COVID-19 - Entwicklungen und Neuigkeiten

Überrascht mich bei dir kein Stück. Aber tut letztlich nichts zur Sache, weil die Mehrheit der Menschen glücklicherweise nicht so denken wie du. Ich würde mal behaupten, wer in ärztlicher Betreuung ist, hat sehr wahrscheinlich mehr als nur eine Erkältung. Die meisten Arbeitgeber verlangen nicht bereits am ersten Tag eine Krankschreibung und wer länger als 3-4 Tage krank ist, hat wohl mehr als nur eine Erkältung.

Und es ist etwas lustig, dass du der Bild vorwirfst, Long COVID zu relativieren, aber selber die zitierten Aussagen völlig verdrehst, um die Aussage in Frage zu stellen.
Ein grippaler Infekt dauert genre auch mal länger als drei Tage. Und viele Arbeitgeber verlangen ab Tag 1 eine Krankschreibung. Atemwegserkrankungen sind in dem Artikel nicht näher spezifiziert. Kann natürlich auch sowas wie eine Bronchitis sein. Ist jetzt keine ungewöhnlich seltene Krankheit, aber mit der geht man definitiv zum Arzt. Mein Punkt ist aber ein ganz anderer: Die benannten Vorerkrankungen sind extrem weit vebreitet. Aus diesen Risikofaktoren zu schließen, Long Covid sei ja kein Problem, ist natürlich relativierend.
 
Schwester der Kollegin leidet seit Corona hat Haarausfall. Oder ist das auch psychosomatisch?
 
Ich kann mich erinnern, dass man die Impfreaktionen ebenfalls als "psychosomatisch" abgestempelt hat.

Das Argument zieht vermutlich nur dann, wenn es einem in die eigene Weltbild*in passt.
mal suchen und die erste Erwähnung in diesem Thread anschauen.
Dazu kommen auch noch die zahlreichen Fälle von Nebenwirkungen, die eher psychosomatisch sind, anstatt wirklich klinisch feststellbar, eben aufgrund der Schwurbelei, die so einen Schwachsinn verbreiten.

Wer hätte nun erwartet, dass ein Schwurbler wieder Revision par excellence betreibt?
 
Die benannten Vorerkrankungen sind Vorerkrankungen, für die man in ärztlicher Behandlung ist.
als Beispiele werden neben Atemwegserkrankungen Bluthochdruck und Übergewicht genannt. Das sind Dinge, die bei jeder ärztlichen Behandlung registriert werden, ohne dass man sich explizit in Behandlung befinden muss. Der Punkt ist doch aber ein anderer. Wieder müssen ominöse Vorerkrankungen herhalten, um sich nicht mit dem eigentlichen Problem auseinandersetzen zu müssen. Long Covid ist ein Problem und je mehr Leute durchseucht werden desto größer wird dieses Problem werden.

Ich kann mich erinnern, dass man die Impfreaktionen ebenfalls als "psychosomatisch" abgestempelt hat.
Bitte? Impfreaktionen wurden doch eher als das bezeichnet was sie sind: Eine ganz normale Immunreaktion des Körpers.
 
Ein grippaler Infekt dauert genre auch mal länger als drei Tage. Und viele Arbeitgeber verlangen ab Tag 1 eine Krankschreibung. Atemwegserkrankungen sind in dem Artikel nicht näher spezifiziert. Kann natürlich auch sowas wie eine Bronchitis sein. Ist jetzt keine ungewöhnlich seltene Krankheit, aber mit der geht man definitiv zum Arzt. Mein Punkt ist aber ein ganz anderer: Die benannten Vorerkrankungen sind extrem weit vebreitet. Aus diesen Risikofaktoren zu schließen, Long Covid sei ja kein Problem, ist natürlich relativierend.

Die benannten Vorerkrankungen sind Vorerkrankungen, für die man in ärztlicher Behandlung ist.

„Nur sehr selten erkranken Menschen am Post-COVID-Syndrom, die bis zur SARS-CoV-2-Infektion völlig gesund waren. Vielmehr handelt es sich bei den 160.000 Erkrankten im zweiten Quartal 2021 fast ausschließlich um Patientinnen und Patienten, die bereits wegen zahlreicher, meist chronischer Erkrankungen in vertragsärztlicher Behandlung waren.“

Du kannst natürlich weiter deine verschrobene Darstellung beibehalten, dass hier Leute mit einer Erkältung als potenzielle Gefährund genannt wurden, es ist aber halt nicht korrekt.

Auch dass Long COVID in vielen Fällen psychosomatischer Natur ist, ist längst belegt. Auch das kannst du abstreiten, wird deshalb aber nicht weniger wahr.

Schwester der Kollegin leidet seit Corona hat Haarausfall. Oder ist das auch psychosomatisch?

Niemand hat je abgestritten, dass es Long COVID gibt. Es geht hier nur darum, dass es viele Symptome gibt, die in der Kontrollgruppe ähnlich oft vorzufinden waren wie in der Gruppe der tatsächlich an COVID erkrankten Leute.

als Beispiele werden neben Atemwegserkrankungen Bluthochdruck und Übergewicht genannt. Das sind Dinge, die bei jeder ärztlichen Behandlung registriert werden, ohne dass man sich explizit in Behandlung befinden muss. Der Punkt ist doch aber ein anderer. Wieder müssen ominöse Vorerkrankungen herhalten, um sich nicht mit dem eigentlichen Problem auseinandersetzen zu müssen. Long Covid ist ein Problem und je mehr Leute durchseucht werden desto größer wird dieses Problem werden.

