Vor den 90ern: England ohne Ausländer und Investoren mit den Vereinen in Europa regelmässig erfolgreich und erfolgreicher als die deutschen Fußballer mit ihren Vereinen. Das wird gekonnt ignoriert, weil es nicht zu den Weltvorstellungen einiger passt.
Heute: Wir haben viele Ausländer in den Vereinen, aber das ist in Deutschland ebenfalls der Fall (nur nicht so extrem). Bayern ohne Ribery und Robben wäre nichts mehr wert bzw. nur noch halb so viel. Von Ausländern profitieren englische wie auch deutsche Vereine. In England sind aber bei den Vereinen die englischen Spieler die Kapitäne und Schlüsselfiguren. Bei Liverpool waren es Carragher und Gerrard (C). Bei ManUtd Ferdinand (C), Scholes und Rooney (neben Van der Saar und Ronaldo). Bei Chelsea Terry (C) und Lampard (neben Cech und Drogba, wobei Cole und Cahill diese Saison mit Ramires auch noch wichtige Schlüsselfiguren waren). Gerrard, Carragher, Ferdinand, Scholes, Rooney, Terry, Lampard, Cole, Cahill und Co. haben alle mind. ein CL-Finale gespielt und mind. einen CL-Titel gewonnen. Deutschland hat null CL-Sieger, nicht mal EL-Sieger. 2008 spielten 10 Engländer im CL-Finale und ständig führen uns die Ausländer dahin? Wann hatte Deutschland zuletzt so viele Spieler in einem CL-Finale?