Formel 1 Saison 2008

@pinkpwnerer

Ich bin doch kein Hamilton Fan. xD

Er und Massa sind auf dem Feld meine Lieblingsfahrer. Aber von Fan zusprechen ist doch völlig lächerlich. :lol:

Zumindest halbwegs Fan war ich damals von Schumi, da habe ich auch noch alle Rennen geschaut und genossen wie die Formel 1 vom größten Pwnerer der F1-Historie vorgeführt wurde. Da hatte es Ferrari auch noch nicht nötig Rumzujammern und sich Punkte zu erheulen, da sie auf der Strecke mit den besten Fahrer auch ehrlich und sportlich Antworten konnten. xD

Ist mir alles eigentlich egal. Ich find es nur eben schade, und sehe es nicht gerne, wie die F1 langsam zum korrupten Haufen mutiert und alles anscheinend auf dem Papier schon beschlossene Sache ist. Als SPort an sich hat die F1 leider schon seit den letzten 4 Jahren stetig mehr und mehr abgenommen. Und ich befürchte, es wird die nächsten Jahre noch schlimmer. Alleine schon wie oft es Reglement-Reformen gibt, ist einfach nur lächerlich.
 
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@pinkpwnerer

Ich bin doch kein Hamilton Fan. xD

Er und Massa sind auf dem Feld meine Lieblingsfahrer. Aber von Fan zusprechen ist doch völlig lächerlich. :lol:

Zumindest halbwegs Fan war ich damals von Schumi, da habe ich auch noch alle Rennen geschaut und genossen wie die Formel 1 vom größten Pwnerer der F1-Historie vorgeführt wurde. Da hatte es Ferrari auch noch nicht nötig Rumzujammern und sich Punkte zu erheulen, da sie auf der Strecke mit den besten Fahrer auch ehrlich und sportlich Antworten konnten. xD

Ist mir alles eigentlich egal. Ich find es nur eben schade, und sehe es nicht gerne, wie die F1 langsam zum korrupten Haufen mutiert und alles anscheinend auf dem Papier schon beschlossene Sache ist. Als SPort an sich hat die F1 leider schon seit den letzten 4 Jahren stetig mehr und mehr abgenommen. Und ich befürchte, es wird die nächsten Jahre noch schlimmer. Alleine schon wie oft es Reglement-Reformen gibt, ist einfach nur lächerlich.

Meine Rede...
 
Ich bin kein Formel Eins Fan mehr, seit dem alles nur noch um die Technik geht und das fahrerische Können nicht mehr das Wichtigste ist.

hmmm, es wird doch grade wieder interessanter. Einsatz aller elektronischen Fahrhilfen wie Traktionskontrolle, Startautomatik und automatisches Getriebe sind ab diesem Jahr verboten. Telemetrie-Daten dürfen nicht mehr übermittelt werden etc. Das war finde ich auch sehr wichtig. Den rest des Technik-Circus tue ich mir gerne an. Höchstgeschwindigkeien, G-Kräfte usw. macht spaß und deutsche Fahrer sind auch regelmäßig in den Punkten. Jetzt am WE war es auch wieder ein Knaller-Rennen, Nick von 7 auf 2 in den letzten zwei Runden, congratulations!
 
http://www.bild.de/BILD/sport/motor...n/rennleitung-genehmigte-mercedes-aktion.html

Normalerweise lese ich nichts von der Bild, aber falls das mal ausnahmsweise stimmen sollte (dass die Rennleitung im Renngeschehen zweimal die Aktion als okay abgetan hat), dann muss Hamilton freigesprochen werden oder es bleibt keinem in der Formel 1 übrig einzusehen, dass Ferrari die WM Titel schon halb geschenkt werden.

Schon jetzt kriecht die FIA meiner Meinung nach Ferrari in den A*sch, aber das wäre mal die Härte schlechthin. Ich dachte die Rennleitung hat erst nach dem Rennen die Aktion als okay abgestuft. Bloß was hätte Hamilton und McLaren noch besser machen sollen? Sie haben getan was in den Regeln steht und das Personal gefragt, welches dafür verantwortlich ist, die die Aktion auch noch in Ordnung fanden. Danach wird man trotzdem bestraft ...
 
