COVID-19 - Entwicklungen und Neuigkeiten

Harlock

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Kommt auch drauf an woher du kommst, hier in Berlin müssen wir uns aus der prio 3 selbst drum kümmern
Er hat sich ja schon angemeldet. Die prio 3 ist halt auch noch nicht durch und vermutlich ist er weiter hinten der Gruppe.

Und wie kümmert man sich selbst drum?
Außer sich zu registrieren?
Eventuell mal im Impfzentrum anrufen? Weiß ja nicht in welchem Bundesland du wohnst und wie dort alles geregelt wird. An sich ist es nicht ungewöhnlich, dass noch nicht jeder aus Gruppe 3 einen Termin hat, eventuell lassen sie derzeit noch die älteren Herrschaften aus den Gruppen 2 und 3 vor.
 

Xyleph

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AG stellte uns auch eine Bestätigungen aus, voller Freude habe auch den Anmeldeprozess auf der Webseite durchgeführt, Vorgangskennung bekommen, mit der ich dann einen Termin vereinbaren durfte. Nach Eingabe sagte mir das System dann, dass durch die aktuelle Auslastung der Impfzentren und vorhandenen Dosen keine weiteren Termine vergeben werden können.......wie schnell die Gefühlslage von einen Moment in den nächsten von Freunde ich absolute Enttäuschung wandeln kann :lol:
 

Harlock

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Für den Physiker und Daten-Wissenschaftler Cornelius Römer sind Corona-Prognosen wie Wettervorhersagen. Bei einem Ausblick auf das Wetter in vier Wochen wüssten die Menschen schon, dass dieser nicht genau sein kann, erklärt Römer. Bei einer Wettervorhersage über zwei Tage sähe es anders aus. "So sollten auch die Corona-Prognosen betrachtet werden", rät Römer. "Das hilft den Leuten zu verstehen, wie verlässlich diese sind."
xD


AG stellte uns auch eine Bestätigungen aus, voller Freude habe auch den Anmeldeprozess auf der Webseite durchgeführt, Vorgangskennung bekommen, mit der ich dann einen Termin vereinbaren durfte. Nach Eingabe sagte mir das System dann, dass durch die aktuelle Auslastung der Impfzentren und vorhandenen Dosen keine weiteren Termine vergeben werden können.......wie schnell die Gefühlslage von einen Moment in den nächsten von Freunde ich absolute Enttäuschung wandeln kann :lol:
Autsch. Aber ewig wird es dann wohl auch nicht mehr dauern.

Bei uns meldet man sich direkt bei ner bayerischen Impfzentrumsseite an und darf dann warten bis man freigeschaltet wird, man kriegt dann irgendwann ne sms, dass man sich anmelden darf. Dann muss man die SMS oder email schnell genug lesen und hoffen dass für die Woche noch Termine frei sind und kann sich was aussuchen. Wenn man pech hat sind dann schon alle weg und man kann es später beliebig häufig versuchen. Ich hatte Glück. Denke die geben immer nur Termine für eine Woche raus, da ich keinen Termin wählen konnte der weiter weg war als 7 Tage.



In Bayern und BaWü wird nächste Woche die Impfpriorisierung in den Arztpraxen für alle Impfstoffe aufgehoben. :streber:



In Bayern werde dies "im Laufe der nächsten Woche" passieren, sagte Markus Söder am Mittwoch nach einer CSU-Fraktionsklausur im Landtag in München. Die Ärzte brauchten noch etwas Zeit, sich vorzubereiten, so Söder.

Gefährdete Menschen nicht vergessen​

In den Impfzentren wird es aber in beiden Bundesländern bei dem bisherigen Verfahren mit Priorisierungen bleiben, damit dort Menschen mit hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf oder mit hohem Ansteckungsrisiko auf jeden Fall zuerst geimpft werden, so das Sozialminitserium Baden-Württembergs.

Lauterbach mahnte, dass Menschen, die besonders durch das Coronavirus gefährdet, durch die Aufhebung der Priorisierung noch länger ohne Impfung bleiben könnten. "Wir haben noch immer eine Impfstoffknappheit. Man darf nicht vergessen, es sind über 60 Prozent, also fast 2/3 der Bevölkerung, in Deutschland überhaupt nicht geimpft", so Lauterbach.
 
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3headedmonkey

ist verwarnt
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PSN
HoemBOY
Drosten:
[...] Aber es reicht letztendlich so etwas wie der gesunde Menschenverstand. Also wenn Sie beispielsweise ein kleines Land haben, dass einen kleineren Anteil an Industriebeschäftigung hat, also das geht in Europa in breiten Bahnen auseinander. Wir haben in Deutschland 27 Prozent Beschäftigte im Industriesektor. Wir wissen gleichzeitig, in Deutschland haben wir relativ wenig einschneidende Kontakt-maßnahmen gerade in der Produktion, im Bereich der Industrie. Während andere Länder, die haben vielleicht nur zehn Prozent Industriesektor.

