Markt Gebrauchtgames zerstören den Markt

Das könnte auch erklären das die 40€-Taktik auch nicht die Beste ist...

Vergriffene Thirdgames und einige ältere Firstgames, die besonders beliebt sind (nach einer Umfrage aus dem Onlinekanal), wieder zugänglich zu machen, zu einem brauchbaren Preis, korreliert nur sehr eingeschränkt, mit Nintendos allgemeiner Preisstrategie.
 
Ja was denn nun? Du hast das gleiche Problem wie die Industrie: Quantität statt Qualität. Würde ich solche Romane schreiben, würde da auch hinten und vorne null zusammenpassen.

Das "gleichbleibende Einnahmen" hätte ich weiter beschreiben sollen, das war auf die Verkäufe der Games ansich bezogen (ohne DLC etc.). Die SPiele verkaufen sich nicht weit mehr als früher und die Einnahmen bei einem Vollpreisgame dürften auch nicht serh viel höher sein als zuvor, also praktisch gleichbleibend. Und deswegen muss die Industrie gegen den Gebrauchtmarkt vorgehen, DLC jeder Art einführen und wenn sich Spiele doch mal gebraucht verkaufen sollten, einfach extra Kohle für Onlinecodes verlangen.

Wie gesagt, hätte das besser beschreiben sollen, sorry dafür. ;)

Nö, da der Kunde die Kohle hat, sitzt er am längeren Hebel. Die Industrie braucht die Kunden und ihr Geld, weil sie ohne das nicht überleben kann. Der Kunde kann ohne Probleme ohne Luxusgüter wie Spiele überleben.

OK, dann mal eine ernst gemeinte Frage: Glaubst du wirklich, du, als Kunde, sitzt am längeren Hebel? Glaubst du, wenn du Spiel XY nicht kaufen würdest, würde das den Entwickler interessieren?

Du bist einer von den Gamern, die sich informieren, die sich ein Spiel online bestellen würden, wenn sie es dort 5-20€ billiger bekommen und auch sonst hast du Ahnung von der Industrie, weil du sie mitverfolgst. Der angesprochene Mainstream hingegen kauft einfach ein neues CoD, er denkt garnicht darüber nach ob da eventuel bald monatliche Gebühren auf ihn zukommen und er wird sich auch Multiplayer Maps für Geld downloaden und Zusatzcontent.

WIR sind eine Minderheit und somit sicherlich nicht am längeren Hebel. WIR unterscheiden uns von Mainstreamgamern. Von 10 Millionen CoD Playern sind 9 Mio uninformierte Leute die keine Ahnung haben und sich einfach das nächst beste CoD kaufen würden. Und auf die 1 Millionen informierten Gamern würde Activision problemlos verzichten können, wenn dafür 9 Millionen andere ihre 5€ monatlich blechen und Zusatzcontent kaufen. Verstehst du was ich meine? Natürlich hat auch der Mainstream irgendwo seine Grenzen des finanziel Möglichen, nur wo diese Grenze liegt, steht sprichwörtlich in den Sternen geschrieben. ;)

Widerspruch in sich.

wenn ich geistiges Eigentum verkaufen will muss ich den Inhaber dessen um Erlaubnis bitten.

und das ist moralisch auch gut so.

Nein? Denn meine Bluray und meine Musik CD kann ich problemlos weiter verkaufen, ohne das sich irgend ein Filmstudio oder eine Plattenfirma bei mir meldet und mich anzeigen will. Und Nintendo hat auch nochnicht bei mir angeklopft als ich mein Mario Party 8 verkauft habe... Was glaubst du warum die Entwickler nicht gegen den Gebrauchtmarkt vorgehen? Weil es erlaubt ist! In dem Moment, wo du etwas für Geld erwirbst, ist es dein Eigentum, du darfst es nur nicht kopieren oder Inhalte löschen/ändern, du darfst es aber, wie einen Gebrauchsgegenstand, weiterverkaufen. Ein Buch ist ja sozusagen auch mit geistigem Inhalt gefüllt, nur ich schriftlicher Form und das darf man natürlich auch weiterverkaufen. Und genau WEIL es erlaubt ist, suchen Entwickler Möglichkeiten, den Wert der Spiele schon ab Kauf zu mindern, so dass sich ein Verkauf garnichtmehr lohnt, sowohl für den Käufer als auch Verkäufer des Spiels... :)

Die Haupteinnahmequelle der Filmindustrie sind Kinos, Verkäufe auf Datenträgern sind weitere Einnahmequellen.

