Formel 1 - Der Thread zum König des Motorsports

NATHAN

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chankoedo1988
Statt jedes Jahr einen neuen Thread zu veröffentlichen, hab ich mir gedacht einfach einen allgemeinen Thread zur Formel 1 zu eröffnen. So wie bei der Bundesliga, etc.



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Beginnen wir den Thread mit den wichtigsten Infos zur neuen Saison 2019.

Reglement
Es wurden mehrere neue Regeln im Bereich der Aerodynamik festgelegt. Der Frontflügel wird von 1800 auf 2000 mm verbreitert, außerdem wird der Aufbau vereinfacht. Die aerodynamisch sehr komplexen Frontflügel galten als Hauptgrund dafür, dass die Aerodynamik eines Fahrzeugs beim Fahren hinter einem anderen Fahrzeug, der sogenannten Dirty Air, stark gestört wurde. Gleichzeitig wird der Heckflügel von 950 mm auf 1050 mm verbreitert, die Höhe ändert sich von 800 mm auf 820 mm. Außerdem sind Winglets an den Bremsbelüftungen nun verboten.

Um die Sicherheit der Fahrer zu erhöhen, werden neue Handschuhe eingeführt, die Daten wie Puls und Sauerstoffsättigung des Fahrers überprüfen und melden. Hiervon erhoffen sich die Regelmacher, besonders während und nach einem Unfall wichtige Daten über den Gesundheitszustand des Fahrers zu erhalten.

Die maximale Treibstoffmenge im Rennen wird von 105 kg auf 110 kg erhöht. Die Rechteinhaber erhoffen sich dadurch spannendere Rennen, da die Fahrer weniger auf ihren Benzinverbrauch achten müssen.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit entfallen jedoch die vielen, sich von Rennen zu Rennen unterscheidenden Farben und Namen der Mischungen. Den Fahrern stehen nun am Rennwochenende immer die drei Reifenmischungen P Zero Hard, P Zero Medium und P Zero Soft zur Verfügung, hinter denen sich jedoch teilweise unterschiedliche Härtegrade verbergen. Die Reifen werden in den Farben Weiß für die härteste, Gelb für die mittlere und Rot für die weichste zur Verfügung stehende Mischung markiert


Die Fahrer
Daniel Ricciardo wechselt von Red Bull Racing zu Renault. Sein Nachfolger dort wird Pierre Gasly, der die Scuderia Toro Rosso nach einer vollständigen Saison verlässt. Gasly wiederum wird bei Toro Rosso durch Daniil Kwjat ersetzt, der bereits zuvor für das Team an den Start ging. Kwjats Teamkollege wird der bisherige Formel-2-Pilot Alexander Albon, der Brendon Hartley ersetzt. McLaren-Pilot Fernando Alonso beendet nach 17 Jahren seine Karriere in der Formel-1-Weltmeisterschaft. Sein Nachfolger wird Carlos Sainz jr., der von Renault zu McLaren wechselt. Teamkollege von Sainz wird Lando Norris, der in der Formel-1-Weltmeisterschaft debütiert und Stoffel Vandoorne ersetzt.
Charles Leclerc und Kimi Räikkönen tauschen die Cockpits bei Ferrari und Sauber. Räikkönens neuer Teamkollege wird Antonio Giovinazzi, welcher Marcus Ericsson bei Sauber ersetzt. Lance Stroll und Sergei Sirotkin gehen nicht mehr für Williams an den Start. Stattdessen verpflichtete das Team George Russell, der nach seinem Meistertitel in der Formel-2 sein Debüt in der Formel-1 gibt, und Robert Kubica, der nach seinem Rallye-Unfall 2011 in die Formel 1 zurückkehrt. Stroll wechselt seinerseits zu Racing Point, dessen Vorgänger-Rennstall Force India Mitte des Jahres 2018 von einem Konsortium rund um seinen Vater übernommen worden war. Er ersetzt Esteban Ocon, der seinerseits Test- und Ersatzfahrer bei Mercedes wird.


Die Power Units/Motoren
Nach zwölf Jahren mit Renault-Motoren, die zuletzt unter der Bezeichnung TAG Heuer eingesetzt wurden, geht Red Bull Racing, genau wie das Schwesterteam Scuderia Toro Rosso bereits im Vorjahr, nun mit Motoren von Honda an den Start.

