Serie Stranger Things (Netflix)

.... So fühlt sich Part 2 in Vergleich zu Part 1 weniger gehaltvoll an....

Du sagst. Eigentlich fühlt es sich nur so an, aber ist es nicht. Part 1 war über eine Stunde länger und bot eigentlich lediglich in der letzten Episode viel, davon das Meiste in den letztwn 15 Minuten. Sonst lief Part 1 ziemlich langsam. Part 2 ist kürzer, hat aber in der Zeit schon die Charaktermomente abgehandelt, UpsideDown erklärt, Max gerettet,, Henrys Vergangenheit zum Teil gezeigt und ein mögliches Problem mit Kali aufgebaut und das Ziel des Militärs aufgeklärt.
Für die meisten bleibt aber trotzdem die Szene mit Will am ehesten im Kopf. Eigentlich hätte man Part 2 mit Maxs Flucht beenden sollen.
 
Wird nur leider übersehen, dass die Szene auch Leuten aus der LGBT-Community nicht gefällt. Da hört man eher sowas raus wie „Demütigung“ und „die Szene wurde von Heteromännern geschrieben“.

Und ich stimme in dem Punkt zu, dass das Setup, die Wortwahl und das Timing recht unstimmig und unsensibel gehandhabt wurde. Dabei sollte es DER Moment sein, der seit Staffeln angeteased wurde.
Ich find die Szene gut geschrieben. Coming Outs, so denke ich mir, sind immer kritisch und kitschig, weil es quasi eine verkehrte Liebeserklärung ist (sprich: Sich verletzlich machen). Der Aufbau fand seit S4 statt, demnach ist es eher gut geschrieben. Ich denke, dass die Leute eher Probleme haben, dass die Charaktere sexualisiert werden.
 
So, direkt Finale geballert!
Falle jetzt auch ins Bett, aber in ganz kurz:

ICH bin zufrieden mit der Folge, kann versöhnt mit Stranger Things abschließen.
 
Dafür, dass S05E07 so kacke war, war das dann doch ein recht solides Finale. Kann damit jedenfalls gleich gut schlafen gehen.

Sehe jetzt schon, wie unzählige Touristen dort hinströmen – ist aber auch ein schöner Ort, war 2024 selbst dort.


Mehr gibts dann später, wenn ich ausgeschlafen bin.
 
Sehr schönes rundes Ende und eine würdige letzte Staffel.

Freu mich auf die Ableger, hoffe sie greifen die ursprüngliche Stranger Things Idee wieder auf.
 
Gibt's denn davon Ableger? Also in Planung?
Stranger Things war eigentlich als Anthologie gedacht ( wie American Horror Story, Black Mirror usw.).
Staffel 2 (bis 5) gab es dann aber nur wegen dem unfassbaren Erfolgs von Staffel 1 und die restlichen Ideen wurden fallen gelassen.
Netflix will aber die Marke weiter melken (alles andere wäre auch dumm) und wird daher andere Serien jetzt produzieren. Denke es könnte wie Better Call Saul laufen. Die Idee klang erstmal furchtbar, produzierte am Ende aber eine (fast noch) bessere Serie als BB.
 
Ich fand das Ende auch sehr emotional und die ganze Staffel war ein toller Abschluss. Lässt einen irgendwie melancholisch zurück. Mochte einfach den ganzen Retro 80er Vibe und der Kate Bush Ohrwurm schwirrt mir heute wohl noch den ganzen Tag im Kopf herum 😅
 
Das Finale war ein sehr schöner Abschluss, auch wenn ich einige Details abgeändert hätte.

Finde es aber sehr gut, dass es 1:1 so passiert ist wie ich es mir wünschte:

Sein Tod hat imo null Sinn außer für einen kurzen Schockeffekt. Ich denke, er sollte Überleben und den Tod anderer akzeptieren und loslassen. Nur dadurch wäre sein Character Arc komplett.

Er hält an Elf zu sehr als Ersatz für seine Tochter fest. Das ist nicht gesund. Persönlich sollte Elf sich opfern und er sollte loslassen statt den TLoU Joel rauszuhängen. Er hat seine Trauer nicht verarbeitet und überschreitet bei Elf persönliche Grenzen, um vergangene Fehler wiedergutzumachen. Mit Kali baut sich der Konflikt bereits auf.
 
Kali wird sterben.
Wie jeder Side Character den die Show eingeführt und zum Team gebracht hat.
Am Ende Happy End natürlich.
Ich mein ... was erwartet ihr auf einmal GoT von ST?

Solange das morgen kein "Das war alles nur eine D&D Kampagne und ist nie wirklich passiert" Ende wird oder irgendein Time MamboJambo, kann hoffe ich nicht viel schief gehen xD

Schon witzig wie nah wir da dran waren

:coolface:
 
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