Heavy Rain

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller nomad
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die Diskussion für zu nichts. Wer sich für solch eine Art von Spiel begeistern kann, soll damit meinetwegen glücklich werden. Von meiner Seite aus kommt jedenfalls nichts mehr, was dem neuen heiligen Schrein schaden könnte. Wenn sich die andere Fraktion auch daran hält und jetzt kleinbei gibt, dann ist damit alles gesagt.
 
Der eigentliche Unterschied zwischen Heavy Rain und einem Film ist doch, dass man als Spieler Einfluss auf die Handlung nehmen kann, während man bei einem Film nur zugucken kann.
Man kann selbst entscheiden, ob man beispielsweise der Prositituierten helfen will oder nicht, etc.
Bei Heavy Rain hat man das Gefühl, dass man selbst in die Handlung aktiv eingebunden wird, während Film schauen halt nur passiv ist.

Das ist der Punkt, den ich an Heavy Rain faszinierend finde.
Wie das ganze dann umgesetzt wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

wenn man fair bleibt: "nur zugucken" hat gerade auch Vorteile, die ein HR eben durch sein Interaktivität verlieren wird. Das ist nur logisch. Passivität hat den Vorteil sich sehr leicht in einer fiktiven Welt verlieren zu können. Hollywood machts ja, meistens, ganz gut. Das Videospiel oder HR hingegen zeigt mir durch die angezeigten Knöpfe im Bild allein immer wieder, dass es ein Videospiel ist. Hier verliert man viel.
Nur als ein Beispiel, gibt sicher mehr.
 
Umgekehrt könnte ich jetzt argumentieren, dass es mir ein Spiel wie Fahrenheit oder Heavy Rain ermöglicht, die Welt eigenhändig zu erkundigen, was mir wiederum einen besseren Zugang zur Welt ermöglicht als im Film, wo man halt nur das sieht/erlebt, was im Drehbuch steht und nichts anderes.
Abgesehen davon war das aktive Mitmischen bespielsweise bei der Prügelei schon ein spannenderes Erlebnis, als wenn man bloß dabei zusehen würde.
 
wenn man fair bleibt: "nur zugucken" hat gerade auch Vorteile, die ein HR eben durch sein Interaktivität verlieren wird. Das ist nur logisch. Passivität hat den Vorteil sich sehr leicht in einer fiktiven Welt verlieren zu können. Hollywood machts ja, meistens, ganz gut. Das Videospiel oder HR hingegen zeigt mir durch die angezeigten Knöpfe im Bild allein immer wieder, dass es ein Videospiel ist. Hier verliert man viel.
Nur als ein Beispiel, gibt sicher mehr.

Ja, das Argument kann ich durchaus nachvollziehen. Die Frage ist nur, ob ein vollkommen eskapistisches "Abtauchen", wie es das Fersehen und das Kino ja erlauben, erstrebenswerter ist? Das Lesen eines Buches erfordert ja auch Anstrengung und Imagination. Und ob die Erfahrung letztlich bei passiver Berieselung intensiver ist, ist ja auch fraglich. Sie ist jedenfalls entspannender, das ungemein.

Was die Knöpfe angeht, so finde ich das bei Heavy Rain schon deutlich besser gelöst als noch bei Fahrenheit, welches noch den ganzen Bildschirm mit bunten Knöpfen zugemüllt hat. Da geht dann definitiv jede Form von Bildsprache verloren. Jetzt sind die Buttonhinweise doch ganz geschickt in die Szenen eingebaut, und zwar nämlich immer dort, wo der Fokus des Spielers in der Szene sowieso natürlicherweise liegt, etwa bei dem Kampf aus der Demo. Lenkt das nicht noch mehr den Fokus des Spielers auf bestimmte Elemente, fördert vielleicht sogar seine Aufmerksamkeit und Immersion?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt schon alles was du schreibst, aber dennoch sehe ich Sualks Kommentare nicht gerade als Dreck-zieh-Kampagne an. So ein Eindruck entsteht eher, wenn Fans schnell gekränkt sind. Das kenn ich selbst - auch ich bin Fan von spielen. Ich meine, Leute die Heavy Rain bereits in ihrer Signatur haben, ohne es gespielt zu haben und sich darauf freuen, ohne es gespielt zu haben und es womöglich hypen, ohne es gespielt zu haben, denen kann es schonmal leichter rausrutschen, Kritiker darauf hinzuweisen, dass sie es ja noch nicht gespielt hätten und doch bitte mit der Kritik aufhören mögen. ;)

Und wenn Kritik einem die Freude an einem Spiel vermiest, dann war die Freude wahrlich nicht sehr bodenständig. :)

Die Weg zwischen Kritik und Bash ist nunmal schmal. Hunderte Seiten Hype ohne negative Stimmen entspräche doch keinem Forum.

