PS4/PC Horizon Zero Dawn

Divinity hat imo gezeigt wie es geht. Selbst Hinweise sammeln um Quests zu lösen. Nur ein Tagebuch und keine beschissenen Marker wo man stumpf hinterherläuft. Da musste man wenigstens noch ein bisschen sein Köpfchen einschalten. Wobei man natürlich sagen muss es nur so Semi OW ist.

Jeder hat halt einen anderen Geschmack... für mich ist sowas ein absoluter Nicht-Kauf-Grund.
 
Deshalb sag ich ja: einfach wie in Witcher 3 gestalten - da funktionierte beides - weil man halt die verschiedenen Hilfen unabhängig von einander an und ausstellen konnte.
Ist halt auch ein wenig aufwendiger zu designen - weil die Quests so oder so lösbar sein müssen (mit und ohne Map; nur mit Tagebuch; oder nur mit den Dialogen, etc...)
 
Naja Horizon hat ja jetzt sowieso nich so dolle Nebenquests. "Da ist ein Banditenlager. Töte alle und hole Item X". "Da ist ein Banditenlager. Töte alle und hole Item Y".
 
Was heißt Item? Du bekommst eh nur eine Kiste mit Müll.

"Danke Aloy für die großzügige Hilfe. Hier eine Kiste, die ich beim Ausräumen im Keller gefunden habe. Viel Erfolg weiterhin." :v:
 
Das kommt ja on top. Durch das komische System gibts quasi keine besondere Ausrüstung durch Quests.
Man hätte doch auch mehr so Sachen wie mit der Weberrüstung machen können.
Das Setting bietet sich doch total an für sowas.
Z.B das man Waffenteile in nem alten Bunker findet und damit seine Waffen hätte bearbeiten bzw upgraden können. Da wäre in dieser Hinsicht viel mehr als so ein lames 3 Stufensystem drin gewesen.
 
Die Banditenlager in Verbindung mit Nil ist eine großartige Nebenquest, einer der besten NPCs im Spiel, aber auch die Oseram Schmiedin bzw deren Mission fand ich nice... ihr seid irgendwie ganz schön nitpicky ...GG hat nach Killzone ein großartiges Spiel gemacht, wenn sie das weiter ausbauen kommen sie vielleicht näher an die x-te Iteration der IPs ran, mit denen ihr HZD so schamlos vergleicht ;)
 
Ohne Frage,das Potential ist riesig. Wollte das Spiel auch keinesfalls schlecht reden....
Hat vieles richtig gemacht und Setting war endlich mal wieder was besonderes!
 
Die Banditenlager in Verbindung mit Nil ist eine großartige Nebenquest, einer der besten NPCs im Spiel, aber auch die Oseram Schmiedin bzw deren Mission fand ich nice... ihr seid irgendwie ganz schön nitpicky ...GG hat nach Killzone ein großartiges Spiel gemacht, wenn sie das weiter ausbauen kommen sie vielleicht näher an die x-te Iteration der IPs ran, mit denen ihr HZD so schamlos vergleicht ;)

Ich finde das Spiel ja auch großartig, trotzdem waren die nebenquests super standard. Nach 300 Stunden Witcher 3 bin ich da etwas gelangweilt, vor allem wenn es dafür noch nicht mal gute Belohnungen gibt.
 
Ich finde das Spiel ja auch großartig, trotzdem waren die nebenquests super standard. Nach 300 Stunden Witcher 3 bin ich da etwas gelangweilt, vor allem wenn es dafür noch nicht mal gute Belohnungen gibt.

Horizon mit Witcher 3 ist schon eine schwere Hürde.
Projekt Red hat 2 Witcher Spiele davor gemacht und war der Erstling ein Meisterwerk wie Witcher 3?

Sind die Nebenquests in Horizon nun super und außergewöhnlich - nein.
Aber wir dürfen nicht vergessen, dass ist GG erstes Action RPG und dies in einer Welt, die sie erstmal definieren, festlegen mussten.

Ist da genügend Luft nach oben, jup und in einem Nachfolger werden sie hoffentlich die Nebenquests besser machen.

Aber teils die Charaktere in den Nebenquests haben sie gut getroffen. Die Schwester des einen Nora, die auf den Carja Kriegsverbrecher hinterher war und dann gefangen. Petra, die Schmiedin, etc.
Punkt ist natürlich die Quests waren dann eher Standard.
 
Ich finde das Spiel insgesamt auch gut, aber den Hype finde ich nicht gerechtfertigt. Dafür sind mir die Quests auf die Dauer etwas zu eintönig und die Welt irgendwie zu steril.
 
Ich finde das Spiel insgesamt auch gut, aber den Hype finde ich nicht gerechtfertigt. Dafür sind mir die Quests auf die Dauer etwas zu eintönig und die Welt irgendwie zu steril.

Das mit der Sterilen Wlt kann ich nicht nachvollziehen?

1.) Ist die Welt alles andere als steril
Ständig bewegt sich etwas (Gräser, Staubpartikel, Bienen etc.) genauso wie Maschinen die ständig präsent sind.

2.) Handelt das Game in einer postapokalyptische Welt.
Somit ist alles mehr oder weniger kaputt, verostet oder verfallen.

Woher also diese Erwartungshaltung ? Und was genau meint ihr ständig wenn ihr das Wort steril benutzt ?