Mercedes engines: Mercedes, Racing Point, Williams
Ferrari engines: Ferrari, Haas, Sauber
Renault engines: Renault, McLaren
Honda engines : Red Bull, Toro Rosso



Winter Tests
18 bis 21 Feb Barcelona,
26. Feb bis 1. März Barcelona


Rennkalender
March 17 Melbourne
March 31 Bahrain
April 14 China
April 28 Baku
May 12 Barcelona
May 26 Monaco
June 9 Montreal
June 23 Le Castellet
June 30 Austria
July 14 Silverstone
July 28 Hockenheim
August 4 Budapest
September 1 Spa-Francorchamps
September 8 Monza
September 22 Singapore
September 29 Sochi
October 13 Suzuka
October 27 Mexico City
November 3 Austin
November 17 Sao Paulo
December 1 Abu Dhabi

 
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Avi

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Vielen Dank für den großartigen Startpost, @NATHAN ! 👍

Wenn ich mich nicht irre, sind dies die neuen F1 Helme:


NEUER FORMEL-1-SUPERHELM 2019
Noch besserer Kopfschutz für Fahrer
https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/neuer-f1-superhelm-2019/

Die FIA arbeitet unermüdlich an der Verbesserung der Fahrer-Sicherheit. 2019 führt der Weltverband in der Formel 1 einen neuen Superhelm ein. Das Visier soll einer mit 620 km/h heranfliegenden Stahlkugel widerstehen.

Wie sicher die Formel-1-Helme inzwischen sind, zeigte ein Vorfall beim GP Russland. Ein Carbon-Teil, das sich von einem Renault gelöst hatte, traf auf das Visier von Piere Gasly. Es hielt den Aufprall aus. 2019 werden die Helme noch sicherer. Der FIA-Standard 8860-2018 schreibt für das kommende Jahr einen noch besseren ballistischen Schutz, eine nochmals erhöhte Energieabsorption und einen erweiterten Schutzbereich für den Fahrer vor.

Peter Bürger, Servicebeauftragter des japanischen Helmherstellers Arai, der Max Verstappen, Daniel Ricciardo, Pierre Gasly und Sebastian Vettel beliefert, spricht von einem Superhelm. „Alle Formel 1-Fahrer müssen ab 1.1.2019 mit der neuen Helm-Homologation fahren“, führt Bürger aus. „Das Carbon-Panel auf der Oberseite des Visiers verschwindet. Der Gesichtsausschnitt verringert sich deshalb um etwa 10 Millimeter.“

Das Helmvisier-Panel führte die FIA nach dem Unfall von Felipe Massa in Budapest 2009 ein. Es besteht aus einem Zylon-Kern und wird von Carbon ummantelt. Zylon schützt zum Beispiel auch das Cockpit der Formel-1-Autos. Das Problem mit dem Helmvisier-Panel ist, dass es an der Rennstrecke von einem Service-Techniker angebracht werden muss. Das ist in Nachwuchsserien wie Formel 3 und Formel 4 sehr aufwändig und kostspielig. Die FIA will einen einheitlichen Standard. Auch in den Nachwuchsserien soll der neue Helm alsbald eingeführt werden. Einen konkreten Termin gibt es noch nicht.

