eSport

3headedmonkey

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HoemBOY
Motorsport eignet sich auch nicht für diese Argumentation. Viel besser eignen sich hierfür die ganzen Schieß-Disziplinen und Golf, die olympisch, als Sport anerkannt und kein Stück athletischer sind als eSports. Es gibt kaum einen Grund, z.B. Tontaubenschießen als Sportart anzuerkennen und eSports diesen Status abzusprechen.
Sehr gut die Bestechlichkeit des IOC aufzuführen mit Sport wie Golf und Tontaubenschießen, während Ringen kurz vor dem Ausschluss stand. Es gibt eben Verbände die wirtschaftlich sehr stark sind durch Sponsoring, einer elitärer Stellung und Zuschauerzahlen die Golf, Schach oder eSport zu Sport erklären (wollen).
 

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Sehr gut die Bestechlichkeit des IOC aufzuführen mit Sport wie Golf und Tontaubenschießen, während Ringen kurz vor dem Ausschluss stand. Es gibt eben Verbände die wirtschaftlich sehr stark sind durch Sponsoring, einer elitärer Stellung und Zuschauerzahlen die Golf, Schach oder eSport zu Sport erklären (wollen).
Es geht nicht um die Frage, ob eSports olympisch sein soll oder nicht. Es geht um die Frage, ob es ein Sport ist oder nicht. Und nach deinem Maßstab sind Golf, Curling und sämtliche Schießsportarten keine Sportarten. Und hier würden die wahrscheinlich die meisten Leute (zurecht) widersprechen und darauf beharren, dass Präzisionssportarten durchaus Sport sind.
 
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tutorix

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Wie gesagt, Sport und Geld sind ganz eng mit einander vebunden. Und wenn wir über esport sprechen, dann will ich Ihnen einen Screenshot zeigen http://prntscr.com/ixv7dn. Wie Sie sehen können, wie viel die eSportler verdinenen und mit echten Sportaktivitäten verleichen werden, dann werdet ihr zustimmen, dass das Interesse und Finanzierung in diesem Bereich steigt und in der näheren Zukunft bekommen wir den ganzen Flut der Menschen, die an esport teilnehmen werden.
 

tutorix

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"Aber über die lässt sich auch in anderen Sportarten streiten, etwa im Motorsport. "

Wer sowas schreibt hat aber auch echt keinerlei Ahnung was für Körperliche Voraussetzungen und welches Fitness Level man mitbringen muss um Motorsport allgemein und Formel 1 im Speziellen zu bestreiten. Was ein Fahrer während eines F1 Rennens auch komplett abseits des Faktors Konzentration leisten muss.

Das Video hier ist aus der WTCC die im Vergleich zu F1 aber auch DTM überhaupt nichts ist g Kräfte usw. angeht, aber hier bekommt man auch schon einen ganz guten Eindruck vom Körperlichen Teil.


Gab ja letztens noch das Interview mit einer Frau die meinte das Frauen nicht vom Talent her Grundsätzlich ein Problem hätten in der F1 mit zu fahren (da natürlich nur ein kleiner Prozentsatz in den unteren Klassen Frauen sind ist es unwahrscheinlicher das eine Frau mit dem nötigen Talent dabei ist und es ganz nach oben schafft, aber halt möglich) sondern einfach genau wie in anderen Sport arten Körperlich schlicht nicht in der Lage sind in Formel 2 und Formel 1 auf Männer Niveau zu fahren da die G Kräfte und Anstrengungen schlicht zu groß sind. Und nein das ich das erwähne soll in keinster weise Sexistisch gemeint sein!
Ich würde sagen, dass die frauen mehr Konzentration bein Fahren haben den besseren Überblick als die Männer, der 180 Grad betragt im vergleich zu den Männern. Deshalb geraten die Frauen seltener in die Unfälle, wo das Auto von allen Seiten beschädigt wird. Es ist erstaunlich, warum es so wenig Frauen im Motorsport gibt. Sie könnten mehr Leistungen zeigen
 

3headedmonkey

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Es geht nicht um die Frage, ob eSports olympisch sein soll oder nicht. Es geht um die Frage, ob es ein Sport ist oder nicht. Und nach deinem Maßstab sind Golf, Curling und sämtliche Schießsportarten keine Sportarten. Und hier würden die wahrscheinlich die meisten Leute (zurecht) widersprechen und darauf beharren, dass Präzisionssportarten durchaus Sport sind.
Neuerfundene Worte machen Schach nicht zum Sport. Der einzige Grund liegt auf wirtschaftlichen, kulturellen Interessen und der Basis, die dabei zuschaut.
 

