Formel 1 Saison 2012

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller aganim
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Kaum hat Vettel mal nicht das beste Auto, verliert er :o

Interessanterweise hat er tatsächlich lediglich 1 von 4 volle Rennserien mit Einheitsautos gewinnen können und das war sogar nur die deutsche Formel BMW Meisterschaft. Als Rookie gewann er keine Meisterschaft.
Macht insgesamt 29 Siege aus 94 Rennen.

Zum Vergleich:
Alonso 1 von 2 (7 Siege aus 24 Rennen)
Hamilton 3 von 5 (37 Siege aus 109 Rennen)
Raikkoenen 2 von 2 (15 Siege aus 21 Rennen)
Massa 4 von 5 (16 Siege aus 39 Rennen)
Heidfeld 4 von 6 (31 Siege aus 90 Rennen)
Webber 0 von 6 (11 Siege aus 114 Rennen
Button 1 von 2 (11 Siege aus 35 Rennen)
Kobayashi 3 von 9 (21 Siege aus 166 Rennen)
Hülkenberg 4 von 6 (37 Siege aus 125 Rennen)
Perez 1 von 8 (23 Siege aus 150 Rennen)

Zu den Rennsiegen sollte man natürlich sagen, dass Fahrer, die an vielen Formel 3 (GP3) und vor allem GP2 und Formel 3000 Rennen teilgenommen haben aufgrund der deutlich stärkeren Konkurrenz etwas schlechter ausssehen.
Vettel, Raikkonen, Button und Massa haben daher eine eher zu schmeichelhafte Quote.
Auf der anderen Seite haben Perez und Kobayashi sehr viele GP3 und GP2 Rennen absolviert. Da ist die Statistik eher zu schlecht.

Allgemein zur Anfangsphase der Fahrer:
Wenn man sich die Vor-Formel 1 Karrieren so ansieht fallen schon paar Besonderheiten auf.
Z.B das Alonso und Raikkoenen schon fast ein absurd geringe Anzahl an Rennen vor der Formel 1 hatten. Beide haben ja lediglich 2 volle Saisons absolviert. Button und Massa haben auch eine extrem kurze und ungewöhnliche Laufbahn.

Auch Interessant: Perez, der für sein Alter eine äußerst außergewöhnlich umfangreiche Formel Karriere hat.
Seine erste volle Saison fuhr er schon extrem früh mit 14 Jahren. (Vettel 16, Hamilton 16, Alonso 17, Raikkoenen 19)

Die schlechteste Vor-Formel 1-Leistung kann sicherlich Webber ausweisen. Sehr wenig Siege und Titel, obwohl er stehts Älter und Erfahren als die Konkurrenz war und das obwohl er nicht übertrieben viel in starken Serien gefahren ist.
 
Interessanterweise hat er tatsächlich lediglich 1 von 4 volle Rennserien mit Einheitsautos gewinnen können und das war sogar nur die deutsche Formel BMW Meisterschaft. Als Rookie gewann er keine Meisterschaft.
Macht insgesamt 29 Siege aus 94 Rennen.

Zum Vergleich:
Alonso 1 von 2 (7 Siege aus 24 Rennen)
Hamilton 3 von 5 (37 Siege aus 109 Rennen)
Raikkoenen 2 von 2 (15 Siege aus 21 Rennen)
Massa 4 von 5 (16 Siege aus 39 Rennen)
Heidfeld 4 von 6 (31 Siege aus 90 Rennen)
Webber 0 von 6 (11 Siege aus 114 Rennen
Button 1 von 2 (11 Siege aus 35 Rennen)
Kobayashi 3 von 9 (21 Siege aus 166 Rennen)
Hülkenberg 4 von 6 (37 Siege aus 125 Rennen)
Perez 1 von 8 (23 Siege aus 150 Rennen)

Zu den Rennsiegen sollte man natürlich sagen, dass Fahrer, die an vielen Formel 3 (GP3) und vor allem GP2 und Formel 3000 Rennen teilgenommen haben aufgrund der deutlich stärkeren Konkurrenz etwas schlechter ausssehen.
Vettel, Raikkonen, Button und Massa haben daher eine eher zu schmeichelhafte Quote.
Auf der anderen Seite haben Perez und Kobayashi sehr viele GP3 und GP2 Rennen absolviert. Da ist die Statistik eher zu schlecht.

