Denke das ist auch was positives an der Krise. Jetzt wo es echte Probleme gibt, kann die AfD mit Hetze nicht mehr Punkten und wird wohl (hoffentlich) ganz in der Versenkung verschwinden.
Bei der FDP gilt seit Lindner eh
Aber genug offtopic, Politik ist hier ja eh nicht erwünscht.
Mich erfreut eher der Abrutsch der Grünen, aber ich denke die Linken und Rechten werden schon wieder zurückkommen, die Krise wird noch eine Weile andauern und egal was die Politik macht, es wird einer Seite nicht passen. Bisher bin ich insgesamt aber einigermaßen zufrieden mit der opposition, es hält sich noch in Grenzen mit dem Geplärre (abseits der FDP gerade, die immer lauter wird). Ein gewisser gesellschaftlicher Zusammenhalt ist derzeit durchaus wichtig.
Also wenn ich so lese, welche Folgen auch eine überstandene Covit-19 Erkrankung teilweise hat und das auch bei mildem Verlauf, weiß ich echt nicht, warum viele hier immer eine Herdenimmunität wollen... die Herde bleibt dann nämlich immer noch oft krank. Es gar nicht erst zu bekommen hört sich für mich weiterhin weitaus schlauer an.
Ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und behaupten der großteil der weniger stark erkrankten wird keine Nachwirkungen haben oder keine Dauerhaften. Ich würde wirklich nicht von Einzelberichten auf die Mehrheit der Patienten schließen. Aber ein Teil kann an der Krankheit halt schwer erkranken, manche davon mit Nachwirkungen.
Der relativ hohe Anteil an Krankenhauspflichtigen patienten und auch schweren Fällen macht ne schnelle Durchseuchung auch so schon nicht wirklich erstrebenswert. Dazu kommen eben gewisse Unsicherheiten, es ist ein neues Virus, noch weiß man zuwenig, hat noch keine gute behandlungsmögklichkeit für schwere Fälle (oder auch mittlere). Und auch wenn vor allem ältere Menschen daran sterben, ich meine das mag ne gewisse beruhigung für jüngere sein, tolerierbar ist es imo nicht.
Ein bekannter Oberarzt von mir hatte sich auch infiziert im Krankenhaus, der hatte ne ne Symptomatik mit deutlichem Husten, Schmerzen und Grippesymptomen etc. Seine Frau meinte es hätte ihn "ganz schön erwischt". Der arbeitet jetzt schon wieder sofort nach Genesung und es geht ihm wohl recht gut. Seine Frau und die erwachsenen kinder haben sich scheinbar nicht an ihm angesteckt zuhause, Hygiene scheint was zu bewirken.
Ist wirklich ne seltsame Erkrankung, den einen trifft es gar nicht wirklich, den anderen mild, den anderen Mittel, für manche ist es heftigst.
Laschet will schon weitere Öffnungen obwohl man nicht weiß wie das Virus auf die ersten Lockerungen reagiert:
Laschet für weitere Corona-Lockerungen im Mai
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) strebt im Mai weitere Lockerungen in der Corona-Krise an. Bund und Länder sollten sich bei ihrem nächsten Treffen am 30. April darauf einigen, sagte Laschet der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Zwar wisse man dann noch nicht, wie die bereits beschlossenen Lockerungen sich auswirkten. "Ich glaube trotzdem, dass man noch einmal über ein paar weitere Maßnahmen nachdenken muss", sagte Laschet der Zeitung.
Der Ministerpräsident nannte Sportangebote für Jugendliche. "Wenn die Jugendlichen jetzt alle in Shopping-Malls gehen oder sich in Parks treffen, statt auf den Sportplatz zu gehen, ist das ja auch nicht Sinn der Sache", sagte er. Weitere Öffnungen müssten auch Kindertagesstätten, Spielplätze und Schulen betreffen. Laschet kritisierte, dass die Lebenswirklichkeit vieler Kinder durch die Corona-Politik aus dem Blick geraten sei.
Sportangebote für Jugendliche (draußen) wäre wohl noch tolerierbar, die Kitas und Schulen machen mir mehr Sorgen. Ansonsten sollte er sich vielleicht überlegen Shopping Malls noch nicht zu öffnen, die sind nunmal ein Treffplatz für alle möglichen jugendlichen und ein extrem beliebter Treffpunkt.
Diskussion um Lockdown-Exit: Merkel reagiert auf Kritik
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie wolle eine öffentliche Debatte über einen Weg aus den harten Beschränkungen in der Corona-Krise unterdrücken. Es sei selbstverständlich, dass es eine öffentliche und breite Diskussion darüber gebe, wie man wieder hinein in mehr gesellschaftliches Leben komme, sagte Merkel nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen in einer Videoschalte der Unionsfraktion im Bundestag. Zugleich betonte sie: "Wir müssen da die richtige Balance finden."
Merkel hatte die Diskussionen über weitergehende Lockerungen der Beschränkungen am Vortag scharf kritisiert und in einer CDU-Präsidiumssitzung unter anderem von "Öffnungsdiskussionsorgien" gesprochen. Dies erhöhe das Risiko eines Rückfalls sehr stark. Merkel sagte in der Schalte am Dienstag laut Teilnehmern, wenn man die Nerven behalte, konzentriert vorgehe und die Bürger mitnehme, könne der Weg in eine größere Offenheit Schritt für Schritt weitergegangen werden. Wichtig sei, dass man überblicke, welche Lockerung welche Auswirkung auf ein mögliches Ansteigen der Infektionsrate habe. Sie habe sich am Vortag kritischer geäußert, weil sie eine Ungeduld spüre, bei der es schnell geschehen könne, dass man diesen Überblick verliere – und das schon beim ersten von vielen Öffnungsschritten.
Dass ich mal wieder Merkels Meinung bin....
Mit gefälschten Bluttests, mangelhafter Schutzkleidung, dubiosen Medikamenten und Scheinfirmen machen Kriminelle in der Corona-Krise derzeit ein Milliardengeschäft.
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Die Absage des Oktoberfests ist ein Menetekel. Aber hatte sich nicht in den vergangenen Wochen schon Selbstgefälligkeit breit gemacht? Ein Weckruf war nötig.
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