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Neuerfundene Worte machen Schach nicht zum Sport. Der einzige Grund liegt auf wirtschaftlichen, kulturellen Interessen und der Basis, die dabei zuschaut.
Nein, der Grund liegt darin, dass die Athletik nie ein absolut notwendiger Faktor war, wann etwas ein Sport ist. Mit dieser klaren Einschränkung sprichst du definitiv zu vielen Sportarten den Status als Sport ab.
 

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Nein, der Grund liegt darin, dass die Athletik nie ein absolut notwendiger Faktor war, wann etwas ein Sport ist. Mit dieser klaren Einschränkung sprichst du definitiv zu vielen Sportarten den Status als Sport ab.
Atheltik beschreibt eher das was esport zu einem "sportlichen" Event machen kann. Sport geht mit großen körperlichen Bewegungen ein, der Rest liegt durch die permanente Neubildung des Wortes.
 

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Atheltik beschreibt eher das was esport zu einem "sportlichen" Event machen kann. Sport geht mit großen körperlichen Bewegungen ein, der Rest liegt durch die permanente Neubildung des Wortes.
Uhm... ich glaube du definierst hier den Sport etwas sehr seltsam. Damit klammerst du nicht nur Golf, Bogenschiessen, Tontaubenschiessen und Curling aus, sondern auch sämtliche Motorsports und die ganzen Reitsportarten aus. Und da solltest du dich langsam aber sicher fragen, ob nicht deine Definition etwas absurd ist, wenn so viele offiziell anerkannte Sportarten deiner Definition widersprechen.

Da der IOC langsam eSports aktzeptiert, wäre ne reine eSports Olympiade welche alle 2 Jahre als Füller zu den richtigen Sport Wettbewerben besser als diese in die richtige zu integrieren
Hier würde ich widersprechen. eSports lebt vom internationalen Charakter der Ereignisse. Ein Nationenwettkampf widerspräche diesem Prinzip komplett. Die Anerkennung ist nur deshalb notwendig, um den Spielern den Zugang zu den bereits bestehenden Turnieren ausserhalb deren Heimatland zu erleichtern.
 

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Uhm... ich glaube du definierst hier den Sport etwas sehr seltsam. Damit klammerst du nicht nur Golf, Bogenschiessen, Tontaubenschiessen und Curling aus, sondern auch sämtliche Motorsports und die ganzen Reitsportarten aus. Und da solltest du dich langsam aber sicher fragen, ob nicht deine Definition etwas absurd ist, wenn so viele offiziell anerkannte Sportarten deiner Definition widersprechen.



Hier würde ich widersprechen. eSports lebt vom internationalen Charakter der Ereignisse. Ein Nationenwettkampf widerspräche diesem Prinzip komplett. Die Anerkennung ist nur deshalb notwendig, um den Spielern den Zugang zu den bereits bestehenden Turnieren ausserhalb deren Heimatland zu erleichtern.
Ja, Sport ist Bewegungskultur. Der "sportliche" Wettkampf ist was anderes und sollte auch seperat dazu stehen. Ich schaue selber sehr gerne DotA Turniere und die EVO. Ich muss das aber nicht als sportliche Tätigkeit einsehen.
 

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Ja, Sport ist Bewegungskultur. Der "sportliche" Wettkampf ist was anderes und sollte auch seperat dazu stehen. Ich schaue selber sehr gerne DotA Turniere und die EVO. Ich muss das aber nicht als sportliche Tätigkeit einsehen.
Es wäre nur interessant zu wissen, wie du zu deiner eigenwilligen Definition kommst. Denn mit der Wortherkunft hat es z.B schon mal rein gar nichts zu tun. Und dann der eigenen Definition, die keiner bestehenden Definition entspricht, noch eine Allgemeingültigkeit anzudichten, ist etwas absurd.
 

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Es wäre nur interessant zu wissen, wie du zu deiner eigenwilligen Definition kommst. Denn mit der Wortherkunft hat es z.B schon mal rein gar nichts zu tun. Und dann der eigenen Definition, die keiner bestehenden Definition entspricht, noch eine Allgemeingültigkeit anzudichten, ist etwas absurd.
Der Begriff Sport ist schon lange misshandelt wurden eben wie jetzt gefühl 46-mal geschrieben durch kulturelle, wirtschaftliche und elitären Interessen. Sportwissenschaft hat sich auch erst relativ neu etabliert in den 80er/90er, siehe dir dazu einfach mal Trainingsformen an und wieviele Mythen immernoch herschen wie man richtig trainieren soll, wie man sich ernähren und sonst was. Das wird Schritt für Schritt immer weiter revidiert, obwohl die Leute immernoch an Großvaters Tips sich halten. Der Ausschluß von Schach aus der Sportförderung ist auch erst vor kurzem geschehen.
Kommt Kuroky nicht aus dem Iran?
Seine Eltern sind immigriert :nix:
 

