Gameplay oder Story, was ist wichtiger ?

sircav

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Ahh, Xenogears und der Turm von Babel, hehe.

Nun, so viel meinerseits zu XBC2 z.b. hat mich das Kampfsystem anfangs genauso verwirrt und der Funke wollte nicht so Recht überspringen, ich dachte mir allerdings nur "cool", endlich mal etwas das man wieder von Grund auf lernen muss, mit all seinen Tricks und Kniffen 8). dabei hatte ich, wie schon gesasgt anfangs so ca. 25-30h, am Kämpfen wenig spass, war mir aber ziemlich sicher das sich die "Arbeit" lohnen wird. Trotzdem habe ichs sozusagen aufgrund der Story weitergezockt, ohne diese hätte ich es niemals so verschlungen, wie es dann letztendlich auch pasiert ist.

selten kommt's vor. Aber hier sind wir einer Meinung :v: Wobei ich das Kampfsystem jetzt gar nicht so schlecht fand
Das KS von Xenogears vergöttere ich bis heute noch Suikei, Kokei, Yamikei, Rajin, Senretsu und wie die ganzen geilen Kombos genannt wurden. und die Geilen Mechs erst, Seibzehn, Stier, Brigandier, Weltall, hach war des scheeeee
 
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Dicker

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Ganz klar Gameplay. Gutes Gameplay ist der Kern eines jeden Spiels.
Es gibt zwar auch Beispiele, in denen ein Spiel nur über seine Story getragen wird. Aber das sind dann auch Spiele, die man ein Mal spielt.
Wo hingegen ein guter Gameplay Loop mehr oder weniger beliebig oft wiederholt werden kann, ohne langweilig zu werden. Spiele mit Gameplay Fokus sind auch diejenigen, die ich nach Jahren wieder hervorkrame, um sie noch mal zu spielen. Das kann ich von kaum einem Story Spiel behaupten. Wie andere schon geschrieben haben, für eine Story les ich ein Buch. Ich nehme die gute Story oben drauf, sehr gerne, aber das Gameplay muss passen.
 

sircav

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Ganz klar Gameplay. Gutes Gameplay ist der Kern eines jeden Spiels.
Es gibt zwar auch Beispiele, in denen ein Spiel nur über seine Story getragen wird. Aber das sind dann auch Spiele, die man ein Mal spielt.
Wo hingegen ein guter Gameplay Loop mehr oder weniger beliebig oft wiederholt werden kann, ohne langweilig zu werden. Spiele mit Gameplay Fokus sind auch diejenigen, die ich nach Jahren wieder hervorkrame, um sie noch mal zu spielen. Das kann ich von kaum einem Story Spiel behaupten. Wie andere schon geschrieben haben, für eine Story les ich ein Buch. Ich nehme die gute Story oben drauf, sehr gerne, aber das Gameplay muss passen.
Intersanter Punkt den du hast und ich zustimme.
Das man Storyspiele so gut wie immer nur ein-maximal 2mal spielt, stimmt wohl. Und ja, die Spiele mit Gameplayfokus sind diejenigen die man auch immer wieder Spielt. Ich persönlich aber "eher" nur zum Zeitvertreib, also nichts dem ich meine volle Aufmerksamkeit widme, so wie ich es bei Spielen tue die ich noch nicht kenne, Storytechnisch gesehen. Ein Buch oder ein Film hingegen gibt mir leider nicht dieses MIttendringefühl wie ich es von Videospielen her so schätze, von daher: Gedrucktes ist TOT, hehe
 
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Harlock

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gegenbeispiel xenogears. mal abgesehen davon, dass es ab cd2 quasi gar kein gameplay gibt. sind die sprungpassagen ab und zu ein richtiger krampf und auch das kampfsystem ist nicht so doll. das spiel hat seinen legendären ruf nur wegen der story.

