Biggest Conference @ E3 2010

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller finley
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Ich denke die beste Konferenz kommt von:


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Ich finde der Spruch triffts in Bezug auf Story in Videospielen gut:

Wer Videospiele wegen der Story spielt, isst wahrscheinlich auch Suppe, weil ihm der Löffel gefällt.

ich bin nun mal aus dem alter rauß in dem mich punktesammelspielchen wie tetris oder packmann reizen. ich schaue nicht sehr viele filme dafür zocke ich gerne mal ein spiel mit einer guten story und presentation. ob das für irgendwelche spieler nun auf einmal schlecht ist (onwohl sich diese zuvor auf games wie Lufia2 noch einen gewixt haben wegen der tollen geschichte) ist mir persönlich relativ egal.

Mir ist eine story sehr wichtig und ein Baldur's Gate steht für mich nun mal 10 Stufen höher als jedes Mario,Crash Bandicot oder whatever, auch wenn ich mit letzteren groß geworden bin.

Der Markt entwickelt sich nun seit einigen Jahren auch auf dem Konsolensektor in Richtung Story/Presentation bzw. interaktiver film. Das ist eine Entwicklung die ich sehr begrüße, so lange die games nach wie vor ausreichend gameplayelemte haben und nicht jedes game so passiv wird wie Heavy rain. Ist mir das auch relativ egal was wer darüber denkt. Ich freue ich mich auf weitere games wie Mass Effect, Dragon Age, Uncharted, Assassins Creed, God of War oder HS
 
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ich bin nun mal aus dem alter rauß in dem mich punktesammelspielchen wie tetris oder packmann reizen.

der rest des postings bleibt dir überlassen, aber wenn du das nun als "normal" ansiehst, dass man ab alter x keinen bock mehr auf arcade haben kann, bin ich glücklich mein leben lang ein kind zu bleiben :-)
 
der rest des postings bleibt dir überlassen, aber wenn du das nun als "normal" ansiehst, dass man ab alter x keinen bock mehr auf arcade haben kann, bin ich glücklich mein leben lang ein kind zu bleiben :-)
Ich sehe das so: Ich spiele seit meinem siebten Lebensjahr Videospiele. Der Fokus auf Story und Präsentation kam dann irgendwann später, so mit 13 oder 14 - und flaute dann wieder ab, als ich auf die 30 zuging, und mir immer klarer wurde, wie unglaublich scheiße diese Stories und wie infantil die Präsentationen in der Regel eigentlich sind. :)
 
Ich sehe das so: Ich spiele seit meinem siebten Lebensjahr Videospiele. Der Fokus auf Story und Präsentation kam dann irgendwann später, so mit 13 oder 14 - und flaute dann wieder ab, als ich auf die 30 zuging, und mir immer klarer wurde, wie unglaublich scheiße diese Stories und wie infantil die Präsentationen in der Regel eigentlich sind. :)

Gibt schon gut durchdachte Stories, killer7 ist da immer mein Paradebeispiel. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich noch keine 30 bin... ;)
 
och sooo radikal seh ich das nun auch wieder nicht. wenn man sich auf eine überzeugende welt einlässt, kann auch völliger schwachsinn mitreißen, solange die atmo stimmt. wenn nicht hilft mir auch die komplextest, twistreichste geschichte mit der makaber-noir'sten pointenlage und dem brilliantesten charakteren wenig. kommt auf die umsetzung an - man will ja auch mal leichtere kost, schaue mir neben independent-filmen ( mein mit abstand liebstes genre) als trash-ausgleich gerne auch 2-3 mainstreamblockbuster im jahr an. man muss nur wissen, was einem erwartet.

also story kann gerne in bestimmten genres und in bestimmten spielen sehr vielschichtig vorkommen und man darf gerne auch öfter ma film und spiel vermischen - aber bitte als alternative und nicht als neuen "zwang". ich will weiterhin mehr als genug produkte in dieser branche kaufen können, die mich durch ihr gameplay begeistern und nicht nur durch skriptsklaven und pixelschubser - ansonsten würd ich mich in der welt hier langsam fremd fühlen.
glücklicherweise habe ich da überhaupt keine angst, da unser hobby wächst und bislang niemand leiden muss. insofern scheine ich da ausgeglichener zu sein, als die "storygamer" und "inszenierungsfetischisten", die soviele passende games abkriegen wie noch nie und trotzdem seit jahren tägliche panikattacken kriegen, nur weil auf der wii auch games erfolgreich sind, die nicht ihrem privaten, subjektiven anspruch entsprechen. keep cool leute ;)
 
Gibt schon gut durchdachte Stories, killer7 ist da immer mein Paradebeispiel. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich noch keine 30 bin... ;)
Ich sagte ja extra "in der Regel". Killer7 ist komplett balla, aber eine Geschichte, die ich mir auch als Film reinziehen würde - die Story ist nicht nur "gut genug" für ein Spiel, sie ist isoliert betrachtet einfach interessant. Das gibt's durchaus. Ist halt nur leider verdammt selten. Und wurde auch mit den Jahren nicht wirklich besser. Spiele heute haben keine besseren Stories als Spiele vor zwei Jahrzehnten - das reden sich die Fanboys nur ein. Richtig ist, dass mehr Spiele überhaupt 'ne Story haben. Aber was nützt das, wenn die Stories müllig sind?