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das problem an der ganzen sache ist aber, dass sogar die bild (die normal ja eher übertreibt xD) das wort "glaubten" wählt...dazu kommt noch, dass nicht die rennleitung das ganze entscheidet (also nicht der gute whiting mit seinen freunden), sondern 3 stewarts...

abgesehen davon ist es doch lächerlich, wenn man sich danach das okay für die aktion holt, denn davor haben sie ja sicherlich nicht gefragt und wenns danach war, dann ist es unabhängig von dieser aussage dennoch passiert.

halte ich bisher für das schlechteste argument gegen eine bestrafung.

auch, dass immer pro-ferrari entschieden wird ist sehr weit hergeholt. letztes jahr kam ham ja mit so ziemlich allem straflos davon...

ein alonso wäre 2005 in suzuka für genau das gleiche manöver auch bestraft worden, wenn er sich nicht ein 2. mal hinter klien zurückfallen hätte lassen.

aber imho ist die ganze diskussion überflüssig und so ziemlich jeder experte, der hier partei ergreift macht sich lächerlich. ich bin mir zu 100% sicher, dass jeder experte, davon ausgeht, dass ein kruzeitiges vorbeilassen ausreicht um den vorteil wettzumachen. das problem an der ganzen sache ist: man kann die regel so interpretieren, man muss aber nicht.

die regel lässt meiner objektiven meinung (bin weder mclaren, noch ferrarifan, halte hamilton nicht die daumen und schon gar nicht einem massa) auslegen, wie es einem gerade gefällt...obwohl was die komplexität der regel betrifft eher eine strafe zu bevorzugen wäre, denn sonst wären zu viele lücken in der regel.


auf jeden fall macht sich die fia nur noch lächerlicher, wenn sie dem protest durchlässt und dii strafe zurücknimmt. nicht nur weil man sich dann als fähnchen im wind ausgibt, sondern weil man meinen vorstellungen nach solche strafen nicht zurücknehmen können sollte.

hamilton wurde im prinzip mit einer virtuellen drive through penalty bestraft...also einer durchfahrtsstrafe. weil diese ohnehin bei vorfällen in den letzten runden (auf grund eines vorfalls mit schumi vor einigen jahren) als solche nicht durchgeführt werden, bekommt er eine 25 sek. zeitstrafe..

so..jetzt nehmen wir an hamilton hätte dieses manöver 15 runden vor schluss gewagt und er bekommt dann eben eine durchzuführende drive through penalty...gleiches vergehen, nur andere runde und deswegen andere effektive konsequenzen. diese konsequenz kann man jedoch gar nicht anfechten..sie steht: proteste wären sinnlos. in dem fall wird ein protest aber zu mind. mal unter die lupe genommen...nach meinem gerechtigkeitssinn, dürfte das nicht geschehen. was wäre gewesen, wenn wir so einen vorfall 2 mal im rennen gehabt hätten? sagen wir auch vettel überholt auf diese weise einen kubica oder umgekehrt und bekommt dafür eine drive through penalty...hamilton ne 25 sek. zeitstrafe nach dem rennen. hamilton legt protest ein und gewinnt, bei kubica ändert sich nix, weil es einfach nicht möglich ist.

ich hoffe man kann mir folgen...mich ärgert diese ganze vorgehensweise der fia so sehr...
 
Hamilton hat nach den Regeln gehandelt und falls stimmen sollte, dass im (!) Rennen die Rennleitung alles für okay gehalten haben (und das auch noch gleich zwei Mal), dann ist er mehr als unschuldig. Mehr kannst du als Rennfahrer nicht machen und das ist der Punkt. Es steht nirgends wie man sich genau zurückfallen lassen soll und die Rennleitung ist dafür zuständig, dass im Rennen auch alles mit rechten Dingen zugeht. Sie sind im Rennen der Ansprechpartner, falls etwas unklar ist. Falls diese im Rennen zugestimmt haben, dass alles in Ordnung war, dann muss die FIA eigentlich die Strafe zurückziehen. Dann ist die Schuld nämlich nicht mehr bei McLaren und Hamilton anzutreffen, sondern bei der Rennleitung. Wobei meiner Meinung nach keiner schuldig ist, außer die FIA. Diese beeinflusst die WM mal wieder zu Gunsten von Ferrari und möchte sie noch halbwegs spannend halten. Ich kann es nur wieder sagen: Mit Sport hat das nichts mehr zu tun. Und es ist auch lächerlich, dass CW User selbst Experten für lächerlich halten, weil sie auf Hamiltons / McLarens Seite sind. Ihr seid schon echt tief gesunken.
 