Der Ruf des Spiels ist aber nicht nur wegen Disc 2 entstanden, oder? vorher hängen sehr viele Stunden Spiel dran und ich denke nicht, dass es dem Spiel geschadet hätte, wenn mehr Budget und Zeit zur Verfügung gestanden hätte um auch Disc 2 spielbar zu gestalten. Ich bin noch nicht durch, aber es gab schon auch Kritik zu lesen an der damaligen Vorgehensweise und es war ja auch nur eine Notlösung da es an Zeit und Budget mangelte. Besser als die Story gar nicht zu "beenden", aber nicht perfekt.

Allgemein denke ich, dass es auf die Gesamtheit eines Spiels ankommt: Artstyle, Gameplay, Musik, Story, Welt(design), etc. etc. Ob Xenogears als reines Buch so gut funktioniert hätte? Ich spiele es lieber ;) Und schon damals war Takahashi die Welt sehr wichtig, deshalb wollte er auch keine vorgerenderten Hintergründe wie in Final Fantasy. Er wollte eine erkundbare Welt.

Am besten wäre es Monolithsoft würde sich in allen Bereichen verbessern, wieder eine bissigere Story (und zumindest eine ab 16 Einstufung), bessere Maps (auch hier hat Xenoblade 2 bei manchen Maps etwas gelitten unter Zelda, auch wenn ich die Welt mag), weiterhin geniale Musik, ein noch besseres Gameplay (das ist sehr wichtig und mit ein Hauptproblem von Xenoblade 1, die Steuerung war damals nicht gut genug und auch die dazu gehörenden Animationen), etc.
 

sircav

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Der Ruf des Spiels ist aber nicht nur wegen Disc 2 entstanden, oder? vorher hängen sehr viele Stunden Spiel dran und ich denke nicht, dass es dem Spiel geschadet hätte, wenn mehr Budget und Zeit zur Verfügung gestanden hätte um auch Disc 2 spielbar zu gestalten. Ich bin noch nicht durch, aber es gab schon auch Kritik zu lesen an der damaligen Vorgehensweise und es war ja auch nur eine Notlösung da es an Zeit und Budget mangelte. Besser als die Story gar nicht zu "beenden", aber nicht perfekt.

Allgemein denke ich, dass es auf die Gesamtheit eines Spiels ankommt: Artstyle, Gameplay, Musik, Story, Welt(design), etc. etc. Ob Xenogears als reines Buch so gut funktioniert hätte? Ich spiele es lieber ;) Und schon damals war Takahashi die Welt sehr wichtig, deshalb wollte er auch keine vorgerenderten Hintergründe wie in Final Fantasy. Er wollte eine erkundbare Welt.

Am besten wäre es Monolithsoft würde sich in allen Bereichen verbessern, wieder eine bissigere Story (und zumindest eine ab 16 Einstufung), bessere Maps (auch hier hat Xenoblade 2 bei manchen Maps etwas gelitten unter Zelda, auch wenn ich die Welt mag), weiterhin geniale Musik, ein noch besseres Gameplay (das ist sehr wichtig und mit ein Hauptproblem von Xenoblade 1, die Steuerung war damals nicht gut genug und auch die dazu gehörenden Animationen), etc.
An Xenogears erkennt man sehr gut die Anfänge des Konsolen 3dJRPGs, war es doch mit Grandia zusammen das erste seiner Art. Eigentlich ist in Xenogears schon alles drinne was ein Xeno-Game auch heute noch so ausmacht wie ich finde. Umfangreiche Charakter Entwicklung, ein sehr "uniques" KS, Top OST, und Trotz allem "Over the Top" in der Story, eine immer nachviolziehbare und daurch glaubhafte Handlung. Man darf nicht vergessen das es zu einer Zeit rauskam, wo es noch nicht mal Analogsticks gab, also ist die Steuerung natürlich dementsprechend bescheiden.
 