Fast jeder hier der sich auf das Spiel freut hat bereits die Demo gespielt. Ganz zu schweigen von Fahrenheit. Ich weiß sehr wohl was in etwa mich in HR erwartet, im Gegensatz zu dir, der sich anscheinend nur auf eine handvoll Videos beruft :fp:.
Dann wären da noch etwa 40 äußerst positive Reviews. Ich würde sagen man hat hier sehr wohl Grund zum Hype.


Sualks Kommentare und dein Getrolle sind leider nicht mehr unter "berechtigte Kritik" einzuordnen.


"Für Interaktiv-Fans & Für zwischendurch vielleicht ganz nett, mehr aber auch nicht."

"Da kann ich mir das Spektakel auch gleich auf YouTube angucken"

"Und deswegen sollte David Cage eben lieber Filme produzieren, anstatt Spiele zu entwickeln"

"Mit der Zeit macht das doch kein Spaß mehr."

"Wie gesagt: Imo ein Umsatz-Bestseller - auf und für Ebay."

"Ich werds nicht verstehen, wie man in einem Gewaltporno aufgehen kann."



das muss man sich mal geben, sowas von leuten die es nicht mal gezockt haben :lol:

also legt hier angemessene Diskussionskultur an den Tag, bzw spielt das Game erstmal oder GTFO, dankeschön :)
 
Ich seh Heavy Rain jetzt auch nicht als Spiel an, aber ich freue mich auf einen grandiosen interkativen Film.

Hotel Dusk auf dem NDS ist zum Beispiel auch kein Spiel für mich, sondern ein interaktives Buch, genau so wie die ganze Phoenix Wright interkativen Bücher/Geschichten^^

Schlimm ist es nicht, grad N fans lieben interkaktive Filme oder auch Bücher. ;)
 
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Einfach lächerlich was manche hier vom Stapel lassen, denen is nix zu peinlich :shakehead:
Heavy Rain wird Videospielgeschichte schreiben!
Soviel wie hier mit Gefühlen/Emotionen gespielt wird läutet es ein neues Genre ein, bezeichnend dafür das es ein Sony Exklusive ist
 
Oh man hier geht es ja echt Rund....wenn man bedenkt wie es sonnst so ist.

@Leschni Hab dir mal was hinterlassen :-)
 
Umgekehrt könnte ich jetzt argumentieren, dass es mir ein Spiel wie Fahrenheit oder Heavy Rain ermöglicht, die Welt eigenhändig zu erkundigen, was mir wiederum einen besseren Zugang zur Welt ermöglicht als im Film, wo man halt nur das sieht/erlebt, was im Drehbuch steht und nichts anderes.
Abgesehen davon war das aktive Mitmischen bespielsweise bei der Prügelei schon ein spannenderes Erlebnis, als wenn man bloß dabei zusehen würde.

1. Erlebst du im Film sicher nicht das, was im Drehbuch steht ;-)

2. Es ist ein anderes Erlebnis, ja. Du wirst bewusst verlieren oder gewinnen wollen, du wirst dich auch ärgern, wenn du den Tisch siehst und den falschen Knopf drückst und sich all die Möglichkeiten im Kopf zusammensetzen, was da jetzt hätte passieren können.
Ich verstehe den Aspekt des "eigenhändigen" und wollte den auch nie absprechen.

Ja, das Argument kann ich durchaus nachvollziehen. Die Frage ist nur, ob ein vollkommen eskapistisches "Abtauchen", wie es das Fersehen und das Kino ja erlauben, erstrebenswerter ist? Das Lesen eines Buches erfordert ja auch Anstrengung und Imagination. Und ob die Erfahrung letztlich bei passiver Berieselung intensiver ist, ist ja auch fraglich. Sie ist jedenfalls entspannender, das ungemein.

Keine Ahnung, ob es generell erstrebenswert ist. Für den Unterhaltungsfilm wahrscheinlich (zumindest ist es die Konvention) und in diesem Sinne sollte man HR ja letztendlich auch betrachten.

Was die Knöpfe angeht, so finde ich das bei Heavy Rain schon deutlich besser gelöst als noch bei Fahrenheit, welches noch den ganzen Bildschirm mit bunten Knöpfen zugemüllt hat. Da geht dann definitiv jede Form von Bildsprache verloren. Jetzt sind die Buttonhinweise doch ganz geschickt in die Szenen eingebaut, und zwar nämlich immer dort, wo der Fokus des Spielers in der Szene sowieso natürlicherweise liegt, etwa bei dem Kampf aus der Demo. Lenkt das nicht noch mehr den Fokus des Spielers auf bestimmte Elemente, fördert vielleicht sogar seine Aufmerksamkeit und Immersion?