so..jetzt nehmen wir an hamilton hätte dieses manöver 15 runden vor schluss gewagt und er bekommt dann eben eine durchzuführende drive through penalty

DA liegt ja das Problem. Er hätte trotzdem eine Strafe bekommen. Wäre Hamilton nicht im WM-Kampf und nichtnim Team Mclaren Mercedes, dann kann man sicherlich davon ausgehen, dass die Stewarts dieses Vergehen durchgelassen hätten. Weil es bei JEDEN durchgelassen wird, nur nicht bei Hamilton.
Jedenfalls ist es Fakt, dass es das erste mal dass man sowas mit einer Strafe geahndet hat. Zufälligerweise gegen McLaren. Zufall, jepp. :lol:

Außerdem, wenn Whiting selbst sagte, er hätte ncihts zu Befürchten, und er doch bestraft wurde, MUSS die FIA aber normalerweise selbst bestraft werden. Denn wenn offiziell von McLaren nachgefragt wurde, ob es regelkonform ist, und es bejat wird, ist alles danach was NACH dem Rennen geschieht leider Schiebung.

Das ist wie wenn du jemanden auf dem Platz eine BLutgrätsche verpasst, du eine Gelbe Karte bekommst und dann NACH dem SPiel doch noch eine Rote. Das ist Schiebung, da Tatsachenentscheidungen nciht geahndet werden können und dürfen.

Also WHiting hat nach Anfrage von McLaren Hamilton grünes Licht gegeben, und im Nachhinein hat er eine Strafe bekommen. Es ist eine klare Fehlentscheidung. Deshalb auch ein Skandal.
Hätte man wenn überhaupt im Rennen ahnden MÜSSEN.

Es ist ja McLaren, denen kann man auch völlig regelwidrig auch nach dem Rennen eine Strafe aufklatschen, obwohl diese nachfragten und somit eine Drive-Thru-Penalty in kauf genommen hätten. :rolleyes:

Alles eine komplette Fehlentscheidung. Da kann man mal sehen wie lächerlich die FIA ist. DIe iegnen Regeln werden ja ständig fehlinterpretiert, weil die wohl selbst nicht wissen was abgeht.

Und der Sport muss leiden, weil da alle im Hintergrund so unfähig sind.
 
nochmal: nur hat der herr whiting in dieser sache nichts zu melden. über die bestrafung und den regelverstoß entscheidet nicht die rennleitung, sondern 3 stewarts, die nicht bei jedem rennen die gleichen sind, sondern durchgewechselt werden. die 3 und niemand anders hat das zu entscheiden und deswegen finde ich diesen einwand schwach.
fußballvergleiche sind vor allem hinsichtlich der f1 doof, aber wenn du es so willst: es entscheidet der pfiff des schiedsrichters und der schiedsrichter ist in dem fall nicht die rennleitung und auch nicht charlie whiting.
 
abgesehen davon, war es wie ich erwähnt habe, alonso im suzuka, der schon 2005 (im renault) damals eine untersuchung wegen dem exakt gleichen vergehen bekam...

http://www.youtube.com/watch?v=vdy6qzI2-A4

hier das video..wie du siehst wars bei alonso sogar weniger eindeutig, da er z.b. weiter vorne war als hamilton und er z.b. keine chance hatte nicht abzukürzen...bei hamilton hat man ja das gefühl, dass er noch extra eingelenkt hat.

alonso bekam daraufhin eine investigation...er hat deswegen klien sofort wieder vorbeigelassen (also zum 2. mal) und diesmal richtig mit abstand und erst dadurch wurde es korrekt, wie nach dem rennen auch erklärt wurde.

wenn mans vom gerechtigkeitsblickwinkel sieht, wäre bei einem jetzigen freispruch zu mind. alonso schon mal der benachteiligte, denn nach dem stand hätte er klien dann 2005 nicht nochmal vorbeilassen müssen.

was würde uns das dann sagen? fia nicht für ferrari und gegen mclaren, sondern gegen alonso?
 
fußballvergleiche sind vor allem hinsichtlich der f1 doof, aber wenn du es so willst: es entscheidet der pfiff des schiedsrichters und der schiedsrichter ist in dem fall nicht die rennleitung und auch nicht charlie whiting.

Ich meine ja nur, da man im im Fussball im Nachhinein auch keine Strafen mehr aufbrummen kann wenn das Spiel gelaufen ist. (bei tatsachenentscheidungen)

Da kann man viele Beispiele nehmen, nicht nur im Fussball. Aber ist ja auch egal.

