Deutsche Bahn

Muss die ganze Woche mit der Bahn fahren und bin augenscheinlich der einzige der einen Papierfahrschein hat lol. Alle zücken ihr Handy wenn die Kontrollöse kommt. Fahre mit dem RE, keine weite Strecke. Der ICE hat vorfahrt, wie ich an zwei Stellen feststellen durfte. Es gibt jetzt direkt neben dem Toiletteneingang einen Sitz, Bravo. Wer kommt auf so eine Idee?? Oder gabs das schon „immer“?
Zugfahrt allgemein hab ich nie wirklich gemocht, Bahnhöfe in Großstädten sind tagsüber hektisch, kalt und laut. Nachts hingegen kalt und ruhig. Nachts kann man wunderbar die Stimmung aufsaugen und eine andere Beziehung zum Bahnhof aufbauen. Keine Hektik, keine Durchsage einfach pure Bahnhof. Sex am Bahnhof hatte ich nie, wüsste auch nicht wo, eww :p

Vergiss beim D Ticket (auch digital) nicht den Lichtbildausweis original (nix Foto, nix digital). Der ist Pflicht mitzuführen sonst worst Case EBE.

Übrigens Toiletten im Zug sind nur im Fernverkehr Pflicht. Einen Anspruch im Nahverkehr (RE, RB usw) besteht nicht
 
Vergiss beim D Ticket (auch digital) nicht den Lichtbildausweis original (nix Foto, nix digital). Der ist Pflicht mitzuführen sonst worst Case EBE.

Übrigens Toiletten im Zug sind nur im Fernverkehr Pflicht. Einen Anspruch im Nahverkehr (RE, RB usw) besteht nicht

Das stimmt. Der Auftraggeber bestimmt den Verkehrsvertrag und darauf bewerben sich die EVU. Und jeder Auftraggeber verlangt mittlerweile ein WC, weil die Strecken einfach zu lang geworden sind, sei es Sbahn oder RE/RB! Du wirst bald fast nur noch Züge mit Toiletten sehen, auch wenn die Instandhaltung (Sauberkeit, Reparatur, Entsorgung) natürlich sehr teuer ist.
 
Das stimmt. Der Auftraggeber bestimmt den Verkehrsvertrag und darauf bewerben sich die EVU. Und jeder Auftraggeber verlangt mittlerweile ein WC, weil die Strecken einfach zu lang geworden sind, sei es Sbahn oder RE/RB! Du wirst bald fast nur noch Züge mit Toiletten sehen, auch wenn die Instandhaltung (Sauberkeit, Reparatur, Entsorgung) natürlich sehr teuer ist.

Auftraggeber verlangt aber der "gesetzliche Ansprüche" den manche fahrgäste vermeintlich vorbringen besteht in den von mir genannten Zügen nicht

Ich liebe das Bahnwesen. Hatte viel früher umsatteln sollen

Aus welchem Bundesland mein lieber?
 
Vergiss beim D Ticket (auch digital) nicht den Lichtbildausweis original (nix Foto, nix digital). Der ist Pflicht mitzuführen sonst worst Case EBE.

Übrigens Toiletten im Zug sind nur im Fernverkehr Pflicht. Einen Anspruch im Nahverkehr (RE, RB usw) besteht nicht
Den Perso hab ich immer dabei aber D Ticket hab ich nicht, hab die Wochenkarte am Automaten gezogen. Sollte eigentlich von mir Unterschrieben sein…ist es aber nicht. Darauf hingewiesen hat mich bis jetzt noch niemand.
 
Auftraggeber verlangt aber der "gesetzliche Ansprüche" den manche fahrgäste vermeintlich vorbringen besteht in den von mir genannten Zügen nicht

Ich liebe das Bahnwesen. Hatte viel früher umsatteln sollen

Aus welchem Bundesland mein lieber?

Aus NRW mein bester und selbst? Bin, wie du, eben auch ein Bahner.
 
Muss die ganze Woche mit der Bahn fahren und bin augenscheinlich der einzige der einen Papierfahrschein hat lol. Alle zücken ihr Handy wenn die Kontrollöse kommt. Fahre mit dem RE, keine weite Strecke. Der ICE hat vorfahrt, wie ich an zwei Stellen feststellen durfte. Es gibt jetzt direkt neben dem Toiletteneingang einen Sitz, Bravo. Wer kommt auf so eine Idee?? Oder gabs das schon „immer“?
Zugfahrt allgemein hab ich nie wirklich gemocht, Bahnhöfe in Großstädten sind tagsüber hektisch, kalt und laut. Nachts hingegen kalt und ruhig. Nachts kann man wunderbar die Stimmung aufsaugen und eine andere Beziehung zum Bahnhof aufbauen. Keine Hektik, keine Durchsage einfach pure Bahnhof. Sex am Bahnhof hatte ich nie, wüsste auch nicht wo, eww :p
Der letzte Satz kam aus dem nirgendwo :lol:
 
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Ein Grund warum anderswo die Bahnen pünktlicher sind. Das Bahnnetz ist nicht ansatzweise so dicht.
 

Für die deutsche Bahn ist es offenbar neu das es im Winter kalt ist :lol:
Nope ist es nicht, aber in Norddeutschland rechnet man mit etwa 4 bis 6 Schneetage im Jahr. Seit 6 Wochen schneit es nun fast durchgehend und es sind dauerhaft Minusgrade. Und es ist nicht die Deutsche Bahn, die nicht baut, es sind die Unternehmen, die der Bahn sagen, dass Sie nicht bauen können.

Die Generalsanierungen sind über die nächsten Jahre sehr eng getaktet, mit dem was man erreichen will. Da ist nicht die Zeit, dass man sagen kann "aber von November bis März machen wir gar nichts.
 

