Es ist halt ein Reunion und kein Reboot gewesen. Gerade bei der letzten Folge gab es so viele Cameos die von der Story her 0 Sinn ergeben haben, selbst für Malcom in the Middle Verhältnisse.
Sonst war es durchaus im Spirit der Serie. Hal hatte früher auch schon die psychedelischten Abenteuer, war halt nur relativ lang. Auf Dewey 2.0 und Jamie hätte ich durchaus verzichten können, da die praktisch 0 beigetragen haben die vier Folgen über.
Dafür mochte ich sehr Leah und Kelly, die brachten gut Dynamik rein. Gerade Malcolms Tochter ist interessant genug für ein SpinOff. Was man bei Erfolg wohl auch anstrebt.
Insgesamt gute Unterhaltung. Ich glaub alle Stevie Szenen und das Ende der ersten Folge waren mein Highlight.
Fand übrigens die Erwähungen der Verstorben richtig gut. Passend zu ihren Figuren.
und genauso zahnlos erscheint Malcolm Unfair wie immer mit weichgespülten erwachsenen Versionen der Chaotenkids bzw. von Hal und Lois. Die Personality von einst ist weg.
Der Dreh und Angelpunkt waren ja die unkontrollierbaren Kinder gewesen. Ohne diese wären Lois und Hal nur ein exzentrisches/neurotisches Paar. Kam im Reunion ja auch gut rüber. Hal noch immer einen Herzschlag davon entfernt komplett durchzudrehen und Lois noch immer ein Kontrollfreak. Dafür war das Haus ordentlich und Kelly macht als letztes Kind keine wahnsinnigen Probleme.
Die damaligen Kids sind vom Charakter her immer noch sehr wie früher, aber ein wenig reifer. Lustigerweise hat Malcolm sich dafür fast gar nicht geändert. Sein Plan und seine panischen Rettingsversuche waren praktisch 1:1 wie früher.