Falsch, die Haupteinnahmequelle ist der Verkauf von Datenträgern. Gerade weil man die meisten Filme doppelt und dreifach verkaufen kann (DVD Version, Bluray Version, Versionen mit ein paar Minuten mehr Inhalt usw. usw.).

http://www.gugelproductions.de/blog...oads-ii-vergleich-mit-der-musikindustrie.html

Unter "Lehren der Musikindustrie". Übrigens schreiben die auch genau das, was ich schreibe, das die Musikindustrie perfekt umgedacht hat und zum richtigen Zeitpunkt dem Kunden mehrere optionale Möglichkeiten geboten haben, an Musik zu kommen, sowohl über Datenträger als auch übers Internet und das zu fairen Preisen. Ein Denken, was der Spielindustrie fehlt. Leider ist da keine Änderung in Sicht.

Die Autoindustrie profitiert von dem Gebrauchtmarkt, da sie durch Werkstätten weiter an ihren schon verkauften Fahrzeug verdienen.

Und die meisten gehen dann doch in die KFZ-Werkstatt von Nebenan, weils billiger und persönlicher ist. Also ich bin mir sicher, das die Autoindustrie mehr daran verdienen würde, wenn sich alle Leute einen Neuwagen kaufen statt eines Gebrauchten, trotzdem hat sich noch keiner aus der Automobilindustrie beschwert.

Die Haupeinnahmequelle eines Künstlers sind seine Auftritte, die digitale Distribution und Verkauf eine weitere Einnahmequelle.

Und was ist mit der Plattenfirma ansich? Die verdient nur durch die Verkäufe der Datenträger und auch da beschwert sich keiner, obwohl CD's gebraucht verkauft werden. Die Musikindustrie hat dazu gelernt und schnell umgeschaltet. Durch günstige Onlineangebote bekommt jeder für bezahlbare Preise viel Musik undzwar Wunschmusik, nicht 20 Lieder wo man 50% garnicht mag und bei solchen Preisen lohnt sich der Weiterverkauf sowieso nicht, was auch nicht schlimm ist, da man sich bei guten Preisen auch nicht über Tisch gezogen fühlen muss (oder willst du ein Lied, welches dich 50 Cent oder weniger gekostet hat, ernsthaft weiterverkaufen?).

Alle diese Beispiele haben also weitere Einnahmequellen, oder profitieren von dem Gebrauchtmarkt, nur nicht die Spieleindustrie, welcher durch den organisierten second Hand Markt, an dem sich andere eine Goldene Nase verdienen, ihre Haupteinnahmequelle genommen wird, und will aus diesem Grund eine weitere Einnahmequelle durch DLC aufbauen, und/oder an dem Gebrauchmarkthandel ähnlich der Autoindustrie profitieren.

Die Spieleindustrie profitiert auch davon. Vielleicht nicht so ersichtlich wie bei anderen Industriezweigen, aber sie tut es. Siehe das Beispiel von Trulla, knapp über deinem Post. Über den Gebrauchtmarkt hat man die Möglichkeit Spiele von einer Firma kennenzulernen. Sollten diese einem gefallen, würde man sich den Nachfolger wohl auch zum Vollpreis kaufen.

Desweiteren hat sich vor ein paar Jahren niemand über den Gebrauchtmarkt aufgeregt. Warum? Weil die Entwickler auch ohne DLC/Onlinegbühren und trotz des vorhandenen Gebrauchtmarktes (und vieler Raubkopierer) große Gewinne eingefahren haben. Es ist wie ich sagte, die Entwickler haben sich die SUppe mit den hohen Entwicklungskosten selbst eingebrockt, wir Kunden sind halt die Dummen die die Suppe auslöffeln sollen...

Das Buch habe ich hier mit Absicht außen vor gelassen, da es als Beispiel weit weniger passt als die anderen. In dem Buchmarkt steht ein Produkt mit relativ geringen und nicht steigenden Kosten einer gewaltigen Nachfrage gegenüber.