Dicker

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Intersanter Punkt den du hast und ich zustimme.
Das man Storyspiele so gut wie immer nur ein-maximal 2mal spielt, stimmt wohl. Und ja, die Spiele mit Gameplayfokus sind diejenigen die man auch immer wieder Spielt. Ich persönlich aber "eher" nur zum Zeitvertreib, also nichts dem ich meine volle Aufmerksamkeit widme, so wie ich es bei Spielen tue die ich noch nicht kenne, Storytechnisch gesehen. Ein Buch oder ein Film hingegen gibt mir leider nicht dieses MIttendringefühl wie ich es von Videospielen her so schätze, von daher: Gedrucktes ist TOT, hehe
Die Souls Reihe ist ein gutes Beispiel für ein Gameplay getriebenes Spiel. Da wirst du nicht behaupten, daß nur mal so zum Zeitvertreib zu spielen.
Candy Crush ja, aber es gibt genug andere Beispiele, die einen auch ohne Story fesseln.

Mich hat zuletzt zum Beispiel Into the Breach wahnsinnig gefesselt. Oder Mario Odyssey. Oder Zelda BotW. Oder Starcraft. Die Liste ist ewig.
 

sircav

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Die Souls Reihe ist ein gutes Beispiel für ein Gameplay getriebenes Spiel. Da wirst du nicht behaupten, daß nur mal so zum Zeitvertreib zu spielen.
Candy Crush ja, aber es gibt genug andere Beispiele, die einen auch ohne Story fesseln.

Mich hat zuletzt zum Beispiel Into the Breach wahnsinnig gefesselt. Oder Mario Odyssey. Oder Zelda BotW. Oder Starcraft. Die Liste ist ewig.

Oh ja, die Souls Reihe, natürlich habe ich die nicht nur so zum Zeitvertreib gespielt, Aber für mich war eben genau die Story oder die Lore hinter dem Game die mich antrieb alles vom Spiel zu erkunden. Von der genialen Atmosphäre, in die sich das Gameplay zugegebener Masen perfekt einfügt, kriegt man erst mal nicht genug. Aber Souls ist halt auch Souls, iwie eine Klasse für sich.
Mario Odysee oder Botw auch geil, aber nichts was ich stundenlang spielen könnte, wie z.b. viele andere Games wo ich locker mal 10h oder länger dranbleiben kann. Starcraft hingegen schon, aber nach dem Beenden der Story hat ich dann auch genug, und das war ja auch recht kurz vergleichsweise 8)
Wie gesagt, es sind bei mir ca. ne Handvoll Spiele "ohne Story", die ich immer wieder zocke. Die motivieren mich dann wiederum damit, jedesmal ein bischen besser zu werden, oder mich daran aufzugeilen wie gut ich geworden bin 8). Das wäre z.b. Guitar Hero/Rock Band, Diablo, Gran Tourismo, Tetris (der einzige klassiker der nie langweilig wird 8) und bald Tetris Effekt) eine ganze Zeit lang wars noch Nioh und Souls/borne, aber normaler weise tendiere ich eindeutig zu Storydriven Games
 

Alvaro

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ich spiele souls auch sehr gerne wegen der lore und story und bin gerade deshalb von teil 3 so enttäuscht, weils quasi billiger fanservice war.
Bei DS2 okay, da verstehe ich sogar das Argument, aber bei DS3?
Das ist doch der Teil, der gerade wunderbar bei Story und Lore an Teil 1 anschließt.

Egal, eigentlich wollte ich nur sagen, dass für mich auch Gameplay über Story geht, wenn ich mich entscheiden müsste. Wobei ich trotzdem Games zu 100% zugestehe, absolut brillante Geschichte erzählen zu können, und dabei fast gänzlich auf komplexes Gameplay zu verzichten, letztes Jahr war das z.B, für mich What Remains Of Edith Finch.
Bei Xenogears fand ich damals das Gameplay auch schwach und hab es wegen der Story gespielt. Besonders diese Roboter-Kämpfe hab ich als selten stumpf in Erinnerung, während es so Story Momente gibt, die ich bei dem Game wohl nie vergessen werde (was vielleicht auch an der fast inflationären Dosis an Plot-Twists gelegen hat).
 