Allgemein zur Anfangsphase der Fahrer:
Wenn man sich die Vor-Formel 1 Karrieren so ansieht fallen schon paar Besonderheiten auf.
Z.B das Alonso und Raikkoenen schon fast ein absurd geringe Anzahl an Rennen vor der Formel 1 hatten. Beide haben ja lediglich 2 volle Saisons absolviert. Button und Massa haben auch eine extrem kurze und ungewöhnliche Laufbahn.

Auch Interessant: Perez, der für sein Alter eine äußerst außergewöhnlich umfangreiche Formel Karriere hat.
Seine erste volle Saison fuhr er schon extrem früh mit 14 Jahren. (Vettel 16, Hamilton 16, Alonso 17, Raikkoenen 19)

Die schlechteste Vor-Formel 1-Leistung kann sicherlich Webber ausweisen. Sehr wenig Siege und Titel, obwohl er stehts Älter und Erfahren als die Konkurrenz war und das obwohl er nicht übertrieben viel in starken Serien gefahren ist.

Da mir Momentan etwas die Zeit zum schreiben fehlt nur ganz kurz. Es zeigt ein wenig was, jedem ist aber wie du auch selber sagst klar das man solche Vergleiche nicht wirklich 1 zu 1 ziehen kann. Und da mir jetzt einfach die Zeit für die Auflistung und der Nerv für die Diskussion die das bei manchen unter Umständen wieder nach sich zieht fehlt kann ja einfach jeder selber mal für sich schauen und darüber nachdenken wer in welcher wie stark einzuschätzender Serie gefahren ist bzw. was für Gegner er dort hatte und für sich entscheiden wessen Bilanz hier die stärkste bzw. Beeindruckendste ist!

Und auch wenn es hier glaube ich vor Ewigkeiten schon mal Gepostet wurde und Vettel natürlich etwas Jünger und somit vor allem damals auch unerfahrener war ein schönes video zum Thema Heutige F1 Fahrer in den unteren Formel Klassen.

Vor allem mit dem was der Kommentator bei ca. 1:25 sagt sollte er auf alle Fälle recht behalten!

[video=youtube;kDkK8a4jHZ8]http://www.youtube.com/watch?v=kDkK8a4jHZ8[/video]
 
Klar, die absoluten Zahlen sagen wenig darüber aus wie gut ein Fahrer letztendlich war.
Ich finde es aber interessant, wieviele Rennen ein Fahrer vor seiner Formel 1 Karriere hatte. Die Rookiejahre finde ich auch sehr interessant. Natürlich auch das Alter.

Will man wirklich 2 Fahrer vergleichen, muss man natürlich auf die gleichen Serien schauen. Bei Alonso und Raikkonen ist es recht schwer, aber Hamilton und Vettel kann man in der Formel 3 Euroserie z.B. echt gut vergleichen, weil beide so gut wie gleich alt waren und beide ja 2 Jahren gefahren sind.
Beide fuhren ja 40 Rennen. Vettel verbuchte dabei 5 Siege und Hamilton 16.
2005 war aber auch das Jahr, indem Hamilton ja erst wirklich aufgedreht hat mit schlicht sensationellen Leistungen.
Er holte ja den F3 Euroseriensieg mit 15 Siegen aus 20 Rennen und danach als Rookie den GP2 Sieg, was in der Geschichte der Meisterschaft ja nur noch Rosberg gelang. Selbst wenn man die F3000 dazurechnet, gab es insgesamt nur ca 5 Rookies in 27 Jahren, die den Titel gewinnen konnten (Inkl. Hamilton und Rosberg)

Ich schaue ja gerade auch wieder viele GP2 und GP3 Rennen und so richtig den Überfahrer gibt es momentan nicht.
Recht enttäuscht war ich definitiv von Esteban Guitierrez als Kobayashi Nachfolger.
Er macht zwar gute Fortschritte und hat auch sicherlich schon gute Ergebnisse gezeigt, aber ich denke es dauert noch mindestens ein Jahr, bis man erst sein wahres Potential sehen kann.
Gutierrez ist im Rennen stark, aber in der Qualifikation bekommt er nicht selten über 1s vom Teamkollgen aufgebrummt. Calado hat mir eh mehr gefallen, obwohl das sein Rookiejahr war. In der Meisterschaft lagen sie ja auch knapp beieinander.
In seinem ersten GP2 Jahr wurde er auch nur elfter und im zweiten auch gerademal dritter.
Potential hat er aber, zumal er definitiv ein Reifenflüsterer ist. Vielleicht wurde er auch deswegen geholt.
 
