Im folgenden Video siehst du, wie du consolewars als Web-App auf dem Startbildschirm deines Smartphones installieren kannst.
Hinweis: This feature may not be available in some browsers.
Kaum hat Vettel mal nicht das beste Auto, verliert er :o
Interessanterweise hat er tatsächlich lediglich 1 von 4 volle Rennserien mit Einheitsautos gewinnen können und das war sogar nur die deutsche Formel BMW Meisterschaft. Als Rookie gewann er keine Meisterschaft.
Macht insgesamt 29 Siege aus 94 Rennen.
Zum Vergleich:
Alonso 1 von 2 (7 Siege aus 24 Rennen)
Hamilton 3 von 5 (37 Siege aus 109 Rennen)
Raikkoenen 2 von 2 (15 Siege aus 21 Rennen)
Massa 4 von 5 (16 Siege aus 39 Rennen)
Heidfeld 4 von 6 (31 Siege aus 90 Rennen)
Webber 0 von 6 (11 Siege aus 114 Rennen
Button 1 von 2 (11 Siege aus 35 Rennen)
Kobayashi 3 von 9 (21 Siege aus 166 Rennen)
Hülkenberg 4 von 6 (37 Siege aus 125 Rennen)
Perez 1 von 8 (23 Siege aus 150 Rennen)
Zu den Rennsiegen sollte man natürlich sagen, dass Fahrer, die an vielen Formel 3 (GP3) und vor allem GP2 und Formel 3000 Rennen teilgenommen haben aufgrund der deutlich stärkeren Konkurrenz etwas schlechter ausssehen.
Vettel, Raikkonen, Button und Massa haben daher eine eher zu schmeichelhafte Quote.
Auf der anderen Seite haben Perez und Kobayashi sehr viele GP3 und GP2 Rennen absolviert. Da ist die Statistik eher zu schlecht.
Allgemein zur Anfangsphase der Fahrer:
Wenn man sich die Vor-Formel 1 Karrieren so ansieht fallen schon paar Besonderheiten auf.
Z.B das Alonso und Raikkoenen schon fast ein absurd geringe Anzahl an Rennen vor der Formel 1 hatten. Beide haben ja lediglich 2 volle Saisons absolviert. Button und Massa haben auch eine extrem kurze und ungewöhnliche Laufbahn.
Auch Interessant: Perez, der für sein Alter eine äußerst außergewöhnlich umfangreiche Formel Karriere hat.
Seine erste volle Saison fuhr er schon extrem früh mit 14 Jahren. (Vettel 16, Hamilton 16, Alonso 17, Raikkoenen 19)
Die schlechteste Vor-Formel 1-Leistung kann sicherlich Webber ausweisen. Sehr wenig Siege und Titel, obwohl er stehts Älter und Erfahren als die Konkurrenz war und das obwohl er nicht übertrieben viel in starken Serien gefahren ist.