VenomSnake

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Die story selbst ist eigentlich gar nicht mal so wichtig. Wichtiger sind viel mehr das storytelling/pacing, atmosphäre, dialoge und vor allem wie die charas geschrieben sind.
Uncharted tlou story kann man in zwei sätzen erklären. Ja sogar die mgs story könnte man in paar sätzen erklären, die stärken sind woanders.

Viele verwechseln das gerne, imo ist da mgsv das beste beispiel. Rein von der storyinhalt und was es vermitteln will hat es das beste imo. Was aber mgs stark machte waren die charismatischen charas, dialoge (CODECS!!) und pacing/storytelling und genau da hakte es bei mgsv und schon hieß es "mimimimi mgsv hat keine Story" :lol:

Zu der entscheidung gameplay oder story muss für mich das gesamtpaket stimmen.
 

DeathSephiroth

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31 Mai 2011
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Hab lange keine guten Geschichten mehr gehört.
FarCry,Dragon Quest,Fallout u.s.w hab ich nur gezockt wegen dem Gameply.
Gute Story's sind heute rar gesät.
Und der ganze MP Zeug hat eh kaum bis gar keine Story.
Ja sogar das beste Spiel des Jahrhunderts hat sogar kaum Story und setzt voll auf Gameplay.
Story's rücken immer mehr zu belanglosigkeit.Was sehr,sehr schade ist.
Was? Xenoblade 2 hat sogar ne hammer story!

Glaub du spielst einfach nur die falschen spiele, wenn du meinst, dass es sich so verhält mit den stories. ;) gibt genug neuere spiele, die mit guter story aufwarten und die mähr davon, dass videospielstories nie über fernseh und filmmedien hinauskommen oder sogar deutlich darunter rangieren, ist auch längst überholt (nein mogry, das bezieht sich nicht auf deinen kommentar).

Davon ab. Es wurde schon gesagt... kommt aufs spiel bzw. Genre an. Manche kommen ganz ohne story aus und leben vom gameplay und andere brauchen ne gute story, um zu funktionieren - wobei der gameplayaspekt aber nicht zu sehr vernachlässigt werden darf, da es ohne das nie wirklich was wird. Ausnahmen bilden da wohl spiele wie die von telltale.... die haben teils ja eigentlich gar kein gameplay und sind dabei eher ne art interaktiver film... funktioniert dennoch.

Aber in der regel gilt für mich: eine super stoty kann ein ultramieses gameplay nicht retten. Andersherum jedoch schon.
 

Leprechaun

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Die story selbst ist eigentlich gar nicht mal so wichtig. Wichtiger sind viel mehr das storytelling/pacing, atmosphäre, dialoge und vor allem wie die charas geschrieben sind.
Uncharted tlou story kann man in zwei sätzen erklären. Ja sogar die mgs story könnte man in paar sätzen erklären, die stärken sind woanders.

Viele verwechseln das gerne, imo ist da mgsv das beste beispiel. Rein von der storyinhalt und was es vermitteln will hat es das beste imo. Was aber mgs stark machte waren die charismatischen charas, dialoge (CODECS!!) und pacing/storytelling und genau da hakte es bei mgsv und schon hieß es "mimimimi mgsv hat keine Story" :lol:

Zu der entscheidung gameplay oder story muss für mich das gesamtpaket stimmen.
wenn man sich auf MGSV einlässt ist die Story sogar der Oberhammer. Das Secret Ending war einfach nur mindblowing. Aber man hat germerkt das MGSV schnell fertig gemacht werden musste. Der dritte Akt war leider hingeklatscht.
 