Übrigens:
Heute bekamen wir ja die lustigste Nachricht seit dem Saisonfinale:

Horner hätte Massa nicht behalten

http://www.motorsport-total.com/f1/news/2012/12/Horner_haette_Massa_nicht_behalten_12121710.html

Ferrari kann man ruhig kritisieren, dass sie Massa behalten haben, aber wenn man die schlechteste Nummer 2 der Top Teams hat, kommt so eine Aussage schon komisch.
Horner versucht das zwar zu relativieren, indem er Massa ein gutes letztes Saisondrittel attestiert. Guckt man sich aber die gesamte zweite Saisonhälfte an, holte Massa fast doppelt so viele Punkte wie Webber. Das noch im deutlich schlechteren Auto.
 
Das vor allem webber in der 2ten Hälfte recht oft Probleme mit kers hatte, verschweigen wir einfach mal oder das bei ihm die lichtmaschine kaputt gegangen ist :kruemel:
 
Webber fährt aber auch einfach Mist zusammen. Kers hin oder her. Allein seine Starts sind schon so unfassbar schlecht das er da in der Regel immer Plätze verliert.
 
Das vor allem webber in der 2ten Hälfte recht oft Probleme mit kers hatte, verschweigen wir einfach mal oder das bei ihm die lichtmaschine kaputt gegangen ist :kruemel:

Ich dachte es ist klar, dass das zu vernachlässigen ist, wenn einer fast doppelt so viele Punkte holt.
Rechnet man sein ganzes "Pech" hinzu, hätte Massa noch immer 20 Punkte mehr geholt und das nach wie vor im deutlich schlechteren Auto, weshalb Massas zweite Saisonhälfte immer noch deutlich besser war als Webbers (was ja mein einziger Punkt war).

Der Webber wurde ja in Singapur sogar von Ricciardo im Toro Rosso geschlagen und dabei war Abu Dhabi noch sein schlechtestes Rennen.
 
Na gut Massa scheint zusammen mit Button am meisten von Pirellis haltbarerer Reifenmischung profitiert zu haben. Aber Webbers Leistung 2012 war wirklich nicht bersonders. Und wie DackelArnold schon erwähnte waren Webbers Starts auch nicht das Gelbe vom Ei!
 
Wer die zukünftigen Formel 1 Fahrer kennen lernen will, sollte das lesen:

Hab nun auch die GP3 durchgesehen und war die GP2 Saison noch recht enttäuschend, hat die GP3 für alles
entschädigt.
Grundsätzlich ist die GP3 eine sehr spannende Meisterschaft und Szenen wie sie uns seppel gezeigt hat sind da eher die Regel, als die Ausnahme. Die Autos sind eben nicht so stabil wie die GP2er und die Fahrer eben unerfahrener. Außerdem spielt in der GP2 ja schon die Strategie eine große Rolle in der GP3 gehts da schon eher um den reinen Speed.

Waren für mich in der GP2 auch kaum die "Stars" von morgen zu sehen, war das in der GP3 ganz anders.
Ich stelle hier die 4 herausragendsten Fahrer mal vor, bei denen ich mir zumindest bei dreien sicher bin, dass wir sie in der Formel 1 sehen werden. Einer könnte gar der neue Alonso/Hamilton werden.

4. Antonia Felix da Costa (21 Jahre, Portugal)
Da Costa hat unter den vier Fahrern mit Abstand die meiste Erfahrung und so fährt er auch. Er hat einen relativ unspektakulären, aber sehr schnellen und konstanten Fahrstiel. Erinnert einen auch recht stark an Fahrer wie Vettel.

