Wer kauft Ubisoft?

Das fing wirklich mit den angeblichen Missbrauch Vorwürfen an , danach kam dann der Absturz

Nicht nur "angeblich" – da wurden Leute für verurteilt.

Dass es danach bergab ging, ist auch nicht so verwunderlich und hat auch nicht unbedingt etwas mit den Vorfällen zu tun – obwohl ich mir auch vorstellen kann, dass man seit dem besonders sensibel damit ist und diese Sensibilität teilweise in den eigenen Spielen zum Ausdruck bringen will – "woke" umfasst ja viel – jetzt ist man halt toxisch-blind auf der anderen Seite, aber ich mag dazu jetzt keinen Aufsatz schreiben.

Die Vorwürfe kamen ja 2020 erstmals auf. Da lief es durch Corona vermutlich noch fantastisch – zumindest was den bereits bestehenden Spielekatalog anging. Das Zeug wurde halt gekauft. Kann mir auch vorstellen, dass man durch diesen Boom zu der Zeit einfach schlechte Entscheidungen getroffen hat: Zu viele Projekte, zu viele neue Mitarbeiter, … man wollte halt die zu der Zeit(!) gestiegene Nachfrage irgendwie bedienen können und dachte vielleicht, dass die Nachfrage auf Dauer so bleiben würde. Allgemeine Kritik zu Ubi-Formel und fehlende Kreativität gab es ja damals auch schon genug.
 
Ich denke auch es war von allem etwas. Die Belästigungsvorwürfe und das Gegensteuern indem man DEI in die Spiele eingebracht hat war sicher nur ein Teil davon. Aber das war ja auch nicht in allen Spielen ein Thema.

In Avatar - Frontier of Pandora z.B. nicht. Das war einfach kein gutes Spiel und hatte unnötige Gameplay Mängel. Ebenso wie Starwars Outlaws. Skull & Bones ist ja auch primär nur wegen dem Gameplay gescheitert und weil der CEO es dummerweise vorab als AAAA Spiel gehypted hat.

Watch Dogs Legions kam auch nicht gut an. Da war der Fehler sicher das es mit jedem beliebigen NPC funktionieren sollte, nur leider hat das nicht so gut geklappt, einige davon dilletantisch vertont. Und die Stealth Missionen waren oft auch etwas zu anstrengend und mit zuviel Trial & Error.

Dann gabs auch noch diese "Gewöhnt euch daran Spiele nicht mehr zu besitzen" Aussage von einem Ubisoft Manager womit sie vielen Zockern ans Bein gepisst haben.

Mit das größte Problem war sicher der schwarze Samurai in AC Shadows, eigentlich war die Idee nicht so dumm, den einzigen schwarzen Samurai zu spielen klingt nach viel Story Potential, wie in "The Last Samurai". Nur hat Ubisoft irgendwie den schlechtesten Moment dafür erwischt als die DEI Sache schon enorm toxisch war.

Bei einigen Spielen wie dem 2D Prince of Persia sind sie auf die Idee gekommen das man nicht den Prinzen selbst steuert. An sich völlig egal, aber aber hat halt auch einen unnötigen Shitstorm erzeugt.
 
Hoffentlich greift Nintendo nicht in dieses fallende Messer. Wäre nicht gut. Würde Sony oder MS da vor schicken.
 
Hoffentlich greift Nintendo nicht in dieses fallende Messer. Wäre nicht gut. Würde Sony oder MS da vor schicken.

Warum sollte man? Das würde gar nicht zu Nintendo passen. Microsoft und Sony werden auch nicht einsteigen. Wir alle sehen ja, was das für ein kack Unternehmen ist. Lediglich ein paar IPs wären interessant, aber selbst da besitzt Ubisoft glaube ich nicht mehr alles zu 100 %.

Deren Marktkapitalisierung liegt bei 580 Millionen Euro – das wäre eigentlich ein Schnapper, aber halt nicht mit dem ganzen Konstrukt drum herum.

Bisschen zum Vergleich:

CD Projekt Red – 5,8 Milliarden
Square Enix – 5,1 Milliarden
Take-Two – 34,7 Milliarden
 
Vielleicht steigen ja die Araber wieder ein - den EA Schrottverein haben die auch gekauft.
 
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