Korinna Hennig
Die Niederlande haben 15 Prozent zum Beispiel.

Christian Drosten
Genau. Und dann gleichzeitig viel mehr Dienstleistung und in diesem Land eine strikte Homeoffice-Regelung, die fast Gesetzeskraft hat, die also nicht so eine unverbindliche Empfehlungsgrundlage ist, sondern wo man erklären muss, warum man in die Firma zur Arbeit geht, wenn man doch auch zu Hause arbeiten kann, wo der Arbeitgeber das auch belegen muss. Solche Dinge sind in anderen Ländern in Kraft. Dann gleichzeitig ein sehr kleines Land. Also stellen wir uns ein Land mit zehn Millionen Einwohnern vor, verglichen mit Deutschland. Wir haben in Deutschland große Industrieproduktion. Dann haben wir große Areale, bis hin zu so Dingen wie dem Ruhrgebiet, wo wirklich Industrieproduktion auch angehäuft ist, wo viel Mobilität im Rahmen dieses Arbeitslebens ist, wo eine sehr soziale und einkommensmäßige Strukturiertheit und Unterschiedlichkeit bestehen. Während wir in anderen Bereichen ein kleines Land haben mit einer sozioökonomisch gut gestellten Bevölkerung mit relativ wenig Mobilität, mit einem sehr hohen Anteil von Dienstleistung und einer strengen Homeoffice-Regelung. Da kann man sich das schon mal leisten. Weil die Balancierung der Maßnahmen ganz anders ist in diesen Ländern, im Freizeitleben, das ist die Gegenbalance, dann auch mal die Terrassen wieder aufzumachen und mehr ist es dann auch nicht. Wenn man zum Beispiel in die Schweiz guckt. Es ist nicht so, dass da tatsächlich alle Restaurants wieder offen sind, sondern es sind die Terrassen. Natürlich sind in der Schweiz auch die Läden im Einzelhandel offen. Das ist natürlich eine Frage auch für Deutschland nach detaillierter Strukturierung dieser Maßnahmen, also wie viel trägt jetzt der Einzelhandel bei? Da ist die politische Entscheidungsfindung nicht in die Tiefen der wissenschaftlichen Erkenntnis vorgedrungen, sondern hat irgendwann gesagt: Das machen wir, das machen wir nicht. Dann wurde das verhandelt.
Das ist reine Politik. Das reflektiert natürlich nicht in allen Einzelheiten wieder, in welchen Bereichen der jetzigen Einschränkung die beste Effizienz zu heben ist, hinsichtlich der Verhinderung von Übertragungen. Und klar, ein Laden, in dem Leute mit Mundschutz kurze Zeit zum Einkaufen sind, das wird nicht die primäre Übertragungsquelle dieser Erkrankung sein im Vergleich zu bestimmten Arbeitsstätten, wo Mitarbeiter in einer Halle vielleicht körperliche Arbeit ver-richten ganztags. Das liegt vollkommen auf der Hand. Aber das sind rein politische Entscheidungen. Das hat mit Wissenschaft nichts zu tun.


Merkwürdig wie einfach alle Institutionen und alle Wissenschaftler ständig die Politk (der Union) für ihre falschen Maßnahmen kritisieren. :nix:
 

Askeladd

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Draygon

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"Ein fiktives Gespräch zwischen......"
Was soll uns das sagen?


Btw. gestern ein wenig "Muskelkater" im Oberarm gehabt, ansonsten bisher keinerlei Nebenwirkungen. Heute ist wieder alles gut.
Nachbarin hat am Mittwoch die zweite Dosis Biontech bekommen, die lag gestern mit leichtem Fieber und Schüttelfrost im Bett.
Aber das ist dann vielleicht das Problem von meinem ich in 6 Wochen ;)
 

LinkofTime

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Results: One hundred subjects were included in the analysis (25 COVID-positive; 75 COVID-negative). The prevalence of ED, measured with the Sexual Health Inventory for Men, was significantly higher in the COVID+ group (28% vs. 9.33%; p = 0.027). Logistic regression models confirmed a significant effect of COVID-19 on the development of ED, independently of other variables affecting erectile function, such as psychological status, age, and BMI [OR 5.66, 95% CI: 1.50-24.01]. Likewise, subjects with ED were more likely to have COVID-19, once corrected for age and BMI [OR 5.27, 95% CI: 1.49-20.09].
 

Montalaar

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Drosten:
[...] Aber es reicht letztendlich so etwas wie der gesunde Menschenverstand. Also wenn Sie beispielsweise ein kleines Land haben, dass einen kleineren Anteil an Industriebeschäftigung hat, also das geht in Europa in breiten Bahnen auseinander. Wir haben in Deutschland 27 Prozent Beschäftigte im Industriesektor. Wir wissen gleichzeitig, in Deutschland haben wir relativ wenig einschneidende Kontakt-maßnahmen gerade in der Produktion, im Bereich der Industrie. Während andere Länder, die haben vielleicht nur zehn Prozent Industriesektor.