VenomSnake

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wenn man sich auf MGSV einlässt ist die Story sogar der Oberhammer. Das Secret Ending war einfach nur mindblowing. Aber man hat germerkt das MGSV schnell fertig gemacht werden musste. Der dritte Akt war leider hingeklatscht.
Die story von phantom pain ist der hammer. Auch quasi alles was ab MG1 passiert, ist skullface mit cipher verantwortlich. Nanomaschinen, foxdie, das zero zu pflanze wird und patroit ki alles übernimmt, metal gear und und und und. Alles ist skullface verantwortlich und skullface ist eigentlich der gewinner am ende. Er hat am ende auch beigetragen das venom rtwas anders denkt als bb.

Mann muss sich damit nur etwas auseinander setzen was für auswirkungen skullfaces taten hatte.
 

Komori

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Witzigerweise hat mich in MGS5 das Gameplay motiviert weiterzuspielen und nicht die Story, die am Ende zwar ne coole Message hatte und paar Lücken füllte, aber mehr auch nicht.

Ohne das Gameplay würde das Spiel nicht zu meinen persönlichen Favoriten dieser Gen gehören. Umso mehr bin ich gespannt auf Death Stranding, das hoffentlich sowohl in Gameplay als auch Story liefern wird.
 

Leprechaun

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Witzigerweise hat mich in MGS5 das Gameplay motiviert weiterzuspielen und nicht die Story, die am Ende zwar ne coole Message hatte und paar Lücken füllte, aber mehr auch nicht.

Ohne das Gameplay würde das Spiel nicht zu meinen persönlichen Favoriten dieser Gen gehören. Umso mehr bin ich gespannt auf Death Stranding, das hoffentlich sowohl in Gameplay als auch Story liefern wird.
jepp...man hat einfach gemerkt das Konami Kojima unter Druck gesetzt hat. Der dritte Akt war Recyling der übelsten Sorte. Das "Secret Ending" hat aber für mich dann alles wieder rausgerissen. Auch das mit Quiet war ziemlich genial. Kojima hat so "Mindblower" und Storytelling einfach drauf. Dazu noch das wirklich geniale Stealth Gameplay von Phantom Pain haben für mich das Spiel zu einem tollen Erlebnis gemacht. Kann den Hate echt nicht verstehen.
 

sircav

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Also wenn mann sich das alles so anguckt ist die deutliche Mehrheit für "Gameplay" und nicht für "Story" 8).

Ich bleibe weiterhin dabei Story>Gameplay, das beides zusammengehört ist ja eindeutig klar. Habe mir nun etwas gedanken gemacht warum das so sein könnte.

Möglicherweise wegen der "guten alten Zeit". Mir war das früher (wie auch heute noch)egal, wie gut oder schlecht sich ein Game steuern lässt, sobald mich die Grafik und dabei natürlich die damit verbundene "Story" auch nur ansatzweise fesseln konnte.Und da gab es so einge Gameplaykrücken die man aber einfach trotzdem gezockt hat um eben diese "Videospielmagie" zu bekommen. Die immer weiter voranschreitende Videospiel Evolution, also immer bessere Grafiken und Möglichkeiten im Spiel zu interagieren, haben mich dann über die Jahre hinweg vor der Eintönigkeit gerettet. Und Heute ist es doch so das wenn ich ganz unvoreingenommen darüber nachdenke, es eigentlich so gut wie keine schlechten Spiele mehr gibt, quasi nur noch gute bis sehr gute(steuerungs/gameplaytechnisch)
.Und genau deswegen entscheide ich immer anhand der Story welche Games ich spiele.
Wüsste gar nicht was passiert wäre, wenn ich 10-15 Jähriger schon Spiele in der heutigen Qualität gehabt hätte. Ich bin doch schon auf den C64 und Amiga Pixel Look total ausgeflippt. Nunja wahrscheinlich hätte ich es aber dann als "ganz normal" empfunden, weils ja heutzutage auch ganz normal ist 8).
 
