Ich hab meinen iMac verkauft, um mir nen PC hinzustellen (zwecks Entwicklung und für The old Republic und nächstes Jahr Guild Wars 2).
Da ich bei Intel arbeite habe ich die Kombo aus Mainboard + i5 2500 für 150 Euro bekommen. Normalerweise hätte ich entweder 260 Euro für die gleichen Komponenten zahlen müssen oder ein billiges Mainboard und einen i3.
Als Grafikkarte wollte ich unbedingt eine nVidia, aber im Bereich 100+ hab ich lieber die Radeon HD 6850 von Sapphire genommen. Nachdem die 360 Slim jetzt so schön leise ist will man sich ja keine Turbine unter den Tisch stellen. Weiter 130 Euro weg.
Speicher waren 8 GB, da die Preise im Keller sind. wer für 32 Euro 8GB bekommt, der sollte nicht 18 Euro für 4GB zahlen.
Netzteil und Gehäuse sind beide von Sharkoon, ob das Netzteil was taugt muss sich erst noch zeigen. Mit 450 Watt ist es aber bestimmt in 2 Jahren nicht mehr zu gebrauchen fürchte ich. Weitere 70 Euro weg.
Das DVD Laufwerk hat mich grade mal 18 Euro gekostet. Wie praktisch, dass ich noch ein USB BluRay Laufwerk habe. Sonst wäre es wohl ein internes BluRay Laufwerk geworden.
Festplatte nochmal 40 Euro, eigentlich wollte ich eine SSD. Aber die taugen nur als Systemplatten, wenn man wirklich alles auf eine andere Platte installiert und die Auslagerungsdatei ebenfalls verschiebt. Schreibzugriffe sollte man zwecks Langlebigkeit vermeiden. Also tut es auch eine 500 GB Festplatte von Seagate (für Daten hab ich 2 externe 1TB Platten) mit SATA 600 Interface.
Ich baue also alles zusammen und schon steht mein Rechner da, hat nur 440 Euro gekostet. Aber - oh Schreck - obwohl ich noch eine Windows 7 Ultimate Version habe und mir hier min 70 Euro für ein anständiges OS spare fehlt mir ein Monitor. Ich hatte einen 21,5" iMac und unter 21,5" stell ich mir auch nix mehr auf den Tisch. Gott sei Dank hat Benq einen recht ordentlichen 21,5" LED für 140 Euro im Angebot. Maus konnte ich auch noch übernehmen (Logitech G500) und Tastatur kann ich aus der Arbeit verwenden, weil ich mir schon vor längerem aus eigener Tasche eine geleistet habe. Aber 20 Euro muss ich trotzdem nochmal für den Wireless Empfänger zahlen, damit ich mein Gamepad auch am Rechner verwenden kann. Ein DVI Kabel für den Monitor hab ich zwar noch übrig, aber für den Anschluss an den TV braucht es ein 5 Meter HDMI Kabel. Bekomme ich ebenfalls für 10 Euro. Jetzt soll der Rechner noch ans Internet, aber per Kabel ist da im aus nix zu machen. Da der Rechner unter dem Tisch steht scheidet auch ein WLAN USB Stick aus. Abhilfe schafft da nur ein WLAN n Router mit Client Funktion, den ich genau so im Zimmer platziere dass ich an den Endgeräten noch gute 100-120 Mbit/s habe. Kostet leider nochmal 50 Euro.
Damit bin ich dann bei 660 Euro. Zugegeben sind da einige Sachen dabei, die es für einen reinen Gaming PC nicht gebraucht hätte. Dafür hab ich aber auch einiges gespart was ich für einen Gaming PC sicher auch gebraucht hätte. Und von der Hardware her darf es nicht weniger sein. Keine Ahnung, ob das schon mal jmd aufgefallen ist. Aber wenn ein Spiel auf Konsole in 720p läuft und auf nem FullHD TV ausgegeben wird, dann sieht man ohne Vergleich zur PC Version nicht wirklich, dass etwas faul ist. Selbst bei kruden Auflösungen wie 1024x720 oder so. Stell mal auf dem PC in einem Spiel die Auflösung auf 1280x720 bei einem FullHD Monitor. Man sieht SOFORT, dass hier was nicht stimmt. Die Grafikkarte darf also nicht wirklich unter einer HD 6850/GTX 460 1GB liegen, weil man sonst auf FullHD bei vielen Spielen Probleme bekommt. An den Komponenten kann man also maximal bei der Qualität der Bauteile (Hersteller des Mainboards etc.) und beim RAM noch etwas sparen. Viel ist es aber nicht und darum ist die Rechnung mit 300 Euro für einen PC imho Quatsch. Denn damit hat man gerade mal ein System, mit dem man aktuelle Spiele auf dem Niveau von Konsolen spielen kann. Das aber auch nicht immer in gleichbleibender Qualität.