Für die deutsche Bahn ist es offenbar neu das es im Winter kalt ist :lol:
Es ist augenscheinlich nicht nur für die Bahn neu, dass es im Winter kalt ist....zieht sich ja durch diverse Bereiche. Resilienz und erforderliche Planung sieht anders aus....lässt tief blicken....
 
Es ist augenscheinlich nicht nur für die Bahn neu, dass es im Winter kalt ist....zieht sich ja durch diverse Bereiche. Resilienz und erforderliche Planung sieht anders aus....lässt tief blicken....
Was natürlich auch quatsch ist und jeder der im Projektmanagement gearbeitet hat, wird das bestätigen können. Vorallem wenn es um arbeiten im freien geht.

Will jetzt nicht zu sehr aus dem Nähkästchen plaudern hier, aber natürlich ist Winter bei der Planung und Bewertung von Risiken ein Thema (gewesen). Wenn die Boden gefroren sind und die Unternehmen aber aus Gründen nicht arbeiten können, ist das aber einfach auch ne Tatsache die zu nem Verzug kommt. Man kann sich gerne die Taktungen der Generalsanierungen anschauen und stellt fest, das - wenn man in einer gewissen Zeit - das Netz wieder auf ein gewisses Level bringen will, man es sich nicht leisten kann die "kalten 6 Monate" nicht zu beplanen. Vor allem, wenn es in den letzten Jahren die kalten 6 Monate nicht wirklich so kalt waren. Ob man es glaubt oder nicht, aber im Kontext der letzten Jahre, ist das ein außergewöhnlich kalter Winter.

Einige dieser Tage hätte man im Projekt wieder auffangen können durch Nachtschichten, aber eben keine 6 Wochen.
 
Was natürlich auch quatsch ist und jeder der im Projektmanagement gearbeitet hat, wird das bestätigen können. Vorallem wenn es um arbeiten im freien geht.

Will jetzt nicht zu sehr aus dem Nähkästchen plaudern hier, aber natürlich ist Winter bei der Planung und Bewertung von Risiken ein Thema (gewesen). Wenn die Boden gefroren sind und die Unternehmen aber aus Gründen nicht arbeiten können, ist das aber einfach auch ne Tatsache die zu nem Verzug kommt. Man kann sich gerne die Taktungen der Generalsanierungen anschauen und stellt fest, das - wenn man in einer gewissen Zeit - das Netz wieder auf ein gewisses Level bringen will, man es sich nicht leisten kann die "kalten 6 Monate" nicht zu beplanen. Vor allem, wenn es in den letzten Jahren die kalten 6 Monate nicht wirklich so kalt waren. Ob man es glaubt oder nicht, aber im Kontext der letzten Jahre, ist das ein außergewöhnlich kalter Winter.

Einige dieser Tage hätte man im Projekt wieder auffangen können durch Nachtschichten, aber eben keine 6 Wochen.
Bei uns funktioniert es halbwegs gut, da Nachtschichten und andere Möglichkeiten effektiv eingeplant wurden. Bestimmte Dinge werfen dich sicher zurück aber optimal geplant (Plan B und C) wird in vielen Bereichen, insbesondere der öffentlichen Hand immer weniger! Ja es ist im Norden und Osten ein im Vergleich der letzten 15 Jahre ungewöhnlicher Winter aber das könnte man dennoch berücksichtigen.
Im Ausreden finden warum Dinge nicht funktionieren sind wir richtig gut....
 
Bei uns funktioniert es halbwegs gut, da Nachtschichten und andere Möglichkeiten effektiv eingeplant wurden. Bestimmte Dinge werfen dich sicher zurück aber optimal geplant (Plan B und C) wird in vielen Bereichen, insbesondere der öffentlichen Hand selten!
Nochmal: 6 Wochen Dauerfrost. In denen kannst du halt den Boden nicht dementsprechend bearbeiten. Vor allem nicht in dem maßen, wie es nötig wäre. Und ein Ende ist ja derzeit auch noch nicht zu sehen. Bauunternehmen sind nicht nur durch die Bahn und andere Generalsanierungen eingetaktet, sondern auch durch andere Infrastrukturprojekte.

Edit:
Was man natürlich hätte machen können ist, dass man nach 3 Wochen schonmal bescheid gibt und die betroffenen Bundesländer informieren, dass es bei anhaltender Lage schwierig wird den Zeitplan zu halten.
 
Nochmal: 6 Wochen Dauerfrost. In denen kannst du halt den Boden nicht dementsprechend bearbeiten. Vor allem nicht in dem maßen, wie es nötig wäre. Und ein Ende ist ja derzeit auch noch nicht zu sehen. Bauunternehmen sind nicht nur durch die Bahn und andere Generalsanierungen eingetaktet, sondern auch durch andere Infrastrukturprojekte.
Ja, einen Einfluss hat dies natürlich aber man kann variabel planen und Dinge vorziehen. Bestimmte Unternehmen sind leider auch bräsig, satt und unflexibel. "Geht nicht, weil machen wir so nicht....":tired: Alles schon erlebt....andere Partner agierten ganz anders....tja....
 
Ja, einen Einfluss hat dies natürlich aber man kann variabel planen und Dinge vorziehen. Bestimmte Unternehmen sind leider auch bräsig und satt. "Geht nicht, weil machen wir so nicht....":tired: Alles schon erlebt....andere Partner agierten ganz anders....tja....
Wollen wir einmal die Gewerke durchgehen, die bei der Bahn explizit den Boden bedingen?

Edit: Und wilder Gedanke inmitten der Bauarbeiten die Bauunternehmen - die seit dem Herbst arbeiten dran arbeiten - zu wechseln, weil diese aus unterschiedlichesten Gründen nicht in der Lage sind bei Frost zu arbeiten.
 
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