Es ist einfach ein Unding, dass die bestraft wurden, weil wie gesagt, sie noch nachgefragt haben, ob alles regelkonform gewesen ist. Es wurde bejat.
Und ab diesen Zeitpunkt hätte die Sache gegessen sein müssen.

Es wäre fairer gewesen, wenn man die Strafe im Rennen aufebrummt hätte, gerade weil sie ja danach gefragt haben. Sie hätten sich drauf einstellen können.
Es ist einfach nur eine grobe Verarsche, wenn man sie danach bestraft, weil man ihnen dann einen vorgelogen hat.

Ich meine wie blöde würdest du gucken, wenn du mich fragst, ob dein Post den Forenregeln entprechen und ich ja sage, und du 4 Stunden später wegen deinen Post gebannt wirst. Natürlich nur wenn ich ein MOd wäre und du etwas "schlimmes" schreiben würdest. ;) :D

Ist aber von der Denkweise exakt das gleiche Problem wie die Bestrafung von Hamilton. Sowas darf einfach nicht sein.

Völlig egal wer jetzt Recht hat oder nicht, es ist und bleibt eine Fehlentscheidung, da die ganze Vorgehensweise völlig falsch verlief.

Ich hoffe du weißt was ich meine? :)
 
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strafen danach sind in der f1 nichts ungewöhnliches und bei solch undurchschtigen und nicht eindeutigen sachen auch verständlich. da gabs schon sachen, die sich länger hingezogen haben. alonso halt letztes jahr 9 stunden in ungarn darauf gewartet, bis bekannt wurde, dass er bestraft wird...dass bei solchen dingen die 1-2 runden vor schluss passieren die wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass eine entscheidung erst nach dem rennen getroffen wird, ist auch klar...

und nochmal: die rennleitung kann das ganze so oft bejen, wie du willst: sie haben in der hinsicht rein gar nichts zu melden. die haben damit null zu tun.
 
und nochmal: die rennleitung kann das ganze so oft bejen, wie du willst: sie haben in der hinsicht rein gar nichts zu melden. die haben damit null zu tun.

Und das ist ja das sinnlose.

Aber lassen wir das Thema endlich mal. Ich hoffe unsere nächsten Posts werden rein sportlichen Inhalt enthalten, da ich soclhe Diskussionen ehrlich gesagt schlimm finde, weil sie nur aufzeigen was alles im SPort FOrmel 1 so falsch läuft.
 
nochmal: nur hat der herr whiting in dieser sache nichts zu melden. über die bestrafung und den regelverstoß entscheidet nicht die rennleitung, sondern 3 stewarts, die nicht bei jedem rennen die gleichen sind, sondern durchgewechselt werden. die 3 und niemand anders hat das zu entscheiden und deswegen finde ich diesen einwand schwach.
fußballvergleiche sind vor allem hinsichtlich der f1 doof, aber wenn du es so willst: es entscheidet der pfiff des schiedsrichters und der schiedsrichter ist in dem fall nicht die rennleitung und auch nicht charlie whiting.

Es steht in den Regeln nicht wie genau man die Problematik behandeln soll. Das ist schon mal der erste Punkt, wo man der FIA die Schuld zuweisen muss. Dann wurde Hamilton von Kimi abgedrängt, der logischerweise über die Schikane fuhr (ich gehe mal davon aus, dass bei leicht nasser Strecke auf dem grünen Asphalt weniger Grip ist und er hätte ausrutschen können - ist aber wirklich nur eine Vermutung) und dann hat er Kimi, wie es in den Regeln steht, wieder vor gelassen, um seinen Vorteil wett zu machen. Hamilton war schon davor direkt an Kimi dran und hat zum Überholen angesetzt, also kann mir keiner erzählen, dass Hamilton nun zu nah dran war (nach der Schikane). Er war es schließlich davor auch schon und war sogar kurzzeitig vor Kimi. Da die Regeln so unklar sind und McLaren eben nicht (!) gegen die Regeln verstoßen wollte (ein Punkt der meiner Meinung nach ganz wichtig ist), hat man bei der Rennleitung nachgefragt. Du kannst mir noch so oft erzählen, dass die Rennleitung für die Strafen nicht zuständig ist. Da hast du recht. Aber im Rennen kann McLaren nicht mit den Stewards reden, sondern muss bei solchen Anfragen die Rennleitung fragen. Wenn etwas unklar ist, dann bleibt eben nur die Rennleitung als Ansprechstation übrig. Genau das hat McLaren getan und zweimal (!) nachgefragt. Was will man jetzt bitte groß anders machen? In den Regeln steht nicht wie genau man vorgehen muss, Hamilton ging vor wie es in den Regeln steht und wie es so gut wie jeder bisher gemacht hat und McLaren hat sich nochmal bei dem einzig möglichen Ansprechpartner versichern lassen, dass alles korrekt war. Mehr kann man nicht machen, mehr ist nicht möglich. Aus basta, da können Ferrari und seine Fans noch so viel Mist erzählen.

