Ubisoft: "Ghost Recon: Future Soldier E3 Demo war zu sehr Science Fiction"
05.03.12 - Die E3 Demo 2010 zum Shooter Ghost Recon: Future Soldier (PS3, Xbox 360) war für Ubisoft zu sehr Science Fiction und mit ein Grund, weshalb man das Spiel von Grund auf neu entwickelt hat. Das erklärte Creative Director Jean-Marc Geffroy in der britischen EDGE.
Als das Team die Ghost Recon-Marke neu beleben wollte, griff man zunächst auf Ghost Recon: Advanced Warfighter 2 (PS3, Xbox 360, PSP) zurück. Doch dadurch wiederholte sich im neuesten Spiel vieles, was man schon aus früheren Episoden kannte. "Wir hatten Wiederholungen im Spiel, die uns in eine Sackgasse brachten. Wir entwickelten monatelang, nur um dann festzustellen, dass das nicht funktionierte", erklärt Geffroy.
"Die E3 Demo 2010 war dann auch noch zu sehr reines Science Fiction. Diese ganze Technik war nicht leicht zu verstehen oder real, der Schauplatz war nicht genau das, was uns vorschwebte und wir gingen mit Sachen wie dem Exoskelett und all dem Kram viel zu weit", meint Geffory. "Wir machten erstmal Stop und sagten 'Wir brauchen unbedingt Berater'".
Deshalb suchte sich das Team externe Berater und rekrutierte einige Navy Seals, die den Entwicklern wichtige Tipps gaben. "Die Navy Seals gaben uns eine ganz neue Denkweise darüber, was ein Spec Ops Spiel überhaupt ist. Wir wollten kein Kriegsspiel machen - diese Typen sind oft im Einsatz, um Kriege zu verhindern, um zu retten und Leute auszuschalten.
Nur allein die Gespräche mit den Beratern waren hochinteressant und brachten uns dazu, realistischer zu sein, das Spiel viel näher an den wahren Job der Navy Seals heranzubringen." Release: 2012 (Europa)