Das vor allem webber in der 2ten Hälfte recht oft Probleme mit kers hatte, verschweigen wir einfach mal oder das bei ihm die lichtmaschine kaputt gegangen ist![]()
Wer die zukünftigen Formel 1 Fahrer kennen lernen will, sollte das lesen:
Hab nun auch die GP3 durchgesehen und war die GP2 Saison noch recht enttäuschend, hat die GP3 für alles
entschädigt.
Grundsätzlich ist die GP3 eine sehr spannende Meisterschaft und Szenen wie sie uns seppel gezeigt hat sind da eher die Regel, als die Ausnahme. Die Autos sind eben nicht so stabil wie die GP2er und die Fahrer eben unerfahrener. Außerdem spielt in der GP2 ja schon die Strategie eine große Rolle in der GP3 gehts da schon eher um den reinen Speed.
Waren für mich in der GP2 auch kaum die "Stars" von morgen zu sehen, war das in der GP3 ganz anders.
Ich stelle hier die 4 herausragendsten Fahrer mal vor, bei denen ich mir zumindest bei dreien sicher bin, dass wir sie in der Formel 1 sehen werden. Einer könnte gar der neue Alonso/Hamilton werden.
4. Antonia Felix da Costa (21 Jahre, Portugal)
Da Costa hat unter den vier Fahrern mit Abstand die meiste Erfahrung und so fährt er auch. Er hat einen relativ unspektakulären, aber sehr schnellen und konstanten Fahrstiel. Erinnert einen auch recht stark an Fahrer wie Vettel.
2012 wurde er dritter in seinem zweiten Jahr.
Verbindungen & Zukunft:
Da Costa gehört zum Red Bull Nachwuchsprogramm und bestritt 2010 den Young Drivers Test relativ beeindruckend für Force India. 2013 könnte er Ersatzfahrer bei Toro Rosso werden, ansonsten wird man ihn wohl in der Renault Worldseries antreffen, die man ja zwischen GP3 und GP2 einordnen kann.
3. Daniel Abt (20 Jahre, Deutschland)
Die nächste Deutsche Formel 1 Hoffnung. Abt legt beeindruckende konstanz und Geschwindigkeit für die sehr geringe Anzahl an Rennen an den Tag. In seinem ersten Jahr in der GP3 verpasste er nur knapp den Titel. Vom reinen Speed sehe ich zwar Fahrer wie Da Costa und vor allem Evans noch vor ihm, aber die Entwicklung kann noch Steil nach oben gehen. Auf den Mann muss man acht geben.
2012 wurde er zweiter in seinem ersten Jahr.
Verbindungen & Zukunft
Abt scheint es schwer zu haben Namhafte Unterstützung zu finden, verhält es sich eh relativ ruhig für einen Mann seines Talents. 2013 wird er wahrscheinlich in der GP2 einen Platz bekommen.
2. Aaro Vainio (19 Jahre, Finnland)
Der Junge, der aus Raikkoenens Kleinstadt stammt.
Ihn kann man ruhig als sehr schnell, aber unkonstant beschreiben. Aber Poles in Monaco und weitere Ausrufezeichen auf Fahrerstrecken haben schon ihr Gewicht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Junge erst 19 ist.
2012 wurde er vierter im zweiten Jahr.
Verbindungen und Zukunft
Vainio wird vom Sohn von Jean Todt gemanagt und ihm werden auch Verbindungen zur GP2 nachgesagt.
1. Mitch Evans (18 Jahre, Neuseeland)
Für mich DAS Talent im Formel Sport im Moment. Er gewann nicht nur mit 17 Jahren als jüngster Fahrer aller Zeiten eine Internationale Meisterschaft, er holte sich mit knappen 18 den GP3 Titel. 2 Jahre früher, als z.B. ein Hamilton die F3 gewinnen konnte.
Erstaunlich sind aber nicht die Fakten, sondern das wie. Evans erinnert einen sehr stark an Hamilton. Extrem schnell, aber oft auch sehr ungestüm.
Will man sich ein Bild über seine Stärken und Schwächen ansehen, muss man sich nur die ersten 10 Minuten des zweite Monza-Rennen ansehen,
[video=youtube;eTF9Tx666BI]http://www.youtube.com/watch?v=eTF9Tx666BI[/video]
Dort fuhr er nämlich in ganzer Hamilton-GP2-Manier von 24 auf 9 in absurden 6(!) Runden. Als er freie Fahrt hatte, fuhr er bis zu 1s schneller als das gesamte Feld, bis er in einem übermotivierten Überholversuch sein Auto zerstörte und bei Verteidigen gleich 2 mal von der Strecke flog.
Gut, ihm sind wohl die Nerven durchgegangen, weil es das Saisonfinale war, fuhr er ansonsten eine konstante und souveräne Saison. Schließlich wurde er ja trotz der Nullnummer in Monza ja noch Meister.
2012 wurde er erster im zweiten Jahr.
Verbindungen & Zukunft
Evans wird von Mark Webber gemanagt und hat Verbindungen zu Red Bull, gehört aber nicht zu ihrem Nachwuchsprogramm.
2013 fährt er GP2. Und das mit gerademal 19 Jahren.
Der Junge könnte der Star der Zukunft in der Formel 1 sein.
btw
Auf Frijns und Bottas würde ich auch ein Auge werfen.


Interview mit Michael Schumacher schrieb:Ist die Konkurrenz heute größer geworden als in Ihrer ersten Karriere?
Schumacher: Ja, weil das Feld enger zusammenliegt. In meiner Anfangszeit gab es immer mal wieder die Möglichkeit, einem anderen Fahrer nicht nur ein paar Zehntel, sondern eine ganze Sekunde aufzubrummen. Warum? Weil die Autos aerodynamisch nicht so ausgeglichen und daher sehr spitz zu fahren waren. Als Fahrer hast du dann viel mehr Möglichkeiten, dich abzusetzen. Heute sind die Autos aerodynamisch stabil und sehr ausgeglichen. Das Fenster, in dem du dich bewegst, ist nicht mehr so groß. Ausbrechen geht nicht. Sind die Fahrer von heute um so viel besser? Auch damals haben es nur die besten Fahrer in die Formel 1 geschafft. Gibt es heute mehr beste Fahrer? Natürlich habe ich mit meiner Arbeitsweise neue Maßstäbe gesetzt, aber meine früheren Kollegen waren auf die Art, wie sie zu arbeiten gewohnt waren, auch perfekt. Und einige habe sich den neuen Maßstab abgeschaut. Der Unterschied zu heute ist vielleicht, dass die neue Generation mit diesem Maßstab gleich aufgewachsen ist. Sie hat ihn verinnerlicht.

4 Beiträge, und ich wette alle anderen 3 sind auch nur zum trollen.
