Der "entscheidende Punkt" für dich. Ich will in jedem Spiel speichern können auf Tastendruck. Das würde heißen, dass jedes Spiel, was mir das nicht ermöglicht, weil zu wenig Eingabemöglichkeiten, ein Kompromiss in diesem "entscheidenden Punkt" ist.
Jetzt haben wir beide zwei unterschiedliche, entscheidende Punkte. Oder willst du mir sagen, was für mich der entscheidende Punkte ist? Das wäre nur möglich, wenn es objektive Kompromisse gäbe. Aber....
Ich verstehe euer Problem nicht. Ich werde angegangen, weil ich sage, dass ein Kompromiss nicht objektiv sein kann. Genau das habe ich nun mit genug Beispielen zu vermitteln versucht.
Ja, du wirst angegangen, weil das faktisch einfach falsch ist. Kompromisse sind immer objektiv. Und ich habe dir bereits mehrfach erklärt, warum das so ist. Ein Kompromiss ist
nicht ein Empfinden. Auch wenn du das nun noch 2'000x wiederholst: es wird noch immer kein Empfinden sein. Und dein Beispiel mit den Rennspielen beweist das sogar. Damit dein Argument in irgendeiner Form Sinn ergeben würde, müsste ein Gamepad für ein Rennspiel zu wenige Tasten haben. Die Tatsache, dass aber so ziemlich jedes Rennspiel noch nicht mal die
vorhandenen Tasten eines Gamepads nutzt, ist ein klares Indiz dafür, dass du hier komplett auf dem Holzweg bist. Bei
aktuellen Rennspielen, musst du mit einem Gamepad
keine Kompromisse eingehen, weil du auf einem Gamepad genau gleich viele Aktionen hast wie mit M+T. Gleichzeitig ist die Pfeiltastensteuerung nun mal faktisch ungenauer. Punkt. Wenn es irgendwann Rennspiele geben sollte, bei denen das Gamepad an seine Grenzen stößt und M+T vollkommen ausgenutzt wird
(in Bezug auf die Anzahl Buttons), dann muss man
auch da objektive Kompromisse eingehen. Das macht die Kompromisse aber nicht subjektiv. Denn sie bleiben noch immer da. Was subjektiv ist, ist deine Evaluation welche Kompromisse nun bedeutsamer sind.
Darum sage ich ja schon so oft: Jedes Konsolen-RTS kann
1:1 vom Gamepad für Maus+Tastatur umgesetzt werden. Du kannst die umständliche Menüführung beibehalten, du kannst die Simplifizierung des Gameplays beibehalten, du kannst das gesamte Spiel exakt so spielen, wie du es auch mit einem Gamepad spielen würdest. Entsprechend musst du
keine Kompromisse eingehen um es mit M+T zu spielen. Objektiv, nicht subjektiv. Wenn du aber ein Game von M+T für ein Gamepad umsetzen willst
musst du die Menüführung anpassen und das Gameplay so anpassen, dass man es auch mit einer geringeren Genauigkeit und Geschwindigkeit bedienen kann.
Das ist ein
objektiver Kompromiss. Auch hier gilt dein Argument erst, wenn es RTS gibt, die in irgendeiner Form vom Gamepad profitieren
. Dann muss man auch mit M+T einen Kompromiss eingehen und kann selber evaluieren, welcher Kompromiss schwerwiegender ist. Das ist aber nicht der Fall. Stand heute musst du bei einem RTS auf dem Gamepad mit Kompromissen leben, mit Maus und Tastatur nicht. Da kannst du dich drehen und wenden wie du willst.
(und aufgrund der Funktionsweise eines RTS wird das auch immer so bleiben.)