Einer gewaltigen Nachfrage? Also ein Call of Duty verkauft sich... keine Ahnung, 10 Millionen mal oder so. Nicht jedes Buch schafft solche Zahlen. Bei Spielen ist demnach also auch eine gewaltig hohe Nachfrage vorhanden, diese gilt es halt auch zu bedienen. Und im beispiel Buch ändert dein geschriebener Text nichts an der Tatsache, das ich geistiges Eigentum weiterverkaufen kann und der Zweitkäufer zwar Geld (wenn auch weniger) bezahlt hat und die Buchindustrie von diesem Geld nichts sieht. Trotzdem sehe ich keinerlei Beschwerden.
 
Es mag das vielleicht mit deinem Marktverständnis korrelieren, aber du kaufst kein geistiges Eigentum und du verkaufst es auch nicht. Du erwirbst die Rechte an einem stabilen Gegenstand/Datenträger, oder eben an einer Datei, wenn du online kaufst.
Die Rechte an der IP hast du nie erworben, weshalb du sie auch nicht vervielfältigen oder öffentlich vorführen kannst, ohne bestimmte Lizenzen. Deinen Erwerb darfst du aber natürlich weiterverkaufen und an dich kann zu dem Zeitpunkt auch niemand mehr Ansprüche stellen, solange du das geistige Eigentum, was du nie besessen hast, nicht durch Vervielfältigung oder kommerzieller Aufführung, ausnutzt.

:-)

eben nicht.

du erwirbst das recht das geistige Eigentum eines anderen zu dem Zwecke zu nutzen den derjenige festgelegt hat.

der Hersteller verweist auch in der Spielverpackung darauf.

und mit dem kauf zeigst du dich mit dieser Vereinbarung einverstanden.

der Datenträger ist eben nur Beiwerk.


es ist wie mit allem anderen. wenn es dir nicht passt musst du es nicht kaufen....

ich hab aber nur klargestellt wie die Hersteller darüber denken,nicht ich.



aber seht doch mal objektiv auch die Gegenseite.

so kommen Games auf den Markt von denen ich sage "für 60 auf keinen Fall eher für 20 Euro."


das deckt sich aber nicht mit den herstellungs- kosten... so und jetzt?

wenn jeder nur die Tipptitel zum Vollpreis kauft und dann auch noch gebraucht weiterverkauft und

die wirtschaftlich genau so wichtigen "Crap Games" kauft niemand zum Vollpreis sondern nur

gebraucht, dann schließen in Zukunft noch mehr kleine Studios aus finanziellen Gründen.
 
Wenn das so wäre, mein Bester, gäbe es die Möglichkeit dazu nicht. Du kennst die GEMA? Und da glaubst du, Firmen wie Sony und Nintendo würde es erlauben, wenn sie es unterbinden könnten? Bitte, ich verlange nicht viel, aber ein bißchen mehr Realitätssinn, ohne jetzt jemanden zu nahe treten zu wollen.
 
OK, dann mal eine ernst gemeinte Frage: Glaubst du wirklich, du, als Kunde, sitzt am längeren Hebel? Glaubst du, wenn du Spiel XY nicht kaufen würdest, würde das den Entwickler interessieren?
Ja. Ja.
Mal nen aktuelles Beispiel. Kane&Lynch2 ist keine 2 Wochen draussen und du bekommst das schon für weniger als die Hälte des Neupreises. Offensichtlich hat sich recht schnell rumgesprochen, wie kurz das Spiel ist. Der Mainstreamgamer, den du hier immer so verabscheust, scheint informiert zu sein und hat entschieden, dass er sich das lieber ausleiht oder nur für nen Zehner kauft. Glaubst du, der Publisher findet das witzig?
 
also ich hab mir ja vor kurzum wieder eine 360 gekauft und dazu auch ne PS3

Ich muss eine menge spiele nachholen(glaub über 70titel^^)
Nun stell ich mir die frage..Wieso sollte ich zum MM(oder Amazon) gehen und mir die spiele für 30-50 holen,wenn ich sie gebraucht für 10-20 bekomme? Oder als Import(wenn der Preis stimmt,kauf ich mir auch einige der games neu)

aber ab einem zeitpunkt lohnt es sich imo nicht mehr, einen titel,neu zu kaufen
 
Wenn das so wäre, mein Bester, gäbe es die Möglichkeit dazu nicht. Du kennst die GEMA? Und da glaubst du, Firmen wie Sony und Nintendo würde es erlauben, wenn sie es unterbinden könnten? Bitte, ich verlange nicht viel, aber ein bißchen mehr Realitätssinn, ohne jetzt jemanden zu nahe treten zu wollen.

