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L18: Pre Master
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Zum Zeitpunkt als Verstappen zu Red Bull gewechselt ist, wusste selbst Rosberg noch nicht, dass er dieses Jahr aufhört
Das verkauft man uns so. Ob es wirklich so war, keine Ahnung.
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Zum Zeitpunkt als Verstappen zu Red Bull gewechselt ist, wusste selbst Rosberg noch nicht, dass er dieses Jahr aufhört
ausgesorgt hin oder her: 18 Millionen für ein Jahr arbeiten...das verdient man auch als Talkexperte nicht eben mal so. Diese Summe hätte mutmaßlich jeder gerne nochmal aufs Konto gekriegt, vorallem wenn es sich wie bei Rosberg nochmal um ungefähr die Hälfte seines bisherigen Vermögens handelt.na das seine Lebensqualität nun erheblich steigt ist klar, finanziell hat er ja bereits seit Jahren ausgesorgt und nun muss er sich nicht mehr den physischen und psychischen Anstrengungen des Spitzensports aussetzen, Geldsorgen dürfte er aufgrund diverser Werbeverträge auch in Zukunft nicht bekommen, der lässt sich den WM Titel sicher nochmal richtig vergolden, bestimmt auch als gefragter Experte in Talkrunden usw
er geniesst halt dann sein Leben
am Ende muss jeder selbst diese Entscheidung treffen, vielleicht fehlt ihm einfach auch die Motivation für weitere Jahre auf hohem Niveau
Dennoch eher selten das Spitzensportler auf dem Höhepunkt zurücktreten wenn sie noch nicht wirklich alt sind.
Fällt mir eigentlich aus deutscher Sicht auch nur die Neuner vom Biathlon ein
bleibt dann zu hoffen das der Rücktritt auch wirklich endgültig ist, denn man hat ja auch schon manchmal erlebt das Sportler dann nach 1 oder 2 Jahren plötzlich doch wieder wollten, aber nicht mehr an das frühere Niveau anknüpfen konnten und das ist dann meistens recht traurig

Rosberg schrieb:Seit 25 Jahren im Rennsport war es immer mein Traum, mein einziges, großes Ziel, Formel 1-Weltmeister zu werden. Ich musste viel dafür opfern, aber trotz all dieser harten Arbeit, dieser Schmerzen, und dem ganzen Verzicht war dies immer mein Ziel geblieben. Und jetzt ist es soweit, ich habe den Berg erklommen, ich bin an der Spitze angekommen und es fühlt sich richtig an. Ich fühle eine tiefe Dankbarkeit für alle, die mich auf dem Weg zu diesem Titel unterstützt haben und es somit möglich gemacht haben.“
„Ich kann euch sagen, diese Saison war verdammt hart. Nach den großen Enttäuschungen der letzten zwei Jahre habe ich wie verrückt alles gegeben, habe jeden Stein umgedreht und nichts unversucht gelassen; diese Enttäuschungen waren der Antriebe auf ein neues Level. Ein Level, was ich bisher noch nicht erreicht hatte. Und natürlich hatte dies auch einen Einfluss auf meine Familie, die ich sehr liebe – es war ein riesiger Aufwand für uns. Wir haben auf viele Dinge verzichtet für das eine große Ziel, alles wurde ihm untergeordnet. Ich kann meiner Frau Vivian nicht genug dafür danken. Sie war unglaublich. Sie hat verstanden, dass dieses Jahr unsere große Chance war, endlich zuzuschlagen. Sie hat mir darum alles wegorganisiert, und hat mir zwischen den Rennen möglichst viel Raum zur Erholung gegeben. Sie hat z.B. all die Nächte mit unserer kleinen Tochter übernommen. Überall stand die Weltmeisterschaft an erster Stelle in meinem Leben.“
„Als ich in Suzuka das Rennen gewann, war der Titel von da ab in meinen Händen. Der Druck war gestiegen und ich habe begonnen, darüber nachzudenken, den Rennsport als Weltmeister aufzugeben. Am Sonntagmorgen in Abu Dhabi, da wusste ich, dies hier könnte dein letztes Rennen sein. Und es fühlte sich alles plötzlich so klar und richtig an vor dem Start. Ich wollte jede Sekunde genießen vor dem Hintergrund, dass dieses Rennen mein letztes sein könnte... und dann sind die Lichter der Start-Ampel ausgegangen und es wurde dasintensivste Rennen meiner Karriere. Am Montagabend habeich mich dann endgültig zu diesem Schritt entschieden. Nachdem ich den Tag über erneut abgewägt hatte, waren die ersten Menschen, denen ich meine Entscheidung mitgeteilt hatte Vivian und Georg (Nolte, von Nicos Management-Team), danach dann Toto.“
„Das einzige, das diese Entscheidung sehr schwierig macht, ist, dass ich meine Racing-Familie jetzt in eine schwierige Position bringe. Aber Toto hat mich verstanden. Er hat sofort erkannt, dass ich total überzeugt bin von meiner Entscheidung und hat dies auch anerkannt. Ich werde auf alle Zeit sehr stolz sein, dass ich es geschafft habe, die Weltmeisterschaft im Silberpfeil mit diesem unglaublich tollen Team gewonnen zu haben.“
„Jetzt bin ich im Hier und Jetzt, werde den Moment noch voll genießen. Ich spüre eine große Erleichterung. In den nächsten Wochen werde ich bestimmt noch mehr verstehen, was und wie dieses Jahr alles passiert ist. Danach werde ich das nächste Kapitel in meinem Leben aufschlagen. Ich bin gespannt, was es bereit hält für mich...“
Rosberg ist nun mal kein Ausnahmetalent, von daher kann man diese Entscheidung nachvollziehen.Man Stelle sich vor, wenn ein Bjorndalen, Federer, ein Bolt, ein Muhammed Ali, oder ein Maier nach nur einem Turniersieg oder Titel aufgehört hätten.
Das ist halt der Unterschied zwischen einem "großem" und einem reinen Mitläufer.
Die einen lieben ihren Sport/ Job . Für die anderen wars nur Mittel zum Zweck.

