mich interessieren nur simulationen (renn und fliggt games). ich finde es unverantwortlich, rollenspiele a la worlds of warcraft in die virtuelle realität zu portieren. das spiel ist jetzt schon das heroin unter den videogames. mit der rift, wird es dann die ultimative droge, die die ganzen wow süchtigen komplett ins verderben führen wird. kann ich nicht gut heissen und wird auch hoffentlich verboten werden.
Selten so einen Quatsch gelesen...
Deine Behauptung, dass OR alles kaputt machen wird, ist einfach übertrieben und dein Ansatzpunkt, es zu verbieten, ist der völlig falsche.
Klar wird es süchtige Fälle geben, wie auch jetzt schon. Es gibt übrigens auch Spieler, die Konsolensüchtig sind. Man sollte daher auch Konsolen verbieten. Und FastFood. Und Musik.
Und wo wir gerade dabei sind: Es sind wesentlich mehr Menschen Facebook-süchtig, als WoW-süchtig. Und die verbringen mindestens genauso viel Zeit auf Facebook, wenn nicht gar mehr (da sie auch mobil auf FB zugreifen können). Sollen wir jetzt soziale Plattformen verbieten? Vermutlich nicht. Das Problem ist, dass sich das Internet schneller entwickelt, als entsprechend gegensteuernde Erziehungsmaßnahmen. In der Schule wird das Internet stiefmütterlich behandelt bzw. garnicht thematisiert und im Bestfall hat die Schule in einem Jahrgang nen Computerfach, wo man mal ne Email schreiben darf und ansonsten Word/Excel beigebracht bekommt. Hier müssten Schulen direkt intervenieren und die Kinder/Jugendliche darauf aufmerksam machen, wie gefährlich Internet sein kann (Cybermobbing und dessen weitreichende Auswirkung, diverse Seiten, Viren, Trojaner, soziale Plattformen, Games und deren Abhängigkeitspotenzial).
Auch Eltern sollten hier mit einbezogen werden. Es kann nicht sein, dass Eltern nicht wissen, was ihre Kinder im Internet machen. Ganz nach dem Motto "Hier haste nen PC und jetzt lass uns in ruhe"... Es müsste Kinder-PCs geben, die in ihrer Leistung eingeschränkt sind und den Eltern Kontrolle auch außerhalb des Kinderzimmers ermöglichen, wie z.B. das gewisse Daten zur Kontrolle aufgezeichnet werden. Hier können Eltern dann rechtzeitig intervenieren, wenn Kinder verbotene/illegale Seiten besuchen, oder gar Cybermobbing betreiben. So kann man auch schnell feststellen, ob mit dem Kind alles in Ordnung ist oder nicht: wird es gemobbt? plant es einen Amoklauf oder einen Suizid? Solche Fragen lassen sich vermutlich oft anhand der PC-Aktivität, zumindest zum Teil, klären.
Klar kann man das als Vertrauensbruch ansehen. Aber solange das Internet bzw. die Provider selbst kein risikofreies Surfen garantieren können und diverse Programme dies auch nicht können, solange sollte man den Eltern die Kontrolle geben. Auch eine Art Fernsteuerung über das Smartphone/den PC der Eltern wäre nicht verkehrt (z.B. um Internetverbindung rechtzeitig zu kappen oder diverse Seiten manuell für den PC zu sperren).