Die neue Helmkonstruktion sei steifer als die bisherige. Der Helm besteht aus Carbon, das Visier aus Polycarbonat. „Es hält eine kleine Stahlkugel aus, die mit 620 km/h auf das Visier gefeuert wird“, erklärt Bürger. Auch die Seitenelemente wurden verstärkt, mit dem Ziel, den Kopf des Fahrers noch effektiver zu schützen. Der neue Helm wiegt etwa 50 Gramm weniger. Je nach Kopfgröße wiegt ein aktueller Helm um die 1,4 Kilogramm. Die derzeitige Version koste etwa 3.500 Euro. Der neue Superhelm soll zwischen 4.000 und 4.500 Euro liegen.
Die FIA verschärfte die Testkriterien. Hier sind sie in etwas komplizierter Fachsprache nach dem neuen Standard 8860-2018 aufgeführt:
  1. Standard-Aufprall: Helmaufprall bei 9,5 m/s. Die maximale Verzögerung am „Kopf des Fahrers“ darf 275G nicht überschreiten.
  2. Aufprall mit niedriger Geschwindigkeit: Helmaufprall bei 6 m/s. Die maximale Verzögerung darf 200G bei einem maximalen Durchschnitt von 180G nicht überschreiten.
  3. Geringer Seitenaufprall: Helmaufprall bei 8,5 m/s. Die maximale Verzögerung darf 275G nicht überschreiten.
  4. Fortgeschrittener Ballistik-Schutz: Ein 225 g schweres Metall-Geschoss, das mit 250 km / h abgefeuert wird. Die maximale Verzögerung darf 275G nicht überschreiten.
  5. Quetschen: Ein 10 kg schweres Gewicht fällt aus 5,1 Meter auf den Helm. Quer- und Längstests. Die übertragene Kraft darf 10 kN (Kilonewton) nicht überschreiten.
  6. Durchbrechung der Schale / Eindringen in die Schale: Ein 4 kg schwerer Schlagschrauber wurde mit 7,7 m/s auf den Helm fallen gelassen.
  7. Durchdringung des Visiers: Luftgewehr feuert 1,2 g schweres Schrotgeschoss auf das Visier. Schrotgeschoss darf nicht in das Innere des Helms eindringen.
  8. Visierbeschichtung: Sendetest, um Farbgebung und Sicht zu gewährleisten, wird nicht signifikant verändert oder verzerrt.
  9. Haltesystem: Abrolltest und dynamischer Test, um die Stärke des Kinnriemens und seiner Befestigungen sicherzustellen.
  10. Kinnschutz geradliniger Einschlag: Einschlagstest mit voller Kopfform bei 5,5 m s. Die Spitzenverzögerung darf 275G nicht überschreiten.
  11. Kinnschutz quetschen: Hammer schlägt Kinnschutz und misst die Fähigkeit, den Aufprall vom Kopf fernzuhalten.
  12. FHR mechanische Stärke: Test, um eine hohe Festigkeit der Befestigungspunkte für Frontalkopfstützen zu gewährleisten.
  13. Schutz und Oberflächenreibung/-Spannung: Test, um die gleichmäßige Verformung der Oberfläche sicherzustellen, und die Reibung/Spannung zu minimieren. Die Oberfläche der Schale wurde ebenfalls dem BARCOL-Härtetest auf Widerstandsfähigkeit gegen Einschlag unterzogen.
  14. Entflammbarkeit: Helm wird einer 790 Grad Celsius heißen Flamme ausgesetzt; Helm muss „selbst löschen“, sobald die Flamme ihn nicht mehr trifft.
 

Avi

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Irgendwie verstehe ich dich. Aber ich weiß auch schon jetzt, das es wieder langweilig werden wird. Zu 95 % ist der Start dass einzig interessante.

So empfinde ich jedes Rennen der letzten Jahre.
Für mich wird es spannend, weil ich wissen will wie Norris sich so schlägt. Ich habe einige Formel 2 Rennen gesehen, und da war er schon recht beeindruckend.
 

Haus

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Irgendwie verstehe ich dich. Aber ich weiß auch schon jetzt, das es wieder langweilig werden wird. Zu 95 % ist der Start dass einzig interessante.

So empfinde ich jedes Rennen der letzten Jahre.
Das ist halt Formel 1. Wir wollen keine Einheitsautos und wir wollen keine Lotterie, also bleibt uns nichts anderes übrig. Ich persönlich finde das auch gar nicht so schlimm. Formel 1 ist nun mal ein sehr technischer Sport und wenn da ein Team ordentlich Geld in die Hand nimmt und richtig gut entwickelt, dann setzt es sich vorne ab (dabei ist sehr schade, dass zu selten auf die Ingenieure und deren Leistungen eingegangen wird). Natürlich finde ich eine Dominanz, die über mehrere Jahre anhält, ebenfalls nicht optimal, aber das wird sich kaum komplett verhindern lassen. Ich hätte nur eins gerne: Simplere Autos, simplere Motoren, simplere Lenkräder, deutlich weniger Funkverkehr und transparente Strafentscheidungen.
 

Avi

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Alleine nur wegen Leclerc vs Vettel wird es sich lohnen :D
In der Tat. :niatee: Hier mal ein passender, wenn auch recht kurzer Artikel dazu:

Sebastian Vettel (31) wird mit seinem neuen Teamkollegen Charles Leclerc (21) bei Ferrari laut Formel-1-Sportchef Ross Brawn mehr Probleme kriegen.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass Charles Leclerc so entgegenkommend sein wird, wie es Kimi bisweilen war", sagte der 64-Jährige. Vettels Kumpel Kimi Räikkönen (Finnland) "wusste, wie die Situation im Team aussah".