Korinna Hennig
Die Niederlande haben 15 Prozent zum Beispiel.

Christian Drosten
Genau. Und dann gleichzeitig viel mehr Dienstleistung und in diesem Land eine strikte Homeoffice-Regelung, die fast Gesetzeskraft hat, die also nicht so eine unverbindliche Empfehlungsgrundlage ist, sondern wo man erklären muss, warum man in die Firma zur Arbeit geht, wenn man doch auch zu Hause arbeiten kann, wo der Arbeitgeber das auch belegen muss. Solche Dinge sind in anderen Ländern in Kraft. Dann gleichzeitig ein sehr kleines Land. Also stellen wir uns ein Land mit zehn Millionen Einwohnern vor, verglichen mit Deutschland. Wir haben in Deutschland große Industrieproduktion. Dann haben wir große Areale, bis hin zu so Dingen wie dem Ruhrgebiet, wo wirklich Industrieproduktion auch angehäuft ist, wo viel Mobilität im Rahmen dieses Arbeitslebens ist, wo eine sehr soziale und einkommensmäßige Strukturiertheit und Unterschiedlichkeit bestehen. Während wir in anderen Bereichen ein kleines Land haben mit einer sozioökonomisch gut gestellten Bevölkerung mit relativ wenig Mobilität, mit einem sehr hohen Anteil von Dienstleistung und einer strengen Homeoffice-Regelung. Da kann man sich das schon mal leisten. Weil die Balancierung der Maßnahmen ganz anders ist in diesen Ländern, im Freizeitleben, das ist die Gegenbalance, dann auch mal die Terrassen wieder aufzumachen und mehr ist es dann auch nicht. Wenn man zum Beispiel in die Schweiz guckt. Es ist nicht so, dass da tatsächlich alle Restaurants wieder offen sind, sondern es sind die Terrassen. Natürlich sind in der Schweiz auch die Läden im Einzelhandel offen. Das ist natürlich eine Frage auch für Deutschland nach detaillierter Strukturierung dieser Maßnahmen, also wie viel trägt jetzt der Einzelhandel bei? Da ist die politische Entscheidungsfindung nicht in die Tiefen der wissenschaftlichen Erkenntnis vorgedrungen, sondern hat irgendwann gesagt: Das machen wir, das machen wir nicht. Dann wurde das verhandelt.
Das ist reine Politik. Das reflektiert natürlich nicht in allen Einzelheiten wieder, in welchen Bereichen der jetzigen Einschränkung die beste Effizienz zu heben ist, hinsichtlich der Verhinderung von Übertragungen. Und klar, ein Laden, in dem Leute mit Mundschutz kurze Zeit zum Einkaufen sind, das wird nicht die primäre Übertragungsquelle dieser Erkrankung sein im Vergleich zu bestimmten Arbeitsstätten, wo Mitarbeiter in einer Halle vielleicht körperliche Arbeit ver-richten ganztags. Das liegt vollkommen auf der Hand. Aber das sind rein politische Entscheidungen. Das hat mit Wissenschaft nichts zu tun.


Merkwürdig wie einfach alle Institutionen und alle Wissenschaftler ständig die Politk (der Union) für ihre falschen Maßnahmen kritisieren. :nix:
Die wenigsten Fertigungsstraßen sind so eingerichtet das die Leute in engen flachen Gebäuden Schulter an Schulter stehen.
Von welchen Arbeitsstätten redet Christian gerade?
 

StefSan

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Stefsama
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#6206
Die wenigsten Fertigungsstraßen sind so eingerichtet das die Leute in engen flachen Gebäuden Schulter an Schulter stehen.
Von welchen Arbeitsstätten redet Christian gerade?


Weiß der Typ überhaupt was er da redet immer? ^^
Ich finde ihn irgendwie total unaussagekräftig. Er kommt immer dann um die Ecke, wenn es gerade "passt" mit seiner "Panik".

Allein die Aussage "Wer sich nicht impft, steckt sich an" (was per se nicht unbedingt falsch ist vom Grundkontext her)
Woher nimmt er solche Aussagen? Was ist der Beleg hierzu? Gibt es hierzu Studien usw?
 

LinkofTime

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TheCrackFox

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Montalaar

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Weiß der Typ überhaupt was er da redet immer? ^^
Ich finde ihn irgendwie total unaussagekräftig. Er kommt immer dann um die Ecke, wenn es gerade "passt" mit seiner "Panik".

Allein die Aussage "Wer sich nicht impft, steckt sich an" (was per se nicht unbedingt falsch ist vom Grundkontext her)
Woher nimmt er solche Aussagen? Was ist der Beleg hierzu? Gibt es hierzu Studien usw?
Hat er vermutlich im Sitzkreis mit Klabauterbach gemeinsam vermutet.
 
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