Viele gerade westliche Entwickler versuchen, sich zu "retten", indem sie professionelle Hollywood-Authoren verpflichten. Aber machen wir uns nix vor: Die meisten Hollywood-Blockbuster haben ebenfalls gotterbärmlich miese Stories. :lol:
 
halo hat ne sehr komplexe story - ein großteil davon ist aber afaik nicht im spiel enthalten. klingt bescheuert ist aber so.


sorry aber das bringt mir als spieler garnichts. es geht um Halo "The Game". was irgendwelche authoren außerhalb des spiels schreiben kann mir ziemlich egal sein. demnach hätte sogar World of Warcraft ne komplexe story ;-)
 
Ich sagte ja extra "in der Regel". Killer7 ist komplett balla, aber eine Geschichte, die ich mir auch als Film reinziehen würde - die Story ist nicht nur "gut genug" für ein Spiel, sie ist isoliert betrachtet einfach interessant. Das gibt's durchaus. Ist halt nur leider verdammt selten.

Und daran wird sich leider auch nichts ändern. Wenn mich meine Versuche, solche Spiele populär zu machen eines gelehrt haben, dann dass sich die meisten Spieler (und Cineasten) ihre Stories lieber vorkauen lassen.. ;)
 
Twilight Princess hat 2007 sogar die Auszeichnung "Beste Story" von der Academy of Interactive Arts & Sciences bekommen. Allerdings hat die gleiche Auszeichnung ein Jahr davor Call of Duty 2 bekommen (kein Scherz!) - das lässt natürlich die Frage offen wie viel so eine Auszeichnung eigentlich wert ist... :lol:

Der Hollywood-Ramsch bekommt wenigstens keine Auszeichnungen. ;-)
 
Twilight Princess hat 2007 sogar die Auszeichnung "Beste Story" von der Academy of Interactive Arts & Sciences bekommen. Allerdings hat die gleiche Auszeichnung ein Jahr davor Call of Duty 2 bekommen (kein Scherz!) - das lässt natürlich die Frage offen wie viel so eine Auszeichnung eigentlich wert ist... :lol:

Der Hollywood-Ramsch bekommt wenigstens keine Auszeichnungen. ;-)
Das ist wahr. Andererseits, und da pflichte ich der Presse bei: Midna war ein faszinierender Charakter, definitiv einer der interessantesten neuen Charaktere in einem Videospiel in der letzten Dekade. Ihre Interaktion mit dem Spieler, ihr Verhalten über den Lauf der Geschichte, und ihr Hintergrund, der dem Spieler nach und nach vermittelt wurde - dagegen wirkte Doms "MARIAAAA!!!"-Geheule in Gears 2 einfach nur lächerlich. Aber bei Gears beschwert sich interessanterweise niemand, dass die Story scheiße ist, oder die Charaktere dünner als Luftpostpapier.
 
Ich finde Midna ebenso gnadenlos überbewertet. Eine viel stereotypischere Umsetzung vom alten "Harte Schale, weicher Kern"-Mädel ist mir in der jüngeren Vergangenheiten nicht untergekommen. Da war Taya besser.
 
dagegen wirkte Doms "MARIAAAA!!!"-Geheule in Gears 2 einfach nur lächerlich. Aber bei Gears beschwert sich interessanterweise niemand, dass die Story scheiße ist, oder die Charaktere dünner als Luftpostpapier.

Hier! Melde mich freiwillig! :kruemel:
Ich fand den ganzen Storypart mit Dom und Maria sowas von bescheuert. Man hat versucht einen Charakter nachträglich Tiefe zu geben, bzw. Emotionen in das Spiel einzubringen, aber es passte imo weder zu Story, noch zum Setting, oder sonst irgendwo im Spiel. Nach der Rumgeheule ging es doch eh 1 Minute später direkt weiter im Spielfluss mit der sinnfreien Motorsäge-Action.

Ach ja, wenn ihr schon bei der Story seid. Ganz weit oben steht meiner Meinung eh das im 2002 erschienene Mafia. Davon könnten einige Storywriter/Spielemacher mal eine Scheibe abschneiden.
 
Bitte nicht zu krass über Midna abspoilern, ich muss TP noch nachholen :angst: :lol:.
Das Charakterdesign ist auf jeden Fall schonmal sehr cool, wirkte immer stark geheimnisvoll, mystisch, irgendwie faszinierend - wobei ich mir ihre Entwicklung, wie Peter sie beschrieben hat, schon irgendwie gedacht hab.
 
man sollte endlich mal wieder vernünftig werden und der story den stellenwert zuordnen, der ihr in nem spiel (!) zusteht. nämlich imo höchstens(!) 20%.

alles andere wirkt ja fast absurd.
 
du hast noch nie ein bioware spiel gespielt oder?
dann wüsstest du wissen wie geil eine gute story sein kann

was is bitte daran schlimm, der meinung zu sein, dass eine gute story "nur" 20% eines games ausmacht?

wo sollen denn dann bitte gameplay, steuerung, sound, leveldesign oder auch grafik bleiben, wenn sie noch mehr wert wäre ?;)
 
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