du hast meinen Text völlig falsch verstanden,

und zudem noch falsch ausgelegt.
 
wenn jeder nur die Tipptitel zum Vollpreis kauft und dann auch noch gebraucht weiterverkauft und

die wirtschaftlich genau so wichtigen "Crap Games" kauft niemand zum Vollpreis sondern nur

gebraucht, dann schließen in Zukunft noch mehr kleine Studios aus finanziellen Gründen.

genau so sehe ich das auch.

die ganzen spiele die noch vor erscheinen hochgelobt werden. machen über kurz oder lang den markt kaputt. ich meine nicht damit jedes spiel zu kaufen aber sich mal richtig zu informieren und sich nicht auf nur ein paar titel zu beschränken die die großen herausbringen.
 
Für den Künstler gilt das, aber nicht für die Plattenindustrie. Die haben ja mit den Auftritten meistens nur wenig zu tun, die Plattenindustrie lebt also quasi auch nur von digitaler Distribution und CD Verkauf. Und trotzdem hab ich aus der Ecke nie etwas gegen einen Gebrauchtmarkt gehört.

Das stimmt natürlich zum Teil, es hängt von den Verträgen zusammen, 2 große Einnahmequellen bleiben es trotzdem. Wichtig ist hier zu bedenkend dass die Plattenindustrie nicht mit solch steigenden Kosten zu kämpfen hat.

Zumal auch die Videospieleindustrie durchaus vom Gebrauchthandel profitieren kann. So kommen unter Umständen per billigen Gebrauchtspielen viele in Kontakt mit einer Serie, die sie sonst nie ausprobiert hätten und werden dadurch zu einem Fan. Andere riskieren auch mal den Neukauf eines Spiels, weil sie's im Notfall ja weiterverkaufen können und so noch recht viel ihres Geldes zurückbekommen. (er minimiert quasi das Risiko einen Fehlkauf zu machen)

In Maßen ist das richtig, aber in Massen ist es schädigend. Es können potentielle Käufer generiert werden, welche sich für einen 2. Teil interessieren, wenn aber durch zu geringe Einnahmen des Erstlings kein 2. Teil in Aussicht gestellt wird, bringt dies einen nichts ;-)

Rolyet schrieb:
Falsch, die Haupteinnahmequelle ist der Verkauf von Datenträgern. Gerade weil man die meisten Filme doppelt und dreifach verkaufen kann (DVD Version, Bluray Version, Versionen mit ein paar Minuten mehr Inhalt usw. usw.).

Dann sind es 2 große Einnnahmequellen, ändert am Prinzip nichts. Fürs Marketing ist das Kino sowieso essentiel für den Verkauf der Datenträger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja. Ja.
Mal nen aktuelles Beispiel. Kane&Lynch2 ist keine 2 Wochen draussen und du bekommst das schon für weniger als die Hälte des Neupreises. Offensichtlich hat sich recht schnell rumgesprochen, wie kurz das Spiel ist. Der Mainstreamgamer, den du hier immer so verabscheust, scheint informiert zu sein und hat entschieden, dass er sich das lieber ausleiht oder nur für nen Zehner kauft. Glaubst du, der Publisher findet das witzig?

Wie ich schon schrieb, hat natürlich auch der Mainstream seine Grenzen, diese liegen aber sehr weit oben.

Und wenn man diesen Bericht liest, dann sieht man auch sehr deutlich das an dem Spiel mehr falsch ist, als nur die kurze Spielzeit:

http://www.xbox360-spieletest.de/kane-lynch-2-dog-days-in-der-kritik-wer-hat-das-verbrochen

Ausserdem ist Kane and Lynch ein schlechtes Beispiel. Wie oft hat sich der erste Teil verkauft? 1,4 Millionen mal? Ist also nicht das Mainstreamgame schlechthin. Da gibt es bessere Beispiele wie das von mir genannte Call of Duty.

Dann sind es 2 große Einnnahmequellen, ändert am Prinzip nichts. Fürs Marketing ist das Kino sowieso essentiel für den Verkauf der Datenträger.