Ich verstehe es wirklich nicht, ist es doch in meinen Augen das bisher schönste Open World Game, eben weil die Welt nicht so steril empfinde.
 
Mich hat an der Open World gestört, dass Aloy mit so gut wie nichts interagieren kann... Man kann nur bestimmte Bäume "umwerfen" und das Gras und die Sträucher morphen auch einfach durch Aloy durch... Das einzige Gras was irgendwie auf Aloy reagiert ist das zum verstecken...
Auch das Wasser ist irgendwie einfach nur eine Fläche und reagiert bis auf ein paar oberflächliche Effekte überhaupt nicht auf Aloy...

Wenn ich mir als Vergleich zB UC4 ansehe reagiert jedes Blatt, jede Flasche, einfach alles auf Nathan, da muss man eher suchen, dass man etwas findet was durch ihn durch morpht oder man nicht damit interagieren kann.... Klar es ist kein Open World game aber dennoch technisch sehr beeindruckend, vor allem was diese Details betrifft...

Darum Empfand ich die Welt in Horizon auch irgendwie etwas steril, weil eben Dinge vorhanden sind mit denen man interagieren kann, der großteil der Welt aber einfach für sich steht und man keinerlei Einfluss darauf hat.

Ist natürlich jammern auf sehr hohem Niveau, weil ich mit Horizon immer noch extrem viel Spaß hatte, auch wenn ich es als viel zu leicht empfand...
Für mich war es aber definitiv auch mehr ein Action Adventure als ein RPG, Ich hab nur 4 Waffen und deren Ausbaustufen benutzt und das ganze Game in der ersten Rüstung durchgespielt, gecraftet hab ich bis auf Munition und die Slots nichts... Also kaum mehr "RPG" als ein The Last of US
 
Dass das Wasser nicht auf die Spielfigur reagiert und es keine Spuren im Schnee gibt finde ich fast schon unverzeilich.
Sowas MUSS in so einem Spiel enthalten sein.
Ich hoffe ich kann es relativ schnell ausblenden wenn ich anfange es zu spielen, echt schade sowas :hmm:
 
Schön wäre zumindest gewesen, die Kartenicons dann im Nachhinein wieder deaktivieren zu können. So tappt es in die gleiche Falle wie alle andere Ubisoft-Open World-Spiele: Es verkommt zu einer Checkliste. Der stärkere Storyfokus war dann für mich auch der einzige Grund Horizon durchzuspielen.

Und ganz ehrlich? BotW macht das einfach soooo viel besser, da gibt es lediglich Hinweise von den NPCs, die man selbst entschlüsseln muss. Hier wird der Entdeckergeist noch richtig belohnt, auch wenn es so natürlich mehr Zeit in Anspruch nimmt (die aber nicht jeder hat oder investieren will, das muss man natürlich auch berücksichtigen).

Soll das ein Witz sein? Zelda wirkt gegen Horizon wie ein total veraltetes Spiel.

Aber Hauptsache mal ganz dezent in Richtung Horizon gebasht. Der Vergleich mit Ubisoft ist nicht nur falsch, er ist auch frech.
 
Soll das ein Witz sein? Zelda wirkt gegen Horizon wie ein total veraltetes Spiel.

Aber Hauptsache mal ganz dezent in Richtung Horizon gebasht. Der Vergleich mit Ubisoft ist nicht nur falsch, er ist auch frech.

Hast du Argumente?
Ich habe Horizon gespielt und die Openworld fühlt sich nicht organisch an. Es wirkt wie eine Kulisse.
Ohne das Spiel zu bashen (für mich ist es mit Abstand das beste GG Spiel) aber sie Welt ist zwar schön aber nicht lebendig.

Kleiner Vergleich

https://m.youtube.com/watch?v=aVPXKdSEGNQ
 
heftiges video! ist zwar offtopic, aber zeigt ganz gut, was kleine physik spielereien doch für einen großen effekt auf das erleben in einer spielwelt hat. man sieht leider echt, dass guerilla hier keinen guten job gemacht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ging mir beim Spielen echt am Popo vorbei. Für mich gings um die Kämpfe mit den Robotern, nicht das Rumspielen mit der Welt. Dagegen dann auch noch diese komische spärische Graskollision aus Zelda zu halten ist auch irgnedwie komisch. Ich hab selten etwas gesehen, dass mich so aus einer Welt rausgezogen hat wie das, es sieht einfach unglaublich künstlich aus.
Mir hat die Welt in Horizon extrem gut gefallen, dass Wasser oder sonstwas nicht auf mich reagiert habe ich überhaupt nicht bemerkt. Die atmosphäre war grafisch einfach super umgesetzt, und hat mir gut vorgegaukelt, dass ich tatsächlich an einem "ort" bin. Bei Zelda würde ich das Gefühl niemals kriegen, da nichts an der Welt irgendwie überzeugt. Es sieht einfach 100% wie ein Videospiellevel aus.
 
Du sagst es.

Die Atmosphäre ist so dicht und ungemein gut das ich keine spielerei vermisse .
Brauch man auch nicht.
Und ob das Wasser nun reagiert oder nicht. , ist mir nie aufgefallen .Hatte andere Sachen im Kopf
 
In der Nacht durch einen Wald laufen und sich dabei umsehen ist in Horizon unvergesslich
Die Atmo ist so dicht und die Welt so schön so das ich meistens lieber in der Nacht unterwegs war.
Sowas bekommen sehr sehr selten spiele hin.
 
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