Leon schrieb:
Allerdings sollte man sich eine Frage stellen. Wieso macht ein deutlich höherer Fraunanteil Abitur? Diese Frage beschäftigt mich seit langem...
Es gibt dazu einige Theorien. Eine ist das die Schulen mehr auf Frauen/Mädchen ausgerichtet sind. Junge Männer haben einen hohen Bewegungsdrang und bemerken ihren Körper. Mädchen sind da anscheinend anders. Für sie ist ruhig sitzen genau das richtige, darum können sie viel besser lernen.
Weiter gibt es noch die Aussage das Mädchen "braver" sind, und das machen was man ihnen sagt, ganz im gegenteil zu den Jungs.
Ausserdem ist nicht zu vergessen das die Erziehung ab Kindergarten bis zur mittleren Schule fast völig in Frauenhand ist. Das bedeutet dort gibt es nur Frauen.
@mythos
Das Frauen dauernd unterdrückt wurden stimmt überhaupt nicht. Das ist eine verschwörungstheorie um Opfer zu spielen. Es gab Teilbereiche in der Gesellschaft die das taten (Konservative Choleriker) aber im grossen und ganzen ging es um Liebe und _zusammen überleben_.
Ich schreibe das weil mich interessiert was ihr darüber denkt. Ich bin in einem Alter in dem ich mich nach einer Frau für Kinder umschaue, und shadowman ich hab schon eine wundervolle gefunden. Die ordendlich diskutieren kann und eine ziemlich entwickelte Persönlichkeit hat. Aber Rechtlich gesehen könnte sie machen was sie will.
Ich möchte hier ein Zitat von der Süddeutschen schreiben:
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/artikel/723/104619/
"Gesucht der neue Mann"
Ich denke, ich bin so ein neuer Mann. Wahrhaft emanzipiert. Vor allem emanzipiert von den täglich wechselnden Wünschen und Vorstellungen von Frauen. Als Vater ohne Sorgerecht, allein aufgrund das Tatsache weil ich "Nur" der Vater bin und nicht die Mutter (siehe §1626a BGB) ist faktisch meine Mitwirkung beim Kind auf die Zwangszahlung absurd hoher Unterhaltsgelder beschränkt, wofür ich auch zusätzliche Nebenjobs annehmen muss, mein Arbeitskraft habe ich laut Gesetz "maximal auszunutzen". Eine Gesetzeslage, das sich an der gesellschaftlichen Realität von 1939 orientiert, denn gleichwertig miterziehen darf ich mein Kind nicht einmal ansatzweise. Die Trennung durch die Mutter erfolgte übrigens, weil sie soch lieber einen Ernährer wollte wie einen Erzieher. Hier zeigen sich ein paar nette kleine Differenzen zwischen Leyenschen und Merkelschen Verkündungen, aber ich bin sicher das stört niemand. Was ist schon Politikergeschwätz?
Als gut ausgebildeter Ingenieur, mittlerweile rücksichtslos gepfändet und daraufhin arbeitslos geworden habe ich zur wahren Emanzipation gefunden. Nun zahle ich gar nichts mehr und tue genau das, was ich will. Erste Tat war meine Vasktomie, um mich künftig ganz auf meine Emanzipation konzentrieren zu können statt nochmal liebe lange Tage mit Anwälten, Gerichten, Jugendamtstanten, unwilligen "Müttern" und ähnlichen Figuren zu verbringen. Weitere Energie widme ich der Aufklärung, so dass auch andere Männer zur wahren Emanzipation finden.
In meinen Augen wird von Frauen etwas gesucht, das es schon immer gab. Aber in den letzten Jahrzehnten systematisch zerredet worden ist. Ich als Mann empfinde es als Ehre eine Familie zu haben, und für Frau und Kinder zu sorgen. Gleichzeitig habe ich das Gefühl das meine Vorväter das gehauso sahen, und wenn ich an die Weltkriege denke und wie die Männer in den Krieg geschickt wurden, denke ich das sie alle auch nicht gross anders dachten. Mich kotzt es an mir anhören zu müssen das Männer ihre Frauen nicht geliebt haben, das sie diese nicht ernst genommen haben und so weiter.. Ich habe gemerkt wie sehr es mir Probleme bereitet hat "ein Mann zu werden" weil ich es unbewusst abwehrte weiter zu wachsen und ich selbst zu sein. Denn "Mann = schlecht" habe ich als Bild beigebracht bekommen.
Und zur Arbeit. Frauen MÜSSEN nicht. Männer aber sehr wohl. Es ist immer noch dasselbe. Wenn Du cool bist und stark bekommst Du eine ab. Wenn Du das nicht bist, schauts mau aus.

Für mich haben Frauen nicht kapiert das sie zwar das eine reden, aber das andere wollen und danach handeln. In meinen Augen gibt es einen grossen Bereich von Frauen die Unreif sind, und Prinzesschenhaft. Dazu ein Zitat von einer Feministin:
SÜDWESTRUNDFUNK
SWR2 Eckpunkt - Manuskriptdienst
Wir haben viel Porzellan zerschlagen
Der Feminismus und seine Folgen
Autorin: Astrid von Friesen
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Das alles hat natürlich auch die Männer geprägt. Viele veränderten sich, wurden weicher, gingen offener mit ihren Gefühlen um, nahmen sich der Kinder stärker an. Doch spätestens mit den 80er Jahren zeigten sich auch die negativen Folgen. Viele Männer waren frauenbefreiungsgeschädigt, d.h. zutiefst verunsichert, nicht selten devot und entleert. Weiblichkeit war alles, Frauen hatten die Gefühlshoheit im emotionalen Bereich erobert, nach dem Motto: Was Frau fühlt ist richtig. Punkt, Basta, Schluss!