Natürlich müssen Vorerkrankungen herhalten, wenn es immer dargestellt wird, als wäre Long COVID eine riesige Gefahr. Da blendet man dann schnell aus, dass es oft psychosomatische Probleme sind und man blendet auch aus, dass Long COVID keinesfalls alle Menschen betrifft.
 
Natürlich müssen Vorerkrankungen herhalten, wenn es immer dargestellt wird, als wäre Long COVID eine riesige Gefahr. Da blendet man dann schnell aus, dass es oft psychosomatische Probleme sind und man blendet auch aus, dass Long COVID keinesfalls alle Menschen betrifft.
Natürlich betrifft Long Covid nicht alle Menschen. Aber es betrifft ganz schön viele. Die kann man versuchen zu schützen oder ihnen selbst die Schuld zuschieben. Was sind sie auch vorerkrankt.
 
Bitte? Impfreaktionen wurden doch eher als das bezeichnet was sie sind: Eine ganz normale Immunreaktion des Körpers.

Ehm… :ugly:
Mir wurde vorgeworfen, dass 40° Fieber psychosomatisch sei. :uglylol:

Natürlich betrifft Long Covid nicht alle Menschen. Aber es betrifft ganz schön viele. Die kann man versuchen zu schützen oder ihnen selbst die Schuld zuschieben. Was sind sie auch vorerkrankt.

Wie stehst du eigentlich zu tausenden Berichten von langfristigen Impfnebenwirkungen? Bist du da auch so empfänglich für selbstdeklarierte Müdigkeit als klarer Indikator von Impfschäden? Oder bist du nur empfänglich für solche wissenschaftlich nicht belegten Aussagen, wenn sie in deine Agenda passt?
 
long covid und auch impfnebenwirkungen sind beides ideale anlässe zum reinsteigern. beunruhigend finde ich dass man bei jeder impfung und auch bei jeder erkrankung neu die chance darauf hat. beides ist sicher nicht zu leugnen und da muss jeder für sich abwägen. ich tendiere gerade auf jeden fall zur nächsten impfung im herbst. vor allem da ich schon wieder enge kontaktperson war. diesmal kam ich aber drum rum... ;)

nach der vierten (noch mehr nach der dritten) infektion bin ich tatsächlich etwas gebeutelt. bluthochdruck ist messbar und das gefühl von einem "engen" brustkorb geht auch noch nicht weg. laut meiner ärztin kommt letzteres bei sehr vielen infizierten vor. dazu hab ich ständig kleine entzündungen. ohr, zahnfleisch, augen... das wechselt gerade so im wochentakt durch.
bei so vielen infizierten und solch einer kurzen immunität sehe ich die lage gerade überhaupt nicht positiv...
 
Es gibt ja sogar schon Untersuchungen dazu:
  • 51.1 % Müdigkeit
  • 22.4 % Kognitive Probleme
  • 22.2 % Muskelschmerzen
  • 20.3 % Reduzierter Geschmacksinn
  • 19.1 % Physische Erschöpfung
  • 12.2 % Schwindel
  • 11.3 % Atemprobleme
  • 9.7 % Fieber
Ja toll, die meisten Punkte kann man nicht einmal ordentlich nachweisen. Kann bald Jemand behaupten er fühlt sich schwindelig um seinen Krankenstand zu verlängern. Aufgebauscht wurde das Longcovid Thema ja genug in den Medien...

Und das die Muskeln erschlappen nach wochenlangem im Bett liegen wundert hoffentlich niemanden.
 
Das Problem ist das man mit long Covid viel Panik verbreitet und es wird immer so getan als ob jeder Corona erkrankter an long Covid leidet. Die Medaille hat eben zwei Seiten.
Auf anstehende gesellschaftliche Probleme hinzuweisen ist keine Panikmache. Und wenn Leute, die zu den Risikogruppen gehören keinen Bock drauf haben unter die Räder zu kommen, ist das auch mehr als nur verständlich.
 
Zum Glück hatte ich noch kein Covid. Hab mich immer geimpft und halte Abstand. Hoffe ich hab weiterhin Glück.
 
Einfach eine Riesenscheiße der Dreck. Wenn jetzt noch alle anfangen, den nächsten als Hypochonder und Faulpelz zu denunzieren, gute Nacht.
Sollte man echt unterlassen, das heizt nur die angespannte Lage weiter auf.
 
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Einfach eine Riesenscheiße der Dreck. Wenn jetzt noch alle anfangen, den nächsten als Hypochonder und Faulpelz zu denunzieren, gute Nacht.
Sollte man echt unterlassen, das heizt nur die angespannte Lage weiter auf.
Wenn es um die im Frühjahr veröffentlichte Beobachtung einer kassenärztlichen Institution geht, die zu diesem Moment gezeigt hatte, dass durchschnittlich 4 bis 6 % aller Koronapositiven Long/Post Covid Symptome aufwiesen und bei Vorerkrankungen sogar der Anteil noch höher ist und die Symptome durchaus 3 Monate anhalten und gar bei einigen länger, dann sind die schweren Impfnebenwirkungen die um das 100 tausend-fache weniger vorkommen und noch weniger der Tod ein Fliegenschiss gegen den Haufen die alle Impfdummen in den letzen 2.5 Jahren geschissen haben.
 
Auf anstehende gesellschaftliche Probleme hinzuweisen ist keine Panikmache. Und wenn Leute, die zu den Risikogruppen gehören keinen Bock drauf haben unter die Räder zu kommen, ist das auch mehr als nur verständlich.
Auf Probleme hinweisen ist nicht das Problem. Sondern die ständige Panikmache von Lauterbach auf Twitter.
 
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