Die Datenträger stellen die grössere Einnahmequelle da, da gibts nichts dran zu rütteln und trotzdem unternimmt die Filmindustrie nichts gegen den Gebrauchtmarkt. Weist du auch warum? Weil die Filmindustrie nicht soviele Möglichkeiten hat wie die Spieleindustrie, das ist nämlich der entscheidende Unterschied zwischen all den Beispielen. Es kann gut sein das Film/Musik/Auto/Möbelbranche (usw.) ein ähnliches Prinzip aufsetzen würden wenn sie die Möglichkeiten dazu hätten, aber die Spieleindustrie hat die Möglichkeiten dank Onlineanbidung und begehrtem Multiplayermodus. Wenn es nach den Industrieen gehen würde, sollte sich jeder Kunde das Produkt neu kaufen, die Möglichkeiten haben sie halt wie gesagt nicht. Ich finde es halt nur schlimm, dass man diese Möglichkeiten ausnutzt wenn man sie hat...

Und zum Thema Werbung: Für Kinofilme gibt es Trailer, für Spiele gibt es Trailer, für Kinofilme gibt es Reviews und für Spiele gibt es Reviews und beide verkaufen sich, wenn die Qualität gut ist, sehr oft. Ein Film bräuchte keine Werbung durchs Kino um sich zu verkaufen, aber natürlich lässt man sich das extra Geld nicht entgehen, logisch.

du hast meinen Text völlig falsch verstanden,

und zudem noch falsch ausgelegt.


Du schreibst das ich den Kauf von geistigem Eigentum nicht weiterverkaufen dürfte, weil das so geschrieben steht (im Spiel oder auf Verpackung oder Anleitung). Das ist aber falsch. Wäre es illegal, würden Amazon, Ebay und die Entwickler selbst es unterbinden. xD
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Datenträger stellen die grössere Einnahmequelle da, da gibts nichts dran zu rütteln und trotzdem unternimmt die Filmindustrie nichts gegen den Gebrauchtmarkt. Weist du auch warum?

Und bei Einspieleingebnissen von mehrern hundert Millionen im Kino ist es nun nicht der Rede wert? Es bleiben 2 große Einnahmequellen auf welche sich die Industrei verlassen kann, bei den Publishern ist es nur eine, welche durch den neuen organisierten Gebrauchtmarkthandel, von den andere profitieren, beschnitten wird. Also müssen neue Finzanzierungsmodelle her, und dabei wird nun experimentiert in der relativ neuen Branche.
 
Und bei Einspieleingebnissen von mehrern hundert Millionen im Kino ist es nun nicht der Rede wert? Es bleiben 2 große Einnahmequellen auf welche sich die Industrei verlassen kann, bei den Publishern ist es nur eine, welche durch den neuen organisierten Gebrauchtmarkthandel, von den andere profitieren, beschnitten wird. Also müssen neue Finzanzierungsmodelle her, und dabei wird nun experimentiert in der relativ neuen Branche.


Ach komm, als wäre der Gebrauchtmarkt erst seit gestern da! Man konnte schon damals sowohl bei sich Zuhause um die Ecke als auch übers Internet gebrauchte Spiele kaufen (problemlos, für jeden). Damalas haben Entwickler trotz extrem hoher Raubkopierrate und Gebrauchthandel Gewinne gemacht, wieso ist das heute nichtmehr so? Weil die Industrie mehr will, als die Technik leisten kann, somit werden Entwicklungen komplizierter, aufwändiger, einfach teurer halt. Wenn Leute mehr gebrauchte Spiele kaufen, ist das auch nur eine Antwort auf die überzogenen Spielepreise, nicht jeder kann sich eben mal für 60-70€ ein Spiel leisten, vorallem wenn einen das Spiel nichtmal 15 Stunden beschäftigen kann (und man somit nach einer Woche das Spiel durch hat, wenn überhaupt eine Woche). Anstatt umzudenken und zu schauen wie man Spiele wieder günstiger für den Kunden machen kann, macht man die Spiele einfach NOCH teurer (durch höheren Vollpreis und DLC) und unterbindet den Gebrauchthandel, ganz tolle Lösung, zumindest für die Industrie, der Kunde ist halt der Dumme.
 