Rosberg ist nun mal kein Ausnahmetalent, von daher kann man diese Entscheidung nachvollziehen.
Bin nur gespannt wer Hams Kollege wird. Sollte Merc auch mit dem neuen Auto ähnlich dominant sein, könnts ziemlig langweilig werden.Eben, innerlich weiß er das er hinter Hamilton immer etwas die zweite Geige spielen wird egal ob auf der Strecke oder in der Presse international.
Den stress will er sich einfach nicht mehr geben und genießt jetzt sein Leben, kann ich voll nachvollziehen.
Bin nur gespannt wer Hams Kollege wird. Sollte Merc auch mit dem neuen Auto ähnlich dominant sein, könnts ziemlig langweilig werden.

Tut doch hier nicht so, als wäre Hamilton gegenüber Rosberg soooo überlegen. Hamilton gilt als einer der besten wenn nicht der beste Fahrer der aktuellen F1, Rosberg hat ihn geschlagen und bis auf die letzte Saison auch sonst regelmässig eingeheizt. Ham musste sein ganzes Können abrufen und über sich hinauswachsen. Fahrerisch konnten beide enorm von dieser Rivalität profitieren.
Ich denke dass Rosberg in den letzten Jahren wie besessen an Verbesserungen seiner Leistung gearbeitet hat und wie er selber sagt alles diesem Titel untergeordnet hat. Er ist frischgebackener Papa, hat Kohle ohne Ende und sein Ziel erreicht. Klar wird er nie ein ganz Grosser der F1-Geschichte, aber vielleicht will er das ja gar nicht. Nicht alle Sportler sind nach grossen Erfolgen weiterhin hungrig. Ich finde diese Entscheidung nachvollziehbar und kann nicht verstehen, wie hier einige so über Rosberg schimpfen können. Und ja, wahrscheinlich hätte er Hamilton nicht erneut schlagen können aber wenn die Motivation weg ist hätte es sowieso keinen Sinn mehr, weiter zu machen. Sein Titel ist aber verdient mit 9 Saisonsiegen und den meisten Punkten. Am Ende der Saison hat er halt verwaltet, ist damit mit Prost und Alonso in bester Gesellschaft.
