auch alles schon ne Weile her und ich bin wahrlich kein Experte für Wasseranimationen, nur halt mit Strömungslehre musste ich mich bisschen beschäftigen :)
 
Muss es wirklich die Navier Stokes Gleichung sein? Reicht von der Genauigkeit her nicht auch ne Bernoulli Gleichung oder sowas in der Art? Da kann man doch wenn ich mich recht erinnere einen instationären term einführen. Ist aber auch alles schon ne Weile her und ich bin wahrlich kein Experte für Wasseranimationen, nur halt mit Strömungslehre musste ich mich bisschen beschäftigen :)


Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten Navier Stokes zu approximieren. Und wenn man mal davon ausgeht, dass die Dichte und Viskosität der Flüssigkeit konstant bleibt, ist das schon viel weniger zu berechnen. Ich habe den Ansatz aus dem ersten genannten Paper mittlerweile soweit, dass ich für 4000 Partikel Navier Stokes sehr gut approximiere, mit Marching Cubes eine Oberfläche generiere und diese Oberfläche mit einem cg-Fresnel Shader rendern kann, der wirklich sehr gut aussieht. Die Strömung wird auch so gesehen approximiert indem sich das Partikel x mit geringer Abweichung wie die N Partikel seiner Umgebung bewegt. Dem Physiker stehen dabei die Haare zu Berge, der Effekt sieht aber geil aus und ist schnell.
 
...heißt aber Hydrophobia. Aquaphobia ist eine Krankheit ;)

Ups, ähem, irgendwann ist da wohl aus Hydro Aqua geworden... :blushed:
Naja, ob Lateinisch oder Grischich, meint halt das eh gleiche ;)

Herzbubi schrieb:
Ah, sorry. Finds ehrlich gesagt ein wenig kitschig, sieht so glibberig aus. Aber obs jetzt "realer" als Bioshock ist, kann ich nicht beurteilen, muss mal nen Kumpel fragen, der ist Bademeister. Geb dann am Abend bescheid, dann kannst du dir dann auch das Video anschauen.

Was ist das überhaupt für ein Game, kenn ich nicht...

Ein Action-Adventure (zugegebenrmassen noch in Entwicklung):

"In BioShock dient Wasser vor allem dazu, dem Spieler einen klaustrophobischen Eindruck einer dem Untergang geweihten Welt zu vermitteln. Dank der HydroEngine bildet es in Hydrophobia einen echt dynamischen Aspekt des Gameplays, der sich langsam aber sicher seinen Weg in das Schiff bahnt. Dabei werden allerlei Elemente wie Wellen und Strömung simuliert. Es stellt einerseits eine Gefahr für Kate da, da sie ertrinken oder von Treibgut verletzt werden könnte, anderseits lässt es sich in diversen Situationen auch einsetzten, um dem Charakter Zugang zu neuen Passagen zu verschaffen oder Puzzles zu lösen."

(http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/PC-CDROM/9083/64938/Hydrophobia.html)

hier noch ein paar Screenshots:

http://playstation3.gaming-universe.de/screenshots/140-1.html
 
Das Wasser in Hydrophobia sieht erbärmlich aus.Kein Wasser der Welt verhält sch so wie auf dem Bild.Bioshock ist der unangefochtene Wasserkönig
 
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