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Auch kleine Jungen wurden von diesen frisch emanzipierten Müttern, die jegliches Spielauto als männlich geprägtes Spielzeug ablehnten und in Ohnmacht fielen, wenn ihre Söhnchen aus einem Stock ein Gewehr schnitzten, mit der neu errungenen emotionalen Offenheit überschüttet. Sie hörten die nächtlichen Diskussionen und erlebten die z. T erbitterten bis aufs Blut kränkenden Argumente zwischen Frauen und Männern.
Und was tun Jungs, denen von überbordenden omnipotenten Müttern ständig signalisiert wird: Sei mein Sohn, aber werde bitte kein Mann! Ihnen bleibt in vielen Fällen nichts anderes übrig als die Ohren zuzuklappen und sich durch Rückzug zu schützen. Rückzug ins Schweigen, Rückzug auf die gerade noch männlichen Bereiche wie Computer, Gangs und Coolness.
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Inzwischen sind wir feministisch heftigen jungen Frauen der 70er Jahre im mittleren Alter, lachend und kichernd erinnern wir uns an diese „Geschlechterkriegszeiten“.
Doch manchmal bleibt mir das Kichern im Halse stecken und ich frage mich: Was haben wir damals angerichtet?
Als Therapeutin erschreckt mich die Unzufriedenheit der Jüngeren: Weder mit noch ohne Mann, weder in der Ehe noch außerhalb sind sie zufrieden oder suchen gemeinsam nach neuen Lösungen. Viele dieser fabelhaft ausgebildeten jungen Frauen zernörgeln ihr Leben, zernörgeln ihre Liebesbeziehungen. Natürlich wollen sie den neuen Mann, der über Gefühle reden kann – aber bloß keinen Softie. Einen, der die unangenehmen Dinge des Lebens erledigt: Rasenmähen, Steuererklärung, Wände streichen. Trotzdem heißt es: Die Männer heutzutage taugen einfach nichts. Fragt man, was sie konkret am jeweiligen Mann auszusetzen haben, kommen weder nennenswerte Vorwürfe, sondern nur undifferenziertes Grummeln.
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Und so erscheint es mir auch oft. Fühlt ihr euch wohl als Junge der bald zum Mann wird, oder als Mann?
Zu meiner Person: Ich schon. Ich habe viel überlegt über Theorien, über alte "Rollenbilder". Darüber wie früher Männer waren (keineswegs Gewalttätig und lieblos!), was heutzutage Männer alles leisten, und so weiter.
Ich stehe da in der Stadt und schaue mich um. Häuser, Autos, Strassen, Shoppingmalls, Stromnetz, Abwassernetz, Telephonnetz, Internet. Alles geplant und gebaut von Männern. Vieles davor NUR von Männern. In Jahrzehnten und Jahrhunderten. Und wofür? Damit wir Menschen ein besseres und bequemeres Leben haben können. Oder von Bauarbeitern die für ihre Familien schuften.
Das hat mir viel zu Denken gegeben, und mich auch mit Stolz erfüllt. Seit dem mir das klar ist, hab ich viel mehr Freude am Arbeiten und bin da viel Agressiver. Meiner neuen Freundin habe ich vieles gesagt, und ihr zugehört. Sie ist eine kluge und starke Frau die auch für ihr Leben arbeiten will. Ich beobachte das, eine schwache Frau kann ich nicht brauchen. Hysterische Kühe die Angst vor dem Leben haben sind sinnlos.
Und noch was zu Vergewaltigungen: Vergewaltigungen sind SELTEN! Die Anzahl von Vergewaltigungen bei schweren Gewalttaten sind bei unter 1% aller schweren Gewalttaten. Dagegen sollte man sich mal anschauen wie es bei Schwerer Körperverletzung ist: 80% der Opfer sind Männer. Es ist zig mal wahrscheinlicher von irgendwelchen Gangs ins Krankenhaus geschlagen zu werden, dort womöglich einige Körperteile zu verlieren als Vergewaltigt zu werden. Trotzdem laufen Männer nicht hysterisch durch die Gegend und haben Angst vor dem eigenen Schatten.
Mal ein Beispiel wie es früher war(Zur Degenzeit): Der Mann ging vor der Frau in ein Etablissement ^^. Warum? Nicht weil er "Der Mann war und die Frau gefälligst hinter ihm gehen sollte." Wie man heutzutage intepretiert. Sondern weil der Mann erst geschaut hat ob es dort Gefahrenfrei für die Frau war. Hand am Degen..
DAS war Früher die Realität. Nicht andersrum.
@phoenix
Also ein Mann der eine tiefe Emotionale Bindung in eine Beziehung einbringt und es ihm weh tut das die Frau den Kerl wegschmeisst ist eine Heulsuse und Memme? Was denn nun? Sollen die Männer ihre Gefühle zeigen oder nicht?
/ajk