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Reginleiv

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Hier treffen doch glatt meine beiden Extrema aufeinander.

Story: Könnte für mich nicht unwichtiger sein, ist mir komplett egal, brauche ich nicht.
Gameplay: Für mich das wichtigste am ganzen Spiel. Wenn das keinen Spaß macht, ist für mich das ganze Spiel nicht zu gebrauchen.
 

Rhyuji

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Rhyuji
An sich würde ich ja Gameplay sagen aber eigentlich kommts auf meine Stimmung an.
Manchmal hab ich halt einfach bock auf ein Telltale Game oder ähnliches wo mir Gameplay egal ist und ich einfach ne coole story erleben will.
Manchmal will ich aber auch eben ar nicht viel zu getextet werden und will Gameplay in reinform haben ala Dark Souls.
Und manschmal ist halt die Mischung aus beidem grade das richtige ala Bioshock.
 

finley

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Ich würde sagen das Gameplay ist die Grundlage eines jeden guten Spieles. Ein Spiel mit schlechtem Gameplay macht grundsätzlich keinen Sinn. Durch eine Story können manche Spiele aber zu epischen Meisterwerken vollendet werden.
 

sircav

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Ich würde sagen das Gameplay ist die Grundlage eines jeden guten Spieles. Ein Spiel mit schlechtem Gameplay macht grundsätzlich keinen Sinn. Durch eine Story können manche Spiele aber zu epischen Meisterwerken vollendet werden.
Sehr schön ausgedrückt von dir, und ich stimme voll zu.
Dennoch eine Story ohne Spiel ist nur eine Story(Film/Buch), aber ein Spiel ohne Story bleibt halt "nur" ein Spiel. Meine damit nicht Gameplaygranaten wie Z.b. Souls (welches allerdings auch bei der Story/Lore herrvorragend funktioniert) oder z.b. Zelda (das Abenteurfeeling ist Klasse, trotzdem zockt man es doch weil man wissen will was einen noch so für Geschten erwarten 8), sondern eher Renn,Sport, Puzzle oder Highscoregames. Was man dabei unter schlechtem Gameplay versteht, weiss ja jeder für sich selbst. Zu etwas ganz besonderen, wie du schon sagtest, macht es dann letztlich die erlebte Geschichte. Das bleibt dann im Gedächtnis hängen letztendlich. Oder, wer kennt das nicht wenn einmal bei einem Spiel durch ist, ist ein ganz grossser Reiz verflogen. Nur wenige zockt man dann gleichnochmal hinterher ein 2tes mal vor Begeisterung. Bei den meisten ist man doch eher Stolz das nun geschaft zu haben, und freut sich aufs nächste.
Ich will ganz bestimmt niemand von seiner Menung überzeugen, nur darüber Philosophieren
Kleine Notiz, momentan hat es RDR2, das erst mal seit Witcher 3, endlich mal wieder geschafft das ich so ein Mamutgame gleich 2x hintereinander durchspielen muss, weil ich nicht genug von bekomme(oder zumindest so denke 8). Mal in Ernst 8), das Game hat so eine derbe Leere nach dem Durchspielen hinterlassen(kommt dem Gefühl eines gestorbenen Haustiers gleich 8), das ich momentan nur schwer mit anderen Games klarkomme, das wird erst wieder wenn ich mich daran totgezockt habe ^^
 

Taro

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Bis auf wenige Ausnahmen Gameplay.
Es gibt einige Genres die überhaupt keine Story brauchen um hervorragende Spiele hervorzubringen.

Ein Spiel mit richtig gutem Gameplay und ohne Story ist immernoch ein richtig gutes Videospiel, ein Spiel mit richtig guter Story aber ohne Gameplay ist einfach nur ein Film, von daher ist Gameplay für Videospiele essentiell, Story aber nicht.
 
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