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Der Begriff Sport ist schon lange misshandelt wurden eben wie jetzt gefühl 46-mal geschrieben durch kulturelle, wirtschaftliche und elitären Interessen. Sportwissenschaft hat sich auch erst relativ neu etabliert in den 80er/90er, siehe dir dazu einfach mal Trainingsformen an und wieviele Mythen immernoch herschen wie man richtig trainieren soll, wie man sich ernähren und sonst was. Das wird Schritt für Schritt immer weiter revidiert, obwohl die Leute immernoch an Großvaters Tips sich halten. Der Ausschluß von Schach aus der Sportförderung ist auch erst vor kurzem geschehen.
Erklär endlich, woher du diese „alte“ Definition hattest, auf die deine gesamte Argumentation aufbaut. Nach der ursprünglichen Bedeutung des Worts Sport laberst du nämlich Unsinn. Viel mehr wäre der professionelle Sport nach dieser Definition (déport = Vergnügen) eine Perversion des Begriffs und nicht Schach, oder eSports, die dem gleich nahe kommen wie Fußball, Tennis, Turnen, Laufen etc.

Auch war ein geistiger Wettkampf schon immer eine Bedeutung von Sport, auch wenn du hier noch 100x das Gegenteil behauptest, ohne deine Behauptung zu belegen. Du scheinst hier den Begriff Sport zu verfälschen, nicht die elitären Kreise, denen du exakt das vorwirfst. Und wenn man einen Begriff so definiert, wie er nie definiert wurde, sollte man nicht von einer begrifflichen Verfälschung von irgendwelchen Kreisen sprechen.

Und ja, du hast 46x dasselbe geschrieben, hast aber noch immer keinen Grund genannt, warum deine Definition - entgegen jeder anderen Definition in der Geschichte des Sports - die Richtige ist
 
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Oxford Dictionary:
https://en.oxforddictionaries.com/definition/sport
An activity involving physical exertion and skill in which an individual or team competes against another or others for entertainment.
Skill wird von vielen einfach zu weit gedeutet und Hühnerrupfen wird zum Sport.

Prof. Dr. Claus Tiedemann (Uni Hamburg)
http://www.sportwissenschaft.uni-hamburg.de/tiedemann/documents/sportdefinition.html
Vllt. mal einige Zeilen weiterlesen als die erste Definition? Tiedelmann sagt nämlich selber, dass seine Definition von der klassischen Definition abweicht. Und du versuchst hier das Gegenteil zu beweisen.
 

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Vllt. mal einige Zeilen weiterlesen als die erste Definition? Tiedelmann sagt nämlich selber, dass seine Definition von der klassischen Definition abweicht. Und du versuchst hier das Gegenteil zu beweisen.
Er beschreibt, dass der Begriff Sport schon nie definiert gebraucht wird und wir nun sowas haben wie, dass esportler als Sportler gelten?
Verstehe nicht warum das hier soviele kränkt.
 

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Der Begriff Sport ist schon lange misshandelt wurden eben wie jetzt gefühl 46-mal geschrieben durch kulturelle, wirtschaftliche und elitären Interessen. Sportwissenschaft hat sich auch erst relativ neu etabliert in den 80er/90er, siehe dir dazu einfach mal Trainingsformen an und wieviele Mythen immernoch herschen wie man richtig trainieren soll, wie man sich ernähren und sonst was. Das wird Schritt für Schritt immer weiter revidiert, obwohl die Leute immernoch an Großvaters Tips sich halten. Der Ausschluß von Schach aus der Sportförderung ist auch erst vor kurzem geschehen.

Seine Eltern sind immigriert :nix:
ich habe gedacht, dass er im iran geboren ist....
 

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Er beschreibt, dass der Begriff Sport schon nie definiert gebraucht wird und wir nun sowas haben wie, dass esportler als Sportler gelten?
Verstehe nicht warum das hier soviele kränkt.
Wer fühlt sich denn gekränkt? Es geht darum, dass du hier basierend auf einer angeblich klaren - in der neueren Geschichte jedoch misshandelten - Definition von „Sport“ argumentiert hast, dass Sport zwangsläufig eine körperliche Anstrengung voraussetzt. Dann mit einem Artikel anzukommen der den körperlichen Aspekt hervorhebt, aber besagt:
- dass diese Definition keinesfalls allgemeingültig ist.
- dass die Definition neu ist

Ist etwas absurd, weil du damit deine eigene Argumentation widerlegst.
 

