Wir sind jetzt mit Tainted Grail: Kings of Ruin durch.
Geschätzt waren es wohl ca. 60-70 Stunden.
Es macht so einige Dinge anders als das erstes Spiel, also die ersten drei Kampagnen, und viele davon machen das Spielerkebnis auch einfach besser, also das Erlebnis deutlich interessanter und auch flüssiger.
Gewissermaßen will es auch dazu einladen, eine zweite Partie zu spielen und nach Kapitel 5 (oder so^^) von 10 den anderen Pfad zu spielen, aber im Endeffekt bedeutet es halt, dass man ca. die erste Hälfte noch mal genau das gleiche spielt wie zuvor, und dann nur ca. die zweite Hälfte anders ist.
Natürlich kann man nicht zwei komplett andere Spiele haben, aber bei manchen Elementen empfinde ich es als sinnlos, dass die sich auch zwischen beiden Pfaden unterscheiden.
Z.b wenn es, allgemein betrachtet, fünf spezielle Karten gibt und man pro durchgang nur vier finden kann. Also gewissermaßen drei in beiden durchgängen und dann beim ersten Pfad die vierte, aber nicht die fünfte und beim zweiten Pfad die fünfte, aber nicht die vierte.
Das sind so minimale Änderungen, die aber eigentlich keinen echten Mehrwert oder Anreiz liefern.
Oder wenn man zwei spezielle Karten bekommt und nur eine davon behalten darf und die andere aus dem Spiel entfernt wird - völlig Banane.
Das war bei der dritten Kampagne des ersten Spiels auch schon so, dass man im Endeffekt vier von fünf gewissermaßen Quests erfüllen konnte. Und da hat man nur um diese eine verbliebene gewissermaßen Quest spielen zu können, nicht noch mal eine komplette Runde gespielt^^
Das war doch ein bisschen wenig.
Natürlich gibt es auch hier und da andere Entscheidungen, aber im Endeffekt sind viele davon eigentlich fast egal, da sie halt einfach nur ein ganz Kleinen impact haben.
Tainted Grail: Kings of Ruin werde ich dann wahrscheinlich dennoch noch mal bald allein eine Runde spielen.
Es war ansonsten natürlich aber ein sehr schönes Spiel.