Vettel war die Nummer eins, Räikkönen ordnete sich unter. Der 39-Jährige musste bei der Scuderia allerdings sein Cockpit für den aufstrebenden Leclerc räumen und nimmt dessen Platz bei Sauber ein. Leclerc stehe laut Brawn, der als Technikchef bei Benetton und Ferrari mit Rekordweltmeister Michael Schumacher sieben Titel gewann, wahrscheinlich "an der Spitze" einer neuen talentierten Fahrer-Generation. Als Rookie holte der Monegasse im unterlegenen Sauber in der abgelaufenen Saison 39 Punkte und überzeugte mit seinen Leistungen.

Trotz Vettels WM-Niederlage gegen Lewis Hamilton (Mercedes) attestierte Brawn Ferrari eine "starke" Saison, "aber sie müssen den nächsten Schritt machen und liefern - Seb und das Team".

Quelle: https://www.eurosport.de/formel-1/brawn-mit-leclerc-wird-es-fur-vettel-schwieriger_sto7059459/story.shtml
 

Avi

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Der LeClerc ist mir irgendwie sympathisch ... hoffe der reisst was ^^
Der Nachwuchs in der F1 gefällt mir gerade sehr, allen voran Lando Norris und Charles Leclerc. Es geht, was den künftigen Nachwuchs betrifft aber noch weiter, testet sein jüngerer Bruder Formel E und Mick Schuhmacher hat es bereits in die F2 geschafft. Die Zukunft dieses Motorsports sieht mMn phantastisch aus.
 

NATHAN

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chankoedo1988
Binotto soll bei Ferrari Arrivabene ersetzen


Italienische Zeitungen melden – Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene sei gefeuert, seinen Posten übernehme der bisherige Technikchef Mattia Binotto.

Schon länger gab es aus Italien Berichte, wonach Teamchef Maurizio Arrivabene und Technikdirektor Mattia Binotto auf Konfrontationskurs fahren. Unter der Hand war zu hören, dass die Teamleitung die Fehlentwicklungen des Auto 2018 kritisiert hat.
Im Herbst berichtete die «Corriere della Sera», dass an den Gerüchten um Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Ferrari-Führungspersönlichkeiten durchaus etwas dran sei. Binotto habe im Anschluss ans WM-Finale von Abu Dhabi bei Ferrari-Präsident um eine Klärung gebeten, was Struktur und Entwicklung des Teams angehe. Ferrari kommentierte damals diese Geschichte nicht,

Nach der für Ferrari enttäuschenden Saison ist es laut "Gazzetta" zu weiteren Meinungsverschiedenheiten zwischen Arrivabene und Binotto gekommen. Arrivabene habe deshalb unter anderem Angebote für einen Wechsel zu Mercedes und Renault geprüft. Der neue Ferrari-Präsident Louis Camilleri habe sich daraufhin für Binotto entschieden. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.
Im Ferrari-Werk herrsche Ungewissheit. Ferrari kommentiert bislang diese jüngste Entwicklung nicht.

Am Montagmorgen berichten mehrere italienische Zeitungen übereinstimmend – der Wechsel sei vollzogen, es sei nur eine Frage von Stunden, bis Ferrari das bestätige.

https://derstandard.at/2000095562325/Ferrari-Binotto-soll-Arrivabene-ersetzen


Tolle Ferrari :rolleyes: geht ja gut los!

Bin aber froh, dass Binotto anscheinend bleibt. Zwar hat letztes Jahr die Entwicklung in die falsche Richtung abgebogen, aber ein Großteil der Erfolge der letzten beiden Jahre ist der Restrukturierung des Technikbüros und einem neuen Denkansatz unter Benotto mit mehr Mut zu neuen Ideen zu verdanken. Speziell beim Motor!
 
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Ferrari hat die personelle Neuausrichtung an der Spitze seines Formel-1-Rennstalls bestätigt: Maurizio Arrivabene ist demnach nicht mehr länger als Teamchef tätig. Sein Nachfolger wird der bisherige Technische Direktor Mattia Binotto, der auch künftig auf technischer Seite tonangebend sein wird.

In einem kurzen Pressestatement heißt es dazu: "Mattia Binotto übernimmt ab sofort die Rolle des Ferrari-Teamchefs. Alle technischen Abteilungen berichten weiterhin direkt an Mattia."
 