Mich würde ja interessieren wie die FIA Hamilton bestraft hätte, falls er Kimi nie vorgelassen, sondern die Schikane knallhart genutzt hätte. Das gäbe doch genauso eine 25 Sekundenstrafe, soweit ich weiß. Das ist eben noch das extrem traurige daran. McLaren und Hamilton haben alles versucht um die Problematik in den Griff zu bekommen und nach den Regeln zu fahren und werden wohl genauso bestraft als hätte Hamilton / McLaren knallhart gegen die Regeln verstoßen, ohne überhaupt versuchen in der Situation fair zu handeln. Und das hat garantiert nichts mehr mit Fairness zu tun!
 
Und das ist ja das sinnlose.

Aber lassen wir das Thema endlich mal. Ich hoffe unsere nächsten Posts werden rein sportlichen Inhalt enthalten, da ich soclhe Diskussionen ehrlich gesagt schlimm finde, weil sie nur aufzeigen was alles im SPort FOrmel 1 so falsch läuft.

das ganze regelwerk ist einfach zum vergessen. zu ungenau.

dazu kommen noch dämmliche rahmenbedinungen wie einheitsreifen die damit künstlich aufpoliert werden, indem man nur 4 reifensätze bereitstellt, von denen immer nur 2 zu den rennen mitgenommen werden und diese auswahl maßgeblich den rennausgang beeinflussen (mclaren scheint mit den härteren mischungen besser und ferrari mit den weicheren)...ach wie schön war es, als man aus einer vielzahl von sätzen auswählen konnte und im rennen darüber rätselte, wer mit welchem satz unterwegs ist....ich hasse diese regel.

genauso das motoreneinfrieren. was bringts, wenn manche teams wie ferrari, mclaren und anscheinend auch bmw trotzdem daran rumfuchteln und das mit dem vorwand man will die zuverlässigkeit verbessern....gleich wieder die entwicklung freigeben. wie schön war das zu v10 zeiten, als man alle 2 rennen darüber diskutierte, wer wieder 5 ps mehr gefunden hat und wer denn nun den stärksten motor hatte.

die formel1 wird immer schmieriger...letzte typen wie alonso oder raikkonen eckelt man aus der f1, obwohl sie die einzigen sind, die noch an die raue und kantige art vergangener größen wie mansell oder senna rankommen. die vettels und hamiltons sind die typen die gefragt sind...das gefällt mir alles nicht und ich lege sehr, sehr viele hoffnungen in die nächste saison, in der wir zu mind. die rillenreifen und diese hässlichen zusatzflügel los sind...
 
Es steht in den Regeln nicht wie genau man die Problematik behandeln soll. Das ist schon mal der erste Punkt, wo man der FIA die Schuld zuweisen muss. Dann wurde Hamilton von Kimi abgedrängt, der logischerweise über die Schikane fuhr (ich gehe mal davon aus, dass bei leicht nasser Strecke auf dem grünen Asphalt weniger Grip ist und er hätte ausrutschen können - ist aber wirklich nur eine Vermutung) und dann hat er Kimi, wie es in den Regeln steht, wieder vor gelassen, um seinen Vorteil wett zu machen. Hamilton war schon davor direkt an Kimi dran und hat zum Überholen angesetzt, also kann mir keiner erzählen, dass Hamilton nun zu nah dran war (nach der Schikane). Er war es schließlich davor auch schon und war sogar kurzzeitig vor Kimi. Da die Regeln so unklar sind und McLaren eben nicht (!) gegen die Regeln verstoßen wollte (ein Punkt der meiner Meinung nach ganz wichtig ist), hat man bei der Rennleitung nachgefragt. Du kannst mir noch so oft erzählen, dass die Rennleitung für die Strafen nicht zuständig ist. Da hast du recht. Aber im Rennen kann McLaren nicht mit den Stewards reden, sondern muss bei solchen Anfragen die Rennleitung fragen. Wenn etwas unklar ist, dann bleibt eben nur die Rennleitung als Ansprechstation übrig. Genau das hat McLaren getan und zweimal (!) nachgefragt. Was will man jetzt bitte groß anders machen? In den Regeln steht nicht wie genau man vorgehen muss, Hamilton ging vor wie es in den Regeln steht und wie es so gut wie jeder bisher gemacht hat und McLaren hat sich nochmal bei dem einzig möglichen Ansprechpartner versichern lassen, dass alles korrekt war. Mehr kann man nicht machen, mehr ist nicht möglich. Aus basta, da können Ferrari und seine Fans noch so viel Mist erzählen.