Sehe ich auch so, die machen immer mehr Gewinne und wollen nur nochmehr Geldquellen erschliessen. Das Problem dabei ist das die Durchschnittslöhne potenzieller Kunden nicht mit der Phantasie der Gierhälse mitwachsen. Das ist auch kein gesundes Kapitalerwirtschaftungsdenken mehr, das Willmonopolhabendenken. Ich wette das z.B. ein effizient arbeitendes Studio in der Ukraine mit weit weniger Geld gleiche oder gar bessere Ergebnisse liefern könnte als die überzüchteten US-Studios und das trotzdem sehr gute Löhne gezahlt werden, auch für unsere Verhältnisse.;-)
 
Sehe ich auch so, die machen immer mehr Gewinne und wollen nur nochmehr Geldquellen erschliessen. Das Problem dabei ist das die Durchschnittslöhne potenzieller Kunden nicht mit der Phantasie der Gierhälse mitwachsen.

Das ist nichtmal das Problem. Bzw. die Studios fahren ja garnicht mehr Gewinne ein wie vorher, sondern sie versuchen die extrem steigenden Kosten mit DLC/Gebühren usw. auszugleichen, zu Lasten des Kunden. Dabei gibt es genug positive Beispiele an Spielen die zeigen das Entwicklungen nicht teuer sein müssen um qualitativ hochwertig und gewinnbringend zu sein. An solchen Spielen sollte sich die Industrie ein Beispiel nehmen.

Das ist auch kein gesundes Kapitalerwirtschaftungsdenken mehr, das Willmonopolhabendenken. Ich wette das z.B. ein effizient arbeitendes Studio in der Ukraine mit weit weniger Geld gleiche oder gar bessere Ergebnisse liefern könnte als die überzüchteten US-Studios und das trotzdem sehr gute Löhne gezahlt werden, auch für unsere Verhältnisse.;-)

Das stimmt allerdings. Die Studios werden mit übermässig vielen Mitarbeitern gefüllt, mehr als verdoppelt in manchen Fällen, die Ergebnisse sind aber nicht doppelt so gut und die Einnahmen durch das Spiel erst recht nicht... Die Industrie macht sich selbst kaputt. Miyamoto sagte einmal das der Wunsch nach immer stärkerer Technologie und fotorealistischer Grafik eine Sackgasse für die Industrie sein wird und der gute Mann hat bisher recht behalten, denn die Situation verschlimmert sich sowohl für Entwickler(Industrie) als auch den Kunden. Viele können ihr Hobby nichtmehr richtig geniessen/ausleben und Entwicklern sind bei der Entwicklung öfters die Hände gebunden wegen Geldmangel. Ein Teufelskreis insich und ändern könnte nur die Industrie etwas daran, der Kunde kann nur mit seinem kaufverhalten zumindest zum Teil suggerieren was er möchte, aber halt auch nur begrenzt...
 
Du schreibst das ich den Kauf von geistigem Eigentum nicht weiterverkaufen dürfte, weil das so geschrieben steht (im Spiel oder auf Verpackung oder Anleitung). Das ist aber falsch. Wäre es illegal, würden Amazon, Ebay und die Entwickler selbst es unterbinden.

Stimmt so.
Nicht alles, was in AGB u.ä. steht, ist auch nach deutschem Recht "Recht". Gerade, weil bei Software die "AGB" für den amerikanischen Markt geschrieben ist bzw. die Lizenzvereinbarungen.

Und übrigens ist im Urheberrecht eine Klausel, die den Verkauf von Software auf physischen Datenträgern unterbindet oder erschwert, unwirksam. Nur leider ist bisher noch niemand dagegen vorgegangen, so dass auch der Gebrauchtpass, obwohl er in Deutschland wahrscheinlich gegen geltendes Recht verstößt, weiterhin genutzt wird...

(Beachte: Bei Software, die man nur downloaden kann, gilt dies nicht)


Und wers mir nicht glauben möchte:
http://www.wekwerth.de/news/urheberrecht/zulaessigkeit-des-weiterverkaufs-von-software-lizenzen/
 
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das hab ich nicht geschrieben.
es ist nur eine Vereinbarung.

und diese "vereinbarung" steht auf der packung und ist rechtlich weder bindend noch irgendwie "fix"? falls ja, kann man sie gerne als frommen wunsch des herstellers vermerken, der natürlich gerne hätte, dass sich das produkt auflöst, am besten schon nachdem du es durchgezockt hast.
 
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