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Bin aber froh, dass Binotto anscheinend bleibt. Zwar hat letztes Jahr die Entwicklung in die falsche Richtung abgebogen, aber ein Großteil der Erfolge der letzten beiden Jahre ist der Restrukturierung des Technikbüros und einem neuen Denkansatz unter Benotto mit mehr Mut zu neuen Ideen zu verdanken. Speziell beim Motor!
Immerhin sieht es bei Ferrari nicht so düster aus wie bei McLaren, und alle Zeichen stehen dennoch auf Erfolg.


McLaren will Krise beenden: Neue Entwicklungsphilosophie für 2019
Newcomer Lando Norris zeigt sich zumindest zu den ersten Tests zuversichtlich - Er hat es sich vorgenommen, Carlos Sainz in Grund und Boden zu fahren
https://www.formel1.de/news/news/2019-01-07/mclaren-will-krise-beenden-neue-entwicklungsphilosophie-fuer-2019

Die McLaren-Mannschaft geht die Entwicklung ihres neuen Formel-1-Boliden für die Saison 2019 mit einer ganz anderen Philosophie an als die seines gescheiterten Vorgängers MCL33 - das glaubt zumindest der neue Stammpilot Lando Norris, der das Projekt zuletzt als Testfahrer begleitete. "Sie konzentrieren sich jetzt darauf, 100 Prozent sicher zu sein, dass sich Maßnahmen bezahlt machen - und dass es nicht läuft [wie 2018], als einiges schiefgegangen ist", sagt Norris über die Ingenieure.


Die bisherigen Ergebnisse wären vielversprechend. Mit markigen Worten aber geizte McLaren während seiner seit fünf Jahren andauernden Talfahrt selten. Norris bremst die Erwartungen - jedenfalls solange, bis der neue Renner sein Streckendebüt feiert: "Im Windkanal oder in Aerodynamik-Simulationen können Dinge eben brillant aussehen, sich dann aber plötzlich ganz anders entwickeln."

Der 19-jährige Norris setzt sich umso ehrgeizigere Ziele: "Ich will idealerweise Carlos [Teamkollege Sainz] bei jedem Rennen schlagen - und in jeder Qualifying-Session", posaunt er eine Kampfansage an seinen neuen Stallgefährten heraus, der seit 2015 in der Formel 1 fährt und lange selbst als eines der Toptalente der Szene galt. "Klar, das ist im Moment ein unrealistisches Ziel, aber ich werde mein Bestes geben. Ich würde ihn liebend gerne übertrumpfen, das habe ich mir vorgenommen."
Technisch spielt McLaren jedoch nicht gerade in der vorderen Liga.

Während personell in Woking kein Stein auf dem anderen bleibt, ändert sich technisch auf Seiten der Power Unit nichts. Auch 2019 werden die orangenen Boliden mit Renault-Power an den Start gehen. Nach Red Bulls Wechsel zu Honda wird McLaren das einzige Kundenteam der Franzosen sein. Ein Umstand, der es angesichts des technischen Rückstandes von Renault auf die Konkurrenz von Mercedes und Ferrari nicht unbedingt einfacher macht. Andererseits schließt sich hier der Kreis, denn was mit Renault möglich ist, zeigte Red Bull. Für McLaren wird es also auch 2019 keine Ausreden geben. Vom Angriff auf die Top-3 spricht niemand mehr. Doch zumindest im Mittelfeld sollte McLaren mit den getroffenen Maßnahmen wieder eine feste Größe sein, auch ohne Alonso und mit Power Units von Renault. Ganz nach dem Motto: Make McLaren decent again.

Quelle
Bei Ferrari hingegen braucht man sich kaum Sorgen machen, heißt es doch laut welt.de:

Nach folgenschweren Fehlern in der vergangenen Formel-1-Saison muss Maurizio Arrivabene seinen Posten bei Ferrari räumen. Ersatz kommt aus dem eigenen Haus. Sebastian Vettel kann davon nur profitieren.
 

Avi

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"Sehr mitgenommen": Sorge um Niki Lauda
https://www.t-online.de/sport/formel-1/id_85050758/-sehr-mitgenommen-sorge-um-formel-1-legende-niki-lauda.html

Formel-1-Legende Niki Lauda (69) wird fünf Monate nach seiner Lungentransplantation wegen einer Grippe weiter im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) in Wien behandelt. Der Ex-Weltmeister sei "sehr mitgenommen", sagte sein behandelnder Arzt Walter Klepetko im Gespräch mit kurier.at: "Es geht ihm so wie jedem anderen Patienten mit einem grippalen Infekt." Berichte in Österreich, wonach sich Lauda eine Lungenentzündung zugezogen habe, bestätigte der Thoraxchirurg nicht.
 