2012 wurde er dritter in seinem zweiten Jahr.

Verbindungen & Zukunft:
Da Costa gehört zum Red Bull Nachwuchsprogramm und bestritt 2010 den Young Drivers Test relativ beeindruckend für Force India. 2013 könnte er Ersatzfahrer bei Toro Rosso werden, ansonsten wird man ihn wohl in der Renault Worldseries antreffen, die man ja zwischen GP3 und GP2 einordnen kann.

3. Daniel Abt (20 Jahre, Deutschland)
Die nächste Deutsche Formel 1 Hoffnung. Abt legt beeindruckende konstanz und Geschwindigkeit für die sehr geringe Anzahl an Rennen an den Tag. In seinem ersten Jahr in der GP3 verpasste er nur knapp den Titel. Vom reinen Speed sehe ich zwar Fahrer wie Da Costa und vor allem Evans noch vor ihm, aber die Entwicklung kann noch Steil nach oben gehen. Auf den Mann muss man acht geben.

2012 wurde er zweiter in seinem ersten Jahr.

Verbindungen & Zukunft
Abt scheint es schwer zu haben Namhafte Unterstützung zu finden, verhält es sich eh relativ ruhig für einen Mann seines Talents. 2013 wird er wahrscheinlich in der GP2 einen Platz bekommen.

2. Aaro Vainio (19 Jahre, Finnland)
Der Junge, der aus Raikkoenens Kleinstadt stammt.
Ihn kann man ruhig als sehr schnell, aber unkonstant beschreiben. Aber Poles in Monaco und weitere Ausrufezeichen auf Fahrerstrecken haben schon ihr Gewicht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Junge erst 19 ist.

2012 wurde er vierter im zweiten Jahr.

Verbindungen und Zukunft
Vainio wird vom Sohn von Jean Todt gemanagt und ihm werden auch Verbindungen zur GP2 nachgesagt.

1. Mitch Evans (18 Jahre, Neuseeland)
Für mich DAS Talent im Formel Sport im Moment. Er gewann nicht nur mit 17 Jahren als jüngster Fahrer aller Zeiten eine Internationale Meisterschaft, er holte sich mit knappen 18 den GP3 Titel. 2 Jahre früher, als z.B. ein Hamilton die F3 gewinnen konnte.
Erstaunlich sind aber nicht die Fakten, sondern das wie. Evans erinnert einen sehr stark an Hamilton. Extrem schnell, aber oft auch sehr ungestüm.
Will man sich ein Bild über seine Stärken und Schwächen ansehen, muss man sich nur die ersten 10 Minuten des zweite Monza-Rennen ansehen,
[video=youtube;eTF9Tx666BI]http://www.youtube.com/watch?v=eTF9Tx666BI[/video]
Dort fuhr er nämlich in ganzer Hamilton-GP2-Manier von 24 auf 9 in absurden 6(!) Runden. Als er freie Fahrt hatte, fuhr er bis zu 1s schneller als das gesamte Feld, bis er in einem übermotivierten Überholversuch sein Auto zerstörte und bei Verteidigen gleich 2 mal von der Strecke flog.
Gut, ihm sind wohl die Nerven durchgegangen, weil es das Saisonfinale war, fuhr er ansonsten eine konstante und souveräne Saison. Schließlich wurde er ja trotz der Nullnummer in Monza ja noch Meister.

2012 wurde er erster im zweiten Jahr.

Verbindungen & Zukunft
Evans wird von Mark Webber gemanagt und hat Verbindungen zu Red Bull, gehört aber nicht zu ihrem Nachwuchsprogramm.
2013 fährt er GP2. Und das mit gerademal 19 Jahren.
Der Junge könnte der Star der Zukunft in der Formel 1 sein.

btw
Auf Frijns und Bottas würde ich auch ein Auge werfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer die zukünftigen Formel 1 Fahrer kennen lernen will, sollte das lesen:

Hab nun auch die GP3 durchgesehen und war die GP2 Saison noch recht enttäuschend, hat die GP3 für alles
entschädigt.
Grundsätzlich ist die GP3 eine sehr spannende Meisterschaft und Szenen wie sie uns seppel gezeigt hat sind da eher die Regel, als die Ausnahme. Die Autos sind eben nicht so stabil wie die GP2er und die Fahrer eben unerfahrener. Außerdem spielt in der GP2 ja schon die Strategie eine große Rolle in der GP3 gehts da schon eher um den reinen Speed.