Mich würde ja interessieren wie die FIA Hamilton bestraft hätte, falls er Kimi nie vorgelassen, sondern die Schikane knallhart genutzt hätte. Das gäbe doch genauso eine 25 Sekundenstrafe, soweit ich weiß. Das ist eben noch das extrem traurige daran. McLaren und Hamilton haben alles versucht um die Problematik in den Griff zu bekommen und nach den Regeln zu fahren und werden wohl genauso bestraft als hätte Hamilton / McLaren knallhart gegen die Regeln verstoßen, ohne überhaupt versuchen in der Situation fair zu handeln. Und das hat garantiert nichts mehr mit Fairness zu tun!


das ist nunmal meiner meinung nach falsch. erstens hat - und darüber muss man nicht diskutieren - kimi den guten lewis nicht rausgedrängt. das ist absoluter quatsch. kimi war auf der idealline, er war innen und zum zeitpunkt des hinauskommens von hamilton und beim scheitelpunkt der kurve war ham nicht mal vor, sondern hinter kimi. war von ham einfach zu optimistisch..da kommt er nicht vorbei. also dieser ansatzpunkt ist absoluter quatsch.

dann nochmal zu dem ganzen. mclaren hat sich nach dem manöver erkundigt...also nach dem vergehen. was anderes wäre es, wenn man davor (was ja unmöglich ist), fragt ob man darf...aber so ändert das ja nix am manöver von ham und die stewarts habens dann eben bestraft..das ist der ausgang. ich finde das argument mit dem "sie haben ja nachgefragt" einfach nicht relevant...

natürlich hätte er wahrscheinlich die exakt gleiche strafe bekommen, wenn er ihn nicht nochmal vorbeigelassen hat..aber die frage ist doch, ob das überholen lassen von hamilton ausgreicht hat um jeglichen vorteil zu verhindern und das glaube ich auch nicht wirklich.

man muss sich auch fragen, wie sinnvoll es wäre, wenn man das so immer durchgehen lässt, denn dann werden einige solche situationen vielleicht in zukunft mit absicht so planen um leichter zu überholen, weil man sich so einfach perfekt positionieren kann. auch muss man sich dann fragen wie es dann aussieht, wenn fahrer die strecke abkürzen und erst dann abkürzen...

weiß nicht ob ich das hier schon geschrieben hab, aber was wenn ein fahrer 1-2 sek. hinter einem anderen fährt..er kann nicht überholen...dann krüzt er eine schikane ab, ohne den anderen dabei zu überholen, hängt jetzt aber im getriebe des anderen fahrers und kann ihn auf der nächsten geraden aus dem windschatten raus überholen. er hat sich zwar durchs abkürzen zwar keinen vorteil erschliechen, indem er den anderen überholt hat, aber auf grund des zeitvorteils, konnte er ihn erst überholen. wenn nach abkürzen ein zurücküberholen reicht, dann gibt es für solche vorfälle nicht mal eine regel...was ja absoluter schwachsinn wäre...

die regel gibt einfach keine eindeutige lösung her und deswegen ist es unsinnig ewig darüber zu diskutieren.
 
ui... hier wird ja auch wieder diskutiert... muss wieder öfters hier rein. :-D

zum letzten we: die aktion von hamilton war einfach daneben und gehört ganz klar bestraft. kimi fährt ideallinie, lewis funkt rein ohne erfolg, also weicht er auf die abkürzung aus, überholt, lässt sich nicht wieder zurückfallen... was soll das bitte?

ohne hamiltons unangebrachter hauruck aktion wäre kimi klar erster geworden. das ganze erinnert an schummelschumi-zeiten.
 
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