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Wer fühlt sich denn gekränkt? Es geht darum, dass du hier basierend auf einer angeblich klaren - in der neueren Geschichte jedoch misshandelten - Definition von „Sport“ argumentiert hast, dass Sport zwangsläufig eine körperliche Anstrengung voraussetzt. Dann mit einem Artikel anzukommen der den körperlichen Aspekt hervorhebt, aber besagt:
- dass diese Definition keinesfalls allgemeingültig ist.
- dass die Definition neu ist

Ist etwas absurd, weil du damit deine eigene Argumentation widerlegst.
ich habe merhmals erklärt, dass der begriff sport durch kultur, elite und/oder wirtschaft missbraucht wird. man meint mit sport aber eine bewegliche aktivität die jetzt so definiert werden will von der wissenschaft und schach nun bspw. nicht mehr gefördert wird und ringen hauptsächlich aus diesem grund als olympische disziplin gerettet wurde.
 

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ich habe merhmals erklärt, dass der begriff sport durch kultur, elite und/oder wirtschaft missbraucht wird. man meint mit sport aber eine bewegliche aktivität die jetzt so definiert werden will von der wissenschaft und schach nun bspw. nicht mehr gefördert wird und ringen hauptsächlich aus diesem grund als olympische disziplin gerettet wurde.
Ehm... nun argumentierst du gegen deine eigene Aussage von vor ein paar Tagen. Da meintest du, dass der Begriff Sport missbraucht wurde, damit Disziplinen wie Golf und Schießen zum Sport wurden; nun sagst du, dass der Begriff missbraucht wurde, um eben diese Disziplinen - und eSports - nicht als Sport anerkennen zu müssen. Immerhin kommen wir nun weg davon, dass du es hier darstellst, als sei deine Definition allgemeingültig und gehen über zu deiner Definition als neumodische Erscheinung.

Es bleibt nun mal dabei: es gibt nach der eigentlichen Definition - und da ist mir ziemlich egal, ob das nun ein einzelner Sportwissenschaftler anders sieht - wenig Gründe, eSports nicht als Sport zu bezeichnen. Ja, die körperliche Anstrengung fehlt - nur fehlt die bei diversen Sportarten und war zu keinem Zeitpunkt ein relevanter Faktor um zu beurteilen, ob etwas ein Sport ist oder nicht. Dass das nun so eingeführt werden soll, um eSports diesen Status nicht zustehen zu müssen, ist etwas absurd.

Der Status als Sport ist vor allem deshalb wichtig, damit die Spieler aus verschiedenen Ländern an den Wettkämpfen teilnehmen können. Ansonsten wäre mir doch herzlich egal, ob sich diese neumodische Definition von Sport, die du hier vertrittst, durchsetzt. Aber aus diesem Grund ist es durchaus relevant, dass man den Sport so definiert, wie man es stets getan hat und darauf beharrt, dass auch eSports-Athleten Athleten sind.
 
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Ehm... nun argumentierst du gegen deine eigene Aussage von vor ein paar Tagen. Da meintest du, dass der Begriff Sport missbraucht wurde, damit Disziplinen wie Golf und Schießen zum Sport wurden; nun sagst du, dass der Begriff missbraucht wurde, um eben diese Disziplinen - und eSports - nicht als Sport anerkennen zu müssen.

Es gibt nach der eigentlichen Definition - und da ist mir ziemlich egal, ob das nun ein einzelner Sportwissenschaftler anders sieht - wenig Gründe, eSports nicht als Sport zu bezeichnen. Ja, die körperliche Anstrengung fehlt - nur fehlt die bei diversen Sportarten und war zu keinem Zeitpunkt ein relevanter Faktor um zu beurteilen, ob etwas ein Sport ist oder nicht. Dass das nun so eingeführt werden soll, um eSports diesen Status nicht zustehen zu müssen, ist etwas absurd.
eSport hat erstmal ganz andere Probleme, weil der Sport einer einizigen Firma gehört, was sofern der Prestige und die Wirtschaft groß genug wäre, noch viel schlimmer schlimmer enden würde als FIA, FIFA, NCSAA, NFL, IOC und sonst wer.
Der Unterschied zu einem "sportlichen" Wettkampf und Sport sollte langsam wohl klar werden. Ihr macht gerade Hühnerruppfen oder DAumenreden zum Sport solange 3 Personen gerne dabei zugucken und die Athleten das 16h am tag trainieren.
 
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