Waren für mich in der GP2 auch kaum die "Stars" von morgen zu sehen, war das in der GP3 ganz anders.
Ich stelle hier die 4 herausragendsten Fahrer mal vor, bei denen ich mir zumindest bei dreien sicher bin, dass wir sie in der Formel 1 sehen werden. Einer könnte gar der neue Alonso/Hamilton werden.

4. Antonia Felix da Costa (21 Jahre, Portugal)
Da Costa hat unter den vier Fahrern mit Abstand die meiste Erfahrung und so fährt er auch. Er hat einen relativ unspektakulären, aber sehr schnellen und konstanten Fahrstiel. Erinnert einen auch recht stark an Fahrer wie Vettel.

2012 wurde er dritter in seinem zweiten Jahr.

Verbindungen & Zukunft:
Da Costa gehört zum Red Bull Nachwuchsprogramm und bestritt 2010 den Young Drivers Test relativ beeindruckend für Force India. 2013 könnte er Ersatzfahrer bei Toro Rosso werden, ansonsten wird man ihn wohl in der Renault Worldseries antreffen, die man ja zwischen GP3 und GP2 einordnen kann.

3. Daniel Abt (20 Jahre, Deutschland)
Die nächste Deutsche Formel 1 Hoffnung. Abt legt beeindruckende konstanz und Geschwindigkeit für die sehr geringe Anzahl an Rennen an den Tag. In seinem ersten Jahr in der GP3 verpasste er nur knapp den Titel. Vom reinen Speed sehe ich zwar Fahrer wie Da Costa und vor allem Evans noch vor ihm, aber die Entwicklung kann noch Steil nach oben gehen. Auf den Mann muss man acht geben.

2012 wurde er zweiter in seinem ersten Jahr.

Verbindungen & Zukunft
Abt scheint es schwer zu haben Namhafte Unterstützung zu finden, verhält es sich eh relativ ruhig für einen Mann seines Talents. 2013 wird er wahrscheinlich in der GP2 einen Platz bekommen.

2. Aaro Vainio (19 Jahre, Finnland)
Der Junge, der aus Raikkoenens Kleinstadt stammt.
Ihn kann man ruhig als sehr schnell, aber unkonstant beschreiben. Aber Poles in Monaco und weitere Ausrufezeichen auf Fahrerstrecken haben schon ihr Gewicht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Junge erst 19 ist.

2012 wurde er vierter im zweiten Jahr.

Verbindungen und Zukunft
Vainio wird vom Sohn von Jean Todt gemanagt und ihm werden auch Verbindungen zur GP2 nachgesagt.

1. Mitch Evans (18 Jahre, Neuseeland)
Für mich DAS Talent im Formel Sport im Moment. Er gewann nicht nur mit 17 Jahren als jüngster Fahrer aller Zeiten eine Internationale Meisterschaft, er holte sich mit knappen 18 den GP3 Titel. 2 Jahre früher, als z.B. ein Hamilton die F3 gewinnen konnte.
Erstaunlich sind aber nicht die Fakten, sondern das wie. Evans erinnert einen sehr stark an Hamilton. Extrem schnell, aber oft auch sehr ungestüm.
Will man sich ein Bild über seine Stärken und Schwächen ansehen, muss man sich nur die ersten 10 Minuten des zweite Monza-Rennen ansehen,
[video=youtube;eTF9Tx666BI]http://www.youtube.com/watch?v=eTF9Tx666BI[/video]
Dort fuhr er nämlich in ganzer Hamilton-GP2-Manier von 24 auf 9 in absurden 6(!) Runden. Als er freie Fahrt hatte, fuhr er bis zu 1s schneller als das gesamte Feld, bis er in einem übermotivierten Überholversuch sein Auto zerstörte und bei Verteidigen gleich 2 mal von der Strecke flog.
Gut, ihm sind wohl die Nerven durchgegangen, weil es das Saisonfinale war, fuhr er ansonsten eine konstante und souveräne Saison. Schließlich wurde er ja trotz der Nullnummer in Monza ja noch Meister.