NATHAN

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Meine Einschätzungen/Erwägungen basierend auf multivariaten Dantenanalysen in meinem Kopf



Bottas sieht gegen Hamilton kein Land

Verstappen fährt Gasly in Grund und Boden

Leclerc sieht gegen Vettel besser aus als Kimi in den letzten beiden Jahren.

PS:
Viele Kommentatoren haben ja gesagt, dass Kimi 2018 sein bestes Ferrari Jahr seit seinem Comback Jahr hatte, sogar seine beste Saison seit 2007: Das halte ich einfach für falsch.
Im Qualifying war Kimi etwa 2016 viel stärker und hat Vettel in Summe sogar ausqualifiziert: 11:10; heuer 17:4 verloren; auch Punkte mäßig war Kimi näher dran. 2016: 212 vs 186;
2018: 320 vs 251.

Der Unterschied war nur, dass Ferrari 2018 in Summe einfach stärker war, und kimi daher öfters am Podest, als in den Jahren davor. Stärker war er dennoch nicht.

Auch seine beiden Lotus Jahre fand ich Kimi deutlich besser, als 2018 im Ferrari. Damals fuhr er seinen Teamkollegen um die Ohren und wurde jeweils WM Dritter in einem Lotus. Vor einem Webber im Red Bull, oder Hamilton im McLaren.
 

NATHAN

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Andreas Seidl wird neuer Teamchef von McLaren.

Der ehemalige LMP1-Chef von Porsche berichtet direkt an McLaren-Direktor Zak Brown. Seidl hat die Aufgabe, das zuletzt schwächelnde Formel 1-Team wieder auf Kurs zu bringen. Er hat Porsche in der Sportwagen-WM drei Mal zum WM-Titel und in Le Mans drei Mal zum Gesamtsieg geführt.

Seidl wird der Chef aller Chefs
Seidl wird offiziell „managing director“ des Formel 1-Teams. Er berichtet direkt an Zak Brown. Der neue Technikchef James Key, Produktionschef Simon Roberts und Einsatzleiter Paul James erstatten Seidl Rapport. Die Ingenieure Andrea Stella und Pat Fry arbeiten James Key zu. Wann genau Seidl in seiner neuen Rolle mit der Arbeit beginnen kann, steht noch nicht fest. Idealerweise vor Saisonbeginn. Die Formel 1 ist dem 43-jährigen Bayer aus Passau nicht neu. Er arbeitete von 2000 bis 2009 im Formel 1-Projekt von BMW, die letzten drei Jahre davon als Einsatzleiter an der Rennstrecke.

Seidl meinte zu seiner Nominierung respektvoll: „Es ist ein Privileg und Herausforderung zugleich. Ich bin dazu bereit. Die Gelegenheit, an der Geschichte von McLaren mitzuarbeiten ist speziell und inspirierend.“ Seidl ist überzeugt: „McLaren hat die Vision, die Führungsqualitäten, die Erfahrung und noch viel wichtiger die Menschen um an die Spitze zurückzukehren. Ich kann es nicht mehr erwarten, mit meinen neuen Kollegen bei McLaren die Arbeit aufzunehmen.“


Zak Brown glaubt, sich einen großen Fisch geangelt zu haben: „Wir sind glücklich, dass Andreas zu McLaren kommt, um das Formel 1-Team technisch und sportlich zu leiten. Das ist ein weiterer Schritt in unserem Restrukturierungsplan und Teil einer Langzeit-Strategie, die uns in andere Serien des Motorsports expandieren lassen soll. Andreas ist ein Anführer, der in allem, was er bisher angefasst hat, Erfolg hatte.“
 
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Avi

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Wenn kurve kriegen bedeutet, dass man nicht um die rote Laterne fährt, dann bin ich vorsichtig optimistisch, aber mehr als Mittelfeld ist nicht drinnen. Nicht dieses Jahr, nicht 2020.
Leider hast du recht, obwohl ich so langsam ein echter Fan von Lando Norris werde, und hoffe das ihn McLaren nicht schon vorzeitig abschießt. Ansonsten ist diese "Minidoku" sehr aufschlussreich, was McLaren betrifft:



 
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