Aufjedenfall ist es besser als Fahrenheit, keine Frage. Es lenkt den Blick des Spielers wirklich auf bestimmte Elemente, da stimme ich dir völlig zu. Die Kamera macht das auch ok, sogar der Schnitt.
Immersion ist ein großes Thema, letztendlich bleiben die Knöpfe aber Fremdkörper im Bild. Auch wenn sie auf den Fokus lenken, zeigen sie halt nachwievor, dass es ein Videospiel ist, indem man sich befindet. Wahrscheinlich führt das doch bezüglich der Immersion auch eher dahin, dass man sich sagt "Ich hab doch X gedrückt", anstatt "Ich habe doch die Lampe genommen", falls du verstehst, was ich sagen möchte.
 
Heavy Rain hebt das Medium Videospiele in neue Sphären, da sind eigentlich 94% noch zu wenig. Heavy Rain dürfte neben God of War III, Crysis 2 und Gran Turismo 5 gute Chancen auf das Spiel des Jahres 2010 haben!
 
Die Einblendungen müssen nun mal sein, um dem Spieler die Interaktivität zu ermöglichen.
Noch muss man als Spieler Knüpfe drücken (was sich in den nächsten Jahren mit Natal usw ändern könnte).
Ich muss aber sagen, dass ich in der Demo nicht das Gefühl hatte, dass die Einblendungen meine Phantasie bzw. meinen Bezug zur Geschichte negativ beeinflussen.
 
Zuletzt bearbeitet:
So, hab mir jetz auch die Demo endlich geladen und muss sagen, einfach en geiles Spiel.
Top Grafik, die englische Synchro ist auch sehr gut gelungen(hab gleich auf englisch umgestellt, da ja schon oft gesagt wurde, dass die deutsche schlecht sein soll).
An die Steuerung muss man sich gewöhnen, aber nach en paar Mintuen Einarbeitungszeit hats bei mir gut funktioniert.
Kanns kaum noch abwarten, wenns endlich im Briefkasten liegt:lol::lol:
 
Zitat von Jörg Luibl:

Nicht so schnell nach der Demo urteilen...

Heavy Rain entfaltet seine großartige Wirkung erst, wenn man es in einem Guss genießt; die Demo deutet bestenfalls etwas an. Als ich auf der letzten Gamescom nur einen Ausschnitt spielen konnte, war ich auch erstmal ernüchtert. Aber man muss hier alle Akte auf sich wirken lassen.

Was die Konsequenzen angeht: Wir entdecken selbst beim dritten Durchspielen noch alternative Szenen und Enden (manche clevere Spieler werden in diesem Abenteuer übrigens nie eine Bohrmaschine sehen). Es gibt kein Spiel, das so gnadenlos konsequent im Umgang mit seinen Hauptdarstellern ist.

Was die Gewalt, Psychopathen und Exzesse angeht: Was wäre Shakespeare ohne all die Irren? Was wäre der Woyzeck ohne den Blutrausch? Was wäre der Zögling Törleß ohne die sadistische Quälerei unter den Schülern?

Wenn sich das Spiel als erwachsenes Medium etbalieren soll, dann darf sich die Regie nicht von irgendeiner gutmenschlichen Moral leiten lassen.
Heavy Rain versetzt den Spieler in Trauer, in Liebe, in Reue, in Fürsorge, in Angst, in Hass, in Mitgefühl und in all jene menschlichen Extremsituationen, die ihn zur Bestie machen können.

All das ist grandios.

Quelle

Ich finde das trifft es ganz gut finde ich. Das Spiel darf im meiner Meinung nach garnicht rein als Spiel gesehen werden. :-)
 
die Diskussion für zu nichts. Wer sich für solch eine Art von Spiel begeistern kann, soll damit meinetwegen glücklich werden. Von meiner Seite aus kommt jedenfalls nichts mehr, was dem neuen heiligen Schrein schaden könnte. Wenn sich die andere Fraktion auch daran hält und jetzt kleinbei gibt, dann ist damit alles gesagt.

Jap, die Diskussion führt wirklich zu nix, zum glück sind wir dich jetzt los :lol2:
 
Ich weiß nicht ob schon bekannt: Die Games Aktuell hat 88% vergeben. In der gleichen Ausgabe gibt es übrigens einen Test zur deutschen Version von FF13.
 
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