2012 wurde er erster im zweiten Jahr.

Verbindungen & Zukunft
Evans wird von Mark Webber gemanagt und hat Verbindungen zu Red Bull, gehört aber nicht zu ihrem Nachwuchsprogramm.
2013 fährt er GP2. Und das mit gerademal 19 Jahren.
Der Junge könnte der Star der Zukunft in der Formel 1 sein.

btw
Auf Frijns und Bottas würde ich auch ein Auge werfen.

Sehr Interessant auf alle Fälle, danke für die Mühe die du dir gemacht hast! Mir fehlt leider wie immer Momentan die Zeit genauer darauf einzugehen ich freue mich aber riesig über solche Posts!

Habe gerade den Artikel gelesen der mit meiner und der Meinung anderer das Hamilton ohne die nicht von ihm selber verschuldeten Aufälle wohl WM geworden wäre. Ich weiß hätte, hätte Fahrrad Kette, fand es aber trotzdem Interessant.

Surer: Hamilton müsste WM sein
 
@ Seppel, finde aber das der Artikel Recht hat. Ist zwar alles "wäre wenn" aber der Titel hätte ihm gehört ohne die höheren Gewalten. Und sein einziges Ei war Valencia, das sehe ich auch so!
 
Hamilton ist ohne wenn und aber seine beste Saison gefahren und meiner Meinung nach war er sogar von allen top Fahrern der überzeugendste. Er darf stolz auf sich sein und muss einfach am Ball bleiben. :)
 
Felix da Costa interessiert mich vor allem (natürlich auch weil er ein Portugiese ist) dass er ein sehr umgänglicher Typ ist (mein Vater kennt ihn und steht im regen Kontakt mit ihm) und ich bei seinem ersten GP3 Sieg live dabei war. :P
 
Interview mit Michael Schumacher schrieb:
Ist die Konkurrenz heute größer geworden als in Ihrer ersten Karriere?

Schumacher: Ja, weil das Feld enger zusammenliegt. In meiner Anfangszeit gab es immer mal wieder die Möglichkeit, einem anderen Fahrer nicht nur ein paar Zehntel, sondern eine ganze Sekunde aufzubrummen. Warum? Weil die Autos aerodynamisch nicht so ausgeglichen und daher sehr spitz zu fahren waren. Als Fahrer hast du dann viel mehr Möglichkeiten, dich abzusetzen. Heute sind die Autos aerodynamisch stabil und sehr ausgeglichen. Das Fenster, in dem du dich bewegst, ist nicht mehr so groß. Ausbrechen geht nicht. Sind die Fahrer von heute um so viel besser? Auch damals haben es nur die besten Fahrer in die Formel 1 geschafft. Gibt es heute mehr beste Fahrer? Natürlich habe ich mit meiner Arbeitsweise neue Maßstäbe gesetzt, aber meine früheren Kollegen waren auf die Art, wie sie zu arbeiten gewohnt waren, auch perfekt. Und einige habe sich den neuen Maßstab abgeschaut. Der Unterschied zu heute ist vielleicht, dass die neue Generation mit diesem Maßstab gleich aufgewachsen ist. Sie hat ihn verinnerlicht.

Sehr interessantes Interview, wie ich finde!
http://www.auto-motor-und-sport.de/...cht-mit-resultaten-argumentieren-6360876.html
 
Formel 1 ist echt super.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich es eigentlich nur in der Hoffnung gucke, dass einer dabei nen richtig krassen Unfall baut :D
Der Nervenkitzel ist einfach hammer und wenn mal was passiert, dann hoffentlich richtig!
Beim Nicky Lauder hats auch ordentlich geknallt, das war echt einer der ganz großen Momente!!!!!
 
Du ergötzt dich also daran wenn andere sich verletzen oder möglicherweise ihr Leben lassen? Du solltest zum Arzt gehen und dir eine Therapie verschreiben lassen, bevor deine Störung Ausmaße annimmt, die für andere Gefährlich werden!
 
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